Großes Potenzial haben winzige Kohlenstoffröhren als Wandler von Licht zu Elektrizität Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 27. Januar 2014 Nanoröhren speichern Lichtenergie länger als gedacht Winzige Röhren aus Kohlenstoff haben als effiziente Wandler von Licht zu Elektrizität ein größeres Potenzial als bisher geglaubt. (WK-intern) - Diese Eigenschaft, die Würzburger Forscher offengelegt haben, könnte für optische Sensoren und die Solartechnik dienlich sein. Ob in der Solartechnik oder in speziellen Lichtsensoren: Der effizienten Umwandlung von Lichtenergie in elektrischen Strom kommt in der Zukunft eine immer größere Rolle zu. Doch auf diesem Gebiet gibt es – bei den marktüblichen Silizium-Solarzellen wie auch bei anderen Technologien – noch eine Herausforderung zu meistern. Die besteht darin, auch Licht von geringerer Energie, wie es in der Sonnenstrahlung massig
Energiewende: Helmholtz-Forscher kritisiert Gabriels Pläne als zu einseitig Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 24. Januar 2014 Berlin - Umweltökonom Paul Lehmann vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung kritisiert in einem Interview die Pläne von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) als zu einseitig. Zwar seien die Reform des Gesetzes und eine Anpassung der Fördersätze an sich richtig, problematisch sei hingegen die alleinige Fokussierung auf die Kosten der Energiewende und deren Verteilung. (WK-intern) - Wichtige Fragen wie der Netzausbau oder der Umgang mit stark schwankenden Anteilen der erneuerbaren Energien im Stromnetz blieben unberücksichtigt. „Geld ist nicht alles bei der Energiewende“, sagt Lehmann auf der Internet-Seite der Helmholtz-Gemeinschaft (www.helmholtz.de). Von der beabsichtigten Senkung der Fördersätze erwartet Lehmann zudem keine großen
Fraunhofer IWES legt Finanzierungsstrategie für die Energiewende vor Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 22. Januar 201421. Januar 2014 Lohnendes Geschäftsmodell: Fraunhofer IWES legt Finanzierungsstrategie für die Energiewende vor Derzeit dominiert in der Diskussion um die Energiewende die Kostenfrage. Diese Sichtweise greift nach Überzeugung der Experten vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) jedoch zu kurz. In ihrer heute veröffentlichten Studie „Geschäftsmodell Energiewende“ zeigen die Wissenschaftler, dass Investitionen in die Energiewende durchaus rentabel sind und wie sie bis 2050 finanziert werden könnten. „Unsere umfangreichen Berechnungen belegen, dass die Energiewende auch unter sehr konservativen Annahmen, insbesondere für institutionelle Anleger ein hochattraktives Geschäft ist“, erklärt IWES-Institutsleiter Prof. Clemens Hoffmann. Selbst ehrgeizige Ziele wie die Vollversorgung mit erneuerbaren Energien sind nach seiner Überzeugung wirtschaftlich
Konflikte um Klima, Wasser und Boden – Universität Osnabrück legt Sammelband vor Forschungs-Mitteilungen Ökologie 18. Januar 2014 Klima, Wasser und Boden sind gleichermaßen unverzichtbare wie gefährdete Ressourcen der Menschheit. Was geschieht, wenn um ihre Nutzung ein Wettstreit entbrennt? Welche Konflikte können daraus entstehen? Welche Möglichkeiten der Kooperation und Konfliktbearbeitung bestehen? Diesen Fragen widmeten sich international renommierte Wissenschaftler und Experten in einer vom Zentrum für Demokratie- und Friedensforschung organisierten Ringvorlesung an der Universität Osnabrück. (WK-intern) - Jetzt ist der Sammelband unter dem Titel »Wettstreit um Ressourcen. Konflikte um Klima, Wasser und Boden« im Oekom-Verlag in München erschienen. OSNABRÜCK - Unter der Herausgeberschaft von Ulrich Schneckener (Politikwissenschaft), Arnulf von Scheliha (Evangelische Theologie), Andreas Lienkamp (Katholische Theologie) und Britta Klagge (Geographie) gehen
Deutlicher regionaler Rückgang der Biomasse in der Tiefsee bis 2100 Forschungs-Mitteilungen 18. Januar 2014 Eine internationale wissenschaftliche Studie, unter Mitwirkung des Labors für Klima- und Umweltwissenschaften (LSCE) [1], quantifiziert anhand von Klimamodellen der letzten Generation erstmals den zu erwartenden regionalen Rückgang der Biomasse in der Tiefsee. Die Studie zeigt, dass selbst die unzugänglichsten Ökosysteme der Tiefsee nicht von den Auswirkungen des Klimawandels verschont bleiben, und dass sich ihre Biomasse voraussichtlich stark verringern wird. (WK-intern) - Es wird geschätzt, dass die Biomasse der Organismen, die die Ozeanböden besiedeln, im Laufe dieses Jahrhunderts um fast 38% im Nordatlantik und um etwa 5% in den Weltmeeren insgesamt abnehmen wird. Diese Abnahme wird durch eine Reduzierung des Nahrungsmittelangebots an
Zwei Studien über Wertschöpfung alternativer Stromerzeugung veröffentlicht Forschungs-Mitteilungen 17. Januar 201417. Januar 2014 Studie: Wertschöpfung alternativer Stromerzeugung in Region Lausitz-Spreewald bei 160 Mio. Euro 2. Studie: Wertschöpfung alternativer Stromerzeugung im Rhein-Sieg-Kreis bei 15 Mio. Euro jährlich (WK-intern) - Erneuerbare Energien tragen in erheblichem Umfang zur regionalen Wertschöpfung bei. Das belegt eine Studie der Universität Kassel. Zugleich geben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Empfehlungen, wie beim Bau von Anlagen das regionale Wertschöpfungs-Potenzial genutzt werden kann. Eine Forschungsgruppe unter Führung von Prof. Dr. Reinhold Kosfeld, Leiter des Fachgebiets Sta-tistik an der Universität Kassel, untersuchte für die Studie, welche regionalwirtschaftlichen Effekte die verschiedenen Strom-Erzeugungsarten Photovoltaik, Windkraft, Wasserkraft und Biogas haben. Sie vergleicht dabei die fünf Modellregionen Landkreis Dithmarschen, Planungsregion Lausitz-Spreewald,
Prozesse, die zur Hochwasserentstehung führen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 14. Januar 2014 Wie oft gibt es Jahrhunderthochwasser? Magdalena Rogger bekommt den Ernst-Fehrer-Preis der TU Wien. Sie analysierte Prozesse, die zur Hochwasserentstehung führen. (WK-intern) - Kein Hochwasserschutz ist so solide, dass er für alle Zeiten jeder Überflutung standhalten wird. Man kann aber Schutzmaßnahmen so anlegen, dass es nur noch in ganz besonderen Ausnahmefällen zu Schäden kommt – etwa bei einem sogenannten „Jahrhunderthochwasser“. Doch was ist das überhaupt? Magdalena Rogger analysierte die Hochwasserdynamik verschiedener Regionen ganz genau, sodass der Zusammenhang zwischen Niederschlag und Hochwasser nun besser nachvollzogen werden kann. Entscheidend ist eine Abschätzung der Wassermengen, die in unterschiedlichen Böden gespeichert werden. Für ihre Dissertation erhält sie
Kostensenkung bei kleinen PV-Wechselrichtern Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 14. Januar 2014 Forschungsprojekt FLIP: Kostensenkung bei kleinen PV-Wechselrichtern Gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie hat die Universität Kassel ein Forschungsprojekt zur Optimierung von Aufbau- und Verbindungstechnologien speziell für kleine Photovoltaik-Wechselrichter gestartet. (WK-intern) - Die ambitionierten energie- und klimapolitischen „20-20-20 Ziele“ der Europäischen Union umfassen für das Jahr 2020 eine Senkung des Primärenergieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen um jeweils 20 % sowie eine Anhebung des Anteils der erneuerbaren Energiequellen auf 20 %. Um diese Ziele zu erreichen, schlägt die EPIA (European Photovoltaic Industry Association) einen deutlichen Ausbau der Photovoltaik (PV) und einen PV-Stromanteil von 12 % vor. Dies entspricht einer installierten PV-Kapazität von 70 GWpeak in
SolarFoods: Solarthermie im Einsatz der Nahrungsmittelherstellung Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 14. Januar 2014 Die Sonne wärmt gratis Die Nahrungsmittelherstellung ist ein Bereich, der vom Einsatz der Solarthermie besonders profitieren könnte. Das Projekt „SolarFoods“, gefördert vom Klima- und Energiefonds, erklärt wie das geht. (WK-intern) - Ob im Haushalt oder in der Industrie – den größten Energiebedarf haben Vorgänge, die viel Wärme benötigen. Doch gerade Wärme lässt sich auch auf umweltfreundlichere Weise herstellen, etwa durch Solarthermie, Biogas oder den Einsatz von Biomassebrennstoffen. Die TU Wien leitete in Zusammenarbeit mit den Forschungspartnern AEE INTEC, TU Graz, BOKU/IFA-Tulln, TechForTaste.Net und BRAUUNION das Forschungsprojekt „SolarFoods“, in dem aufgezeigt wird, wie die Nahrungsmittelherstellung in Zukunft energieeffizienter werden und vom Einsatz erneuerbarer Energien
ThyssenKrupp: CO2 aus Hüttengasen soll zu wertvollen Chemikalien werden Forschungs-Mitteilungen Technik 13. Januar 2014 ThyssenKrupp initiiert Projekt zur Umwandlung von Prozessgasen aus der Stahlherstellung in chemische Grundstoffe Die ThyssenKrupp AG initiiert gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Wirtschaft ein branchenübergreifendes Technologietransfer-Projekt, in dessen Mittelpunkt die Umwandlung von Prozessgasen aus der Stahlherstellung zu werthaltigen Chemikalien steht. (WK-intern) - Der Strom dafür soll aus erneuerbaren Quellen stammen. „Die Philosophie hinter dem Projekt ist die Umsetzung eines breit angelegten cross-industriellen Ansatzes. Eine solche systemübergreifende Lösung führt zu besseren Ergebnissen als die heute schon optimierten Branchenlösungen. Die Zusammenarbeit zwischen Stahl und chemischer Industrie soll eine wirtschaftliche stoffliche Verwertung, von bei der Stahlherstellung benötigtem Kohlenstoff, bis hin zu Düngemitteln oder Treibstoff ermöglichen.
7. Entwicklerforum Akkutechnologien mit angeschlossener Fachausstellung Forschungs-Mitteilungen Technik 13. Januar 2014 7. Entwicklerforum Akkutechnologien der batteryuniversity.eu informiert drei Tage über die neuesten Branchentrends Karlstein - Zu einem der wichtigsten europäischen Branchentreffs für Akku-Hersteller sowie deren Zulieferern und Kunden hat sich in den vergangenen Jahren das vom 25. bis 27. März 2014 bereits zum siebten Mal in Aschaffenburg stattfindende Entwicklerforum Akkutechnologien der batteryuniversity.eu mit angeschlossener Fachausstellung entwickelt. (WK-news) - Den Auftakt zu der dreitägigen Fachveranstaltung bilden am 25. März wieder zwei jeweils halbtägige Intensiv-Seminare zu den Themen ‚Batteriepacks richtig entwickeln‘ und ‚Lithium-Ionen-Akkutechnologien/Batterie-Management-Systeme‘. 2013 erstmals angeboten, nutzten letztes Jahr immerhin rund 120 Teilnehmer die Chance, ihr Grundlagenwissen im Vorfeld des Entwicklerforums von Experten der batteryuniversity.eu in
Ein Aufruf zur Interessenbekundung für Energiespeicherung und -umwandlung Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 6. Januar 2014 Aufruf zur Interessenbekundung "Speicherung und Energieumwandlung" Mehrere Minister der französischen Regierung [1] kündigten am 17. Dezember 2013 den Start eines im Rahmen des Programms für Zukunftsinvestitionen durchgeführten Aufrufs zur Interessenbekundung (AMI) zur „Speicherung und Energieumwandlung“ an. (WK-intern) - Das Programm wird im Auftrag des Staates von der französischen Agentur für Umweltschutz und Energie (ADEME) geleitet und endet am 28. Januar 2015; eine Zwischenbilanz erfolgt am 31. März 2014. Projekte können über die gesamte Laufzeit des AMI eingereicht werden. Dieser AMI basiert auf einer aktuellen Studie über das Potenzial der Energiespeicherung [2]. Er ist Teil des Programms „Pilotanlagen und Technologieplattformen für erneuerbare und kohlenstoffarme