DWV-Innovationspreis für beste Wasserstoff – und Brennstoffzellen-Abschlussarbeit Forschungs-Mitteilungen Technik 17. Dezember 2013 Wo ist die beste Abschlussarbeit zu Wasserstoff und Brennstoffzellen? Endspurt für den DWV-Innovationspreis (WK-intern) - Wie jedes Jahr ruft der DWV junge Wissenschaftler, die 2013 eine Abschlussarbeit zum Thema Wasserstoff oder Brennstoffzellen geschrieben haben, zur Teilnahme am Wettbewerb um den Innovationspreis auf. Bewerbungsschluss ist das Jahresende. Der Preis wird jeweils getrennt für die beste Doktor-, Diplom-/Master- und Bachelor-Arbeit vergeben, die sich mit der Wasserstoff- und/oder Brennstoffzellentechnologie selbst, ihren Anwendungen oder Konsequenzen beschäftigt. Es kommen sowohl naturwissenschaftliche und technische als auch geistes- oder sozialwissenschaftliche Arbeiten in Frage, etwa Akzeptanzstudien oder Technikfolgenabschätzungen. Der Preis ist mit jeweils 1000 € pro Klasse dotiert. Bewerben kann sich jeder,
Erkenntnisse zu zukünftigen Auswirkungen des Klimawandels Forschungs-Mitteilungen Ökologie 17. Dezember 2013 Der Elefant im Zimmer: Klimafolgen der Zukunft erkennen In Pionierarbeit haben Forschergruppen weltweit gemeinsam umfassende Erkenntnisse zu den zukünftigen Auswirkungen des Klimawandels gewonnen, von Wasserknappheit bis zu Ernterisiken. (WK-intern) - Über Fächergrenzen hinweg wurden umfangreich Computersimulationen verglichen, so genannte Modelle. Das ermöglicht es, einerseits Forschungslücken zu erkennen – und andererseits auch die wirklich belastbaren Ergebnisse zu indentifizieren. Dies bietet Entscheidungsträgern wichtige Informationen für das Abwägen von Maßnahmen für Klimaschutz oder Anpassung. Die Analyse wird in einem Sonderteil der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences erscheinen, die erste Ergebnisse des Inter-Sectoral Impact Model Intercomparison Project (ISI-MIP) versammelt. Dieses ist ein einzigartiger
Biologischer Katalysator: Ameisensäure kann Wasserstoff speichern und wieder freigesetzt Forschungs-Mitteilungen Technik 15. Dezember 2013 Neuer Weg zu einem effizienten Wasserstoff-Speicher Ein biologischer Katalysator aus einem Bakterium geht ein Hauptproblem des vielversprechenden Energieträgers an: Als Ameisensäure kann Wasserstoff sicher und effizient gespeichert und wieder freigesetzt werden. (WK-intern) - FRANKFURT. Wasserstoff ist eine klimafreundliche Alternative für die Energieversorgung der Zukunft. Eine sichere und effiziente Möglichkeit, diesen zu speichern, haben die Frankfurter Biowissenschaftler Kai Schuchmann und Volker Müller von der Goethe-Universität nun entdeckt. Wie sie in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Science berichten, fanden sie in einem Bakterium ein Enzym, das Wasserstoff und Kohlendioxid zu Ameisensäure umsetzt. Im Unterschied zu gasförmigem Wasserstoff kann diese Flüssigkeit wie konventionelle Treibstoffe gelagert
Geothermie-Studie für den Großraum München erschienen Forschungs-Mitteilungen Geothermie 12. Dezember 2013 Langzeitprognosen für die süddeutsche Geothermie Im Voralpenland boomt die Geothermie. Allein im Großraum München sind 15 geothermische Wärmezentralen bzw. Kraftwerke in Betrieb oder im Bau. (WK-intern) - Das BINE-Projektinfo „Tiefe Geothermie dauerhaft nutzen“ (17/2013) präsentiert die Ergebnisse einer grundlegenden Untersuchung zu den regionalen Auswirkungen. Mit dem dabei entwickelten Simulationsrechenmodell lassen sich die wechselseitige Beeinflussung der Anlagen, der Langzeitbetrieb und das Fündigkeitsrisiko neuer Planungen besser prognostizieren. Im süddeutschen Molassebecken, der Region zwischen Donau und Alpen, liegt das bedeutendste Thermalwasservorkommen Europas. Viele Gemeinden in der Region nutzen diesen natürlichen Bodenschatz in der Tiefe bereits oder planen Anlagen. Die Studie kommt zum Ergebnis, dass sich die
DLR expandiert und investiert in die Errichtung einer Experimental-Windkraftanlage Forschungs-Mitteilungen Windenergie 11. Dezember 201311. Dezember 2013 In einem DLR-Projekt unter Leitung des Göttinger Institutes für Aeroelastik soll 2014 eine Experimentalwindkraftanlage entworfen und 2015 in Niedersachsen gebaut werden. (WK-intern) - "Mit der Erforschung besserer Windkraftanlagen wollen wir einen Beitrag zur Energiewende liefern", sagt Prof. Lorenz Tichy, Leiter des Institutes für Aeroelastik. Das Institut erhält weiterhin einen neuen Windkanal für Turbomaschinen. Zudem soll ein Zentrum neuartige Windkanalexperimente ermöglichen und die Kombination von Windkanalexperiment und Computersimulation ermöglichen (VICAS – Validation and Integration Center for Aerodynamics and Structure). PM: DLR
Studie zur transmediterranen Stromübertragung zwischen Italien und Nordafrika Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 11. Dezember 201311. Dezember 2013 Europäische Kommission beauftragt Dii gemeinsam mit Partnern mit einer Studie zur transmediterranen Stromübertragung München - Die Europäische Kommission unterstützt die Dii finanziell bei der Erstellung einer Machbarkeitsstudie für eine Übertragungsleitung zwischen Italien und Nordafrika im Rahmen des europäischen Ten-E Programms. (WK-intern) - Der Zuschuss deckt bis zu 50% der Gesamtkosten der Studie. Einzelheiten werden in den nächsten Wochen mit der Europäischen Kommission diskutiert. Ziel der Studie ist es, eine tragfähige Wirtschaftlichkeitsberechnung für ein solches Leitungsprojekt zwischen beiden Kontinenten zu erstellen. Die Studie soll Vorschläge für die Erzeugung erneuerbarer Energien in Nordafrika, einer Übertragungsleitung nach Italien sowie eines anwendbaren Regulierungsrahmens erarbeiten. Dazu soll insbesondere
DRIVE-E-Studienpreise: Noch bis 7. Januar 2014 E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 11. Dezember 201311. Dezember 2013 DRIVE-E-Studienpreise: Noch bis 7. Januar 2014 unter www.drive-e.org bewerben (WK-intern) - Daimler-CEO Dr. Dieter Zetsche hält Festrede bei Verleihung der Preise in Stuttgart Autorinnen und Autoren herausragender studentischer Arbeiten zur Elektromobilität bitte melden! Absolventinnen, Absolventen sowie Studierende aller deutschen Universitäten und Hochschulen können sich noch bis 7. Januar 2014, 12 Uhr MEZ unter www.drive-e.org für die mit bis zu 6.000 Euro dotierten DRIVE-E-Studienpreise bewerben. Sie werden im kommenden Jahr bei einer Festveranstaltung am 3. April im Mercedes-Benz-Center Stuttgart im Rahmen der DRIVE-E-Akademie verliehen. Die Festrede wird Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, halten und dabei einen Blick
Forschungsflüge: Erdatmosphäre, Wolkenforschung und Klimamodelle Forschungs-Mitteilungen 10. Dezember 2013 HALO fliegt in die Karibik: Wolkenforschung für bessere Klimamodelle (WK-intern) - Wolken können die Erdatmosphäre sowohl wärmen wie auch kühlen. In aktuellen Klimamodellen sind detaillierte Bedingungen des Klimafaktors Wolke bisher noch unscharf erfasst. Es fehlen präzise Messungen, wie sich Wasser, Wasserdampf, Eispartikel und Wassertröpfchen bildende Aerosolpartikel in den hochaufragenden Kumuluswolken verteilen. Das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebene Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) überschreitet diese Messgrenze und wird über weite Distanzen und bis in sehr große Höhen Wolken über dem Atlantik vermessen. Ebenso werden die Niederschlagsmengen erfasst. Vom 10. Dezember bis Weihnachten sind insgesamt
Netzwerke im Klimasystem: Auszeichnung für jungen Wissenschaftler Forschungs-Mitteilungen 10. Dezember 201310. Dezember 2013 Für seine wegweisende Forschung zu komplexen Netzwerken in unserem Klimasystem hat ein junger Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung einen renommierten Preis gewonnen. Er erhielt die Auszeichnung von der American Geophysical Union (AGU) bei deren von mehr als 22.000 Wissenschaftlern besuchtem Jahrestreffen diese Woche in San Francisco. (WK-intern) - Durch die Anwendung einer mathematischen Analyse auf zum Beispiel Daten aus Bohrungen in der Tiefsee hat er entdeckt, wie Veränderungen des Klimas in Afrika vor Millionen Jahren das Schicksal der Vorfahren des heutigen Menschen beeinflusst haben. „Der Donald L. Turcotte-Preis geht an Jonathan Donges für seine originellen Beiträge zur Theorie von Wiederholungs-Netzwerken", sagt Shaun Lovejoy,
Studie: Klimawandel beeinflusst Wasserkreislauf Forschungs-Mitteilungen 9. Dezember 2013 Ob die Klimaerwärmung zu mehr Verdunstung und mehr Niederschlag führt, wurde in den letzten Jahren heiß diskutiert. Eine Studie mit TU Wien-Beteiligung untersuchte diesen Effekt nun mit Satellitendaten. (WK-intern) - Man kennt den Effekt aus dem eigenen Garten: In der Nacht ist der Rasen nass, doch kaum kommt die Sonne heraus kann die erwärmte Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen und der Tau verdunstet. Dementsprechend würde man auch erwarten, dass durch die Klimaerwärmung feuchte Böden und Ozeane mehr Wasser an die Luft abgeben. In einer Studie, erschienen im Journal „Nature Climate Change“, werden nun Klimadaten aus über drei Jahrzehnten präsentiert. In nördlichen Regionen steigen Verdunstung
Schwingungen von Windkraftanlagen aktiv begrenzen Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie 6. Dezember 2013 Für Hersteller von Windkraftanlagen ist bei der Sicherheit der rotierenden Stromproduzenten noch Luft nach oben. Insbesondere Schwingungen setzen den exponierten Energiemühlen zu. Mit Versuchen an einer Kleinwindanlage hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF am LOEWE-Zentrum AdRIA ein neues Projekt mit dem Ziel gestartet, die Konstruktion von Windkraftanlagen sicherer zu machen. (WK-intern) - Dazu werden die Schwingungen der Anlage analysiert, um zu klären, mit welchen Maßnahmen sich diese am wirksamsten reduzieren lassen. Hersteller von Windkraftanlagen setzen bereits während der Entwicklung darauf, die Anlagen möglichst schwingungsarm zu konstruieren. Das Fraunhofer LBF bietet im Gegensatz dazu zusätzliche Schwingungsreduktionsmaßnahmen an. Aktive Maßnahmen leiten mit einer
Herausforderung: Alternativenergie braucht Speicherkraftwerke Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 4. Dezember 2013 Wohin mit der Energie? Ein höherer Anteil an Alternativenergie erhöht auch den Bedarf an Speicherkraftwerken. (WK-intern) - An der TU Wien wurden Szenarien bis 2050 durchgerechnet: Österreich ist in einer deutlich besseren Situation als Deutschland. Variable Energiequellen wie Sonne und Wind sollen in den nächsten Jahren noch weiter erschlossen werden. Doch wohin mit der Energie, wenn man sie gerade nicht braucht? Und woher bekommt man sie, wenn das Wetter nicht mitspielt? Die TU Wien hat im Rahmen des von der EU-Kommission mitfinanzierten Forschungsprojekts „stoRE“ die Zukunft der Alternativenergie und des Speicherbedarfs untersucht. Österreich ist durch die Kapazitäten der heimischen Pumpspeicherkraftwerke in einer günstigen