SolarWorld Junior Einstein Award 2016 für höchsteffiziente Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 26. Juni 2016 Zwei Wissenschaftler, zwei Institute, ein Ziel – höchsteffiziente Solarzellen (WK-intern) - Zum elften Mal wurden herausragende junge Wissenschaftler mit dem prestigeträchtigen SolarWorld Junior Einstein Award geehrt. Im Rahmen der Intersolar Europe in München vergab das deutsche Solarunternehmen am 22. Juni 2016 die diesjährigen Preise gleich an zwei Nachwuchswissenschaftler: Dr.-Ing. Frank Feldmann, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, wurde gleichzeitig mit seinem Kollegen Dr. Udo Römer, Institut für Solarenergieforschung in Hameln, geehrt. Die Jury des international ausgerichteten Wettbewerbs würdigte die beiden Forscher für ihre bahnbrechenden Arbeiten zu passivierten Kontakten, die eine beträchtliche Wirkungsgradsteigerung für Siliciumsolarzellen ermöglichen. Frank Feldmann legte im Rahmen seiner Dissertation die Grundlage für
Die EDF Energies Nouvelles und das Fraunhofer-Institut ISE feiern ihre langjährige Zusammenarbeit Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 26. Juni 2016 Vor dem Hintergrund des stark wachsenden internationalen PV-Marktes haben die beiden Partner gemeinsam ein Standardverfahren für die Qualitätsprüfung von Photovoltaik-Anlagen entwickeln. (WK-intern) - EDF Energies Nouvelles and Fraunhofer ISE – Strong Partners for PV Power Plant Quality The EDF Energies Nouvelles and the Fraunhofer Institute for Solar Energy Systems ISE celebrate their long-standing cooperation. Over the past ten years, EDF Energies Nouvelles has counted on Fraunhofer ISE’s expertise in precise calibration services and quality assurance for its solar photovoltaic (PV) modules installed in solar photovoltaic power plants worldwide. Partnership for Optimal Power Plant Yield and Accelerated Innovation Against the background of the strongly
Netzbetreiber profitieren von verbesserten Hochrechnungen für Einspeiseleistung von PV-Anlagen Forschungs-Mitteilungen Technik 26. Juni 2016 Fraunhofer ISE und TransnetBW schließen Kooperation erfolgreich ab (WK-intern) - Der Ausbau des Anteils erneuerbarer Energien am Energiemix und der damit verbundene Zuwachs dezentraler Erzeugungsanlagen stellen die Netzbetreiber vor neue Herausforderungen. Sie müssen bei fluktuierender Stromerzeugung und immer komplexerer Netzinfrastruktur die Stabilität und Sicherheit der Stromversorgung gewährleisten. Präzise Prognosen, z. B. für die Einspeiseleistung von Photovoltaikanlagen ins Stromnetz, gewinnen daher für die Netzbetreiber an Bedeutung. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und TransnetBW haben gemeinsam ein Verfahren entwickelt, mit dem eine präzise Hochrechnung der Einspeiseleistung von PV-Anlagen möglich ist. Zum Netzgebiet von TransnetBW zählen 300 000 PV-Anlagen. Um deren gesamte aktuelle Einspeiseleistung hochzurechnen, greift
Hochwirksame Insektizide als Pflanzenschutzmittel schaden Honigbienen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 26. Juni 2016 Neu entdeckter Mechanismus steht im Zusammenhang mit weltweitem Bienensterben (WK-intern) - Als ein möglicher Auslöser des Bienensterbens stehen Neonikotinoide (hochwirksame Insektizide) in Verdacht. Einen bisher nicht bekannten, schädigenden Mechanismus von Neonikotinoiden haben jetzt Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz und der Goethe-Universität Frankfurt am Main entschlüsselt. Sie fanden heraus, dass Neonikotinoide in niedrigen, feldrelevanten Konzentrationen den im Futtersaft von Ammenbienen enthaltenen Acetylcholingehalt vermindern. Dieses Signalmolekül ist jedoch für die Larvenaufzucht von Honigbienen wichtig. Höhere Dosen der Neonikotinoide schädigen sogenannte Mikrokanäle in der Futtersaftdrüse, in denen Acetylcholin gebildet wird. Die Ergebnisse sind in der renommierten Fachzeitschrift PloS ONE veröffentlicht. "Bereits im Jahr 2013 kam die EU-Behörde für
Implosion der fossilen Industrien und explosive Entwicklung der Erneuerbaren kann Paris zum Erfolg machen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 25. Juni 2016 Das Klimaziel von Paris ist ein Triumph des Realismus - ganz entgegen mancher Kritik, es sei wirklichkeitsfremd. (WK-intern) - Erstens, so erklärt jetzt ein Wissenschaftler-Team, ist es notwendig, den globalen Temperaturanstieg unter 2 Grad Celsius zu halten, weil bei ungebremstem Klimawandel enorme Risiken auf die Menschheit zukommen. Zum ersten Mal zeigen die Forscher in einem Diagramm, bei welcher Erwärmung welche Elemente des Erdsystems kippen könnten. Zweitens ist die Umsetzung des Pariser Klimaziels machbar, durch eine technologische Explosion der erneuerbaren Energiesysteme und anderer Innovationen, und die Implosion der fossilen Industrien. Drittens ist das Klimaziel einfach genug, um weltweit politisch etwas in Bewegung zu bringen. "Das
E.ON und RWTH Aachen arbeiten am Forschungszentrum für Zukunftsenergien zusammen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 25. Juni 2016 E.ON und RWTH Aachen arbeiten weiter zusammen (WK-intern) - E.ON will die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen fortführen und hat deshalb den Kooperationsvertrag mit der Hochschule um weitere fünf Jahre verlängert. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten heute E.ON Vorstandsmitglied Karsten Wildberger und der Rektor der RWTH Aachen, Ernst Schmachtenberg. Wesentliches Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Potenziale der Einsparung von Energie und nachhaltiger Energieversorgung zu erforschen und daraus neue Angebote und Lösungen für Kunden zu entwickeln. Die Forschung ist am E.ON Energy Research Center, ERC, gebündelt und konzentriert sich auf die Gebiete Erneuerbare Energien, zukunftsfähige Stromnetze und effiziente Gebäudetechnik. „Das E.ON Energy Research Center
Schutz gegen Erosion und Vereisungen an den Nasenkanten der Rotorblätter von Windenergieanlagen Forschungs-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie 25. Juni 2016 Neues Forschungsprojekt am Institut für integrierte Produktentwicklung der Universität Bremen (BIK) (WK-intern) - Hybrides Werkstoffsystem und Heizsystem mit intelligenter Regelung soll Betrieb von Windenergieanlagen künftig effizienter gestalten. Regen, Hagel und Frost setzen den Rotorblättern von Windenergieanlagen (WEA) zu. Das zeigt sich besonders an den Nasenkanten, den gegen den Wind gerichteten Vorderkanten der Rotorblätter. Dort kann es schnell zu Eisansatz kommen, und zudem treten dort gehäuft Erosionsschäden auf. Das alles reduziert die Leistungsfähigkeit einer WEA erheblich. Aktuell begegnet man dem Problem zumeist mit speziellen Lacksystemen und Beschichtungen. Auf neue Materialkombinationen in der Rotorblattfertigung und auf integrierte Enteisungssysteme setzen das Institut für integrierte Produktentwicklung (BIK)
DLR testet neuartige Methode für leisere Hubschrauber Forschungs-Mitteilungen Technik Videos 24. Juni 2016 Rotoren verleihen Hubschraubern ihre einzigartigen Flugeigenschaften, sind aber auch Hauptquelle für ihren Lärm. (WK-intern) - Forscher des DLR Braunschweig haben eine neuartige Methode getestet, die Hubschrauber leiser, energiesparender und vibrationsärmer macht. 30 bis 40 Prozent Lärmverringerung sind in bestimmten Flugzuständen wie dem Landeanflug möglich. Die Aerodynamik von Rotoren ist unter bestimmten Betriebsbedingungen die Hauptquelle des Lärms, den Hubschrauber erzeugen. Ein großer Teil davon entsteht durch die Wechselwirkung der Rotorblätter mit sogenannten Blattspitzenwirbeln. Diese entstehen durch die Umströmung der Blattspitze infolge eines Druckunterschiedes zwischen Blattunter- (Überdruck) und -oberseite (Unterdruck). Luftwirbel für Lärm verantwortlich Durch den Druckausgleich an der Rotorblattspitze wird die Luft in Rotation versetzt, und
Alte Idee neu aufgelegt, DLR testet laminare Flügelprofile Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. Juni 201624. Juni 2016 Besser umströmt – effizienter geflogen (WK-intern) - Kohlendioxid-Emissionen um 75 Prozent und die Stickoxid-Emissionen um 90 Prozent gesenkt Ein geringerer Luftwiderstand reduziert also den Treibstoffverbrauch, die Emission von Schadstoffen und spart Energiekosten. Im Wind wehende Blätter, wogende Kornfelder oder ein vom Wind durchgedrücktes Banner über einer Straße – Luftströme begegnen uns auf verschiedene Art und Weise. In der Luftfahrt ist der Einfluss der Luftströmung auf die Flugzeugstrukturen von entscheidender Wichtigkeit. Die dabei auftretenden Phänomene untersucht die Wissenschaft der Aeroelastik. Je besser ein Flugzeugflügel "umströmt" wird, desto weniger Treibstoff verbraucht das Flugzeug – umso umweltverträglicher fliegt es, umso mehr Passagiere kann es transportieren, umso
Solarenergie kann im Jahr 2030 bis zu 13 % des weltweiten Energiebedarfs decken Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 23. Juni 2016 Drastische Kostensenkungen können eine Verachtfachung der globalen Energieerzeugungkapazitäten der Photovoltaik bewirken (WK-intern) - Der Anteil der weltweit durch Photovoltaik (PV) erzeugten Energie könnte sich nach einem neuen Bericht der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) von derzeit 2 Prozent auf 13 Prozent im Jahr 2030 erhöhen. In dem heute bei InterSolar Europe veröffentlichten Bericht Letting in the Light: How Solar Photovoltaics Will Revolutionize the Electricity System (Lasst die Sonne rein: Wie Solar-Photovoltaik-Systeme den Stromsektor revolutionieren werden) wird festgestellt, dass die Solarbranche für eine deutliche Expansion, die vor allem vom Kostenrückgang angetrieben wird, bestens gerüstet ist. Den in diesem Bericht angegebenen Schätzungen zufolge könnte
TÜV Rheinland: Risikobegrenzung statt reaktives Risikomanagement bei Photovoltaikanlagen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Veranstaltungen 23. Juni 201622. Juni 2016 Qualitätsmonitor Solar: Rentabilität von PV-Projekten durch hohe Fehlerraten gefährdet Neben den bekannten auch neue Fehlermodi gefunden Bewertung und Monetarisierung von Risiken möglich (WK-intern) - Vorbeugende Risikobegrenzung ist bei Photovoltaikanlagen einem reaktiven Risikomanagement vorzuziehen. Denn Ertragsausfälle und spätere Instandhaltungsmaßnahmen gefährden die Rentabilität der Projekte. Dies stellt TÜV Rheinland in seinem Qualitätsmonitor Solar 2016 zur Fachmesse Intersolar fest. Die Experten des international tätigen Prüfdienstleisters haben hierzu die statistischen Daten aus der Prüfung von weit über hundert Photovoltaikanlagen ab 30 MW ausgewertet. „Bei den Auswertungen aus den Jahren 2015 und 2016 zeigten sich neue Fehlermodi im Feld“, sagt Jörg Althaus, Geschäftsfeldleiter Solarenergie bei TÜV Rheinland. Dazu
DLR-Robotik präsentiert sich auf der Automatica Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 22. Juni 2016 Vom 21. bis 24. Juni präsentiert das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wieder seine Forschungshighlights im Bereich Robotik auf der 7. internationalen Fachmesse für Automation und Mechatronik AUTOMATICA in München. (WK-intern) - Das Institut für Robotik und Mechatronik sowie das Institut für Systemdynamik und Regelungstechnik, Mitglieder des Forschungsclusters des Robotik und Mechatronik Zentrums (RMC) in Oberpfaffenhofen, demonstrieren während der viertägigen Ausstellung aktuelle Forschungsprojekte. Dabei können sich Besucher von zahlreichen Exponaten überzeugen, die die Industrie-, Assistenz- und Explorationsrobotik umfassen. Von großem Interesse für die Besucher ist vor ammel die Assistenzrobotik. Auf der Messe präsentierten die Robotiker den elektrischen Rollstuhl EDAN. Das Institut