Wie der Streit um die CO2-Steuer vom Wesentlichen ablenkt Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 4. August 2019 Eine neue Ära der Energieversorgung kommt (WK-intern) - Die Einführung einer CO2-Steuer sorgt in Deutschland für erneuten Koalitionsstreit, die Debatte lenkt aber vom Wesentlichen ab - nämlich von den künftigen Alternativen zu den großen CO2-Verursachern. Die wohl revolutionärste Alternative ist die Gewinnung sauberen Stroms aus kosmischer Strahlung, sonstigen unsichtbaren Strahlenspektren u.a. auch dem Elektrosmog, erforscht durch die Neutrino Energy Group. Die Idee von Bundesumweltministerin Svenja Schulze von einer neuen Steuer, die in Form einer Klimaprämie in klimafreundliche Investitionen zurückfließen soll, stößt auf Kritik in Politik und Wirtschaft. Die CO2-Steuer bringe demnach mehr Belastung für Unternehmen und Endverbraucher, ohne den CO2-Ausstoß nachhaltig zu reduzieren. Den
Batterien werden mit m-Bee zu dynamischen, aktiven Komponenten E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 4. August 2019 Ideen für die Energiewende (WK-intern) - Beim Münchener Businessplan Wettbewerb hat das start-up m-Bee, eine Ausgründung der Universität der Bundeswehr München, den zweiten Platz belegt. Die vier jungen Gründer von m-Bee entwickeln Leistungselektronik für einen modularen Aufbau von Batteriespeichersystemen, die als Schlüsselkomponenten für die Integration erneuerbarer Energieerzeugung und die Elektromobilität gelten. Durch die Technologie von m-Bee werden zentrale Wechselrichter zur Anbindung an das Stromnetz obsolet. Bisher statische, passive Batterien werden mit m-Bee zu dynamischen, aktiven Komponenten. Wechselrichter werden u.a. dafür eingesetzt, die Einspeisung von umweltverträglich erzeugtem Strom in das Versorgungsnetz zu gewährleisten. Das Thema „Speicherung von Energie“ wird durch die von der Politik angekündigte
Desinfektion mit UV-Licht aus UVC-LEDs alternativ zu giftigen Quecksilberlampen Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Ökologie 3. August 2019 Hygienischer Bierverschluss dank Fraunhofer-Technologie (WK-intern) - UV-Licht macht Keime im Trinkwasser unschädlich. Bislang erfolgt die Desinfektion mit Quecksilberlampen, die UV-Strahlen erzeugen. Doch Quecksilber ist ein gesundheitsschädliches Schwermetall und belastet die Umwelt. Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher setzen auf eine umweltfreundliche und effizientere Alternative: Sie zerstören die DNA der Bakterien mit UV-LEDs. Die Technologie eignet sich auch zur Desinfektion von Brauwasser und im Abfüllprozess von Deckeln für Bier, Erfrischungsgetränke und Mineralwasser. Sommerzeit ist Biergartenzeit. Um sauberes Wasser für hochwertiges Bier zu garantieren, schalten Braubetriebe ihren Brau-Anlagen oftmals UV-Anlagen vor, mit denen sich das Trinkwasser keimfrei halten lässt. Denn UV-Licht eignet sich hervorragend, um Bakterien, Viren und
Meeresforschung: BSH startet die 22. Gesamtaufnahme der Nordsee Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 2. August 2019 Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) startet am 26. August 2019 am Süd-West Terminal in Hamburg seine 22. Gesamtaufnahme der Nordsee. (WK-intern) - Auf der knapp 3.800 Seemeilen langen Forschungsfahrt werden zehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Technikerinnen und Techniker aktuelle ozeanographische und meereschemische Daten erfassen und das Seewasser auf die Konzentration ausgewählter künstlicher Radionuklide untersuchen. Die Daten dienen einer aktuellen Zustandsbewertung der Nordsee und der Erfassung klimabedingter Veränderungen. Die Reise mit dem irischen Forschungsschiff CELTIC EXPLORER endet am 17. September in Bremerhaven. Das BSH fährt seit 1998 jedes Jahr im August/September ein Netz von ortsfesten Stationen ab, auf denen das Schiff für
FHG-Statement zum Start der »Forschungsfertigung Batteriezelle« in Münster E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 2. August 2019 Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, erklärt hierzu: (WK-intern) - »Die Forschungsfertigung Batteriezelle ist ein Projekt von nationaler und europäischer Bedeutung. Stromspeicher haben als Schlüsselbausteine für die Energie- und Mobilitätswende integrale Bedeutung für mehrere der wichtigsten Wirtschaftszweige am Standort Deutschland. Es ist daher essentiell, einer Abhängigkeit von Zulieferern aus Asien entgegenzuwirken. Dieses Ziel können wir erreichen, indem die bundesweit bestehenden Exzellenzpotenziale genutzt und gemeinschaftlich vorangebracht werden. Dazu will Fraunhofer zusammen mit den Batteriekompetenzzentren im ganzen Land durch den Aufbau der Forschungsfertigung Batteriezelle beitragen. Denn ein Projekt dieser Größenordnung und Bedeutung muss alle bestehenden Kompetenzen in Forschung und Wirtschaft auf föderaler Ebene in einem
Hüttengas aus der Stahlproduktion als Rohstoffquelle für Methanolgewinnung Forschungs-Mitteilungen Technik 1. August 2019 Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik hat Methanol-Pilotanlage in Betrieb genommen (WK-intern) - Hüttengas aus der Stahlproduktion als Rohstoffquelle für die chemische Industrie erschließen: Das ist Ziel des vom BMBF geförderten Verbundprojekts Carbon2Chem®. Eines der potenziellen Produkte ist Methanol, das vielseitig als Basischemikalie oder synthetischer Kraftstoff einsetzbar ist. Im September 2018 wurde erstmals Methanol aus Hüttengasen im Technikum am Stahlwerk Duisburg erzeugt. Was im Labormaßstab gelang, wird für die großtechnische Umsetzung vorbereitet: Seit Juli 2019 ist am Carbon2Chem®-Labor in Oberhausen eine Pilotanlage in Betrieb. Ab 2020 soll sie in Duisburg bis zu 75 Liter Rohmethanol am Tag aus Hüttengasen des dortigen Stahlwerks produzieren. Methanol ist
ETH Zürich und Total entwickeln Katalysator mit dem Methanol aus CO2 und Wasserstoff hergestellt werden kann Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie Technik 1. August 2019 Wissenschaftler der ETH Zürich und des Mineralölunternehmens Total haben einen neuen Katalysator entwickelt, mit dem Methanol aus CO2 und Wasserstoff hergestellt werden kann. (WK-intern) - Die Technologie hat realistische Marktchancen und ermöglicht die nachhaltige Produktion von Flüssigtreibstoffen und Chemikalien. Die Weltwirtschaft fusst immer noch auf den fossilen Kohlenstoffquellen Erdöl, Erdgas und Kohle. Dies nicht nur für die Produktion von Treib- und Brennstoffen, sondern auch als Rohstoff für die chemische Industrie zur Herstellung von Kunststoffen und zahlreichen weiteren chemischen Verbindungen. Seit Längerem werden zwar Wege gesucht, Flüssigtreibstoffe und chemische Produkte aus alternativen, nachhaltigen Rohstoffen herzustellen, diese sind jedoch bis jetzt nicht über Nischenanwendungen hinausgekommen. Wissenschaftler
Forschungszentrum KIT beschleunigt, vereinfacht, verbessert und verbilligt Batterieproduktion für E-Mobilität E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 31. Juli 2019 Batterieproduktion in Rekordgeschwindigkeit (WK-intern) - Innovative Verfahren machen das KIT zum Technologieführer bei der Herstellung von Batterieelektroden Mit einem neuen Beschichtungsverfahren gelingt einem Forschungsteam des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) die bislang schnellste Produktion von Elektroden für Lithium-Ionen-Batterien. Gleichzeitig verbessert das neue Verfahren die Qualität der Elektroden und reduziert die Produktionskosten. Beim Herstellen von Elektroden für Batterien wird Elektrodenmaterial als dünne Paste in einem rechteckigen Muster auf eine Folie aus Kupfer oder Aluminium aufgetragen. Unterbrochen ist das Muster von kurzen Abschnitten unbeschichteter Folie, die zur Ableitung der Elektronen unerlässlich sind. Für diese Abschnitte muss der Beschichtungsprozess immer wieder unterbrochen und neu gestartet werden.
Hohe Energiedichte und nicht entflammbar, Festelektrolyte für Batterien mit ganz neuen Eigenschaften E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Technik 31. Juli 2019 „Frustrierte“ Ionen für die Feststoffbatterie (WK-intern) - Ein internationales Team mit TU Graz-Beteiligung präsentiert einen neuen Festelektrolyten für Batterien: Er zeigt einen der schnellsten je gemessenen Lithium-Wanderungsprozesse in einem Lithium-Ionenleiter. Festkörperbatterien sind die zurzeit vielversprechendste Technologie, um der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. Batterien mit festen Elektrolyten, in denen sich Lithium-Ionen zwischen den Elektroden bewegen, sind somit der „heilige Gral“ der Festkörperbatterieforschung. Die Vorteile von solchen Systemen gegenüber aktuellen Lithium-Ionenbatterien mit flüssigen Elektrolyten liegen auf der Hand: Sie haben eine höhere Energiedichte und sind aufgrund ihrer nicht entflammbaren Komponenten deutlich sicherer. Was bislang jedoch fehlte, waren geeignete Materialien mit einer ähnlich hohen Ionenleitfähigkeit wie
Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen informiert über geringeren Energieverbrauch in Deutschland Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 31. Juli 2019 Kohlenverbrauch geht kräftig zurück (WK-intern) - Energieverbrauch nach sechs Monaten im Minus / Erneuerbare mit Zuwachs Der Energieverbrauch in Deutschland lag in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um 1,7 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreswert. Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) erreichte der Verbrauch eine Gesamthöhe von 6.536 Petajoule (PJ) beziehungsweise 223,0 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Bei den Kohlen lagen die Rückgänge im zweistelligen Bereich. Die Erneuerbaren konnten insgesamt um 4 Prozent zulegen. Bei Mineralöl und Erdgas kam es ebenfalls zu Zuwächsen. Ohne den verbrauchsteigernden Effekt der etwas kühleren Witterung hätte der Verbrauchsrückgang nach Berechnungen der AG Energiebilanzen
FH Münster testet im Bioenergiepark Saerbeck, wie Energiespeicher in der Praxis funktionieren Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Technik Windenergie 30. Juli 2019 Jetzt am Netz, Forschungsprojekt EnerPrax (WK-intern) - Münster/Steinfurt/Saerbeck - Saerbeck mit seinem Bioenergiepark ist ein Pionier-Projekt in Sachen erneuerbare Energien und Energiewende. Denn: Die Gemeinde erwirtschaftet vier Mal so viel Strom aus Windkraft, Solar und Biomasse, wie sie für den Eigenverbrauch überhaupt benötigt. Folglich gibt es Stromüberschüsse – nachts aber trotzdem nach wie vor kleine Versorgungslücken, in denen Strom aus dem deutschen Strommix bezogen werden muss. „Energiespeicher können die Energie lokal und dezentral speichern“, sagt Prof. Dr. Christof Wetter von der FH Münster. „Aber die Frage ist, wie sich dies in der Praxis umsetzen lässt, welche Technologien wie effizient sind und wie sich
PIA Automation verfolgt eine noch höhere Anlagenverfügbarkeit als Strategie Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 29. Juli 201929. Juli 2019 PIA Automation verfolgt „Technology-to-Business“-Strategie (WK-intern) - PIA Digital & Innovation Lab: Digitales erproben Unter dem Dach des „Digital & Innovation Labs“ erprobt PIA – gemeinsam mit Industrie- und Forschungspartnern Innovationsprojekte der Digitalisierung, um Kunden eine noch höhere Anlagenverfügbarkeit zu ermöglichen. Das PIA Digital & Innovation Lab ist integraler Bestandteil der Vision „PIA 4.0“, um abteilungs-, bereichs- und standortübergreifend weltweit Digitalisierungsprojekte voranzutreiben. Jede Innovation oder neue Technologie hat zum Ziel, die OEE (Overall Equipment Efficiency) zu verbessern. Claude Eisenmann, der als Chief Digital Officer die Leitung von PIA 4.0 verantwortet, erläutert den Ansatz: „Wir folgen dem Prinzip ‚Technology to Business‘, d. h. neue Technologien werden