Kreislaufwirtschaftsgesetz/Biogas: Neuregelungen im Abfallrecht erschweren Genehmigung Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 2. November 20112. November 2011 Im Bundestag wurde jetzt das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) verabschiedet. Grundlage ist die europäische Abfallrahmenrichtlinie, die Deutschland als EU-Mitgliedsstaat in nationales Recht umsetzen musste. Nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz unterliegt Gülle, die energetisch in Biogasanlagen genutzt werden soll, neben dem Veterinär- und Düngerecht künftig auch dem Abfallrecht. Diese Regelung stößt beim Fachverband Biogas auf Kritik. Es bleibe sachlich nicht nachvollziehbar, warum die Europäische Kommission, die von Deutschland vorgeschlagene Ausnahme so kategorisch ablehne, betont der Geschäftsführer des Fachverbandes Biogas e.V., Dr. Claudius da Costa Gomez. Denn Gülle, die unvergoren in der Landwirtschaft als Dünger eingesetzt wird, unterliege weiterhin nicht dem Abfallrecht. Der gleiche Status sollte
Holzenergie vom Acker – Erschwerende Regelungen in Bayern bei KUP Bayern Behörden-Mitteilungen Bremen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 1. November 2011 Im Rahmen des KUP-Netzwerkes organisierte das ttz Bremerhaven zusammen mit Dorr Energie aus Kempten am 19. Oktober 2011 eine Veranstaltung zum Thema „Agrarholz als alternativer Zukunftsmotor in der Landwirtschaft“ in Ettringen bei Augsburg. Die geladenen Presse- und Behördenvertreter aus Süddeutschland wurden von drei Referenten zum Thema KUP umfangreich informiert. Bremerhaven, Oktober 2011. Kurzumtriebsplantagen, sogenannte KUP, sind Anpflanzungen schnell wachsender Bäume auf landwirtschaftlichen Flächen. Ziel ist, innerhalb kurzer Umtriebszeiten Holz als nachwachsenden Rohstoff zu produzieren. Auf der Veranstaltung „Agrarholz als alternativer Zukunftsmotor in der Landwirtschaft“ in Ettringen informierte Barbara Wildegger vom ttz Bremerhaven zu den schnellwachsenden Bäumen und präsentierte Forschungsergebnisse zu Saatgut
Ambitioniertes Energiesparen braucht verlässliche Datengrundlage Bayern Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 28. Oktober 2011 Die Bundesregierung und die Europäische Union haben ambitionierte Energiesparziele vorgegeben. Um diese umzusetzen und zu prüfen, wie viel Energie in privaten und öffentlichen Unternehmen tatsächlich eingespart wird, sind zuverlässige und detaillierte Energiestatistiken notwendig. Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI gemeinsam mit der der Technischen Universität München (IfE), der GfK Retail and Technology GmbH (Nürnberg), der IREES GmbH (Karlsruhe) und der BASE-ING. GmbH (München) die Energieverbrauchsstrukturen des Sektors Gewerbe-, Handel und Dienstleistungen untersucht. Im Energiekonzept, das die Bundesregierung im September 2010 vorgelegt hat, werden ambitionierte Energieeinsparziele genannt: Bis 2020 sollen der
Vergütungssätze 2012 für neue Photovoltaikanlagen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie 27. Oktober 2011 Die Bundesnetzagentur hat jetzt die neuen Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) veröffentlicht. Für PV-Anlagen, die ab dem 1. Januar 2012 in Betrieb gehen, erhält der Anlagenbetreiber für jede in das Netz eingespeiste Kilowattstunde Strom einen Betrag zwischen 17,94 Cent und 24,43 Cent, je nach Standort und Größe der Anlage. "In den vergangenen zwölf Monaten wurde uns ein Zubau an Leistung von insgesamt rund 5.200 MW gemeldet. Dieser Wert führt dazu, dass die Vergütung von PV-Anlagen, die ab dem 1. Januar 2012 in Betrieb gehen, um 15 Prozent niedriger sein wird als die aktuelle Vergütung. Der Zubauwert von 5.200 MW liegt erheblich unter
Experten begrüßen Erneuerbare Energien in Entwicklungsländern – warnen jedoch vor Euphorie Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Ökologie Solarenergie Windenergie 26. Oktober 2011 Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Anhörung) - 26.10.2011. Berlin: (hib/AHE) Die Nutzung Erneuerbarer Energien in Entwicklungs- und Schwellenländern wird von Experten einhellig begrüßt, wirft aus ihrer Sicht jedoch eine ganze Reihe technischer und entwicklungspolitischer Fragen auf Im ersten Teil einer Anhörung des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ging es am Mittwoch um die Frage, inwieweit die nordafrikanischen Länder von Desertec, einem groß dimensionierten geplanten Solarstrom-Projekt in der Sahara, profitieren können. Im zweiten Teil diskutierten die Abgeordneten mit den Sachverständigen Potenzial und Grenzen kleiner dezentraler und lokaler Energielösungen in Entwicklungsländern. Paul van Son von der Desertec Industrial Initiative nannte die Gewinnung von
Röttgen: Deutschland soll Weltmeister der Ressourceneffizienz werden Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 12. Oktober 2011 BMU-Entwurf eines nationalen Ressourceneffizienzprogramms vorgelegt. Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen hat heute den Entwurf eines nationalen Ressourceneffizienzprogramms vorgelegt. Ziel des Programms ist es, die deutsche Wirtschaft vom Verbrauch neuer Rohstoffe unabhängiger zu machen und die mit der Rohstoffnutzung verbundenen Umweltbelastungen zu senken. „Ressourceneffizienz stärkt Wettbewerbsfähigkeit, fördert Innovation, sichert Arbeitsplätze und entlastet dabei die Umwelt“, betonte Röttgen und ergänzte:“Weltweit nehmen der Verbrauch an natürlichen Ressourcen und die Konkurrenz um knappe Rohstoffe rasant zu. Ein effizienter und schonender Einsatz natürlicher Ressourcen ist eine der größten wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit und auch eine Frage der Verantwortung gegenüber künftigen Generationen. Ich halte Ressourceneffizienz
Kommunen sind Vorreiter im Klimaschutz Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie 11. Oktober 2011 Am 11.10.2011 treffen sich die Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager aus inzwischen über 60 klimaaktiven Kommunen Deutschlands in Osnabrück. Osnabrück gehört zu den Vorreitern im kommunalen Klimaschutz. Sowohl die Stadt als auch der Landkreis Osnabrück wollen ihre Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um bis zu 95 Prozent reduzieren und haben dazu einen Antrag im Rahmen des Förderschwerpunkts „Masterplan 100% Klimaschutz“ bei Bundesumweltministerium gestellt. „Mit diesem Ziel spiegeln die Masterplan-Kommunen die deutschen Klimaschutzziele wider und werden als Leuchttürme für den kommunalen Klimaschutz agieren“, lobt Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen das Engagement. Das Vernetzungstreffen der Klimaschutzmanager fällt zeitlich mit der Bewilligung des 2000. vom Bundesumweltministeriums geförderten Klimaschutzvorhabens
Europäische Umweltagentur: Treibhausgasemissionen in 2010 gestiegen Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 10. Oktober 2011 Wie die Europäische Umweltagentur (EEA) berichtete, sind die Treibhausgasemissionen EU-weit 2010 im Vergleich zum vorherigen Jahr vermutlich um 2,4% gestiegen. Laut EEA sei der Anstieg auf die wirtschaftliche Genesung von der Wirtschaftskrise zu zurückzuführen. Aber auch der kalte Winter in 2010 habe Mehremissionen durch Heizungen verursacht. 2009 seien die Emissionen im Vergleich zu 2008 aufgrund der wirtschaftlichen Rezession und dem Ausbau erneuerbarer Energien um 7,1% gefallen. Die EEA ist der Ansicht, dass weitere Maßnahmen notwendig sind, um das CO2-Reduktionsziel von 20 Prozent bis 2020 zu erreichen. Bisherige Prognosen sehen Emissionseinsparungen von 19 Prozent im Vergleich zum Referenzjahr 1990. Der letzte Prozentpunkt könne
Röttgen eröffnet in Bonn Innovations- und Technologiezentrum für erneuerbare Energien Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Nordrhein-Westfalen Offshore Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie Windparks 7. Oktober 2011 Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen und Adnan Z. Amin, der Generaldirektor der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA), haben heute in Bonn das Innovations- und Technologiezentrum (IITC) von IRENA eröffnet. Die von der Bundesregierung geförderte Beratungseinrichtung soll wissenschaftliche Szenarien zur Förderung erneuerbarer Energien in Industrieländern, aber insbesondere auch in Entwicklungs- und Schwellenländern erarbeiten und in Zusammenarbeit mit dem IRENA-Hauptsitz in Abu Dhabi zum weltweiten Umstieg auf Ressourcen schonende Technologien beitragen. Mit den Technologie- und Innovationsanalysen des IITC kann IRENA Unterstützung beim Aufbau geeigneter Rahmenbedingungen anbieten, Kompetenzen ausbauen und neue Finanzierungsmodelle entwickeln. Zu den Gastrednern gehörte auch Bundesaußenminister Guido Westerwelle. Bundesumweltminister Röttgen: „Bei
Die Bundesnetzagentur leistet mit dem Infrastrukturatlas einen wichtigen Beitrag beim Breitbandausbau Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Offshore Solarenergie Windenergie Windparks 5. Oktober 2011 Der von der Bundesnetzagentur betriebene bundesweite Infrastrukturatlas startet heute in die zweite Phase. Die Abfrageberechtigten können nun mehr Informationen, z. B. über die genaue geografische Lage von Infrastrukturen, erhalten. Gleichzeitig werden die Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der von den teilnehmenden Infrastrukturinhabern gelieferten Daten erhöht. „Die Bundesnetzagentur leistet mit dem Infrastrukturatlas einen wichtigen Beitrag beim Breitbandausbau. Die Unternehmen haben dies erkannt und beteiligen sich mittlerweile deutlich besser als noch bei der Inbetriebnahme des Infrastrukturatlas vor zwei Jahren“, sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. Der Infrastrukturatlas setzt eine zentrale Maßnahme der Breitbandstrategie der Bundesregierung um. Er enthält Geodaten über in Deutschland vorhandene Infrastrukturen, die beim
Können Ingenieure den Klimawandel reparieren? Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Produkte Wirtschaft 5. Oktober 2011 Wissenschaftler stellen wegweisende Sondierungsstudie über großtechnische Eingriffe ins Klima vor / Staatssekretär Schütte: „Optionen nicht von vornherein ausschließen“ Angesichts des Anstiegs der CO2-Konzentration in der Atmosphäre sehen manche Wissenschaftler direkte Eingriffe mit großtechnischen Maßnahmen in den Strahlungshaushalt oder den Kohlenstoffkreislauf der Erde als Mittel gegen die globale Erwärmung. Wegen möglicher und kaum kalkulierbarer Nebenwirkungen lehnen andere solches Climate Engineering strikt ab. Ein interdisziplinär zusammengesetztes Expertenteam hat im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) nun den aktuellen Kenntnisstand erstmals wissenschaftlich umfassend zusammengetragen. Der Bericht „Gezielte Eingriffe ins Klima? Eine Bestandsaufnahme der Debatte zum Climate Engineering“ wurde heute von Staatssekretär Dr.
NRW-Kabinett beschließt Klimaschutz-Start-Programm: Förderfonds sollen wirtschaftliche Impulse geben Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 5. Oktober 2011 Die NRW-Landesregierung hat einen weiteren Baustein ihrer Klimaschutzpolitik verabschiedet. In der Kabinettsitzung 1. Oktober 2011 wurde ein umfangreiches Klimaschutz-Start-Programm beschlossen. Das Maßnahmenpaket enthält insgesamt 22 Einzelmaßnahmen in zehn Themenfeldern und hat ein Volumen von mehreren hundert Millionen Euro an Fördergeldern und Krediten, davon 200 Millionen Euro jährlich für die energetische Gebäudesanierung und ein Impuls-Programm „Kraft-Wärme-Kopplung“ mit 250 Millionen Euro über mehrere Jahre. Die Maßnahmen des Start-Programms reichen von ersten Selbstverpflichtungen der Landesregierung auf ihrem Weg zur Klimaneutralität über die Bereitstellung zinsgünstiger Darlehen zur Förderung der energetischen Gebäudesanierung bis hin zu einer Stromsparinitiative für einkommensschwache Haushalte. Ein Teil der geplanten Maßnahmen