Schleswig-Holstein Netz AG: Vergabe von Strom- und Gasnetzkonzessionen Behörden-Mitteilungen 23. November 2012 (WK-intern) - OLG Schleswig bestätigt Rechtsauffassung der Schleswig-Holstein Netz AG bei der Vergabe von Strom- und Gasnetzkonzessionen Interessen der Endverbraucher müssen beachtet werden Das Oberlandesgericht Schleswig hat heute in zwei Urteilen die Rechtsposition der Schleswig-Holstein Netz AG zur Vergabe von Konzessionen zum Strom- und Gasnetzbetrieb bestätigt. Konkret ging es in dem Verfahren um die Vergabe der Stromnetzkonzession in der Stadt Heiligenhafen beziehungsweise in den Ämtern Berkenthin und Sandesneben-Nusse. In allen Fällen wurde die Vergabe der Konzession durch das OLG Schleswig für unwirksam angesehen. Das OLG Schleswig bestätigte mit diesen Urteilen die Rechtsauffassung des Landgerichts Kiel, das in erster Instanz genauso geurteilt hatte. Bereits
Diskussion um die Strompreiserhöhungen Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 22. November 2012 (WK-intern) - Hildegard Müller zur aktuellen Diskussion um die Strompreiserhöhungen Zur aktuellen Diskussion, die zum Jahreswechsel angekündigten Strompreiserhöhungen der Energieunternehmen seien angeblich nicht gerechtfertigt, erklärt Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW): Berlin - "Die aktuell laufende Diskussion zu den angekündigten Strompreiserhöhungen nimmt haarsträubende Züge an. Es gibt nicht DEN Strompreis. Fakt ist, dass es in Deutschland rund 1.100 Stromunternehmen mit ganz unterschiedlichen regionalen Gegebenheiten gibt. Diese Unternehmen stehen in einem harten Wettbewerb um Kunden. Jedes Unternehmen verfolgt in diesem Wettbewerbsmarkt individuelle Strategien. Die Strompreise und Teile davon wie beispielsweise die Beschaffungskosten sind daher unterschiedlich hoch. Der
Altmaier: Photovoltaik hat auch in Deutschland eine Zukunft Behörden-Mitteilungen Solarenergie 22. November 2012 (WK-intern) - Bundesumweltminister Altmaier eröffnet 13. Forum Solarpraxis Berlin - Er habe keinen Zweifel daran, dass die Energiewende richtig sei. Dafür werde er kämpfen und sein politisches Schicksal daran knüpfen, erklärte Bundesumweltminister Peter Altmaier in seiner Keynote Speech auf dem 13. Forum Solarpraxis. Die größte nicht-technische Solarkonferenz Europas wurde am 22. November in Berlin eröffnet. Bei der Umsetzung der schwierigen Aufgabe Energiewende komme es auf eine stärkere Vernetzung der Beteiligten an, unterstrich er. Hierfür wolle er die Photovoltaikbranche als Partner gewinnen. Sein Ziel sei es, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für die Zukunft fit zu machen. „Wir wollen das EEG so schnell wie möglich reformieren,
EEX) handelt mit neuen Kurzfristprodukten, Strom für die Lieferung morgen Behörden-Mitteilungen 22. November 2012 (WK-intern) - EEX: Erfolgreicher Start der Tages-Futures Leipzig - Die European Energy Exchange (EEX) hat heute erfolgreich den Handel mit den neuen Kurzfristprodukten, den Phelix Day und Weekend Futures, gestartet. Bis 14 Uhr wurden 720 MWh in den neuen Produkten gehandelt. Das erste Geschäft für den Tagesfuture Strom für die Lieferung morgen, am 23. November, wurde mit einem Volumen von 600 MWh von A2A Trading S.r.l. und Dynamic Energy ApS zum Preis von 47,15 Euro/MWh abgeschlossen. Die neuen Tages- und Wochenend-Futures ergänzen die bestehenden finanziellen Phelix-Futures für das Marktgebiet Deutschland/Österreich mit wöchentlicher, monatlicher, quartalsweiser und jährlicher Lieferperiode und schließen damit die Lücke zwischen
GMSL bietet umfassende Dispositionsleistungen auf den europäischen Gasmärkten Behörden-Mitteilungen News allgemein 22. November 2012 (WK-intern) - GMSL wird erster Trading Agent für den EEX-Gasmarkt Leipzig – Die European Energy Exchange (EEX) freut sich, Gas Management Services Ltd. (GMSL), Cambridge, als „Trading Agent“ für den Spotmarkt für Erdgas zu begrüßen. Dieser Status erlaubt es GMSL, als Dienstleister für EEX-Handelsteilnehmer tätig zu werden, ohne selbst Börsenteilnehmer an der EEX zu sein. Ab sofort ist GMSL berechtigt, im Auftrag seines wachsenden Kundenstammes, von welchem bereits viele Handelsteilnehmer der EEX sind, Gebote für den Spotmarkt für Erdgas einzugeben. Damit erleichtert die EEX ihren Kunden ohne eigenen 24/7 Desk die Teilnahme am kontinentaleuropäischen 24/7-Gashandel außerhalb der Kern-Börsenzeiten. „Wir freuen uns sehr,
Chef der Bundesnetzagentur: Energie-Masterplan wäre keine Lösung Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 22. November 2012 (WK-intern) - Netzagentur-Chef im Interview mit Technology Review Hannover – Jochen Homann, seit März 2012 Chef der Bundesnetzagentur, wehrt sich gegen die Vorwürfe, der Energiewende würde ein detaillierter „Masterplan“ fehlen. „Wir müssen die Entwicklung ein Stück weit offenhalten“, erklärt er im Gespräch mit Technology Review in der Dezember-Ausgabe. Umwege oder auch Sackgassen seien kein Grund für die Annahme, dass die Energiewende gescheitert sei. Der Strommarkt sei gerade dabei, sich fundamental zu verändern. Durch die Einspeisung erneuerbarer Energien werde der Börsenpreis für Strom gedrückt, die konventionelle Energieerzeugung bekomme ein Rentabilitätsproblem, so Homann. Zudem leide die Netzstabilität. Wie man diese Probleme lösen könne, weiß
Runder Tisch Stromsparinitiative – des Bundesumweltministeriums – Änderung des Verbraucherverhaltens Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 22. November 2012 (WK-intern) - BDEW zu "Runder Tisch Stromsparinitiative" des Bundesumweltministeriums: Energieversorger bieten qualifizierte Beratung an 86 Prozent der BDEW-Mitglieder helfen Kunden beim Senken des Energieverbrauchs Rund 31 Prozent der Haushalte besitzen bereits effiziente Kühlgeräte Berlin - Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) engagiert sich als Partner bei der Stromsparinitiative des Bundesumweltministeriums. "Strom und Wärme bestimmen wesentlich den Energieverbrauch und die Energiekosten der privaten Haushalte. Verhaltensänderungen und der richtige Einsatz effizienter Technik sind der Schlüssel zur Senkung des Verbrauchs und der Kosten. Hier kann eine qualifizierte Energieberatung helfen. Die Stromsparinitiative von Bundesumweltminister Peter Altmaier will den damit verbundenen Möglichkeiten zu Recht mehr Gewicht verleihen und
Europäische Umweltvorschriften machen Probleme beim Netzausbau Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 21. November 2012 (WK-news) - Die Bundesregierung sieht den Bau neuer Höchstspannungsleitungen als „nationale Aufgabenstellung“ an. Probleme bereiten dabei Umwelt- und Naturschutzvorschriften, die auf europäischem Recht beruhen. Wie es in einer Antwort der Bundesregierung (17/11078) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/10719) heißt, können die Herausforderungen beim Netzausbau „nur in enger Abstimmung und im Schulterschluss auf Bundesebene, Landesebene, auf regionaler ebenso wie auf kommunaler Ebene erfolgreich abgearbeitet werden“. Eine Abwägung von Netzausbauerfordernissen einerseits und Naturschutzbelangen andererseits als gleichrangige Belange sei auf Basis des geltenden Rechts aber nur schwer möglich, heißt es in der Antwort unter Berufung auf eine Untersuchung der Deutschen
Stromsparinitiative: Spitzenverbände, Organisationen, Kirchen und Kommunen treffen Altmaier Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 21. November 2012 (WK-intern) - Es geht in die zweite Runde: Am 21. November 2012 treffen sich wieder die Vertreter der Spitzenverbände, Organisationen, Kirchen und Kommunen mit Bundesumweltminister Peter Altmaier, um gemeinsam auszuloten, wie Stromeinsparpotenziale in privaten Haushalten erschlossen werden können. Der intelligenteste Umgang mit Energie besteht darin, möglichst wenig davon erzeugen zu müssen. Daher steht die Energiewende neben dem Ausstieg aus der Kernenergie und dem Ausbau der erneuerbaren Energien auch für die Steigerung der Energieeffizienz. Ziel ist es, die Energieressourcen wirksamer einzusetzen und den Verbrauch zu senken. Mit der Stromsparinitiative sollen möglichst viele private Haushalte in Deutschland erreicht und motiviert werden, Strom einzusparen. Denn so
Bund und Länder müssen Verantwortung bei der Förderung der Gebäudesanierung übernehmen Behörden-Mitteilungen 21. November 2012 (WK-news) - Der Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V., Wolfgang Steiger fordert: Bund und Länder müssen Verantwortung bei der Förderung der Gebäudesanierung übernehmen Das „Schwarze-Peter-Spiel“ zwischen Bund und Ländern bei der Einführung eines Modells zur Förderung der Gebäudesanierung muss endlich ein Ende haben. Die Hängepartie im Bundesrat, die mittlerweile über ein Jahr dauert, sendet falsche Signale. Private Investoren sind verunsichert und schieben geplante Sanierungen immer weiter auf. „Eine einfache Ausgestaltung der steuerlichen Förderung hätte Erfolg und würde von vielen Eigentümern in Anspruch genommen. Zuschussvarianten könnten sich leicht zu bürokratischen Monstern entwickeln. Entscheidend ist, dass es hier endlich Klarheit gibt und wir den
Energiezukunftsgesetz, Hessen: Gesetzliche Rahmenbedingungen für die Energiewende beschlossen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Hessen 21. November 2012 (WK-intern) - Der Landtag hat heute das hessische Energiezukunftsgesetz beschlossen. Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich: „Das Gesetz folgt der Leitlinie ‚Freiwilligkeit statt Zwang’. Wir nehmen die Bürgerinnen und Bürger durch gezielte Information und Beratung aber auch durch die Schaffung von Anreizen zu Investitionen mit und setzen auf Freiwilligkeit und Überzeugung. Direktive Maßnahmen und Zwang sind der falsche Weg.“ Das Gesetz sei richtungweisend für die künftige Energiepolitik des Landes. Der Entwurf sei schon in der Anhörung auf breiter Ebene begrüßt worden. So unterstützt die IHK den Ansatz "Information, Beratung, Förderung" und begrüßt die vorgesehenen Fördermöglichkeiten. Der Landkreistag lobt die Vorbildfunktion des Landes und den
European Energy Exchange startet CER-Spotmarkt und erweitert Carbix-Index Behörden-Mitteilungen 20. November 2012 (WK-intern) - Leipzig - Die EEX erweitert ihr Produktangebot am CO2-Sekundärmarkt um Spotkontrakte auf Grey Certified Emission Reductions (Grey CERs) und Green Certified Emission Reductions (Green CERs). Certified Emission Reductions werden für Klimaschutzprojekte (Clean Development Mechanism – CDM) vergeben, die Industrieländer zur Reduzierung ihrer Emissionen in Entwicklungsländern durchführen. Vorbehaltlich der Zustimmung des Börsenrats wird die EEX ab 5. Dezember 2012 CER-Spotprodukte anbieten. Dabei wird die EEX zwei Produkte zum Handel bereitstellen: Das Grey CER-Produkt wird Zertifikate aus Projekten, die den Abbau von Trifluoromethan (HFC-23) und Salpeteroxide (N2O) aus Adipinsäureproduktion beinhalten umfassen. Im Green CER-Produkt sind Zertifikate aus allen Projekten, die zum Zeitpunkt