Gesetzesentwurf der Bundesregierung zu Kohleausstieg und Erneuerbaren sägt die Energiewende ab Behörden-Mitteilungen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Mitteilungen Offshore Ökologie Produkte Solarenergie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 12. November 2019 Zum heute an die Öffentlichkeit gelangten Referentenentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für ein Gesetz zum Kohleausstieg und zur Änderung weiterer Gesetze, wie des Baugesetzbuchs und des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG), nimmt Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Stellung: (WK-intern) - "Mit seinem Gesetzentwurf zum Kohleausstieg und zu Baubeschränkungen für Windkraftanlagen schwingt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier die Abrissbirne gegen die Energiewende. Damit Windenergie und Klimaziele in Deutschland eine Zukunft haben, darf diese Teilnovelle des EEG keinesfalls vom Bundestag verabschiedet werden. Mit den geplanten Abstandsregelungen für Windenergieanlagen rückt das 65 Prozent Ausbauziel für Erneuerbare Energien in weite Ferne. Die geplanten Abstände der Windkraftanlagen zur Wohnbebauung
Kernkraftwerk Brokdorf muss heruntergefahren werden Behörden-Mitteilungen Ökologie 11. November 2019 Kernkraftwerk Brokdorf: Sanierungsarbeiten am Kühlwasserauslaufbauwerk (WK-intern) - BROKDORF/KIEL. Aufgrund von Verschleißerscheinungen und Lockerungen an der Struktur des Auslaufbauwerkes des Kernkraftwerks Brokdorf kommt es zu Sanierungsarbeiten, für die das Kernkraftwerkt heruntergefahren werden muss. Um die Belastung des Bauwerks während der Sanierungsarbeiten am Auslaufbauwerk zu reduzieren, muss das Hauptkühlwassersystem abgestellt werden. Somit ist während der Durchführung der Maßnahmen ein Leistungsbetrieb nicht möglich. Die Arbeiten, die nur in den Niedrigwasserphasen der Tide durchgeführt werden können, sind ab dem 17. November 2019 vorgesehen und werden ca. fünf Tage andauern. Die geplanten Sanierungsmaßnahmen wurden der Atomaufsicht sowie der obersten Bauaufsichtsbehörde (OBB) vorgestellt und werden durch behördlich beauftragte
Strukturentwicklung in der Lausitz, statt Kohle und Strom, Kompetenzzentrum Klimaschutz Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. November 2019 Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI) in Cottbus eröffnet (WK-intern) - Svenja Schulze: Beitrag zur Strukturentwicklung in der Lausitz Das Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI) ist eine der ersten Bundeseinrichtungen, die im Zuge der Strukturentwicklung in der Lausitz angesiedelt werden. Heute eröffnet Bundesumweltministerin Svenja Schulze gemeinsam mit Jörg Steinbach, Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg, und Holger Kelch, Oberbürgermeister der Stadt Cottbus das KEI in Cottbus. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Mit der Eröffnung des Kompetenzzentrums senden wir ein klares Signal an die energieintensive Industrie, dass wir sie auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität unterstützen. Die Dekarbonisierung der Industrie ist Herausforderung und Chance zugleich.
Erfolg im Bundesrat: Mehrheit stimmt für weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien Behörden-Mitteilungen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Offshore Solarenergie Windenergie Windparks Wirtschaft 8. November 20198. November 2019 Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht: „Das ist eine richtungsweisende Entscheidung“ (WK-intern) - KIEL/BERLIN. Mit großer Mehrheit hat heute der Bundesrat einem Antrag des Landes Schleswig-Holstein zugestimmt: Demnach votierten die Länder größtenteils für einen stärkeren Ausbau der Erneuerbaren Energien und für eine Abschaffung des Netzausbaugebiets. Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht sagte: „Diese Entscheidung ist richtungsweisend. Denn sie zeigt, dass die Bundesländer bereit sind, in puncto Energiewende einen großen Schritt nach vorne zu gehen, während die Bundesregierung noch immer auf der Stelle tritt. Wir müssen jetzt handeln, wenn mittelfristig der Ausbau der Windenergie gestärkt werden soll – was unerlässlich ist, damit wir unsere Klimaziele erreichen.“ Albrecht wertet
Klimaschutz-Dialogforum der Bundesregierung beteiligt künftig auch Jugendverbände Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 7. November 20197. November 2019 Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat gestern mit Vertreter*innen verschiedener Jugendverbände über das Klimaschutzprogramm 2030 und das Klimaschutzgesetz diskutiert. (WK-intern) - Ein Ergebnis ist, dass ab November 2019 im Aktionsbündnis Klimaschutz, dem Dialogforum der Bundesregierung, auch Vertreter von Jugendverbänden beteiligt werden. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Die Jugendlichen und ihre Verbände sind nicht erst seit Fridays for Future wichtige Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner für das BMU. Der Austausch mit ihnen ist ein wichtiger Realitätscheck für unsere Arbeit. Die jungen Leute verdienen es, dass wir ihnen zuhören. Daher ist es gut, dass sie künftig eine eigene Stimme im Aktionsbündnis Klimaschutz bekommen." Das Aktionsbündnis Klimaschutz versammelt Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen
Handlungsbedarf: Neues Konzept des Umweltbundesamtes für den Luftverkehr der Zukunft Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 6. November 2019 Umwelt- und klimaschonend, treibhausgasneutral und lärmarm (WK-intern) - Anmoderationsvorschlag: Fliegen ist die umweltschädlichste Art, sich fortzubewegen. Es belastet Klima, Umwelt und die Menschen - und so langsam wird es dringend Zeit, über einen möglichst umweltschonenden, treibhausgasneutralen und lärmarmen Luftverkehr der Zukunft nachzudenken. Genau das hat das Umweltbundesamt (UBA) gemacht und sein neues Konzept heute (am 06. November) in Berlin vorgestellt. UBA-Lärmexperte René Weinandy kann uns mehr dazu erzählen, hallo. Begrüßung: "Hallo!" 1. Herr Weinandy, wohin geht die Reise im Luftverkehr der Zukunft zurzeit? O-Ton 1 (René Weinandy, 19 Sek.): "Der Luftverkehr wächst weltweit, wir rechnen mit Zuwachsraten von vier bis knapp fünf Prozent global pro Jahr.
Umweltbundesamt kritisiert zu geringe Recyclingkapazitäten für Rückbau von Windenergieanlagen Behörden-Mitteilungen Produkte Windenergie Windparks 4. November 2019 UBA-Studie betrachtet Umweltaspekte des Recyclings alter Windenergieanlagen (WK-intern) - Mehr als 27.000 Onshore-Windenergieanlagen (WEA) stehen derzeit in Deutschland. Ende 2020 fallen erstmals Anlagen aus der 20-jährigen Förderung gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). In Abhängigkeit von den Bedingungen vor Ort können ältere Anlagen durch leistungsstärkere und effizientere Neuanlagen, die einen höheren Ertrag am Standort erlauben, ersetzt werden (sog. Repowering). Auch ein Weiterbetrieb von Anlagen kann in Frage kommen, wenn technisch und wirtschaftlich möglich. Voraussichtlich ist ab 2021 mit einem verstärkten Rückbau zu rechnen. Hierfür gibt es bislang wenig Erfahrung. Das Umweltbundesamt (UBA) hat deshalb in einem umfangreichen Forschungsprojekt den Stand der Technik untersucht, Recyclingmengen berechnet und
Plattform Industrie 4.0 zum Digital-Gipfel Behörden-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 30. Oktober 2019 Von Smart Factories zu B2B-Plattformen – Plattform Industrie 4.0 schafft Grundlagen für nächste Phase von Industrie 4.0 (WK-intern) - Die Plattformökonomie ist eine Chance für die deutsche Industrie. Ihr einmaliges Produktions-Knowhow verschafft ihr einen Vorteil bei Nutzung und Aufbau von B2B-Plattformen. Damit dieser Vorteil zum Erfolg führt, entwickelt die Plattform Industrie 4.0 in einem internationalen Netzwerk die Grundlagen: Sie war Geburtshelferin für das Projekt GAIA-X. Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier stellte es nun auf dem Digital-Gipfel als verteilte, offene Dateninfrastruktur vor. Damit Unternehmen digitale Geschäftsmodelle auch umzusetzen können, hilft ihnen die Plattform mit Beispielen und Empfehlungen, sowie einem digitalen Zwilling für die
Eröffnung einer neuen Wind-Stromleitung von Schleswig-Holstein nach Niedersachsen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Produkte Technik Techniken-Windkraft Windenergie 29. Oktober 2019 Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht: „Die neue Leitung ist ein Riesenschritt für die Energiewende“ (WK-intern) - DOLLERN/KIEL. Die neue Stromleitung des Netzbetreibers TenneT von Norderstedt (Schleswig-Holstein) nach Dollern (Niedersachsen) vervierfacht auf rund 45 Kilometern Länge die Kapazitäten von Energiewendestrom im Übertragungsnetz. Anlässlich der Eröffnung heute sagte Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht: „Die neue Leitung ist ein Riesenschritt für die Energiewende. Für Norddeutschland ist die Kapazitätserhöhung und der umfangreiche Umbau der beiden Elbekreuzungen eine der wichtigsten Netzausbaumaßnahmen des vergangenen Jahrzehnts. Je mehr Strom wir von den Küsten Schleswig-Holsteins nach Süden transportieren können, desto mehr können wir hier unsere Potenziale nutzen, grünen Strom zu produzieren. Wir arbeiten
Importpreise für Energie fallen im Durchschnitt 19,1 % gegenüber Vorjahr Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 28. Oktober 2019 Importpreise insgesamt im September 2019 fallen um -2,5 % gegenüber September 2018 (WK-intern) - Die Importpreise waren im September 2019 um 2,5 % niedriger als im September 2018. Im August 2019 hatte die Jahresveränderungsrate bei -2,7 % gelegen, im Juli 2019 bei -2,1 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Importpreise im September 2019 gegenüber August 2019 im Durchschnitt um 0,6 %. Der Rückgang der Importpreise gegenüber September 2018 war vor allem durch die Entwicklung der Importpreise für Energie bedingt. Sie lagen im Durchschnitt 19,1 % unter dem Stand des Vorjahresmonats, stiegen aber um 5,0 % gegenüber dem Vormonat. Erdgas hatte
EU-Länder uneinig über einer Verpflichtung gegenüber des Green Climate Fund Behörden-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 25. Oktober 2019 Große europäische Geber helfen dabei, den Green Climate Fund wieder aufzufüllen, aber einige europäische Länder tun dies immer noch nicht (WK-intern) - Auf einer Verpflichtungskonferenz in Paris haben heute sieben europäische Länder ihre Zusage bekräftigt, ihre bisherigen Beiträge zur Wiederauffüllung des Green Climate Fund zu verdoppeln. Einige andere europäische Regierungen weichen jedoch weiterhin ihrer Verantwortung aus. Luxemburg bestätigte die Verdoppelung seiner früheren, bedeutenden Zusage gegenüber dem GCF heute und fügte ähnliche Zusagen des Vereinigten Königreichs, Frankreichs, Deutschlands, Schwedens, Norwegens und Dänemarks hinzu, die zuvor gemacht worden waren. Im Gegensatz dazu haben Belgien, Finnland, Irland, Italien, Polen, Portugal, die Slowakei und die Schweiz ihre Zusagen
Deutschland wird zur Wiederauffüllung des Fonds 1,5 Milliarden Euro bereitstellen Behörden-Mitteilungen Ökologie 25. Oktober 201925. Oktober 2019 Globale Solidarität im Klimaschutz: Über 9,7 Mrd. US-Dollar für den grünen Klimafonds zugesagt (WK-intern) - Geberkonferenz in Paris sendet mit Wiederauffüllung des Grünen Klimafonds positive Signale für die COP25 in Chile Auf der internationalen Geberkonferenz in Paris wurden heute rund 9,77 Milliarden US-Dollar an zusätzlichen Geldern für den größten internationalen Fonds im Bereich des Klimaschutzes zugesagt. Zahlreiche Geberländer sind dabei dem Beispiel Deutschlands gefolgt und haben ihre Beiträge zum Green Climate Fund (GCF) verdoppelt. Deutschland wird zur Wiederauffüllung des Fonds 1,5 Milliarden Euro bereitstellen. Die erfolgreiche Wiederauffüllung sendet ein wichtiges Signal für die im Dezember stattfindende Weltklimakonferenz in Santiago de Chile (COP25). Deutschland