BDEW-Chefin Kerstin Andreae zum Investitionsbeschleunigungs-Gesetz Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik Windenergie Windparks Wirtschaft 12. August 202012. August 2020 Das Bundeskabinett hat heute das Investitionsbeschleunigungsgesetz verabschiedet. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: (WK-intern) - „Wir brauchen mehr Tempo bei der Planung und Genehmigung von Erneuerbare-Energien-Anlagen. Das Investitionsbeschleunigungsgesetz leistet hierzu einen wichtigen Beitrag: Kommt es zu Klagen gegen den Bau von Windenergie-Anlagen an Land, ist künftig in nahezu allen Fällen sofort das jeweilige Oberverwaltungsgericht zuständig. Damit entfällt eine gerichtliche Vorinstanz. Das ist ein wichtiger Beitrag zu schnelleren und rechtssicheren Genehmigungsverfahren. Das begrüßen wir ausdrücklich. Auch für die erforderliche schnelle Genehmigung von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) ist ein zügiger Abschluss möglicher Gerichtsverfahren erforderlich. KWK liefert besonders effizient und umweltschonend Strom und Wärme und ist damit ein
Bundesregierung hat wichtige Verfahrensbeschleunigung bei Windenergieanlagen an Land umgesetzt Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Windenergie Windparks Wirtschaft 12. August 2020 Investitionsbeschleunigungsgesetz im Kabinett verabschiedet (WK-intern) - Die Bundesregierung hat heute den vom Bundesverkehrsministerium vorgelegten Entwurf des Investitionsbeschleunigungsgesetzes verabschiedet. Mit dem Gesetz werden wichtige Beschleunigungen bei Planungsverfahren im Infrastrukturbereich umgesetzt. Das Bundeswirtschaftsministerium hat hierzu Beschleunigungen im Energiebereich in das Gesetz eingebracht, vor allem Verfahrensbeschleunigungen beim Bau von Windenergieanlagen. Das Gesetz dient damit zugleich der weiteren Umsetzung des Aktionsplans zur Stärkung der Windenergie des Bundeswirtschaftsministeriums vom Herbst 2019, der darauf zielt den Ausbau von Windenergie an Land zu beschleunigen. Bundeswirtschaftsminister Altmaier hierzu: „Mit dem Investitionsbeschleunigungsgesetz ist ein großer Schritt hin zu schnelleren Planungs- und Genehmigungsverfahren getan. Das ist ein wichtiges Zukunftssignal für Deutschland als Investitionsstandort. Und
Bundesklimaschutzgesetz: Bundesregierung beruft Expertenrat für Klimafragen Behörden-Mitteilungen Ökologie 12. August 2020 Unabhängiger Expertenrat wird Bundesregierung bei der Anwendung des Bundesklimaschutzgesetzes unterstützen (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den neuen unabhängigen Expertenrat für Klimafragen berufen, der die Bundesregierung bei der Anwendung des Bundesklimaschutzgesetzes unterstützen wird: Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge, Köln; Prof. Dr. Thomas Heimer, Wiesbaden; Prof. Dr. Hans-Martin Henning, Freiburg; Dr. Brigitte Knopf, Berlin; Dr. Barbara Schlomann, Karlsruhe. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Es ist gelungen, ausgewiesene Fachleute für den Expertenrat zu gewinnen. Die Mitglieder des Rats werden ihre Expertise zur Minderung von Treibhausgasemissionen, zu Emissionsdaten und zur Abschätzung künftiger Entwicklungen der Emissionen einbringen. Damit werden sie die Bundesregierung unterstützen, den
Wie kann Landwirtschaft in Zukunft noch klimafreundlicher gestaltet werden? Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. August 2020 Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht besucht Versuchsgut Lindhof und informiert sich über neue Messverfahren zu Treibhausgasemissionen (WK-intern) - „Dank der neuen Instrumente wissen wir genau, was auf der Weide passiert“ KIEL. Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht hat heute das Versuchsgut Lindhof besucht und sich zu dieser Frage mit Wissenschaftlern der Cristian-Albrechts-Universität zu Kiel ausgetauscht. Im Mittelpunkt standen dabei neue Messgeräte, mit deren Hilfe es möglich ist, den Energie-, Wasser- und Spurengasaustausch zwischen der Landoberfläche und der bodennahen Atmosphäre direkt zu messen. „Mit den neuen Instrumenten und kombinierten Messverfahren kann nun der Methanausstoß von Weidekühen in Echtzeit auf der Weide erfasst werden. Jetzt wissen wir genau,
Ministerin Höfken besucht Schauplätze des Energiewendeprojekts „Designetz“ Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Ökologie 6. August 2020 47 Partner entwickelten im Rahmen von Designetz eine Blaupause für das Energiesystem der Zukunft. (WK-intern) - Ministerin Höfken besuchte ausgewählte Teilprojekte in Großlangenfeld, Wincheringen und dem Rhein-Hunsrück-Kreis. Zukunftsweisende dezentrale Energieversorgung mit intelligenter Steuerung Projektziel Seit dem Start des Energiewendeprojekts Designetz Anfang 2017 entwickeln 47 Partner, darunter die Energieagentur Rheinland-Pfalz, eine Blaupause für das Energiesystem der Zukunft. Akteure aus Industrie, Stadtwerken, Wissenschaft und Politik arbeiten in den drei Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland an zuverlässigen und kosteneffizienten Lösungen für die ganzheitliche Umsetzung der Energiewende. Im Rahmen ihrer Klimaschutztour hat Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz, ausgewählte Teilprojekte
Klimawarft und Instandhaltung von Küstenschutzanlagen sollen die Halligen vor dem Klimawandel sichern Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. August 2020 Umweltminister Albrecht besucht die erste Klimawarft auf Nordstrandischmoor: (WK-intern) - „Die Norderwarft auf Nordstrandischmoor ist der Prototyp des neuen und zukunftssicheren Warfttyps“ NORDSTRANDISCHMOOR. Die zehn Halligen an Schleswig-Holstein Nordseeküste sind weltweit einzigartig – angesichts des durch den Klimawandel beschleunigten Anstiegs des Meeresspiegels aber auch besonders bedroht. Küstenschutz- und Umweltminister Jan Philipp Albrecht nimmt heute auf Hallig Nordstrandischmoor die Norderwarft in Augenschein, die in besonderer Bauweise so ausgebaut wurde, dass sie als weltweit erste Klimawarft gelten kann. „Die Landesregierung hat sich mit der Verabschiedung des Warftverstärkungs- und Entwicklungsprogrammes klar zum Schutz der Halligbewohnerer vor Sturmfluten sowie zum Erhalt der einmaligen Halligwelt bekannt. Alle Halligwarften, die
Corona-Lockdown (Massenquarantäne / Masseneinschränkung) sorgt für 7 bis 12 % geringeren Energieverbrauch Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 4. August 2020 Die zur Pandemie erklärte Grippe 2020 schrumpft so unerwartet den Energieverbrauch in Deutschland Daten für das erste Halbjahr 2020 Erste Schätzung für das Gesamtjahr (WK-intern) - Der Energieverbrauch in Deutschland wird in diesem Jahr voraussichtlich um 7 und unter ungünstigen Bedingungen bis zu 12 Prozent zurückgehen, prognostiziert die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) auf Grundlage der aktuellen Berechnungen für das erste Halbjahr. Bei einer schnellen und störungsfreien Erholung von den Auswirkungen der Corona-Ansteckungsgefahr rechnet die AG Energiebilanzen für das Gesamtjahr mit einem Verbrauchsrückgang im einstelligen Prozentbereich, bei einem erneuten Lockdown wäre dagegen eine zweistellige Verbrauchsminderung gegenüber dem Vorjahr möglich. Nach Ablauf der ersten sechs Monate lag
Bundesnetzagentur startet Ausschreibungen zum Kohleausstieg Behörden-Mitteilungen 4. August 2020 Präsident Homann „Kohleverstromung in Deutschland geht ihrem Ende entgegen“ (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die Ausschreibungen zur Reduzierung der Kohleverstromung in Steinkohleanlagen und Braunkohle-Kleinanlagen nach dem Kohleverstromungsbeendigungsgesetz (KVBG) gestartet und den ersten Gebotstermin am 1. September 2020 bekanntgegeben. „Die Ausschreibungen schaffen einen Anreiz, die klimaschädlichsten Steinkohlekraftwerke schnell vom Netz zu nehmen. Gleichzeitig bleibt die Versorgungssicherheit gewährleistet“, erläutert Jochen Homann. Ausschreibungen nach dem KVBG Die Ausschreibungen nach dem Kohleverstromungsbeendigungsgesetz werden in den Jahren 2020 bis 2027 durchgeführt. Teilnahmeberechtigt an den Ausschreibungen sind insbesondere Steinkohleanlagen, die sich noch am Markt befinden und deren Hauptenergieträger Steinkohle ist. Die Anlagenbetreiber geben im Ausschreibungsverfahren einen Gebotswert an, zu dem
Ausschreibungen für Windenergie an Land war erneut deutlich unterzeichnet: Gebotstermin 1. Juli 2020 Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Solarenergie Windenergie Windparks Wirtschaft 1. August 2020 Ergebnisse der Ausschreibungen zum Gebotstermin 1. Juli 2020 (WK-intern) - Präsident Homann: "Bundesnetzagentur beschäftigt sich mit regulatorischen Aspekten einer Ausweitung der Nutzung von Wasserstoff" Die Bundesnetzagentur hat heute die erfolgreichen Gebote der technologiespezifischen Ausschreibungen für Windenergie an Land sowie für Solarenergie zum Gebotstermin 1. Juli 2020 ermittelt. Die Ausschreibung für Windenergie an Land zum Gebotstermin 1. Juli 2020 war erneut deutlich unterzeichnet. Bei einer ausgeschriebenen Menge von 275.176 kW wurden 26 Gebote mit einem Volumen von 191.050 kW eingereicht. Alle Gebote werden einen Zuschlag erhalten. Damit werden nur etwa zweidrittel der ausgeschriebenen Menge vergeben. Regional betrachtet ging das größte Zuschlags-Volumen an Gebote für Standorte in
Energieminister warnt vor weiteren Fehlschlägen bei Windenergie-Ausschreibungen Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 1. August 2020 Energieminister Lies: Wir wollen jetzt bei Windenergie durchstarten Abschaltung älterer Windenergieanlagen schreitet voran Ausbau neuer Windenergieanlagen stockt (WK-intern) - Niedersachsens Energieminister Olaf Lies blickt mit äußerst gemischten Gefühlen auf die Ergebnisse der Ausschreibungen der Bundesnetzagentur für Windenergie an Land. Lies, zugleich Vorsitzender des Beirates der Bundesnetzagentur, begrüßt einerseits, dass mit neun Zuschlägen sich die meisten Windräder (Leistung: 48.350 KW) demnächst in Niedersachsen drehen werden, gefolgt von Brandenburg (4 Zuschläge, 41.300 kW) und Schleswig-Holstein (3 Zuschläge, 48.600 kW). „Doch bei einer ausgeschriebenen Menge von 275.176 kW wurden nur 26 Gebote mit einem Volumen von 191.050 kW eingereicht. Damit werden nur etwa Zweidrittel der ausgeschriebenen Menge vergeben.
Energiewendeminister startet Förderprogramm zum Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur Behörden-Mitteilungen E-Mobilität 1. August 2020 E-Mobilität: Förderprogramm zum Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur startet (WK-intern) - Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht: „Wir wollen den nächsten Schritt bei der Mobilitätswende gehen“ KIEL/FLENSBURG. Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht hat zum heutigen Start des neuen Ladesäulen-Förderprogramms für einen schnellen Ausbau der E-Mobilität im Land geworben: „Wir wollen und müssen bei der Mobilitätswende jetzt den nächsten Schritt gehen. Die notwendigen Einsparungen bei den Treibhausgasen sind nur zu erreichen, wenn wir alle Fahrzeuge auf erneuerbare Energien umstellen. Der E-Mobilität kommt dabei eine Schlüsselrolle zu“, sagte Albrecht am Rande seines Besuchs bei den Flensburger Stadtwerken, wo er sich über neue Konzepte für E-Mobilität im Nahverkehr und den Ausbau
EU: Einigung der Staats- und Regierungschefs ist eine „Abkehr vom Green Deal“ Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 31. Juli 2020 EU-Parlamentarier warnen vor mangelnder Kontrolle bei EU-Klimaausgaben (WK-intern) - Mit einer deutlichen Mehrheit hat das EU-Parlament den Ratsbeschuss über den mehrjährigen Haushalt (MFR) sowie für den Wiederaufbauplan der EU abgelehnt. In einer Aussprache nannten die Europaabgeordneten den Kompromiss der Staats- und Regierungschefs zu wenig ambitioniert und monierten die Kürzungen an klimarelevanten Geldtöpfen. Mehrere grüne Europaabgeordnete machten bereits im Vorfeld der Debatte ihrer Enttäuschung Luft: Die Einigung der Staats- und Regierungschefs sei eine „Abkehr vom Green Deal“, schrieb der Deutsche Michael Bloss. „Die Europäische Union muss ihr Förderprogramm für CO2-freien Stahl zusammenstreichen, das Programm für Zukunftsinvestitionen ist um 30,3 Milliarden auf nun 5,6 Milliarden