Grüner Wasserstoff: Markthochlauf zwischen politischer Wunschvorstellung und praktischer Machbarkeit Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Veranstaltungen Wasserstofftechnik 29. August 2024 Energiewende-Akteure diskutieren beim Konsortialtreffen des Norddeutschen Reallabors über wichtige Weichenstellungen (WK-intern) - Mehr als 50 Projektpartner ziehen seit dreieinhalb Jahren im Norddeutschen Reallabor (NRL) an einem Strang und erproben gemeinsam neue Wege zur Klimaneutralität. Beim diesjährigen Konsortialtreffen der Energiewende-Allianz stand der dringend notwendige Hochlauf von grünem Wasserstoff im Fokus: Vertreter*innen aus Industrie, Wissenschaft und Politik diskutierten, was ihn noch ausbremst und wie er sich beschleunigen lässt. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderte Verbundprojekt NRL befindet sich seit diesem Jahr in seiner entscheidenden Umsetzungsphase: Erste Referenzanlagen gehen in Betrieb und zeigen, wie energieintensive Bereiche wie die Wärmeversorgung, der Mobilitätssektor und die
Neuer Luftprüfstand ist ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung von Brennstoffzellen Forschungs-Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 29. August 2024 Parker und Fraunhofer geben erneute Partnerschaft zur Weiterentwicklung der Brennstoffzellen-Luftfiltertechnologie bekannt (WK-intern) - Parker Hannifin und das Fraunhofer-Institut für Mikrotechnik und Mikrosysteme (IMM) gaben heute die Erneuerung ihrer Partnerschaft zur Weiterentwicklung der Luftadsorptionstechnologie für Anwendungen zur Brennstoffzellenbefeuchtung bekannt. Gregory Brickett, General Manager, Engine Mobile Filtration Europe (EMFE) Division, sagte: „Diese Zusammenarbeit baut auf der erfolgreichen Partnerschaft auf, die im Oktober 2022 begann und zu bedeutenden Fortschritten in der Brennstoffzellentechnologie führte, einschließlich der Entwicklung eines speziellen Prüfstands.“ Brennstoffzellen sind eine entscheidende Technologie für saubere Energie, da sie Strom durch eine katalytische Reaktion von Wasserstoff ohne Verbrennung von (fossilen) Brennstoffen erzeugen und nur Wasser und
H₂Giga: Ein Elektrolyseur betrieben mit Erneuerbarem Strom offenbart sein Innerstes Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Wasserstofftechnik Windenergie 29. August 202429. August 2024 Das Projekt DERIEL im Wasserstoff-Leitprojekt H₂Giga des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat einen Teststand für ein PEM-Elektrolyseurmodul im Industriemaßstab in Betrieb genommen. Modernste Sensorik an einem Elektrolyseur im Industriemaßstab 10 Gigawatt Elektrolyse-Kapazität will Deutschland bis 2030 installieren (WK-intern) - Das Besondere: Es handelt sich um einen echten Industriestack, der mit etlichen Analyse-Methoden fortlaufend beobachtet wird. Dadurch wollen Wissenschaft und Wirtschaft die Elektrolyseure im Hinblick auf Kosten und Lebensdauer im Betrieb besser verstehen. T. Mansmann, das Innovationsbeauftragte Wasserstoff im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), hat im Forschungszentrum Jülich einen neu entwickelten PEM-Elektrolyse-Teststand in Betrieb genommen – für einen Elektrolyseurstack realer Größe im Megawattbereich, ausgestattet
Mammoet startet Bau eines neuen Gas- und Dampfturbinenkraftwerks für künftige Wasserstoffnutzung Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Technik Wasserstofftechnik 27. August 2024 Maßgeschneidertes Konzept reduziert Schnittstellen und sichert Energieversorgung (WK-intern) - Mit dem Bau eines neuen Gas- und Dampfturbinenkraftwerks (GuD) in Altbach/Deizisau ebnet die EnBW den Weg für die künftige Nutzung von CO2-armem bzw. grünem Wasserstoff in den 2030er Jahren. Im ersten Schritt wird die Strom- und Wärmeproduktion des Standorts ab 2026 von Kohle auf Gas umgestellt. Oberste Priorität hat dabei die unterbrechungsfreie Versorgung von Haushalten und Industrie. Um diese zu gewährleisten, war es entscheidend, kompetente und zuverlässige Partner zu finden. Mammoet konnte dabei mit einem maßgeschneiderten Engineering-Konzept und umfassenden Studien sowie seiner ausgewiesenen Erfahrung im Kraftwerksbau überzeugen. Seine Expertise hatte das Team bereits beim
Prof. Dr. Wolfgang Lippmann als neuen Scientific Director für den Masterstudiengang Wasserstofftechnologie Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 26. August 2024 Prof. Dr. Wolfgang Lippmann bringt Wasserstoffexpertise bei der Dresden International University (DIU) ein (WK-intern) - Die Dresden International University (DIU) freut sich, Prof. Dr.-Ing. habil. Wolfgang Lippmann als neuen Scientific Director für den Masterstudiengang „Wasserstofftechnologie und -wirtschaft“ willkommen zu heißen. Prof. Lippmanns Engagement für Wasserstofftechnologie: Seit über 30 Jahren beschäftigt sich Prof. Lippmann mit Wasserstofftechnologien und deren Rolle in der Energiewende. Sein Fokus liegt auf Sicherheitsstrategien und innovativen Entwicklungen für Elektrolyseure, insbesondere durch den Einsatz moderner Lasertechnologien. Diese Expertise bringt er nun in den Masterstudiengang an der DIU ein, der sich durch seine Einzigartigkeit und Praxisnähe in Deutschland auszeichnet. „Lehre ist ein kreativer Dialog,“
Aus Sicht der Chemieverfahrenstechnik spielt Wasserstoff für die nachhaltige Wirtschaft eine große Rolle Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 22. August 202422. August 2024 Patrick Preuster elektrifiziert die chemische Industrie: Wasserstoff spielt für die nachhaltige Wirtschaft eine große Rolle — als Energieträger und langfristiger Speicher gleichermaßen. (WK-intern) - In beiden Funktionen werden Wasserstofftechnologien sich eng mit den erneuerbaren, meist strombasierten Technologien verzahnen und können dann der energieintensiven Industrie und der Energiewirtschaft echten Mehrwert bieten. An der Verzahnung arbeitet Patrick Preuster mit seinem Team nun am Fraunhofer IEG. »Die chemische Industrie in Deutschland kann schon heute sehr gut mit Wasserstoff umgehen, erzeugt es in ihren Prozessen und setzt ihn für ihre Produkte ein«, stellt Prof. Patrick Preuster fest, der am Fraunhofer IEG im Competence Center Verfahrenstechnik forscht und an
BDEW-Hauptgeschäftsführung nimmt Stellung zum Ampelhaushaltsentwurf Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Wasserstofftechnik 21. August 2024 Kerstin Andreae zum Bundeshaushalt 2025 und zum KTF Globale Minderausgabe ist deutlich zu groß bemessen und schürt Unsicherheit Wärmenetze brauchen starke Förderung Umschichtung des EEG-Kontos in den Bundeshaushalt ist eine gute Entscheidung Die Einschnitte für den Wasserstoff-Hochlauf sind jetzt schon signifikant Globale Minderausgabe überraschen vor dem Hintergrund der Globale Mehreinnahme (WK-intern) - Die Ampel-Koalition hat einen vollständigen Entwurf zum Bundeshaushalt inklusive zur Ausgestaltung des Klima- und Transformationsfonds (KTF) vorgelegt. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: "Der Entwurf für den Wirtschaftsplan des Klima- und Transformationsfonds bringt einige Kürzungen mit sich, bleibt aber ein wichtiges Instrument zur Unterstützung der Energiewende. Vor diesem Hintergrund überraschen die Globale Minderausgabe in Höhe von
Mukran Port ist Schlüsselstandort für die Offshore-Wind und Energiewendezentrum im Ostseeraum Offshore Produkte Techniken-Windkraft Veranstaltungen Wasserstofftechnik Windenergie Windparks Wirtschaft 20. August 2024 Mukran Port: Schlüsselstandort für die Offshore-Windindustrie und ein Zentrum der Energiewende im Ostseeraum (WK-intern) - Erfolgreiche Veranstaltung „Faszination Offshore Wind" begeistert Besucher Sassnitz-Mukran — Der Mukran Port hat vom 15. bis 17. August 2024 mit der erfolgreichen Veranstaltung „Faszination Offshore Wind" erneut seine hohe Bedeutung für die Offshore-Windindustrie im Ostseeraum und die deutsche Energiewende unter Beweis gestellt. Die Veranstaltung, die in Kooperation mit führenden Unternehmen und Institutionen der Branche organisiert wurde, bot den Besuchern eine umfassende Übersicht über die Themenfelder Erneuerbare Energien, Offshore-Wind und Häfen, sowie grüner Wasserstoff. Unter den Ausstellern befanden sich renommierte global agierende Akteure wie Skyborn Renewables, Iberdrola, Ems Offshore,
Wasserstoffspezialist H-TEC SYSTEMS wird zu Quest One und startet Serienproduktion von Elektrolyseuren Kooperationen Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 20. August 2024 Der Wasserstoffspezialist H-TEC SYSTEMS wird zu Quest One. Offizielle Umfirmierung zum Start der industriellen Serienproduktion von Elektrolyse-Stacks am 30. September 2024 Ambitioniertes Ziel: bis 2050 weltweit ein Prozent der jährlichen Treibhausgas-Emissionen vermeiden Neuer Gigahub in Hamburg soll internationaler Leuchtturm für grünen Wasserstoff werden (WK-intern) - Mit der Umfirmierung zum 30. September unterstreicht das Unternehmen die Bedeutung des eigenen ambitionierten Ziels: Bis 2050 durch den Einsatz der eigenen Elektrolyseure ein Prozent der weltweiten Treibhausgas-Emissionen vermeiden und einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die offizielle Umfirmierung wird anlässlich der anstehenden Eröffnung eines neuen Produktionsstandorts in Hamburg im September stattfinden. Mit Fertigstellung des neuen „Gigahub“ nimmt das Unternehmen erstmals
Auf dem Gelände des seiner Zeit modernsten Steinkohlekraftwerks der Welt wird jetzt eine Großelektrolyseure gebaut Ökologie Technik Wasserstofftechnik 19. August 202419. August 2024 Bundminister*in für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck bei IPCEI-geförderten Projekten HGHH-Großelektrolyseur und HH-WIN Wasserstoff-Industrie-Netz Rückschau: Allein der Bau der riesigen Generatoren dauerte 5 Jahre. Durch die modernste Rauch- und CO2-Abscheidung der Welt war das Steinkohlekraftwerk gesichert umweltneutral. Im Zeitraum 2015–2020 wurden insgesamt 34,288 TWh Strom erzeugt. Das Kraftwerk hätte noch mindestens bis 2060 umweltneutral weiter betrieben werden können und zuverlässig das Stromnetz stabilisiert. Auf Grund einer Umweltklage entzog das EUGH dem Kraftwerk die Genehmigung wegen nicht korrekt geprüft Umweltverträglichkeit. Gegenüberstellung: 1.600 MW Grundlaststromerzeugung 100 MW Elektrolyseur-Wasserstoffherstellung verbraucht ca. 500 MW Ökostrom > entspricht ca. 500 Windrädern von 5 WW maximal Leistung (WK-intern) - Das Bundminister*in für Wirtschaft und Klimaschutz Robert
Positionspapier von Statkraft zum „Gemeinsamen Antrag für ein Wasserstoff-Kernnetz“ Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 16. August 2024 Statkraft bedankt sich für die Möglichkeit zur Stellungnahme zum Antrag für ein Wasserstoff-Kernnetz. (WK-intern) - Wichtig ist vor allem, dass sämtliche Einspeiseleistung volle Berücksichtigung findet und nicht pauschal gekürzt wird. Im Folgenden möchten wir auf die Verknüpfung zwischen Wasserstoff-Kernnetz und Netzentwicklungsplanung (insbesondere 1) und auf die im Antrag berücksichtigte Anschlusskapazität (insbesondere auf 4.1.) eingehen. • Verknüpfung mit Netzentwicklungsplanung und Anreize für den Aufbau eines gesamtdeutschen Wasserstoffmarktgebietes Statkraft begrüßt, dass das Wasserstoff-Kernnetz im Zusammenspiel mit der Netzentwicklungsplanung kontinuierlich weiterentwickelt werden kann. Unklar ist jedoch, wie weit diese Anpassungen gehen und welche Aspekte des WasserstoffKernnetzes angepasst werden können. Dies muss genauer erläutert werden. Insbesondere die
TÜV Rheinland führt Zertifizierungsprogramm zur Wasserstoffwirtschaft ein Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 14. August 2024 TÜV Rheinland führt innovatives „H2-Ready“-Zertifizierungsprogramm ein Neuer Zertifizierungsstandard „H2.23“ kombiniert aktuellen Stand der Technik mit globalem Fachwissen für Wasserstoffeignung Sicherer Betrieb von Leitungen und Anlagenkomponenten mit Druckwasserstoff im Fokus Prüfzeichen „H2-Ready“ bestätigt technische Eignung von Komponenten im Umgang mit Druckwasserstoff (WK-intern) - TÜV Rheinland hat ein innovatives Zertifizierungsprogramm gestartet, das Werkstoffe für die aufstrebende Wasserstoffwirtschaft qualifiziert. Die Zertifizierung „H2-Ready“ bescheinigt Materialien, die in kritischen Anwendungen wie Rohrleitungen und Druckbehältern großer Industrieanlagen verwendet werden, ihre Eignung für den Einsatz mit Druckwasserstoff. Gunther Sproesser, Werkstoffexperte bei TÜV Rheinland, erläutert: „Unser neuer Standard ‚H2.23‘ bündelt den aktuellen Stand der Technik mit dem weltweiten Expertenwissen, um Werkstoffe auf ihre Wasserstoffverträglichkeit