BDEW zum wirtschaftlichen Abwehrschirm der Bundesregierung Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung Wasserstofftechnik 30. September 2022 Die Bundesregierung hat heute einen wirtschaftlichen Abwehrschirm gegen die Folgen des russischen Angriffskrieges vorgestellt. (WK-intern) - Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Der von der Bundesregierung angekündigte umfangreiche Abwehrschirm ist ein richtiger Weg, 200 Milliarden sind eine starke Ansage. Er schafft angesichts der enorm hohen Energiepreise den Rahmen für konkrete Entlastungen für Haushalte und Wirtschaft. Dies wird auch Insolvenzen verhindern und unterstützt somit indirekt die Energieunternehmen dabei, die Energieversorgung zu gewährleisten. Zudem bringt er endlich Klarheit nach der langen Diskussion um die Gasbeschaffungsumlage. Sinnvoll ist insbesondere, dass die Ersatzbeschaffungskosten, die Gasimporteuren aufgrund der aktuell immens hohen Kosten im Gasgroßhandel entstehen, über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds
Erklärung des Nordatlantikrates zu den Schäden an Gaspipelines Aktuelles Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 30. September 202230. September 2022 Die NATO-Eingeladenen schließen sich dieser Erklärung an. (WK-intern) - Die Schäden an den Pipelines Nordstream 1 und Nordstream 2 in internationalen Gewässern der Ostsee geben Anlass zu großer Sorge. Alle derzeit verfügbaren Informationen deuten darauf hin, dass es sich um vorsätzliche, rücksichtslose und verantwortungslose Sabotageakte handelt. Diese Lecks verursachen Risiken für die Schifffahrt und erhebliche Umweltschäden. Wir unterstützen die laufenden Ermittlungen zur Feststellung der Schadensursache. Als Bündnispartner haben wir uns verpflichtet, uns auf den erzwungenen Einsatz von Energie und andere hybride Taktiken durch staatliche und nichtstaatliche Akteure vorzubereiten, sie abzuwehren und uns dagegen zu verteidigen. Jeder vorsätzliche Angriff auf die kritische Infrastruktur der Alliierten
Gasversorgung muss für Haushalte beschränkt werden Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 29. September 2022 Gasverbrauch der Haushalte steigt im Moment zu stark an, obwohl der Winter nicht mal da ist und wir uns mitten in der Klimaerwärmung befinden (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur veröffentlicht ab heute wöchentlich Zahlen zum Gasverbrauch in Deutschland. Besonders während einer Klimaerwärmung wird viel Gas zum Heizen gebraucht „Der Gasverbrauch von Haushalten und Gewerbe in der letzten Woche lag deutlich über dem durchschnittlichen Verbrauch der Vorjahre. Die Zahlen dieser Woche sind damit sehr ernüchternd. Ohne erhebliche Einsparungen auch im privaten Bereich wird es schwer, eine Gasmangellage im Winter zu vermeiden. Zwar war die letzte Woche kälter als die Vorjahreswochen und die Verbräuche sind immer Momentaufnahmen
Energieminister*in: „Wir bereiten uns auf eventuelle Versorgungsengpässe vor und überlassen das nicht dem Zufall“ Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 28. September 202228. September 2022 Auftaktsitzung des Interministeriellen Leitungsstabs zur Bewältigung einer Gasmangellage (WK-intern) - Unter der Leitung von Energiestaatssekretär*in Knuth tritt heute der Interministerielle Leitungsstab zur Bewältigung einer Gasmangellage (IMLS) zu einer Auftaktsitzung zusammen. Der IMLS wird fortan eine wöchentliche Lagebewertung der Gasversorgung in Schleswig-Holstein vornehmen. Seine Kernaufgabe besteht darin, im Falle einer Verschlechterung der Versorgungslage entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Sollte eine Gasmangellage in Schleswig-Holstein eintreten, liegt es in der Verantwortung des IMLS, Maßnahmen aller Ressorts der Landesverwaltung zur Krisenbewältigung zu koordinieren und zu ergreifende Maßnahmen aufeinander abzustimmen. „Putin führt Krieg in Europa und die Erdgasversorgung ist für ihn ein Mittel der Auseinandersetzung. Das Land Schleswig-Holstein bereitet sich mit
Rettet den Rettungsdienst Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 24. September 2022 „Der Rettungsdienst in Deutschland ist am Limit. Steigende Notrufzahlen und sinkende Resillienz der Bevölkerung sind für eine Überlastung des Rettungswesens verantwortlich. (WK-intern) - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Leitstellen und auf den Rettungswagen stehen kurz vorm Burnout. Die Krankheitsrate steigt. Die Frustration auch. Eine Abwärtsspirale. WIR WOLLEN VERÄNDERUNGEN!“ Unterstützen Sie den Rettungsdienst? 104.175 haben Deutsche Feuerwehr Gewerkschaft Gewerkschaft's Petition unterschrieben. Lassen Sie uns 150.000 erreichen! Unterschreiben Sie diese Petition mit einem Klick Kampagnenseite: www.rettet-den-Rettungsdienst.de 1. RECHTSICHERHEIT FÜR EINSATZKRÄFTE Mitarbeitende in den Leitstellen stellen die Weichen für die Bearbeitung der Hilfeersuchen der Anrufenden. Die Kolleginnen und Kollegen brauchen rechtssichere Handlungsmöglichkeiten, um die Hilfeersuchen bedarfsorientiert zu steuern. Rettungsfachpersonal wie Notfallsanitäter*innen
Stromnetzausbau Korridor B: Amprion leitet Genehmigungsverfahren für Energiewende-Großprojekt ein Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 22. September 2022 Amprion hat heute die Unterlagen für die Bundesfachplanung an die Bundesnetzagentur (BNetzA) übergeben. (WK-intern) - Damit beginnt das Genehmigungsverfahren für Korridor B, zwei neue Erdkabelverbindungen von der Nordseeküste ins Ruhrgebiet. Über das Projekt hat Amprion Politik, Verwaltung und Bürgerschaft zuvor umfassend informiert. Mit der Bundesfachplanung wird die Bundesnetzagentur (BNetzA) ab Herbst 2022 im ersten Schritt eine der rund 1.000 Meter breiten Varianten des Planungskorridors für die beiden Erdkabelverbindungen verbindlich festlegen und bei dieser Entscheidung die Öffentlichkeit einbinden. Der exakte Verlauf der wesentlich schmaleren Erdkabeltrasse, für deren Bau Amprion einen 40 bis 60 Meter breiten Arbeitsstreifen in Anspruch nimmt, wird erst im zweiten Schritt
Ein Kommentar von Wolfgang Kiene, Geschäftsführer Maka Windkraft, zur Windkraft und Strompreisen Finanzierungen Mitteilungen Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 22. September 202222. September 2022 Täglich dreht sich mir der Magen um. Nachrichten über Preise und speziell Strompreise- ich kann das nicht mehr hören. Warum? (WK-intern) - Weil die Politik nicht an die Wurzeln geht. Strom ist knapp und teuer. Das Letze stimmt so gar. Doch knapp? Unser Windpark in Fürstenau läuft nur noch wenig. Zumindest, wenn Wind weht. Nicht, weil die Maschinen defekt sind. Nicht etwa, weil das Netz knapp ist. Nein. Weil an der Börse gezockt wird. Wir als Windkraftbetreiber sind an diese Börse gezwungen worden. Vom Gesetzgeber. Jetzt heißt es, wir bekommen zu viel für unseren Strom. Für den Monat August 2022 gab es rund
Michael O’Sullivan, Banker EX-CIO bei Credit Suisse, Professor an der Princeton University: „Die Globalisierung ist vorbei“ Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 22. September 2022 "Wir befinden uns in einem Interregnum, um in einer neuen multipolaren Welt anzukommen.“ (WK-intern) - Michael O’Sullivan ist Ökonom, Dozent und Autor. Er arbeitete als Anlagestratege bei der UBS und war CIO (Chief Investment Officer) bei der Credit Suisse. Er war Professor an der Princeton University und schrieb „The Levelling. What’s Next after Globalization“, in dem er den Wandel in Weltwirtschaft, Finanzen und Macht analysiert, wenn die Ära der Globalisierung zu Ende geht und neuen Machtzentren und Institutionen Platz macht. Michael wuchs in den 1990er Jahren in Irland auf und erlebte den dramatischen Wandel dieser Gesellschaft, als sich die irische Wirtschaft öffnete und
BMUV und BfS stellen zweite Studie zur Wahrnehmung von Strahlung in der Bevölkerung vor Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 22. September 2022 Knapp die Hälfte der Menschen in Deutschland vertraut darauf, dass der Staat sie im Falle eines Unfalls in einem Atomkraftwerk schützen wird. (WK-intern) - Aufklärungsbedarf besteht dahingehend, wie sich die Bevölkerung bei einem möglichen AKW-Unfall verhalten soll. Das ist ein Ergebnis der Studie „Was denkt Deutschland über Strahlung?“, die das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) gemeinsam in Berlin vorgestellt haben. Die Ereignisse in der Ukraine zeigen, wie schnell das Risiko einer atomaren Bedrohung steigen kann. „Es ist unsere Pflicht, die Bevölkerung bestmöglich über Risiken und Schutzmaßnahmen zu informieren und Aufklärungsarbeit zu leisten“, sagt
Energiewirtschaft unterstützt Energiesparkampagne Cleverländ Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 19. September 2022 Das Cleverländ will sicher versorgt durch den Winter kommen (WK-intern) - Angesichts der Energiekrise in Folge des Ukraine-Krieges müssen alle einen Beitrag leisten, um diese Krise zu bewältigen. Das gilt für Land und Kommunen, Verwaltungen, Industrie und Handwerk ebenso wie für Privathaushalte. Den Beitrag, den wir alle dazu leisten können, ist Energie einzusparen und noch stärker auf Energieeffizienz zu setzen. Die VKU-Landesgruppe Baden-Württemberg und der Verband für Energie- und Wasserwirtschaft in Baden-Württemberg (VfEW) sind daher gerne Partner der Landes-Energiesparkampagne „Cleverländ – zusammen Energie sparen“. Kommunale Stadtwerke und privatwirtschaftliche Energie- und Wasserversorger unterstützen bereits seit vielen Jahren ihre Kunden mit Tipps zum Energiesparen und arbeiten
Greenpeace Verein leitet rechtliche Schritte gegen Gas- und Atomenergie in der EU-Taxonomie ein Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 19. September 202219. September 2022 Acht Greenpeace-Organisationen legen Widerspruch bei der EU-Kommission ein und kündigen Klage an (WK-intern) - Die Entscheidung der EU-Kommission, Investitionen in Gas und Atom ab 2023 als nachhaltig einzustufen, ist aus Greenpeace-Sicht rechtswidrig. Deshalb hat Greenpeace Deutschland formalen Widerspruch eingelegt, gemeinsam mit den Länderbüros in Spanien, Italien, Belgien, Frankreich, Luxemburg, EU sowie Zentral- und Osteuropa. "Mit dieser Taxonomie verrät die EU ihre selbst gesteckten Umwelt- und Klimaziele des Green New Deal. Deshalb fordern wir die Kommission eindringlich auf, dieses eklatante Versagen zu korrigieren und den Delegierten Rechtsakt zu Gas und Atom aufzuheben. Andernfalls werden wir Klage beim Europäischen Gerichtshof einreichen", sagt Martin Kaiser, Geschäftsführender
BUND und BUNDjugend rufen zum Generalstreik für den Klimaschutz auf Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung Videos 16. September 202216. September 2022 BUND und BUNDjugend Baden-Württemberg unterstützen die weltweite Aktion der Fridays for Future-Bewegung und rufen alle Menschen auf, an den Veranstaltungen teilzunehmen. (WK-intern) - Stuttgart. Zusammen mit der Klimaschutzbewegung Fridays for Future rufen BUND und BUNDjugend Baden-Württemberg für den 23. September 2022 zum globalen Klimastreik auf. Mit zahlreichen weiteren Bündnispartnern werden sie für eine schnellere und umfassende Klimapolitik, die auch den globalen Süden fair unterstützt, auf die Straße gehen. Mit ihren Protesten wollen die Klimaschützer*innen deutlich machen, dass sich die Landes- und Bundesregierung an ihre Versprechen halten muss. Die beschlossenen Maßnahmen und auch das neue Klimaschutzgesetz der Landesregierung reichen längst nicht aus, um die