Statistisches Bundesamt meldet eine Inflationsrate im August 2022 von nur +7,9 % Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 13. September 2022 Teure Energie und Nahrungsmittel lassen Inflationsrate erneut steigen, 9-Euro-Ticket und Tankrabatt wirkten letztmalig dämpfend Verbraucherpreisindex, August 2022 +7,9 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) +0,3 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) Harmonisierter Verbraucherpreisindex, August 2022 +8,8 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) +0,4 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) (WK-intern) - Die Inflationsrate in Deutschland - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - lag im August 2022 bei +7,9 %. Die Inflationsrate hat sich damit wieder leicht erhöht (Juli 2022: +7,5%; Juni 2022: +7,6 %). Sie verweilt somit seit einem halben Jahr deutlich oberhalb von 7 %. "Hauptursachen für die hohe Inflation sind nach wie vor Preiserhöhungen
200 Veranstaltungen mit Menschen aus nah und fern wollen Klima anpassen Behörden-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen Verbraucherberatung 12. September 2022 Erste „Woche der Klimaanpassung“ startet bundesweit mit über 200 Veranstaltungen (WK-intern) - Bundesumweltminister*in Steffi Lemke hat heute den Startschuss für die erste bundesweite „Woche der Klimaanpassung“ gegeben. Mit der Aktionswoche gibt das BMUV den vielfältigen Akteuren der Klimaanpassung in ganz Deutschland eine neue Plattform. Vor allem Kommunen nutzen die Gelegenheit, um ihre vielseitigen Ideen und innovativen Projekte der Öffentlichkeit zu präsentieren. Weit mehr als die Hälfte der über 200 Veranstaltungen stammt von Städten, Landkreisen oder kommunalen Einrichtungen und Unternehmen. Darüber hinaus beteiligen sich viele Institutionen und Organisationen auf Bundes- und Landesebene. Die Aktionswoche wird vom Bundesumweltministerium ausgerichtet und vom Zentrum KlimaAnpassung organisiert. Bundesumweltminister*in Steffi
Bevölkerung will mehr Windkraft in Kärnten Finanzierungen Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 12. September 2022 Reichenfels spricht sich klar für die Windkraft aus (WK-intern) - Die Bevölkerung will die Windkraft nutzen, die Politik sollte dieser Forderung folgen Mit überwältigender Mehrheit von 68,9 Prozent hat sich die Bevölkerung bei der Abstimmung für den Ausbau der Windenergie im Gemeindegebiet Reichenfels ausgesprochen. „Die Bevölkerung in Kärnten zeigt einmal mehr, dass sie die Nutzung der Windenergie im eigenen Bundesland deutlich befürwortet“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft, und fordert: „Nun ist die Landespolitik am Zug, die Rahmenbedingungen für den Windkraftausbau in Kärnten positiv zu gestalten.“ Gestern wurde in der Gemeinde Reichenfels über den Windpark Peterer Alpe abgestimmt. Mit einer überwältigenden Mehrheit von
Weltwasserkonferenz in Kopenhagen zur Trinkwasserversorgung: Veranstaltungen Verbraucherberatung Wasserstofftechnik 12. September 2022 Der Klimawandel erfordert mehr Sickerflächen und Ausbau der Infrastruktur (WK-intern) - Vertreterinnen und Vertreter der Wasserwirtschaft aus aller Welt treffen sich in dieser Woche in Kopenhagen zur Weltwasserkonferenz der International Water Association. Auch der BDEW ist dort vertreten. Hierzu erklärt Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser: „Die Folgen des Klimawandels wie zunehmende Trockenperioden und Starkregenereignisse stellen die Wasserwirtschaft weltweit vor neue Herausforderungen. Es ist daher wichtig, international zusammenzuarbeiten und über den eigenen Tellerrand zu blicken, wie andere Länder mit diesen Herausforderungen umgehen. Von regenarmen Ländern wie Israel können wir zum Beispiel lernen, wie in trockeneren Gebieten Landwirtschaft betrieben werden kann, etwa mit der Tröpfchenbewässerung. Die
Spritpreisskandal in Deutschland Mitteilungen Verbraucherberatung 10. September 2022 Linke kritisiert Mineralölkonzerne und die Bundesregierung Spritpreise in Deutschland die zweithöchsten in Europa(WK-intern) - Die Spritpreise in Deutschland sind nach Auslaufen des Tankrabatts inzwischen die zweithöchsten in Europa. Sowohl beim Diesel-Preis (2,16 Euro je Liter) als auch beim Benzin (2,07 Euro je Liter) liegt Deutschland im EU-Vergleich auf Platz 2. Das geht aus Daten der EU-Kommission hervor, die das Statistische Bundesamt auf eine Anfrage der Linken im Bundestag übermittelt hat und die der "Neuen Osnabrücker Zeitung" NOZ vorliegen. Beim Diesel liegt Schweden mit deutlichem Abstand auf Platz 1 (mit 2,30 Euro), beim Benzin Finnland knapp vor Deutschland (2,08 Euro). Im europäischen Vergleich zeigt sich
Ex BEE-Präsident für 10 Cent je Megawattstunde als Preisobergrenze Mitteilungen Verbraucherberatung 10. September 202210. September 2022 WESTFALEN-BLATT: Früherer Präsident des Bundesverbands Erneuerbare Energie befürwortet Abschöpfung hoher Stromgewinne - 10 Cent je Megawattstunde als Preisgrenze (WK-intern) - Der frühere Präsident des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), Johannes Lackmann aus Paderborn, spricht sich für eine drastische Abschöpfung der hohen Gewinne im Strommarkt durch den Staat aus. Auch wenn das zulasten der eigenen Aktivitäten als Geschäftsführer des Windpark-Betreibers Westfalenwind geht, der gerade prächtig verdient. Doch Lackmann sagt im WESTFALEN-BLATT (Samstagausgabe): "Wir brauchen die hohen Gewinne nicht. Mit diesen Strompreisen fährt das ganze Land vor die Wand." Vor allem auch im Bereich der Erneuerbaren Energien sind die Produktionskosten für Strom in der Krise quasi gleichgeblieben,
CSU-Chef*in Söder zum Stromproblem: „Habeck und die Ampel riskieren bewusst einen Blackout“ Mitteilungen Verbraucherberatung 10. September 2022 CSU-Chef*in verlangt Weiterbetrieb der Kernkraftwerke bis 2024 - Rettungsschirm für Unternehmen wie in Corona-Pandemie (WK-intern) - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder drängt weiter auf einen Streckbetrieb für die verbliebenen drei Kernkraftwerke. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) sagte Söder: "Habeck und die Ampel riskieren bewusst einen Blackout." "Statt neue Energie zu organisieren, empfehlen die Grünen nur Verzicht, kalt duschen oder einen Waschlappen. Die Gassteuerumlage erweist sich als großer handwerklicher Murks, und die Preise steigen weiter an. Die Entscheidung, die drei verbliebenen Kernkraftwerke nicht mal in einem Streckbetrieb weiterlaufen zu lassen, ist ideologisch getrieben und verantwortungslos. Deutschland hat jetzt nicht nur ein Wärme-, sondern auch ein
Wegen des Klimawandels kommen auf Pflanzenzüchter große Herausforderungen zu Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 10. September 2022 Gesucht werden hitzetolerante Pflanzen gegen den Klimawandel. (WK-intern) - Ein intelligenter Feldroboter und Röntgentechnik unterstützen sie bei der Selektion hitzetoleranter Pflanzensorten. Die Sensorik der Hightech-Maschine ist eine Entwicklung des Fraunhofer-Entwicklungszentrums für Röntgentechnik EZRT, ein Bereich des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS. Unsere Sommer werden immer heißer. Erst in diesem Sommer erlebte Deutschland eine Hitzewelle mit Temperaturen bis 40 Grad. Die damit einhergehende Trockenheit setzte auch den Pflanzen zu. Bei guter Wasserversorgung können diese sich durch Verdunstung kühlen. Das funktioniert unter Trockenstress jedoch nicht mehr. Das Ziel von Pflanzenzüchtern sind daher Pflanzen, die mit weniger Wasser auskommen, hitzetolerant und trockenheitsresistent sind – aber dennoch
Stahlindustrie fordert schnelles Tempo bei Eindämmung der Energiekosten Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 10. September 2022 Treffen der EU-Energieminister in Brüssel (WK-intern) - Statement Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident Wirtschaftsvereinigung Stahl „Die Zukunft des Industriestandortes Deutschland wird immer stärker durch die explodierenden Kosten für Gas und Strom gefährdet. Dies trifft die Betriebe der Stahlindustrie zu einer Zeit, in der sie alle Kraft für ihre Transformation hin zur Klimaneutralität brauchen. Daher ist es zu begrüßen, dass Europäische Kommission und Mitgliedsstaaten kurzfristige Initiativen zur Eindämmung der Energiekosten auf den Weg bringen wollen. Es muss verhindert werden, dass die akute Krise zu dauerhaften Schäden an der energieintensiven industriellen Basis in Deutschland führt. Gerade mit Blick auf energieintensive Industrien wie die Stahlindustrie müssen die
Krankenhäuser fürchten Strom- und Gaskrise: Versorgungssicherheit in der Region Mitteilungen Verbraucherberatung 9. September 2022 Angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage und der extremen Preissteigerungen warnen die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und die KGNW gemeinsam vor den zunehmend starken Belastungen für die Krankenhäuser der Republik und fordern dringend einen kurzfristigen Inflationsausgleich. Inflationsausgleich gefordert Energiekostenausgleich Corona Hilfen (WK-intern) - "Das aktuelle Jahr stellt uns vor enorme Herausforderungen. Für 2023 befinden wir uns in den Vorbereitungen und haben aufgrund der kriegsbedingten Energiekrise keine Planungssicherheit. Inflation, massiv gestiegene Energiekosten, und die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind Parameter, mit denen wir nicht planen konnten. Die Krankenhausfinanzierungsregeln der Betriebskosten für die Jahre 2022 und 2023 berücksichtigen leider diese massive Kostensteigerung überhaupt nicht. Es ist eine völlig
EU-Energieminister*innentreffen muss Energiepreisdämpfung und Erneuerbaren-Ausbau zusammenbringen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 9. September 2022 Der Bundesverband BEE begrüßt die Ambitionen der EU-Energieminister*innen, die Auswirkungen des fossilen Preisknalls abzuschwächen und mit konkreten Maßnahmen die Bürger*innen und Unternehmen zu entlasten. (WK-intern) - „Soziale und wirtschaftliche Notlagen müssen in ganz Europa ebenso vermieden werden wie Versorgungsengpässe“, so BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter. Gleichzeitig dürften keine übereilten Entscheidungen getroffen werden, die den klimapolitisch notwendigen Ausbau der Erneuerbaren Energien gefährden. „Die Erneuerbaren Energie dürfen nicht die Zeche für die fossil-atomare Krise bezahlen.“ Die vor dem Treffen bekannt gewordenen Vorschläge der EU-Kommission zur Einführung einer Erlösobergrenze bedeuteten indirekt die Einführung von Contracts for Difference (CfD). Auf deren Nachteile hat der BEE immer wieder hingewiesen.
BAFA: Deutschland führt 16,6 % mehr Rohöl ein, dafür werden Windanlagen abgeschaltet Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung Windenergie 9. September 2022 RohölINFO Juni 2022 der BAFA (WK-intern) - Statt Windkraftanlagen laufen zu lassen und mit dem so erzeugten ÜBER-Strom hauseigene Wärmespeicher "kostenlos" (denn der nicht erzeugte Strom muss von Verbraucher bezahlt werden) zu versorgen und so CO2 einzusparen, werden die Anlagen abgeschaltet. Eine unglaubliche Klimasünde und Energieverschwendung. Im Juni 2022 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 7,4 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 16,6 % mehr als ein Jahr zuvor (6,4 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im Mai 811,05 Euro und lag damit um 89,5 % über dem