BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter zur Gaspreisbremse: Es braucht jetzt Sicherheiten für die Kund*innen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 10. Oktober 2022 BEE: Gaspreisbremse entlastet Haushalte und Unternehmen im Übergang, Erneuerbarer Wärmeturbo garantiert Ausstieg aus fossiler Gaskrise „Es braucht jetzt Sicherheit für die Kundinnen und Kunden, keine neue Verunsicherung“ (WK-intern) - Die Gaskommission hat heute ihre Ideen für eine Gaspreisbremse als Zwischenkonzept vorgestellt. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüßt eine schnelle und wirksame Entlastung von Haushalten und Unternehmen durch den Gesetzgeber und verweist darauf, dass Sparanreize dabei unbedingt erhalten bleiben müssen. Neben kurz- und mittelfristigen Hilfen ist das Problem grundsätzlich an der Wurzel zu packen. Der Gesetzgeber muss deshalb jetzt alle Weichen für den ungebremsten Ausbau der Erneuerbaren Energien in allen Sektoren stellen. „Es ist richtig und
Vattenfall verspricht allen Berliner Kund:innen genügend Wärme im Winter Mitteilungen Verbraucherberatung 10. Oktober 2022 Vattenfall Wärme Berlin: Mit klugen Maßnahmen sicher durch den Winter (WK-intern) - Mit klugen Maßnahmen will die Vattenfall Wärme Berlin die Stadt sicher durch den bevorstehenden Winter bringen. Konkrete Maßnahmen präsentierten der Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Wärme Berlin Christian Feuerherd und der Leiter des Stadtwärmesystems Uwe Scharnweber heute in einem Pressegespräch in der Vattenfall Wärmewarte. “Eine sichere und zuverlässige Wärmeversorgung unserer Kundinnen und Kunden hat für uns absolute Priorität - auch in angespannten Zeiten wie diesen”, sagt Feuerherd und betont: “Wir wollen die Berlinerinnen und Berliner sicher durch diesen Winter bringen.” Dafür habe man im Sommer ganz bewusst die routinemäßige Revision derjenigen Kraftwerke vorgezogen, die
BDEW-Präsidentin Wolff glaubt an gelunge Gas- und Wärmepreisbremse für Verbraucher, spätestens 2023 Mitteilungen Verbraucherberatung 10. Oktober 2022 BDEW-Präsidentin Wolff zum Zwischenbericht der Gaskommission (WK-intern) - Zum Zwischenbericht der Expertinnen-Kommission Gas und Wärme erklärt die Präsidentin des BDEW, Dr. Marie-Luise Wolff: „Die Gaskommission hat nach intensivem Ringen ein überzeugendes Ergebnis für die privaten Haushalte und die Unternehmen vorgelegt. Das wirkmächtige Maßnahmenpaket hat einen Wert von rund 100 Milliarden Euro. Von Anfang an war klar, dass das Gaspreisniveau vor dem Krieg Vergangenheit bleiben wird. Es ist aber gelungen, eine zweistufige Gas- und Wärmepreisbremse zu verabschieden. Das Modell besteht aus einer Einmalzahlung kombiniert mit einer Gaspreisbremse für Haushalte und industrielle Verbraucher, die spätestens ab 01. April 2023 greift. Dadurch werden die Gaspreise signifikant
THE hat im Auftrag der Bundesregierung Gas eingekauft und gespeichert, nun soll es meistbietend verkauft werden Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 10. Oktober 2022 Trading Hub Europe ist neuer Handelsteilnehmer am Gas-Terminmarkt der EEX (WK-intern) - Die European Energy Exchange (EEX) hat die Trading Hub Europe GmbH (THE) als neuen Handelsteilnehmer am Gas-Terminmarkt zugelassen. Am 5. Oktober 2022 erfolgte der erste Handel durch THE im Gas-Terminmarkt der EEX. In den zurückliegenden Monaten hat THE im Auftrag der Bundesregierung Gasmengen marktbasiert über den Gas-Spotmarkt der EEX beschafft und eingespeichert. Nun soll dieses eingespeicherte Gas dem Markt auch über den Terminmarkt der EEX marktbasiert wieder zur Verfügung gestellt werden. THE hatte die Zulassung am Gas-Terminmarkt der EEX beantragt, um die verwalteten Gasspeicher im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und
ifo Institut: Geschäftsklima für Soloselbständige und Kleinstunternehmen stürzt ab Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 10. Oktober 2022 Das Geschäftsklima für Kleinstunternehmen und Soloselbständige hat sich deutlich verschlechtert. Kein Alarm im Froschkochtopf (WK-intern) - Das sind die Ergebnisse des aktuellen Indexes für dieses Segment („Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex“). Er fiel im September auf minus 20,9 Punkte (nicht saisonbereinigt), nach minus 12,8 (nicht saisonbereinigt) im August. „Die Soloselbständigen und Kleinstunternehmen können sich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung nicht entziehen“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen. „Der Pessimismus greift um sich." Die Unternehmen waren etwas weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Die Erwartungen für die kommenden Monate fielen auf den bisher niedrigsten Stand. Die Dienstleister sind noch am wenigsten pessimistisch. Dennoch herrscht aber auch dort eine gewisse Unzufriedenheit mit dem
Übertragungsnetzbetreiber veröffentlichen vorläufige Netzentgelte für 2023 Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 7. Oktober 20227. Oktober 2022 Ab 2023 gelten erstmals bundeseinheitliche Übertragungsnetzentgelte (WK-intern) - Drittes Entlastungspaket der Bundesregierung soll Netzentgelte stabilisieren Kosten für Systemdienstleistungen als Folgen der enormen Preissteigerungen auf den Energiemärkten erheblich gestiegen Bayreuth, Berlin, Dortmund, Stuttgart. Für das kommende Jahr veröffentlichen die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) erstmals gemeinsam bundeseinheitliche Übertragungsnetzentgelte. Seit 2019 erfolgte die schrittweise Vereinheitlichung der Netzentgelte. Dieser Prozess auf Grundlage des Netzentgeltmodernisierungsgesetzes von 2017 ist damit abgeschlossen. Die Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW begrüßen den Vorstoß der Bundesregierung, den Anstieg der Netzentgelte im Stromtransportnetz zu begrenzen. Mit Hilfe des dritten Entlastungspakets der Bundesregierung sollen die Netzentgelte auf dem Niveau des Vorjahres stabilisiert werden. Auf dieser
Nur das Teuerste ist den Deutschen gut genug: Importpreise im August 2022: +32,7 % gegenüber August 2021 Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 7. Oktober 20227. Oktober 2022 Höchster Anstieg der Importpreise seit März 1974 (WK-intern) - Die Importpreise waren im August 2022 um 32,7 % höher als im August 2021. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war das der höchste Anstieg seit März 1974 (+35,0 % gegenüber März 1973). Im Juli 2022 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr noch bei +28,9 % gelegen, im Juni 2022 bei +29,9 %. Gegenüber dem Vormonat Juli 2022 stiegen die Importpreise im August 2022 um 4,3 %. Importpreise, August 2022 +32,7 % zum Vorjahresmonat +4,3 % zum Vormonat Exportpreise, August 2022 +18,6 % zum Vorjahresmonat +2,1 % zum Vormonat Starker Preisanstieg nach wie vor auf Energiepreisentwicklung zurückzuführen Energieeinfuhren waren im August
EU-Übertragungsnetzbetreiber aktivieren Plattform zur manuellen Netz-Frequenzwiederherstellungsreserve Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 7. Oktober 2022 MARI: Europäisches Implementierungsprojekt zur Schaffung der europäischen Plattform für manuelle Frequenzwiederherstellungsreserven (mFRR). (WK-intern) - Die Stromübertragungsnetzbetreiber (ÜNB) der Platform for the Manually Activated Reserves Initiative (MARI) freuen sich bekannt zu geben, dass die Plattform am 5. Oktober 2022 mit dem Beitritt von 5 ÜNB erfolgreich in Betrieb genommen wurde. Der Start der MARI-Plattform markiert den Beginn einer europaweiten Kopplung nationaler Regelenergiemärkte für Frequenzwiederherstellungsreserven mit manueller Aktivierung (mFRR) durch den Einsatz von beispielsweise Standardprodukten, harmonisierten Regelenergie-Gate-Closure-Zeiten, ein gemeinsames Verdienst Auftragsliste, eine zentrale Aktivierungsoptimierungsfunktion, Merit-Order-Aktivierung und eine harmonisierte Bepreisung von Ausgleichsenergie. CEPS und die deutschen ÜNB (TenneT DE, 50Hertz, Amprion und TransnetBW) haben als
Vorläufig erstmals bundeseinheitliche Übertragungsnetzentgelte für das Jahr 2023 Mitteilungen Verbraucherberatung 6. Oktober 20226. Oktober 2022 BDEW zur Bekanntgabe der vorläufigen Übertragungsnetzentgelte 2023 (WK-intern) - Die Übertragungsnetzbetreiber haben heute die vorläufigen – erstmals bundeseinheitlichen – Übertragungsnetzentgelte für das Jahr 2023 veröffentlicht. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Die heute veröffentlichten vorläufigen Netzentgelte der Übertragungsnetzbetreiber sind eine gute Nachricht. Es ist richtig, dass für diese außergewöhnliche Situation ein staatlicher Zuschuss geplant ist. Die krisenbedingten Mehrkosten insbesondere für Ausgleichsenergie und Redispatch führen sonst zu erheblichen Netzentgeltsteigerungen, die von allen Kunden getragen werden müssen. Insbesondere für die Industrie ist die Maßnahme eine wichtig Entlastung. Ohne Zuschüsse könnte es zu einer Verdreifachung der Übertragungsnetzentgelte kommen. Dies kann dank des Entlastungspakets der Bundesregierung
Die dänischen Behörden ordnen den Betrieb der Öl- und Kohlekraftwerke von Ørsted an Behörden-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 2. Oktober 2022 Um die Sicherheit der Stromversorgung in Dänemark zu gewährleisten, haben die dänischen Behörden beschlossen, Ørsted anzuweisen, den Betrieb von drei seiner Kraftwerksblöcke, die Öl und Kohle als Brennstoffe verwenden, fortzusetzen und wieder aufzunehmen. (WK-intern) - Dies gilt für Block 3 des Kraftwerks Esbjerg und Block 4 des Kraftwerks Studstrup, die beide Kohle als Hauptbrennstoffquelle verwenden, sowie Block 21 des Kraftwerks Kyndby Peak Load, das Öl als Brennstoff verwendet. Die beiden letztgenannten Blöcke wurden bereits stillgelegt und konserviert, während das Kraftwerk Esbjerg am 31. März 2023 stillgelegt werden sollte. Mads Nipper, Group President und CEO von Ørsted, sagt: „Um die Sicherheit der Stromversorgung zu gewährleisten,
Energie trotz Blackout: Mit dem eigenem Stromerzeuger! Das Abschalten von Kohle- und Atomkraftwerken zeigt Wirkung Dezentrale Energien Mitteilungen Verbraucherberatung 30. September 2022 Das Abschalten von Kohle- und Atomkraftwerken zeigt Wirkung, weil der gleichwertige Ersatz aus Erneuerbaren Energien noch nicht bereit steht (WK-intern) - Haushalte müssen sich mit dezentralen fossil betriebenen Generatoren selber versorgen. Noch vor kurzem war der Begriff „Blackout“ eher Filmen oder Serientiteln bei Netflix & Co. verbunden. Das hat sich im Jahr 2022 deutlich verändert. Die Aufmerksamkeit richtet sich aktuell auf die reale Gefahr einer Strommangellage oder eines Blackouts innerhalb von Deutschland. Dass es auch in Großstädten zu einer Situation ohne Strom kommen kann zeigte sich bereits vor einem Jahr, als in Dresden vorübergehend 300.000 Haushalte ohne Strom dastanden. Ursache für den Blackout war in
RWE muss mit Braunkohlekraftwerken Stromlücken schließen – Politik hat bis jetzt außerhalb der Realität gelebt Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 30. September 2022 RWE-Braunkohlenblöcke kehren temporär an Strommarkt zurück, um Versorgungssicherheit zu stärken und Gas in der Stromerzeugung einzusparen Blöcke Niederaußem E und F sowie Neurath C verfügen jeweils über 300 MW Leistung Einsatz ist zeitlich befristet (WK-intern) - Drei bislang in Sicherheitsbereitschaft stehende Kraftwerksblöcke von RWE Power kehren fristgerecht an den Strommarkt zurück. Eine dafür notwendige Verordnung im Rahmen des Ersatzkraftwerkebereithaltungsgesetzes hat die Bundesregierung erlassen. Die Blöcke Neurath C sowie Niederaußem E und F sollen bereits in den kommenden Tagen in Betrieb gehen. Der marktgerechte Einsatz der Anlagen obliegt, wie bei allen anderen Kraftwerken auch, dem Betreiber. Die drei Braunkohlenblöcke verfügen über eine Leistung von jeweils 300 Megawatt