Europa hinkt bei seiner PFAS-Roadmap hinterher – könnten Laser helfen, die Lücke zu schließen? Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 27. Juli 2026 Femtosekundenlaser können eingesetzt werden, um bestimmte Beschichtungen zu ersetzen, die Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) – auch bekannt als „Ewigkeitschemikalien“ – enthalten. (WK-intern) - Durch extrem kurze Laserimpulse entstehen Mikro- und Nanostrukturen, die Oberflächen wasserabweisend machen, ohne dass eine fluorierte Beschichtung aufgetragen werden muss. Vilnius, Litauen. Anfang des Monats reichte die Umweltorganisation ClientEarth eine Menschenrechtsbeschwerde gegen Belgien wegen PFAS-Belastung ein; dies spiegelt den weltweit wachsenden Druck wider, diese giftigen „Ewigkeitschemikalien“ einzuschränken. Experten des auf Femtosekundenlaser spezialisierten Start-ups LITILIT zufolge erfordert der Verzicht auf giftige Chemikalien auch eine schnellere Einführung von Lasern der nächsten Generation. Die Besorgnis über giftige Chemikalien wurde auch in einem aktuellen Bericht
FWF: Wie aus Abgasen Rohstoff werden soll Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 27. Juli 2026 Kohlendioxid gilt als Klimaproblem. Es kann aber auch Rohstoff sein. (WK-intern) - Der Grazer Chemiker Johann Hlina untersucht, wie sich Kohlenoxide wieder in Kohlenwasserstoffe verwandeln lassen – also in Ausgangsmaterial für Treibstoffe, Kunststoffe und Medikamente. Helfen sollen dabei Seltenerdmetalle. Rund tausend Stamperl Kohlendioxid. So viel CO2 würde zusammenkommen, wenn man den unsichtbaren, geruchlosen Stoff aus der Luft eines durchschnittlich großen Zimmers herausfiltern und als Gas sammeln könnte. „Das ist eine ganz schöne Menge, das kann man sich sonst gar nicht so vorstellen“, sagt Johann Hlina, „wenn man das umwandelt, dann hat man ein Stamperl Treibstoff.“ Der Chemiker von der Universität Graz sieht in
Siemens entwickelt selbstverifizierende agentische KI-Workflows für das Halbleiter- und Leiterplattendesign Kooperationen Mitteilungen Technik 27. Juli 2026 Siemens hat heute eine Erweiterung seiner strategischen Partnerschaft mit NVIDIA verkündet, dank der selbstverifizierende agentische KI-Workflows für die EDA bereitgestellt und Engineering-Teams für Halbleiter und Leiterplatten dabei unterstützt werden, ihre bisherige autonome Aufgabenplanung durch zuverlässigere, kontinuierlich validierte Engineering-Ergebnisse zu ersetzen. Kombiniert EDA-Kompetenz und -Software von Siemens mit KI-Infrastruktur und -Software von NVIDIA, um Ergebnisqualität, Zeit bis zum Ergebnis, Zuverlässigkeit des Werkzeugaufrufs und Token-Effizienz für langfristige Engineering-Workloads zu verbessern Ermöglicht agentische KI-Workflows, die Ingenieuren helfen, Produktivität und Designqualität über den gesamten Lebenszyklus der Electronic Design Automation (EDA) hinweg zu verbessern Liefert besser vorhersagbare und zuverlässige Ergebnisse dank einer physischen EDA-Softwarevalidierung Arbeitet mit Siemens Intelligence Center
Grant Thornton berät Munich Electrification beim Einstieg des Finanzinvestors Ardians Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Technik 27. Juli 2026 Grant Thornton berät die Gesellschafter von Munich Electrification beim Einstieg des Finanzinvestors Ardians (WK-intern) - Düsseldorf – Die Gesellschafter der Munich Electrification GmbH veräußern ihre Mehrheitsbeteiligung am Münchener Anbieter für Batteriemanagementsysteme, Sensorik und Software für Elektromobilität an den Private Equity-Investor Ardian. Das bestehende Management-Team beteiligt sich gemeinsam mit Ardian sowie den Gründern am Unternehmen. Mit der Beteiligung stellt Ardian der Munich Electrification GmbH zusätzliches Kapital bereit, um die strategischen Ziele des Unternehmens schneller zu erreichen und die Expansion in bestehende und angrenzende Märkte wie Rechenzentren, mobile Maschinen sowie Automation und Robotik voranzutreiben. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigung. Ein interdisziplinäres Team von
Bei der EVN nimmt die Batteriespeicherstrategie Fahrt auf Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik 27. Juli 2026 Der Energiekonzern nimmt in Nordmazedonien das landesweit größte System für Batteriespeicher in Betrieb. (WK-intern) - Mittelfristig soll daraus ein neues Geschäftsfeld entstehen, das am boomenden Flexibilitätsmarkt kräftig mitverdient. Für die EVN ist es eine weitere Schlüsseletappe auf dem Weg, die eigenen Kapazitäten für Energiespeicher bis 2030 massiv auszubauen. In Probishtip in Nordmazedonien hat der Energiekonzern aus Niederösterreich gerade das aktuell größte Batteriespeichersystem des Balkanstaats in Betrieb genommen. Mit einer installierten Leistung von 10 MW und einer Speicherkapazität von 20 MWh ist Probishtip zugleich das bislang größte laufende Batteriespeicherprojekt der EVN. In einer nächsten Ausbaustufe will die EVN die Speicherkapazität auf 40 MWh verdoppeln. Auf
25 Jahre Geothermieforschung am GFZ-Standort Groß Schönebeck Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Geothermie 26. Juli 2026 An der wiederbelebten Erdgasbohrung in der Brandenburger Schorfheide werden Erkenntnisse gewonnen und Technologien entwickelt, die Industriepartner weltweit zur Nutzung von Erdwärme einsetzen. (WK-intern) - Zum Jubiläum wurden erfolgreiche Entwicklungen gewürdigt und aktuelle Forschungsprojekte präsentiert – u.a. zur Gewinnung von Lithium und Kupfer aus Thermalwässern und zum Potenzial der Nachnutzung alter Öl- und Gasbohrungen zur Erdwärmegewinnung. Derzeit testet der dänische Industriepartner Green Therma hier seine neu entwickelte Vakuum-Rohr-Technologie weltweit erstmals unter realen Bedingungen. Weiterführende Infos bieten eine Spotlight-Website und mehrere Podcasts mit GFZ-Forschenden. Der Geothermie-Forschungsstandort des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung in Groß Schönebeck in der Brandenburgischen Schorfheide feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen.
Unternehmen skeptisch gegenüber der EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz Forschungs-Mitteilungen Ökologie 26. Juli 2026 Obwohl die Frist zur Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie in nationales Recht bereits im Juni 2026 abgelaufen ist und zentrale Transparenzpflichten grundsätzlich für alle Unternehmen gelten, hat sich bislang nur rund jedes fünfte Unternehmen intensiver mit den neuen Vorgaben auseinandergesetzt. (WK-intern) - Gleichzeitig traut lediglich eine kleine Minderheit der Richtlinie zu, ihr eigentliches Ziel zu erreichen: die Entgeltunterschiede zwischen Frauen und Männern zu verringern. Stattdessen erwarten viele Unternehmen vor allem zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Das zeigt die Juli-Umfrage des German Business Panel (GBP) an der Universität Mannheim. Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie soll sicherstellen, dass Frauen und Männer für gleichwertige Arbeit gleich bezahlt werden. Anders als das bisherige deutsche Entgelttransparenzgesetz
Energiespenden 2.0: Mehr gespendeter Strom für armutsgefährdete Haushalte Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 26. Juli 2026 Energiearmut betrifft rund 360.000 Menschen in Österreich (WK-intern) - Laut einer aktuellen EU-SILC-Erhebung, einer EU-weiten Gemeinschaftsstatistik zu Einkommen und Lebensbedingungen, können es sich vier Prozent der österreichischen Haushalte nicht leisten, ihre Wohnung angemessen warmzuhalten. Das entspricht rund 360.000 Menschen. Besonders betroffen sind Personen mit geringem Einkommen und Menschen in vulnerablen Lebenslagen. Sie können häufig nur eingeschränkt an den Vorteilen der Energiewende teilhaben. enixi (mit energiespenden.at) und Robin Powerhood sind Pioniere im Bereich der Energiespenden und haben bereits eine österreichweite Energiegemeinschaft etabliert, um überschüssige Energie an bedürftige Haushalte zu spenden. „Seit dem Start im Jahr 2023 wurden rund 750 Megawattstunden Strom gespendet. Dies entspricht einer
Wichtiger Baufortschritt am früheren Kohlekraftwerksstandort Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 26. Juli 202626. Juli 2026 Klärschlamm-Heizkraftwerk Walheim: zwei 74-Tonnen-Trockner per Großkran eingehoben (WK-intern) - Walheim. Auf der Baustelle des neuen Klärschlamm-Heizkraftwerks der EnBW am Standort Walheim stand in dieser Woche ein wichtiger Schritt an: Zwei Trocknungsanlagen – sogenannte Scheibentrockner – wurden per Großkran in den Gebäude-Rohbau eingehoben und montiert. Jeder der Trockner ist gut zwölf Meter lang, drei Meter hoch und wiegt rund 74 Tonnen – das entspricht rund 1.480 Haushaltstrocknern. Ein Einhub per Großkran ist entsprechend aufwendig und markierte einen wichtigen zentralen Meilenstein beim Bau der Anlage: „Die Trockner sind das Herzstück für die Klärschlammtrocknung und sorgen dafür, dass der Klärschlamm zuverlässig für die Verbrennung vorgetrocknet wird“,
Neue Förderung für Wärmepumpen: Das Wichtigste auf einen Blick Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 26. Juli 2026 Die Anschaffung einer Wärmepumpe wird seit dem 21. Juli 2026 mit bis zu 80 % gefördert. (WK-intern) - Wir schaffen Klarheit darüber, was sich noch alles für Eigenheimbesitzer damit ändert. Seit dem 21. Juli 2026 gilt das überarbeitete Gebäudeenergiegesetz (GEG). Nach langen Debatten bringt die Neuregelung vor allem eines in die deutschen Heizungskeller: Klarheit und finanzielle Erleichterung. Das Prinzip des starren Gesetzeszwangs gehört der Vergangenheit an – stattdessen setzt der Gesetzgeber auf gezielte Anreize und Planungssicherheit. Schön, denn ab sofort darf man sich jetzt auch freiwillig für das effizienteste (und aktuell auch beliebteste!) Heizsystem in Deutschland entscheiden. Fördern statt fordern: Funktionierende Heizungen bleiben Die wichtigste
EEG-Novelle: ZVEH warnt vor Markteinbruch bei kleinen PV-Anlagen Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 24. Juli 2026 Die Einspeisevergütung für PV-Anlagen unter 25 kWp soll erhalten bleiben. Gefordert werden verlässliche Rahmenbedingungen. (WK-intern) - In seinem Positionspapier zur EEG-Novelle 2027 spricht sich der ZVEH für den Erhalt der Einspeisevergütung für PV-Anlagen unter 25 kWp aus und fordert verlässliche Rahmenbedingungen für Anlagenbetreiber, Kunden und Fachbetriebe. Der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) bewertet zentrale Punkte des Referentenentwurfs zur EEG-Novelle kritisch. Insbesondere die geplante Abschaffung der Einspeisevergütung für kleinere Photovoltaik-Anlagen (PV) sowie ein Zwang zur Direktvermarktung könnten nach Einschätzung des Verbandes zu einem deutlichen Markteinbruch führen. Stattdessen fordert der ZVEH verlässliche Rahmenbedingungen, praxistaugliche Marktmodelle sowie einen beschleunigten Ausbau von Netzen, Speichern
Stehen E-Mobilisten auf der Fahrt in den Sommerurlaub GENÜGEND LADEPUNKTE zur Verfügung? E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 24. Juli 202624. Juli 2026 BDEW-Zahlencheck: 204.078 öffentliche Ladepunkte (WK-intern) - Aktuell sind 204.078 öffentlich zugängliche c im Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur verzeichnet – davon sind rund 26 % Schnelllader. Im Juni 2025 waren es noch rund 177.100 Ladepunkte – ein Zuwachs von 16 % innerhalb eines Jahres. Insbesondere der Ausbau von Ultraschnellladern ab 150 kW hat stark zugenommen. Damit übererfüllt Deutschland die EU-Anforderungen zum Ausbau des Ladeangebots um ein Vielfaches. Praktisch bedeutet das für E-Mobilisten, dass Sie den nächsten Ladepunkt in der Regel in durchschnittlich 5 Minuten Fahrzeit erreichen. Der Großteil der Ladepunkte wird von Unternehmen der Energiewirtschaft bereitgestellt. Sie treiben den Ausbau der Ladeinfrastruktur kontinuierlich voran. Mehr als 80