Unternehmen skeptisch gegenüber der EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz Forschungs-Mitteilungen Ökologie 26. Juli 2026 Obwohl die Frist zur Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie in nationales Recht bereits im Juni 2026 abgelaufen ist und zentrale Transparenzpflichten grundsätzlich für alle Unternehmen gelten, hat sich bislang nur rund jedes fünfte Unternehmen intensiver mit den neuen Vorgaben auseinandergesetzt. (WK-intern) - Gleichzeitig traut lediglich eine kleine Minderheit der Richtlinie zu, ihr eigentliches Ziel zu erreichen: die Entgeltunterschiede zwischen Frauen und Männern zu verringern. Stattdessen erwarten viele Unternehmen vor allem zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Das zeigt die Juli-Umfrage des German Business Panel (GBP) an der Universität Mannheim. Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie soll sicherstellen, dass Frauen und Männer für gleichwertige Arbeit gleich bezahlt werden. Anders als das bisherige deutsche Entgelttransparenzgesetz