Bezahlbare und sichere Wärmeversorgung darf nicht gefährdet werden Mitteilungen Verbraucherberatung 29. Januar 2020 BDEW zum Kohlausstiegsgesetz im Bundeskabinett: (WK-intern) - Geplante Regelungen zum Steinkohle-Ausstieg wären schwerer Schlag für Stadtwerke und Kommunen Geplante Ausschreibungsmodalitäten würden insbesondere Stadtwerke in finanzielle Schieflage bringen / Bezahlbare und sichere Wärmeversorgung darf nicht gefährdet werden Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) übt heftige Kritik an den konkreten Vorschlägen zur Umsetzung des Ausstiegs aus der Steinkohleverstromung. „Der Ausstieg aus der Kohle ist mit Blick auf den Klimaschutz unverzichtbar, das ist Konsens. Er muss allerdings für alle Betroffenen und gerade auch für die Stadtwerke tragbar sein. Der heute vom Bundeskabinett verabschiedete Entwurf stellt eine massive Diskriminierung für die Betreiber von Steinkohle-Kraftwerken dar“, sagte
Das Ende der Energiewende ist indirekt beschlossen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Geothermie Solarenergie Windenergie 29. Januar 202029. Januar 2020 Neue Verordnung zu Innovationsausschreibungen bei Erneuerbare-Energien-Anlagen tritt mit noch mehr Risiko für Anlagenbetreiber morgen in Kraft (WK-intern) - Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt tritt morgen die Verordnung zu Innovationsausschreibungen in Kraft. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hatte die Verordnung im Oktober vorgelegt. Der Bundestag hat sie im Dezember beschlossen. (Innovationsanlagen sind Anlagenkombinationen z. B. aus Wasser-Bio-Solar-Geo-Windkraft und Speicher) Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Mit der Verordnung gehen wir den nächsten Schritt und integrieren erneuerbare Energien weiter in den Markt und in das Stromsystem. Wir wollen die Innovationskräfte des Marktes nutzen und Anlagenkombinationen zulassen, die Strom stetiger einspeisen können“. Durch Innovationsausschreibungen können Neuerungen sowohl im Ausschreibungsdesign als
Bundeskabinett beschließt Kohleausstiegsgesetz und Einstieg in Öl- und Gaskraftwerke Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 29. Januar 2020 Das Bundeskabinett hat heute das Gesetz zur Reduzierung und zur Beendigung der Kohleverstromung und zur Änderung weiterer Gesetze beschlossen. (WK-intern) - Der Gesetzentwurf enthält Regelungen zur: Reduzierung und Beendigung der Stein- und Braunkohleverstromung, Löschung freiwerdender CO2-Zertifikate, Kompensation für Stromverbraucher im Fall eines Strompreisanstiegs durch den Kohleausstieg, Zahlung eines Anpassungsgeldes an ältere Beschäftigte im Kohlesektor, um ihnen den Übergang in den Ruhestand zu erleichtern, Verlängerung und Weiterentwicklung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes, um die Umrüstung von Kohle auf flexible und klimafreundlichere Stromerzeugung zu fördern Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Mit dem vorliegenden Gesetzespaket werden wir die Kohleverstromung in Deutschland rechtssicher, wirtschaftlich vernünftig und sozial ausgewogen beenden. Vor allem aber schaffen wir gleichzeitig Perspektiven für eine sichere und bezahlbare
Umweltverträglichkeitsprüfung für die Stromleitung Grafenrheinfeld – Kupferzell – Großgartach Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 29. Januar 2020 Der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW GmbH hat bei der Bundesnetzagentur einen Antrag auf Planfeststellung für den Abschnitt von Rittershausen nach Kupferzell der Stromleitung von Grafenrheinfeld über Kupferzell nach Großgartach gestellt. (WK-intern) - Die öffentliche Antragskonferenz wird die Bundesnetzagentur am 3. März 2020 in Weikersheim durchführen. Die Antragskonferenz wird sich unter anderem mit dem Gegenstand, dem Umfang und den Methoden der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP-Bericht) sowie sonstigen für die Planfeststellung erhebliche Fragen beschäftigen. Grundlage der Antragskonferenz ist der im Antrag dargestellte Vorschlag von TransnetBW für den beabsichtigten Verlauf der Trasse und die in Frage kommenden Alternativen sowie Erläuterungen zu deren Auswahl unter Berücksichtigung der erkennbaren Umweltauswirkungen. Die Vorschlagstrasse
Kohleausstiegsgesetz killt Klimaschutz Ökologie Veranstaltungen 29. Januar 2020 Gegen das Kohleausstiegsgesetz, das heute im Bundeskabinett beschlossen werden soll, formiert sich breiter Widerstand. (WK-intern) - Die Anti-Kohle-Bewegung sieht in dem Vorhaben einen Rückschlag für den Klimaschutz. Die Organisationen und Initiativen 'Alle Dörfer bleiben', BUND, Campact, Ende Gelände, Fridays for Future, Greenpeace, Grüne Liga und Aktivistinnen und Aktivisten aus dem Hambacher Wald kündigen Widerstand an. David Dresen von Alle Dörfer bleiben (ADB): "Anstatt sich für die betroffenen Bewohner am Tagebau Garzweiler II einzusetzen, hat sich Ministerpräsident Armin Laschet von RWE vor den Karren spannen lassen. Herausgekommen ist dabei ein Kohleausstiegsgesetz, das sowohl für uns Menschen aus den bedrohten Dörfern, als auch für die Pariser
Die Nachfrage nach Ökostrom steigt schneller, als das Angebot ausgebaut werden kann Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie Wirtschaft 29. Januar 2020 Starke Nachfrage nach Ökostrom verbessert die Renditen (WK-intern) - Das wird zu einer Spaltung des Strompreises führen. „Zertifizierter Ökostrom wird deutlich teurer werden und für Investoren eine höhere Rendite abwerfen“, sagt Markus W. Voigt, Geschäftsführer der auf Erneuerbare Energien spezialisierten AREAM GmbH. Strom aus Erneuerbaren Energien Gerade erst hat Microsoft angekündigt, bis zum Jahr 2030 vollständig klimaneutral zu arbeiten. Bis 2050 will Microsoft sogar alle CO²-Emissionen, die das Unternehmen seit Gründung 1975 vor allem durch den Stromverbrauch verursacht hat, wieder aus der Umwelt entfernen. Siemens hat angekündigt, ebenfalls bis 2023 klimaneutral zu werden, und die Deutsche Bahn fährt nur noch mit grünem Strom. „Alle
Tractebel Wasserstoff-Forum: Mit grünem Wasserstoff die Energiewende meistern Mitteilungen Offshore Produkte Technik Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie Windparks Wirtschaft 28. Januar 2020 „Mit grünem Wasserstoff lässt sich der Klimawandel bremsen und die Energiewende meistern“, lautet das Fazit des ersten H2-Forums von Tractebel in Bad Vilbel. (WK-intern) - Am 21. Januar 2020 widmeten sich rund einhundert Experten aus Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft einer der wichtigsten Aufgaben, die global zu lösen sind. „H2 ist der Schlüssel zur Energiewende“, stellte Dr. Thomas Brandstätt, Vorsitzender der Tractebel Engineering GmbH, in seinen einleitenden Worten fest. Auf welch vielfältige Weise grüner Wasserstoff zu einer umweltfreundlichen Energieversorgung und Mobilität sowie zu einer nachhaltigen Industrie beitragen kann, erfuhren die Teilnehmer bei Vorträgen und Diskussionen. Der Erfahrungsaustausch stand im Mittelpunkt der erfolgreichen Veranstaltung. Spezialisten verschiedener
Ausbau der Windenergie in Brandenburg weiterhin schwach Finanzierungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 28. Januar 2020 Potsdam - Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 240 Megawatt (MW) wurden 2019 in Brandenburg neu errichtet. (WK-intern) - Das gab heute der Bundesverband WindEnergie (BWE) bekannt. Damit hinkt der Ausbau der Windenergie schon im zweiten Jahr deutlich den Notwendigkeiten hinterher. „Wir scheitern nicht nur bei unseren Klimazielen, sondern steuern auch auf eine Versorgungslücke zu“, kommentiert Jan Hinrich Glahr, Vorsitzender des Landesverbandes Berlin Brandenburg des BWE. „Gegenüber 2018 ist der Zubau der Windenergie in Brandenburg noch einmal um 50 MW zurückgegangen“, erklärt Glahr. „Das ist ein massiver Einbruch: Im Jahr 2017 hatten wir noch 535 MW Windenergie neu installiert, 2016 waren es 494 MW.“ Will
Mit Windenergie Kurshalten für Klimaschutz und Energiewende Finanzierungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 28. Januar 2020 Auch wenn die Zeiten für die Windenergie schwer sind, schaut die deanGruppe dennoch positiv in das neue Jahr. (WK-intern) - Politisch bedingten Stillstand gab es in der über 20-jährigen Unternehmensgeschichte immer wieder, aber: „Mit Durchhaltevermögen, Weitblick und Entschlossenheit haben wir diese schwierigen Zeiten in der Vergangenheit meistern können“, so Geschäftsführer Dr. Alexander Jäger-Bloh. „Wir wissen, dass es eine Zukunft ohne Windenergie nicht geben wird. Daher lassen wir uns von der Politik nicht aufhalten und nehmen die Dinge selbst in die Hand. Dabei sind wir auf einem guten Weg.“ Perspektiven ab 2021 Um für das Auslaufen der EEG-Förderung ab 2021 gewappnet zu sein, laufen an
Photovoltaik auf dem Hausdach: Lohnt sich die Investition? Solarenergie 28. Januar 202028. Januar 2020 (WK-intern) - In Deutschland wurden 2019 monatlich rund 6.000 neue Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern von Eigenheimen installiert. Laut dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) kamen allein im ersten Halbjahr 2019 über 32.000 Photovoltaikanlagen der sogenannten Eigenheimklasse (Leistung bis 10 Kilowatt) hinzu. Geschätzt wurde, dass bis Ende 2019 rund 80.000 Solaranlagen zugebaut werden. Eine Photovoltaik-Anlage ist weiterhin lohnenswert Die staatliche Solarvergütung für das Einspeisen von selbst erzeugten Strom ins öffentliche Netz sinkt stetig. Aktuell liegt der Preis bei 9.87 Cent pro Kilowattstunde, aber dennoch wird auch in 2020 mit Neuinstallationen von Photovoltaik-Anlagen gerechnet. Das ist dann der Fall, wenn der größte Teil des erzeugten Stroms selbst verbraucht wird.
RWE Windpark in Morcone (Italien) geht vollständig in Betrieb Finanzierungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 28. Januar 2020 RWE nimmt Windpark in Italien vollständig in Betrieb · Unternehmen eröffnet seinen größten Onshore-Windpark im Land · Anlage in Morcone mit Kapazität von 57 MW · Gesamtkapazität von RWE in Italien steigt auf rund 440 MW · Italien attraktiver Markt für Erneuerbare Energien (WK-intern) - RWE baut sein Geschäft mit Erneuerbaren Energien in Europa weiter aus: Das Unternehmen hat einen Windpark in Morcone (Italien) vollständig in Betrieb genommen. Der Standort in der Nähe von Neapel verfügt über 19 Turbinen, deren Rotorblätter eine Höhe von 140 Metern erreichen. Der Windpark kann mit einer Kapazität von 57 Megawatt rechnerisch bis zu 65.000 Haushalte pro Jahr mit Strom versorgen. Der
Historischen Tiefstand bei den Ausbauzahlen von Windanlagen für das Jahr 2019 in Deutschland Finanzierungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 28. Januar 2020 Windenergie an Land – Historischen Tiefstand durch mehr Genehmigungen und Flächen schnellstmöglich überwinden Brutto-Zubau der Windenergie an Land von 1.078 Megawatt (MW) bzw. 325 Anlagen im Gesamtjahr 2019 liegt auf dem niedrigsten Stand seit Einführung des EEG im Jahr 2000 Zubau um 55 Prozent geringer als in 2018 und um 80 Prozent geringer als in 2017 Bund und Länder müssen Ausbautief durch Sofortmaßnahmen für mehr Genehmigungen und Flächen überwinden Pauschale Abstandsregeln müssen insbesondere für bestehende Regional-, Flächen- und Bauplanungen sowie Repowering-Projekte vermieden werden Erneuerbaren Energien Bedarf für klimaneutrale Produktion, Sektorkopplung und Wasserstofferzeugung steigt, Bundesregierung muss Ausbaupfade anpassen (WK-intern) - Mit 1.078 MW und 325 Anlagen hat