Kupferrückgewinnung aus Altbeizsäuren und kupferhaltigen Abfallströmen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. November 2012 (WK-news) - Ziel des neu gestarteten bifa-Projekts ist die Entwicklung und Umsetzung eines Verfahrens zur kombinierten Verwertung der beiden Abfallströme Altbeizsäuren (aus den Produktionsprozessen der Wieland-Werke AG) und Composite-Verpackungen (aus der Knittel GmbH Abfallentsorgung) zur Gewinnung von Wertstoffen wie Kupfer, Aluminiumhydroxid und Polyethylen (PE). Untersucht werden optimale Prozessbedingungen wie pH-Wert, Verweildauer und Chloridzudosierung sowie der optimale Zerkleinerungsgrad. Die Umsetzung des Verfahrens in einen großtechnischen Maßstab führt über Voruntersuchungen und Laborversuche, auf deren Basis eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung durchgeführt wird. Als Zwischenschritte sind die Konzeption und der Bau einer Pilotanlage im Technikumsmaßstab erforderlich, bevor aus den Pilotversuchen die Parameter für die Auslegung einer großtechnischen Anlage
Ernteerträge in Zeiten der Klimaerwärmung: Hitzetod oder Zusatzdüngung? Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. November 2012 (WK-intern) - Getreide im Klima der Zukunft: Weltweit erstmals Feldstudien zur Wechselwirkung von Hitzeperioden und CO2-reicherer Atmosphäre bei Weizen Globale und regionale Klimamodelle stimmen darin überein, dass es im Zuge des Klimawandels nicht nur durchschnittlich wärmer wird, sondern dass auch die Anzahl heißer Tage während der Vegetationszeit deutlich zunimmt. Heiße Tage sind definitionsgemäß die Tage, an denen die Nachmittagstemperaturen oberhalb von 30 °C liegen. Extremtemperaturen wirken sich stark auf das reproduktive Wachstum bzw. die geschlechtliche Vermehrung von Kulturpflanzen aus. Aus Laborversuchen und aus einigen Feldbeobachtungen ist bekannt, dass Getreidepflanzen wie Weizen oder Reis besonders während der Blüte sehr temperaturempfindlich sind und auf Werte
Keine Überprüfung des Rücknahmesystems von Energiesparlampen Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 5. November 20125. November 2012 (WK-news) - Bundesregierung: Vorerst keine Überprüfung des Rücknahmesystems von Energiesparlampen Berlin - Die Bundesregierung plant in dieser Legislaturperiode keine Überprüfung der Rücknahmemöglichkeiten von Energiesparlampen. Wie die Bundesregierung in einer Antwort (17/10891) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/10691) schreibt, werden die Energiesparlampen hauptsächlich über den dafür vorgesehenen Weg der separaten Erfassung bei Handel, Handwerk und Kommunen entsorgt. Wie die Regierung weiter schreibt, seien „lediglich ganz vereinzelt Energiesparlampen in Rest- oder Wertstoffabfallströmen zu finden“. Nach Angaben der Regierung hat sich die Anzahl der Rückgabemöglichkeiten im Handel innerhalb eines Jahres fast vervierfacht. Bis Anfang September 2012 wurden 5.500 Sammelstellen im Handel
Messung der Zahlungsbereitschaft für den Klimaschutz Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 4. November 2012 (WK-intern) - Ökonomen fragen: Was ist uns Klimaschutz wert? Experten diskutieren statistische Methoden in Leipzig – Ziel: Messung der Zahlungsbereitschaft für den Klimaschutz Leipzig – An der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) treffen sich am 1. und 2. November Wirtschaftswissenschaftler aus Leipzig, Bochum, Berlin, Mannheim und Frankfurt/Oder zu einem zweitägigen Workshop. Thema sind „Empirische Methoden zur Messung der Zahlungsbereitschaft für globalen Klimaschutz“. Der Workshop wird im Rahmen des BMBF-Projektes „Gerechtigkeit und die Zahlungsbereitschaft für das globale öffentliche Gut Klimaschutz – eine empirische und theoretische Analyse (FairPayClim)“ durchgeführt. Die Forscher treffen sich in Leipzig, um aktuelle Forschungsergebnisse vorzustellen und um
Flexibel und nachhaltig, Carsharing liegt im Trend – besonders wenn die Autos mit Strom fahren E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 1. November 2012 (WK-intern) - Öko-Institut, ISOE und car2go starten Carsharing-Studie Carsharing liegt im Trend, gilt als flexibel und nachhaltig – besonders wenn die Autos mit Strom fahren. Doch wie umwelt- und nutzerfreundlich sind die Elektrofahrzeuge im Vergleich zu konventionellen Pkw beim Carsharing wirklich? Wer nutzt die Fahrzeuge und wie werden sie genutzt? Das untersuchen das Öko-Institut und das ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung jetzt am Beispiel des Daimler-Tochterunternehmens car2go, dem Pionier und Marktführer unter den flexiblen Carsharing-Konzepten. Die Begleitforschung wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert. Die Bundesregierung will bis zum Jahr 2020 mindestens eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen bringen. Als
Studie: Grundlage für die Neuausrichtung der Energie- und Klimaschutzpolitik Baden-Württemberg Behörden-Mitteilungen Ökologie 1. November 2012 (WK-news) - Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg Der Klimawandel stellt eine massive Bedrohung unserer Lebensgrundlagen dar. Bei ungebremstem Anstieg der weltweiten CO2-Emissionen muss mit einer weiteren Erwärmung um zunächst 1,4 bis 5,8 ° C bis zum Jahr 2100 gerechnet werden, verbunden mit ernsten Folgen für Mensch und Natur. An vielen Orten der Welt kann man den bereits stattfindenden Klimawandel schon beobachten in Form von Dürren, Überschwemmungen, weiteren Extremereignissen und abschmelzenden Gletschern. Auch Baden-Württemberg (Broschüre Klimawandel [PDF, 11,4 MB] ist in besonderer Weise betroffen von den Veränderungen durch den Klimawandel. Der Anteil Baden-Württembergs an den weltweiten Treibhausgasemissionen liegt bei ca. 0,3 Prozent. Damit verantwortet unsere Region wie andere Industrieregionen
flexibel planen, optimal nutzen: Stromnetze für die Energiewende Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 31. Oktober 2012 Zweite Stellungnahme der Deutschen Umwelthilfe zum Netzentwicklungsplan moniert mangelnde Prüfung technischer Alternativen Abregelung von Einspeisespitzen bei Wind und Sonne und Flexibilisierung des konventionellen Kraftwerksparks mindern Netzausbaubedarf und schaffen Platz für Erneuerbare Transparente Darstellung der Notwendigkeit jeder neuen Leitung als Voraussetzung für Akzeptanz Verlangsamung der Energiewende führt nicht zu geringeren Kosten Berlin - Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) hat davor gewarnt, die Energiewende unter dem Deckmantel angeblicher Kostenersparnisse und wegen Verzögerungen beim Bau neuer Hochspannungs-Übertragungsleitungen künstlich auszubremsen. Vielmehr sei das künftige Stromübertragungsnetz so auszugestalten, dass der dynamische Zubau von Wind- und Sonnenenergie ohne Unterbrechung weitergehen könne. Die Netzplanung für die Energiewende müsse deshalb gezielt flankiert
EEB: EU-Änderungsvorschläge für Umweltverträglichkeitsprüfung nicht weitreichend genug Behörden-Mitteilungen Ökologie 31. Oktober 2012 (WK-news) - Die EU-Kommission hat letzte Woche neue Vorschläge zur Straffung der Vorschriften für Umweltverträglichkeitsprüfungen vorgelegt. Die UVP-Richtlinie ist seit 27 Jahren in Kraft und wurde in der Vergangenheit bereits mehrmals geändert. Jetzt soll die Richtlinie komplett überarbeitet werden. Die geplanten Änderungen sollen den Verwaltungsaufwand und die Prüfung der potenziellen Auswirkungen größerer Projekte erleichtern, ohne die geltenden Umweltschutzmechanismen zu beeinträchtigen, teilt die EU-Kommission in einer Presseaussendung mit. „Das bisherige Umweltschutzniveau soll verbessert werden, und auch für die Wirtschaft dürfte eine einheitlichere Rahmenregelung von Vorteil sein“. Das European Environmental Bureau (EEB) und die NGO Justice & Environment (J&E) begrüßen die geplanten Änderungen in einer
Österreich droht Verfehlung der EU 2020-Klimaziele Ökologie 29. Oktober 2012 (WK-news) - Europäische Studie zeigt, dass das nächste Klima-Debakel droht, wenn nicht gegengesteuert wird Heute wurde die Studie der europäischen Umweltagentur (EEA) über den Fortschritt der EU-Länder bei der Erreichung der Klimaziele präsentiert. Die Studie zeigt, dass Europa auf Zielkurs ist und die Klimaziele sogar um rund fünf Prozent übererfüllen wird. Dagegen steht ein eklatantes Verfehlen der Kyoto-Ziele Österreichs und der Ausblick, dass selbst die Ziele bis 2020 mit bestehender Politik nicht erreicht werden können. „Dass sollte uns aufrütteln, denn wenn so weitergemacht wird wie bisher, wird Österreich auch die weniger ambitionierten Ziele bis 2020 nicht erreichen können,“ sagt Johannes Wahlmüller, Klima-
Bundespräsident überreichte in Leipzig höchstdotierten Umweltpreis Europas Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Solarenergie Veranstaltungen Videos 29. Oktober 2012 (WK-news) - Leipzig - Bundespräsident Joachim Gauck würdigte heute die neuen Träger des Deutschen Umweltpreises der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) als Exponenten für etwas, was ihn auch stolz auf Deutschland mache: Erfindungsreichtum und Unternehmergeist von Menschen, die das Wünschenswerte in Machbares zu wandeln versuchten. Gauck: „Es reicht ja nicht aus, wenn wir große Worte wählen und politisch korrekt mehr Nachhaltigkeit wünschen. Sie muss zwar politisch gewollt, aber unternehmerisch gestaltet und dann gesellschaftlich akzeptiert werden.“ Aus seinen Händen nahmen im Leipziger Gewandhaus der Mitbegründer und Aufsichtsratschef der SMA Solar Technology AG (Kassel), Günther Cramer (59), sowie das Forscher-Unternehmer-Duo Dr. Andreas Bett/Hansjörg Lerchenmüller (beide
Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft fordert Ökolandbau voran zu bringen Mitteilungen Ökologie 17. Oktober 2012 (WK-news) - Bio kann die Welt ernähren Anlässlich des Welternährungstages fordert der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) die Bundesregierung auf, weltweit den Kurswechsel hin zum Ökolandbau voran zu bringen. „Der Schlüssel zur Hungerbekämpfung liegt in einer ökologischen und ressourcenschonenden Nahrungsmittelproduktion durch die vielen Millionen Kleinbauern vor Ort“, beschreibt BÖLW-Vorsitzender Felix Prinz zu Löwenstein die wirksame Strategie zur Sicherung der globalen Ernährungssouveränität, die kürzlich auch in einer Studie des Göttinger Agrarökologen Prof. Dr. Tscharntke herausgestellt wurde. „Ökolandbau führt durch eine Verbesserung der Böden und Stärkung der Biodiversität gerade in den Regionen Afrikas und des Nahen Ostens, die laut Welthungerbericht 2012 weiter stark vom Hunger
Forschungsprojekt ePerformance an der RWTH Aachen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen Ökologie 17. Oktober 2012 (WK-news) - ePerformance Im Rahmen des vom BMBF geförderten Projekts ePerformance werden in Zusammenarbeit mit weiteren RWTH-Instituten und der Audi AG innovative Elektrofahrzeugkonzepte entwickelt und ein Prototyp aufgebaut. Am IEM werden dazu unteranderem die elektrischen Antriebe entwickelt. Wesentliche Entwicklungsziele sind hierbei ein hoher Wirkungsgrad, der Leichtbau und möglichst geringe Kosten des Antriebs. Ebenfalls wird ein besonderes Augenmerk auf die akustischen Merkmale des Antriebs gelegt. Während das akustische Spektrum eines Verbrenners eher einem breitbandigen Rauschen entspricht, erzeugen elektrische Antriebe in einzelnen Frequenzbereichen besonders ausgeprägte Töne, welche von den Fahrzeuginsassen als unangenehm empfunden werden können. Ziel ist es die Ausprägung dieser Töne zu verringern oder ganz