NABU fordert Naturschutzinteressen bei der Umsetzung der Energiewende stärker zu berücksichtigen Mitteilungen Ökologie Videos 19. November 2012 (WK-news) - NABU: Energiewende klima- und naturverträglich umsetzen Tschimpke: Schutz der biologischen Vielfalt darf nicht zu kurz kommen Saarbrücken – Der NABU hat die Bundesregierung aufgefordert, Naturschutzinteressen bei der Umsetzung der Energiewende stärker zu berücksichtigen. Durch bessere Planung, räumliche Steuerung und ökologische Standards insbesondere beim weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien könnten rechtzeitig Fehlentwicklungen und Investitionsrisiken vermieden sowie die öffentliche Akzeptanz für Veränderungen in der Landschaft verbessert werden. Weiter forderte der NABU eine Kurskorrektur bei der energetischen Biomassenutzung. Der großflächige Anbau von Mais-Monokulturen und der damit verbundene Grünlandverlust befördern den Artenschwund in Deutschland. „Für den NABU ist klar, dass die Energiewende nicht am Naturschutz
Risiken einer Zukunft ohne Klimaschutz – Vier-Grad-Dossier für die Weltbank Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. November 2012 (WK-intern) - Die Treibhausgas-Emissionen der Menschheit brechen jedes Jahr neue Rekorde. Daher befinden wir uns auf einem Kurs, der schon bis zum Ende des Jahrhunderts zu einer Erderwärmung von vier Grad Celsius führen dürfte. Und somit in eine Welt mit Risiken außerhalb der Erfahrung unserer Zivilisation. Dazu zählen Hitzewellen, besonders in den Tropen, ein Hunderte Millionen Menschen betreffender Anstieg des Meeresspiegels, und Missernten, welche die globale Ernährungssicherheit gefährden – das zeigt ein für die Weltbank erstellter Report des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und von Climate Analytics aus Berlin. Betroffen seien vor allem die Armen dieser Welt, für die Entwicklung ohne
Aufbruchsstimmung in der Offshore-Windenergie wünscht sich die BSH-Präsidentin zurück Bremen Forschungs-Mitteilungen Offshore Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 17. November 2012 (WK-intern) - Bremen - Vor rund 350 Gästen aus der maritimen Verbundwirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung des traditionellen Nautischen Essens des Nautischen Vereins Bremen sprach die Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), Monika Breuch-Moritz, gestern über die neuesten Entwicklungen und Aufgaben des BSH im Rahmen des Ausbaus der Offshore-Windenergie. Zu ihren Themen gehörte der Stand der geplanten und genehmigten Windparks, der Netzplan, die Änderungen des Genehmigungsverfahrens, aber auch neue Entwicklungen im Rahmen des Baus der Windparks. Die Voraussetzungen für die Offshore-Windenergie sind aus Sicht der Präsidentin auch deswegen sehr gut, weil die Windenergie eine Energieform ist, „die ohne teuren
Globale CO2-Emissionen: so viel Kohlendioxid in die Atmosphäre geblasen wie noch nie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. November 2012 (WK-intern) - Weltweiter CO2-Ausstoß steigt 2011 auf neues Rekordniveau Münster - Die globalen CO2-Emissionen haben im Jahr 2011 wieder einen neuen Rekordwert erreicht. Mit 34 Mrd. t (2010: rd. 33,2 Mrd. t) wurde so viel Kohlendioxid aus fossilen Energieträgern in die Atmosphäre geblasen wie noch nie, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Nach dem Rückgang der Emissionen im Jahr 2009 in Folge der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise ist der jährliche CO2-Ausstoß auf den Wachstumspfad der letzten Jahre zurückgekehrt. "Wenn der aktuelle Trend anhält, dann steigt der weltweite CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um weitere 20 Prozent auf über
Leben mit der Energiewende: Erster Open-Source Kino-Film in Deutschland Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Videos 13. November 2012 (WK-intern) - „Leben mit der Energiewende“ kommt auf die Leinwand Berlin - Für nur 1,68 Cent können die Zuschauer den Film „Leben mit der Energiewende“ im Kino sehen. (1,68 Cent ist die Erhöhung der EEG-Umlage im Jahr 2013 für den Ausbau der erneuerbaren Energieträger, welche angeblich die Schmerzgrenze überschreite.) Leben mit der Energiewende ist der erste Open-Source-Kinofilm in Deutschland. Neben den Vorführungen auf der Leinwand, ist der Film in Einzelteilen im Internet frei verfügbar. Das Material darf von allen Zuschauern frei verwendet, weitergegeben und weitergenutzt werden. Der Zugang erfolgt vollkommen barrierefrei über die Website www.energiewende-derfilm.de oder über Youtube und Facebook. Inhaltlich setzt sich der
Egebnisse von Renewbility II: Klimaschutz im Verkehr Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 10. November 2012 (WK-news) - Bis 2030 können die Treibhausgasemissionen um mehr als 37 % gegenüber 2005 Verringert werden, wenn alle Maßnahmen umgesetzt werden. Die Ergebnisse des Klimaschutzszenarios in RENEWBILITY II zeigen, dass bei einer ambitionierten Maßnahmenausgestaltung der Verkehrssektor seine Treibhausgasemissionen (inklusive der Emissionen der Kraftstoffherstellung und der Fahrzeugproduktion) bis zum Jahr 2030 um 37 Prozent gegenüber 2005 mindern kann. Die Treibhausgasminderung wird unter anderem durch den Einsatz effizienterer Fahrzeuge, die Verlagerung auf energieeffiziente Verkehrsmittel, die Optimierung von Transportketten und den zunehmenden Einsatz alternativer Kraftstoffe erreicht. Das Klimaschutzszenario im Verkehr wurde wie bei der Vorgängerstudie RENEWBILI-TY I unter Beteiligung von gesellschaftlichen Akteuren in Form eines Bündels
Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft finanziert umweltfreundliches Hotel in Montenegro Mitteilungen Ökologie 9. November 2012 (WK-intern) - DEG finanziert umweltfreundliches Hotel in Montenegro 13 Mio. EUR als langfristiges Darlehen an Euromix Trade GmbH Erstes Hotel des Landes mit Gütesiegel für nachhaltiges Bauen Montenegro wird als Reiseziel immer beliebter. Schon jetzt trägt der Tourismus mit über 17 Prozent des Brutto-Inlandsproduktes entscheidend zur Wirtschaftstätigkeit des Landes bei. Bis 2015 wird ein Anteil von 21 Prozent erwartet. Um insbesondere den nachhaltigen Tourismus zu stärken, stellt die DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH der Euromix Trade GmbH ein langfristiges Darlehen in Höhe von 13 Mio. Euro. für die Erweiterung und Aufwertung eines Hotels an der Adriaküste bereit. Das 2004 unter dem Namen
Forschungsprojekt Renewbility II: Klimaschutz im Verkehr, legt Potenziale bis 2030 offen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. November 2012 (WK-intern) - Bis 2030 kann der Verkehrssektor seine Treibhausgasemissionen um 37 Prozent im Vergleich zu 2005 reduzieren. Das entspricht etwa 84 Millionen Tonnen Treibhausgas-Äquivalenten. Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungsprojekt Renewbility II, an dem das Institut für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Öko-Institut und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung gemeinsam arbeiten. Gefördert wurde das Projekt vom Umweltbundesamt sowie dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Diese Prognose kann freilich nur erreicht werden, wenn auch alle im Klimaszenario enthaltenen Maßnahmen umgesetzt werden. Zu den wichtigsten klimaschonenden Maßnahmen gehören der Einsatz effizienterer Fahrzeuge, die Verlagerung auf energieeffiziente Verkehrsmittel, die
Die Novelle des ElektroG bringt neue Rahmenbedingungen für die Entsorgungswirtschaft Ökologie Verbraucherberatung 8. November 2012 (WK-news) - E-Schrott-Sammlung: Rücknahmesysteme müssen einfach und bürgernah sein Mit der Novelle des ElektroG kommen neue Rahmenbedingungen auf die Entsorgungswirtschaft zu. Aber auch die Verbraucher, Hersteller und Kommunen werden von den Änderungen betroffen sein. Im Rahmen seines 11. Elektro(nik)-Altgerätetages Ende Oktober nutze der bvse die Chance, sich mit den betroffenen Interessenvertretern über die Zukunft der Sammlung auszutauschen. Dabei wurde deutlich: Der Erfolg eines Rücknahmesystems steht und fällt mit dem Verbraucher. „Die Bürger trennen ihren Abfall sehr ordentlich. An mangelnder Bereitschaft kann es also nicht liegen, dass 20 Millionen alte Computer und 83 Millionen alte Handys in deutschen Haushalten verstauben und viele Kleingeräte
Maritime Experten lernen von den norwegischen Gas-Pionieren Mitteilungen Ökologie Schleswig-Holstein 7. November 2012 (WK-intern) - Deutsche maritime Branche rüstet sich für LNG Norweger weisen den Weg bei der LNG Study Tour in Bergen. Brunsbüttel Ports schreitet weiter voran bei Planung einer LNGBunkerstation. Gasnor erschließt deutschen Markt durch Brunsbüttel Ports. In Norwegen gehört LNG bereits seit über 10 Jahren zum Tagesgeschäft für Reeder, Terminalbetreiber und Logistiker. In Deutschland hingegen gibt es noch viele Fragen rund um Herstellung, Lagerung und Handling. Reeder müssen sich mit Umrüstungsmöglichkeiten auseinandersetzen, Häfen prüfen die Errichtung einer Bunkerstation. Dabei läuft der Countdown: Vor dem Hintergrund der neuen Schwefelobergrenze in der Nord- und Ostsee zum 1. Januar 2015, wird die LNG-Verbreitung in den kommenden Jahren
Umweltverbände fordern Änderung des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes nicht zu verabschieden News allgemein Ökologie Verbraucherberatung 7. November 2012 (WK-news) - Umweltverbände: Stopp des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes Vor der entscheidenden Abstimmung in dieser Woche haben der Deutsche Naturschutzring (DNR) und seine Mitgliedsverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Naturschutzbund Deutschland (NABU) die Abgeordneten des Bundestages aufgefordert, den vorliegenden Entwurf zur Änderung des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes nicht zu verabschieden. Der Gesetzentwurf ist eine Reaktion auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom 12. Mai 2011. Darin wurde das derzeitige Gesetz als europarechtswidrig eingestuft. Der EuGH hatte klargestellt, dass Umweltverbänden ein weiterer Zugang zu einer vollumfänglichen gerichtlichen Überprüfung von umweltrelevantem Verwaltungshandeln gewährt werden muss. Diesen Anforderungen wird der neue Entwurf nicht gerecht. DNR-Geschäftsführer, Dr. Helmut
Studie: Deutschland entgehen bis zu 17 Milliarden Euro im Emissionshandel Mitteilungen Ökologie 7. November 20127. November 2012 (WK-news) - Schwaches EU-Klimaziel verursacht Milliardenausfälle Neue Studie von WWF und Greenpeace: Deutschland entgehen bis zu 17 Milliarden Euro Am 13. Dezember treffen sich die EU-Mitgliedsstaaten, um eine Lösung gegen den Preisverfall im europäischen Emissionshandel zu finden. Bisher konnte sich die Bundesregierung nicht auf eine Position einigen. Doch wenn die Europäische Union sich weiterhin nicht auf höhere Klimaschutzziele verständigt, wird dies bis zum Jahr 2020 in allen Mitgliedsstaaten zu Einnahmeausfällen im Emissionshandel von bis zu 78 Mrd. Euro führen. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie des Öko-Instituts im Auftrag von Greenpeace und WWF. Demnach werden die Ausfälle für Deutschland bis 2020