Mit Ökogas lassen sich durchschnittlich 25 % gegenüber der Grundversorgung sparen Bioenergie Ökologie 21. März 201420. März 2014 Verbraucher zeigen kaum Interesse an Ökogas Nur 1,6 Prozent aller Verbraucher suchen beim Anbietervergleich gezielt nach Biogas- und Klimatarifen – nach Ökostrom sucht jeder Zehnte Mit Ökogas lassen sich durchschnittlich 25 Prozent gegenüber der Grundversorgung sparen Berlin – Bei der Suche nach einem neuen Gasanbieter interessieren sich nur die wenigsten Verbraucher für Ökogastarife. Zu diesem Ergebnis kommt das Berliner Vergleichsportal TopTarif (www.toptarif.de) auf Basis der über den TopTarif-Gasrechner durchgeführten Tarifvergleiche des letzten halben Jahres. (WK-intern) - Wie die Analyse der untersuchten Rechnerabfragen zeigt, suchten lediglich 1,6 Prozent aller Nutzer im Rahmen eines Anbietervergleichs gezielt nach sogenannten Biogas- und Klimatarifen. In puncto Ökostrom ist das
Keine Förderung für neue Atomkraftwerke! Ökologie Verbraucherberatung 20. März 2014 Im Herbst 2013 hat Global 2000 den ersten Versuch abgeschmettert Atomenergie nach dem Modell für die Erneuerbaren Energie zu fördern, als es darum ging, in die Leitlinien für Umwelt – und Energiebeihilfen auch Atomenergie aufzunehmen. Jetzt versucht Großbritannien es noch mal und hat ein enormes Förderpaket bei der EU Kommission angemeldet. Von 7. März bis 7. April läuft die öffentliche Konsultation – wir alle, jeder Einzelne, Unternehmen, Bundesländer können unsere Meinung abgeben. Die Atomindustrie braucht die Infusion „öffentliches Geld“ – bekommt sie allerdings nur, wenn die EU Kommission den fixen Einspeisetarif für unglaubliche 35 Jahre erlaubt. Nur wenn für Jahrzehnte ein Strompreis
Verbände: Vorgeschlagene EU-Klimaziele sind inakzeptabel Mitteilungen Ökologie 19. März 2014 Appell an Kanzlerin Merkel und übrige EU-Staats- und Regierungschefs, anspruchsvollen europäischen Klimaschutz voranzutreiben Berlin/Brüssel - Große deutsche Nichtregierungsorganisationen fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel und die anderen Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union auf, bei ihrem morgigen Gipfel in Brüssel keine schwachen Klima- und Erneuerbare Energieziele zu beschließen, sondern spätestens im Juni ein deutlich ehrgeizigeres Klima- und Energiepaket zu verabschieden. (WK-intern) - Die von der EU-Kommission derzeit vorgeschlagenen Ziele für die Reduktion von Treibhausgasen und den Ausbau Erneuerbarer Energien sowie die unverbindliche Absichtserklärung zur Senkung des Energieverbrauchs seien inakzeptabel, kritisierten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Brot für die Welt, Germanwatch, Greenpeace,
Die EU könnte sich Vorreiterrolle beim Klimaschutz leisten Behörden-Mitteilungen Ökologie 19. März 2014 Diese Woche treffen sich die Regierungs-Chefs der EU Mitgliedsländer in Brüssel, um die Einführung eines ehrgeizigen Reduktionsziels für Treibhausgase bis 2030 zu diskutieren. Obwohl die weltweiten Klimaverhandlungen nur langsam voran kommen, könnte Europa als Pionier des Klimaschutzes die zukünftige globale Erwärmung um mehr als ein Grad verringern – wenn sein Handeln Signalwirkung für andere Länder hat, so dass diese sich ab 2030 gleichfalls beteiligen. (WK-intern) - Dies zeigt eine jetzt veröffentliche Studie. Zwar müssten die großen Emittenten wohl bereits deutlich vor 2030 am globalen Klimaschutz mitwirken, um ein zeitweises Überschreiten der Zwei-Grad-Grenze für die globale Erwärmung noch zu verhindern. Doch selbst wenn
Deutsche Energiewirtschaft unterstützt europaweit einheitliches CO2-Minderungsziel Ökologie 19. März 2014 Energiewirtschaft unterstützt europäisches CO2-Minderungsziel von 40 Prozent bis 2030 Weiterer Ausbau der Erneuerbaren Energien muss sichergestellt werden CO2-Vermeidungskosten müssen politisch stärker in Fokus rücken Berlin - "Die deutsche Energiewirtschaft unterstützt die Europäische Kommission und die Bundesregierung ausdrücklich dabei, ein europaweit einheitliches CO2-Minderungsziel bis 2030 von mindestens 40 Prozent einzuführen. (WK-intern) - Wir hoffen daher auf eine Einigung im Europäischen Rat, die Signalwirkung für Investoren und die internationalen Klimaschutzverhandlungen haben kann. Es ist für Investoren von entscheidender Bedeutung, so früh wie möglich verlässliche Rahmenbedingungen bis 2030 für den Klimaschutz zu erhalten. Die Ursache liegt vor allem in den langfristigen Investitionszyklen der Unternehmen in den Bereichen
Zwei-Liter-Autos und Autobahnpiloten – Blick ins Jahr 2020 Ökologie Veranstaltungen 18. März 2014 Bis zum Jahr 2020 will Renault ein Serienauto anbieten, das nur zwei Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbraucht und maximal 15.000 Euro kostet. Dies kündigte Jean-Michel Billig, Entwicklungschef des französischen Herstellers, zur Eröffnung des 14. Internationalen Stuttgarter Symposiums an. (WK-intern) - Bis 2020 werde es auch die ersten Autos geben, die auf der Autobahn vollautomatisch fahren, sagte Volkmar Denner, Geschäftsführungsvorsitzender des Zulieferers Bosch. 115 Gramm CO2 pro Kilometer emittierte ein Fahrzeug der Marken Renault und Dacia im Jahr 2013 durchschnittlich, seit 2004 sank der Flottenschnitt um 59 Prozent. Vor den 850 Teilnehmern des Stuttgarter Symposiums setzte Jean-Michel Billig nun eine neue Zielmarke. Das
Klimaziele sind ohne zusätzliche Anstrengungen nicht mehr erreichbar Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 18. März 201418. März 2014 Hendricks betont Handlungsdruck beim Klimaschutz Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat davor gewarnt, dass Deutschland sein Klimaschutzziel verfehlen könnte, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent zu senken. (WK-intern) - "Mit den bisher beschlossenen Maßnahmen werden wir je nach Wirtschaftsentwicklung nur rund 33 Prozent schaffen", sagte Hendricks heute auf der 4. Berliner Klimaschutzkonferenz. Um die Lücke zu schließen, bedürfe es zusätzlicher Anstrengungen in allen Bereichen. "Deshalb werde ich ein ressortübergreifendes Sofortprogramm für den Klimaschutz erarbeiten, denn bis 2020 ist es nicht mehr lange hin", kündigte die Ministerin an. Das Sofortprogramm solle den ersten Baustein des längerfristigen nationalen Klimaschutzplans bilden, der im Koalitionsvertrag vereinbart worden war.
Weltkulturerbe durch Klimawandel bedroht Forschungs-Mitteilungen Ökologie 17. März 2014 Von der Freiheitsstatue in New York über den Tower of London bis hin zum Opernhaus in Sydney – vom Anstieg des Meeresspiegels sind nicht nur Siedlungsräume großer Teile der Weltbevölkerung an den Küsten betroffen, sondern auch zahlreiche Stätten des UNESCO Weltkulturerbes. Das zeigt eine aktuelle Studie von Ben Marzeion von der Universität Innsbruck und Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. (WK-intern) - „Die physikalischen Prozesse, die den weltweiten Anstieg der Weltmeere erzeugen, sind langsam – aber werden noch sehr lange anhalten“, sagt der Klimaforscher Ben Marzeion. „Davon wird auch das Weltkulturerbe betroffen sein.“ Für einen Zeitraum von 2000 Jahren haben die Wissenschaftler
Landesraumentwicklungsprogramm ermöglicht Fischzucht unter Offshore-Windrädern Mecklenburg-Vorpommern Offshore Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 14. März 2014 Marine Aquakulturkonzepte: Neues LEP ermöglicht Fischzucht unter Windrädern Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern hat mit dem Entwurf zur Fortschreibung des Landesraumentwicklungsprogramms (LEP) erstmalig auch das mögliche Potenzial von Offshore-Windparks als Aufzuchtraum für Fische und andere Meerestiere erkannt. (WK-intern) - Unter Punkt 8. "Raumordnung im Küstenmeer und Integriertes Küstenzonenmanagement" heißt es in Kapitel 8.4: "Aquakulturanlagen sollen raumverträglich angeordnet, auch in Kombination mit anderen festen Anlagen (wie z. B. Windenergieanlagen) errichtet und erprobt werden." Landesentwicklungsminister Christian Pegel: "Hintergrund dafür ist, dass es auch im Meer immer mehr verschiedene Nutzungsinteressen gibt, die sich teilweise gegenseitig ausschließen. Da die Fläche unseres Küstenmeers nicht
Demonstranten forderten: Wind und Sonne statt Kohle und Atom Erneuerbare & Ökologie Ökologie 14. März 2014 "Wind und Sonne statt Kohle und Atom" - Protest mit fünf Meter hohem "Kohlosaurus" in Berlin. BUND und Campact fordern: Länder müssen Ausbremsen der Energiewende entgegentreten. BUND-Position zum EEG-Reformgesetz veröffentlicht (WK-intern) - Berlin - Die Ministerpräsidentenkonferenz in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin, die auch das Thema Energiewende auf der Tagesordnung hatte, wurde heute von lautstarken Protesten begleitet. Klimaschützer platzierten einen fünf Meter hohen "Kohlosaurus" – halb Kohlekraftwerk, halb Dinosaurier – vor das Gebäude und forderten von den Bundesländern, auf grundlegende Änderungen der Pläne von Bundesenergieminister Sigmar Gabriel zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu drängen. Der "Kohlosaurus" versuchte ein drei Meter hohes Windrad aufzufressen.
WWF Studie zeigt: Deutsche Unternehmen profitieren signifikant vom EU Emissionshandel Ökologie 14. März 2014 Im Vorfeld des EU-Gipfels vom 20. März warnen energieintensive Industrieunternehmen erneut vor dem Verlust ihrer Wettbewerbsfähigkeit aufgrund von Klimaschutzauflagen. Auf dem Gipfel sollen die europäischen Klimaziele für 2030 diskutiert werden. Besonders kritisch sieht die Industrie die Reformvorschläge des EU-Emissionshandelssystems (ETS), in dem rund 40 Prozent der EU Treibhausgasemissionen erfasst sind. (WK-intern) - Eine WWF-Studie belegt nun am Beispiel ausgewählter Unternehmen: Gerade energieintensive Unternehmen erhielten in der Vergangenheit so üppige Freizuteilungen, dass sie durch deren Verkauf satte Zusatzgewinne einstreichen konnten. Die heute in Berlin vorgestellte Studie des Öko-Instituts im Auftrag des WWF hat insbesondere untersucht, ob eine Verknappung von Emissionszertifikaten negative Auswirkungen auf die
WWF-Report: 80 Prozent Erneuerbare Energien möglich Erneuerbare & Ökologie Ökologie 12. März 2014 Durch den Ausbau erneuerbarer Energien und eine Steigerung der Energieeffizienz könnte China bis 2050 seinen Energiebedarf zu 80 Prozent aus klimafreundlichen Technologien decken. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie der Umweltschutzorganisation WWF. (WK-intern) - „Der Smog schnürt China wortwörtlich die Luft ab. Es braucht daher dringend eine chinesische Energiewende. Wenn die Volksrepublik jetzt umsteuert, kann sie nicht nur das katastrophale Ausmaß der Luftverschmutzung in den Griff bekommen, sondern Energie zukünftig auch gesünder und günstiger produzieren als es derzeit durch den Fokus auf Kohlestrom möglich ist“, sagt Denise Loga, Referentin für Internationale Klimapolitik beim WWF Deutschland. Im Jahr 2050 könnte China hierdurch bei