Die großen Atom-Klagen laufen weiter Mitteilungen Ökologie 11. Dezember 2016 Rückzug von 20 Klagen durch AKW-Betreiber nicht viel mehr als ein PR-Trick. (WK-intern) - Zu der Ankündigung der Stromkonzerne, einige Klagen fallen zu lassen, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Wenn die AKW-Betreiber jetzt 20 Klagen fallen lassen, so ist das nicht viel mehr als eine PR-Maßnahme. In diesen Verfahren geht es lediglich um 600 bis 800 Millionen Euro. Dagegen umfassen die Klagen, die die Stromkonzerne weiter aufrechterhalten, ein Volumen von 11 bis 12 Milliarden Euro. Zurückgezogen wird also lediglich ein Anteil von fünf bis sieben Prozent. Der Jubel in den Parteien ist verfehlt. Entweder die Politik hat den Trick der Konzerne nicht
Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler hielt Festrede zum 25-jährigen Bestehen der DBU Ökologie 11. Dezember 2016 „Allen Menschen Leben in Würde ermöglichen, ohne Planeten zu zerstören“ (WK-intern) - „Die größte Herausforderung der Menschheit im 21. Jahrhundert ist es, allen Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen, ohne dabei unseren Planeten zu zerstören. Das kann und wird nicht mit dem jetzigen Wohlstands- und Wachstumsmodell der Industrieländer gelingen. Wenn alle Menschen so produzieren und konsumieren würden wie die Europäer und Amerikaner, dann bräuchten wir drei oder vier Planeten in Reserve. Die haben wir aber nicht.“ – Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler zog gestern Abend dieses Fazit in seiner Festrede als Schluss- und Höhepunkt eines Kongresses, zu dem die Deutsche Bundesstiftung
Wir sind womöglich letzte Generation, die Umschwung noch schaffen kann Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Dezember 2016 DBU-Kongress zum 25-jährigen Bestehen der DBU in Berlin – Appelle, entschlossen zu handeln (WK-intern) - „Kleine, nationalstaatliche Strukturen sind wieder auf dem Vormarsch. Doch das kann nicht die Antwort auf die globalen Fragen wie Klimawandel und Armut sein. Was wir stattdessen brauchen, sind globale Kooperationen. Nur wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir die komplexen Aufgaben angemessen lösen, denn Umweltprobleme machen vor Staatsgrenzen keinen Halt.“ – Diesen Appell richtete heute Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), im Radialsystem Berlin an Politik, Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft. Aus Anlass ihres 25-jährigen Bestehens veranstaltete die DBU einen Kongress, in dem es
Mit elektrischen Frachträdern will UPS innerstädtische Staus, Lärm und Emissionen reduzieren E-Mobilität Ökologie 10. Dezember 2016 Motorized tricycle tested in Switzerland (WK-intern) - UPS's "rolling laboratory" includes a three-wheel delivery vehicle well suited for narrow streets. For decades, UPS's iconic brown fleet has been an international symbol for: Hey, there's a delivery coming! While the delivery truck does well with hauling large boxes, navigating congested, centuries-old roads – especially those in European center cities – is more challenging. Through its "rolling laboratory" – a fleet of more than 5,000 alternative fuel and advanced technology vehicles – UPS tests options for alternative fuels and technologies in real time across various terrains. UPS has been exploring the economic viability and
Klima-Auszeichnung für Denkmalschützer Ökologie Technik 8. Dezember 2016 Mit der Aktion „Flensburg’s Klimaschützer“ werden ausgewählte Menschen, Unternehmen, Institutionen, die sich besonders klimafreundlich verhalten, vom Klimapakt ausgezeichnet. (WK-intern) - Die Titelträger sollen als Vorbild für andere dienen, Tipps für richtiges Verhalten geben und zum Nachahmen motivieren. Walter Braasch ist für seine beipielhafte umfangreiche energetische Sanierung eines denkmalsgeschützten Hauses nominiert worden: Altes mit Neuem verbinden – Braasch Rum Das eigene Leben immer wieder neu ausrichten, auch mit dem Blick auf den Klimaschutz, immer die neusten Entwicklungen im Auge haben und sich daran anpassen, so lautet die Philosophie von Walter Braasch. Nachdem 1998 die Produktion vieler bekannter Spirituosenmarken in Flensburg eingestellt wurde, begann die Zeit
Österreich: Umweltdachverband fordert Lösung für Ökostrom – Blockade Erneuerbare & Ökologie Ökologie 7. Dezember 20167. Dezember 2016 Der Umweltdachverband kritisiert, dass es immer noch keine Einigung der Regierungspartner für die Novellierung der Ökostromförderung gibt. (WK-intern) - „Die Zeit drängt – Bundeskanzler Kern und Vizekanzler Mitterlehner sollten endlich ein Machtwort sprechen, damit bereits genehmigte Projekte realisiert und Masseninsolvenzen von Biogasanlagen vermieden werden. Menschen, die in eine zukunftsfähige Energiewende investiert haben, stehen vor der Bedrohung ihrer Existenz. Ein weiteres Zuwarten gerade im Bereich der Biogasanlagen erzeugt massiven Druck und Unsicherheit für ländliche Gebiete“, sagt Franz Maier, Präsident des Umweltdachverbandes. Neben diesen „dringend notwendigen Eingriffen in das Ökostromgesetz zur Behebung akuter Missstände“, sei mittelfristig das Förderregime in Richtung Naturverträglichkeit umzubauen, fordert der Umweltdachverband, denn
Forscher entwickeln Unterwasser-Observatorium für die Nordsee Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. Dezember 2016 Neues Gerät soll vor Helgoland automatisch die Plankton-Lebensgemeinschaft erfassen (WK-intern) - Die Weiten des Meeres und dessen zeitweise harschen Bedingungen stellen Meeresforscher häufig vor schwierige Situationen. In der Nordsee nahe Helgoland haben Wissenschaftler des Thünen-Instituts für Seefischerei, des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) und des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG) jetzt ein außergewöhnliches Gerät ausgebracht: ein optisch-akustisches Unterwasser-Observatorium. Es ist in der Lage, kleinste Meereslebewesen unter Wasser zu erfassen und automatisch zu identifizieren – rund um die Uhr und selbst unter Bedingungen, unter denen kein Forschungsschiff den Hafen verlassen kann. Mikroskopisch kleine Krebstiere, Fischlarven, Quallen sowie Jugendstadien vieler Schnecken und Stachelhäuter – all das wird zum Zooplankton gezählt. Es
Saerbeck und viele NRW-Kommunen zeigen, wie Klimaschutz funktioniert Erneuerbare & Ökologie Ökologie Veranstaltungen 7. Dezember 2016 33 NRW-Kommunen und Kreise werden mit dem European Energy Award 2016 ausgezeichnet (WK-intern) - Ostbevern. Das gab’s noch nie: Gleich 33 nordrhein-westfälische Städte, Gemeinden und Kreise auf einmal wurden heute (7. Dezember) auf Schloss Loburg in Ostbevern im Münsterland mit dem European Energy Award (EEA) ausgezeichnet. Auf der Auszeichnungs-veranstaltung der EnergieAgentur.NRW lobte deshalb auch NRW-Umweltminister Johannes Remmel die Kommunen des Bundeslandes: „Die Bedeutung der Kommunen beim Klimaschutz kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Dass sich so viele Städte, Gemeinden und Kreise aus Nordrhein-Westfalen erfolgreich am European Energy Award beteiligen, ist der beste Beleg dafür, dass unsere Kommunen ihrer Verantwortung gerecht werden und
.ausgestrahlt zum Urteil zu den Klagen von Eon, RWE und Vattenfall gegen die Laufzeitverkürzungen Ökologie Verbraucherberatung 7. Dezember 2016 Liebe LerserInnen, (WK-intern) - gestern hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe sein Urteil zu den Klagen von Eon, RWE und Vattenfall gegen die Laufzeitverkürzungen nach Fukushima verkündet. .ausgestrahlt hat zusammen mit Anti-Atom-AktivistInnen aus der Region vor dem Gerichtsgebäude mit einem großen Transparent „Alle AKW jetzt abschalten“ demonstriert. Die anwesenden Kamerateams nahmen das Motiv gerne mit und so war unsere Forderung in der Tagesschau, den Tagesthemen, dem heute-Journal und auf den Webseiten von Süddeutscher Zeitung und FAZ. Was das Gericht genau entschieden hat und welche Folgen das Urteil haben wird, darüber gab es gestern in der medialen Berichterstattung ein riesiges Durcheinander. Viele Medien haben gemeldet, dass
Atomausstieg: Karlsruhe hat die Klagen der Stromkonzerne zum großen Teil abgewiesen Ökologie Verbraucherberatung 6. Dezember 2016 Atom-Urteil: AKW-Betreiber bekommen nur kleinen Bruchteil entschädigt (WK-intern) - Bundesverfassungsgericht: Staat darf Laufzeiten von Atomkraftwerken beschränken. Atomkraftgegner fordern: jetzt alle AKW stilllegen Zum heutigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Atomausstieg erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Statt der geforderten 19 Milliarden Euro werden die AKW-Betreiber nur einen dreistelligen Millionenbetrag als Entschädigung für den Atomausstieg erhalten. Karlsruhe hat die Klagen der Stromkonzerne zum großen Teil abgewiesen. Der Staat hat das Recht, Laufzeiten von Atomkraftwerken zu beschränken. Die Bundesregierung sollte daraus Konsequenzen ziehen und alle noch laufenden Atomkraftwerke jetzt schon abschalten und nicht erst 2022. Denn die Reaktoren werden immer älter und störanfälliger. Für die Stromversorgung
Umweltministerkonferenz: Bundesländer müssen Fehlentscheidung bei Styropor-Entsorgung korrigieren Ökologie Verbraucherberatung 1. Dezember 20161. Dezember 2016 Probleme für Bauherren und Baufirmen umgehend lösen (WK-intern) - Auf der derzeit tagenden Umweltministerkonferenz steht auch die Einstufung von HBCD-haltigen Styroporplatten als gefährlicher Abfall auf der Tagesordnung. Dazu erklären die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött, und der zuständige Berichterstatter, Thomas Gebhart: "Wir fordern die Bundesländer auf, ihren unnötigen und höchst problematischen Bundesratsbeschluss rückgängig zu machen, mit dem HBCD-haltige Dämmstoffe als gefährlicher Abfall eingestuft werden. Dieser Beschluss war europarechtlich nicht erforderlich und ist umweltpolitisch unnötig. Die Folgen sind ein regelrechter Entsorgungsnotstand, weil Dämmplatten nur noch schwer bzw. gar nicht entsorgt werden können. Baustellen mussten deshalb bereits stillgelegt werden. Die Probleme, einschließlich der höheren
IEA schadet dem Klimaschutz und der globalen Energiesicherheit Ökologie 30. November 2016 Die Internationale Energieagentur schadet erneut dem Klimaschutz und der globalen Energiesicherheit mit dem jüngsten World Energy Outlook (WK-intern) - Im neuen World Energy Outlook untergräbt die Internationale Energieagentur mit ihrer Aufforderung zur vermehrten Investition in Erdöl und Gas ihren eigenen Aufruf zum Klimaschutz. Berlin – Die Internationale Energieagentur (IEA) untergräbt in ihrem World Energy Outlook (WEO) 2016 die positiven Botschaften für aktiven Klimaschutz und den Ausbau Erneuerbarer Energien mit ihrer Aufforderung, weiterhin in fossile Energien, vor allem in Erdöl und Erdgas zu investieren, wie die Analyse der Energy Watch Group zeigt. Der heute in Berlin präsentierte „World Energy Outlook“ Bericht mahnt angesichts der