Endlagersuche und 40-jähriges Jubiläum im Fokus des GRS Fachgesprächs 2017 Ökologie Veranstaltungen 7. Mai 2017 Am 8. und 9. Mai veranstaltet die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) in Köln das „GRS Fachgespräch 2017“. (WK-intern) - Im Mittelpunkt der Fachtagung, an der rund 150 Vertreter von Forschungs- und Gutachterorganisationen, Behörden und der Industrie teilnehmen werden, steht das 40-jährige Jubiläum der GRS. Der fachliche Fokus des Plenartags liegt auf der Endlagerung radioaktiver Abfälle. Mit der Verabschiedung des novellierten Standortauswahlgesetzes im März wurde der Startschuss für die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle in Deutschland gegeben. Deshalb bilden die Herausforderungen, die mit dem anstehenden Auswahlverfahren und generell mit dem Ziel einer sicheren Endlagerung verbunden sind, den thematischen Schwerpunkt des
BDEW-Positionspapier zu geringsten CO2-Vermeidungskosten Mitteilungen Ökologie 6. Mai 2017 Chancen der Sektorkopplung nutzen - Neues BDEW-Positionspapier veröffentlicht (WK-intern) - Maßnahmen mit den geringsten CO2-Vermeidungskosten müssen vorrangig umgesetzt werden Der BDEW hat sein neues Positionspapier "Zehn Thesen zur Sektorkopplung" veröffentlicht. Darin fordert der Verband einen fairen Wettbewerb zwischen den verschiedenen Energieträgern und Technologien, um möglichst effiziente Lösungen zur CO2-Reduktion zu erreichen. "Auch Kunden im Wärme-, Verkehrs- und Industriebereich werden künftig regenerativen Strom nachfragen. Es wäre allerdings verfehlt, Sektorkopplung allein als eine Elektrifizierung der Bereiche Wärme und Verkehr zu betrachten. Strom aus erneuerbaren Quellen zu nutzen, ist wichtig, aber nicht die einzige Option, um auch in diesen Sektoren den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Insgesamt geht es
Deutsche Umwelthilfe will Korrektur des vorgestellten Luftreinhalteplans für Stuttgart Bioenergie Ökologie 6. Mai 2017 Deutsche Umwelthilfe kündigt Korrektur des heute vorgestellten Luftreinhalteplans für Stuttgart auf dem Rechtsweg an (WK-intern) - Die von Verkehrsminister Hermann vorgestellten Maßnahmen bleiben weit hinter den gesetzlichen Anforderungen zur Luftreinhaltung zurück – Maßnahmenkatalog genügt nicht der vom Verwaltungsgericht Stuttgart im Herbst 2016 geforderten Einhaltung der Stickstoffdioxid-Grenzwerte ab dem 1. Januar 2018 – DUH ist zuversichtlich, dass Fahrverbote auch für auf der Straße schmutzige Euro 6 Diesel im Rahmen des laufenden Gerichtsverfahrens kommen werden – Autokonzerne führen derzeit Hinterzimmer-Lobbygespräche zur Durchsetzung eines nochmals verschlechterten Nachrüst-Abgasstandards Stuttgart/ Radolfzell - Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert den vom baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann vorgestellten Luftreinhalteplan für die
8.2 Consulting AG erneut als „Beste Berater“ für Energie & Umwelt im On- und Offshore Windbereich ausgezeichnet Offshore Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 5. Mai 2017 Die 8.2 Consulting AG reiht sich bei der größten Consulting-Umfrage Deutschlands zum vierten Mal in Folge bei den besten Beratungsunternehmen des Landes in der Rubrik Energie & Umwelt ein. (WK-intern) - Die Studie wird seit 2014 erhoben und ist ein Gemeinschaftsprojekt des Wirtschaftsmagazins brand eins Wissen und des Statistikportals Statista. Mit dem Ziel Markttransparenz zu schaffen werden die Fähigkeiten, Stärken und Entwicklungen von Unternehmen und Branchen analysiert. Die Listenplätze ergeben sich aus einer Online-Umfrage von Beratern und Klienten. So haben in diesem Jahr circa 1.800 Beratungsunternehmen und 1.500 Führungskräfte ihre Bewertungen und Empfehlungen abgegeben und damit 297 aus rund 16.000 Beratungsunternehmen in Deutschland
Bundesministerium startet neue Klimaschutz-Förderung Behörden-Mitteilungen Ökologie 5. Mai 2017 Neue Förderrunde zu „Kurze Wege für den Klimaschutz“ gestartet Bewerbungsfenster für Projektskizzen bis zum 1. Juli 2017 geöffnet (WK-intern) - Der Förderaufruf „Kurze Wege für den Klimaschutz“ geht nach der erfreulichen Resonanz im letzten Jahr in die zweite Runde. Mit der Neuauflage fördert das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) Projekte, die Angebote zur Realisierung klimaschonender Alltagshandlungen auf Nachbarschaftsebene bieten. Nachbarschaftliche Initiativen tragen wirkungsvoll zum Klimaschutz vor Ort bei, indem sie konkrete Angebote für Bürgerinnen und Bürger schaffen und durch schnelle, individuelle und nachhaltige Lösungen eine energieeffiziente und ressourcenschonende Lebensweise im kommunalen Umfeld unterstützen. Zugleich stärken sie den Zusammenhalt der Nachbarschaft und laden
Gewässerschutz in angrenzenden EU-Politikfeldern verankern Mitteilungen Ökologie 4. Mai 2017 Wasserwirtschaft 2017 - BDEW und DVGW diskutierten wichtige Weichenstellungen in Brüssel: Revision der EU-Trinkwasserpolitik Neuausrichtung der gemeinsamen Agrarpolitik EU-Arzneimittelstrategie (WK-intern) - Berlin/Brüssel - In der europäischen Trinkwasserpolitik stehen in diesem Jahr weitreichende Entscheidungen für die Wasserwirtschaft an: Die Europäische Kommission arbeitet mit Hochdruck an der Revision der EU-Trinkwasserrichtlinie, dem Rechtsrahmen für unser Lebensmittel Nr. 1. Lange erwartet soll nun auch die EU-Arzneimittelstrategie für den Schutz der Gewässer vorgelegt werden. Zudem ergeben sich im Rahmen der Fortschreibung der gemeinsamen EU-Agrarpolitik Chancen, lange überfällige Weichenstellungen zum Schutz der Trinkwasserressourcen vorzunehmen. "Dies ist angesichts der Nitratbelastungen von Trinkwasserressourcen und des problematischen Umgangs mit Pestiziden dringend erforderlich. Die unverzichtbaren Anforderungen an
Neue Studie nutzt Mobilfunkdaten zur Schätzung von CO2-Emissionen und Luftverschmutzung in Städten. Forschungs-Mitteilungen Ökologie 2. Mai 2017 Dieser Ansatz könnte die Kosten für die Umsetzung des Pariser Abkommens erheblich reduzieren. Die Studie leitet Bewegungsmuster von anonymisierten und aggregierten Mobilfunkdaten ab, um die Nutzung verschiedener Transportmittel und die sich daraus ergebende Luftverschmutzung zu verstehen. Diese innovative Methode erlaubt es, die Konzentration der Luftverschmutzung in städtischen Gebieten mit einer Genauigkeit von bis zu 77 Prozent zu schätzen. Die Methode könnte ein kosteneffizienter Weg sein, um Treibhausgase besser zu verstehen und zu bekämpfen. Zürich, Schweiz - Die Datenanalyse-Experten des ETH Zürich-Spinoffs Teralytics, Telefónica NEXT und der Anbieter für Nachhaltigkeitslösungen South Pole Group haben ein Pilotprojekt in der Stadt Nürnberg erfolgreich abgeschlossen. Es zeigt, dass mobile
Bürgermeister-Wette „Ohne Auto zur Schule“ Ökologie 1. Mai 2017 Am Mittwoch trafen sich zum Auftakt der Aktion „Ohne Auto zur Schule“ der Bürgermeister der Stadt Flensburg und Klimapakt-Vorsitzende Henning Brüggemann sowie teilnehmende Projektakteure in der Grundschule Adelby. (WK-intern) - Im Zuge einer „Bürgermeisterwette“ treten die teilnehmenden Projektschulen von „Klasse Klima in Flensburger Schulen und Kitas“ gemeinsam gegen Henning Brüggemann an, um in der Stadt Flensburg ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Das Ziel der Kinder ist es, einen Monat lang (02. Mai bis 31. Mai) ohne Auto zur Schule zu kommen, um eine Strecke entsprechend der Entfernung vom Nord- bis zum Südpol gemeinsam zurückzulegen. Die Kinder können zu Fuß, mit dem
BMUB fördert Wiederherstellung des Auenwaldes im Lödderitzer Forst bei Dessau Ökologie 29. April 2017 Die Elbe kann sich bei Hochwasser bald wieder breiter machen und erhält dafür mehr natürlichen Überschwemmungsraum. (WK-intern) - Möglich wird dies durch die Rückverlegung eines Deiches im Lödderitzer Forst bei Dessau, durch die eine 600 Hektar große Auenwaldfläche wieder an das natürliche Überflutungsgeschehen der Elbe angebunden wird. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks nahm heute zusammen mit dem Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts, Reiner Haseloff, und Vertretern des WWF an der symbolischen Schlitzung des alten flussnahen Deiches teil. Nach Abschluss der Arbeiten Ende 2018 wird der Auenwald wieder seine natürliche Funktion als Überflutungsraum für die Elbe wahrnehmen können. Bundesumweltministerin Hendricks: "Mit diesem Projekt bringen wir unser Ziel, den Flüssen mehr
NABU-Studie zeigt: Kohleausstieg bis 2035 ist machbar Ökologie 29. April 2017 Tschimpke: Pläne liegen auf dem Tisch - Politik hinkt hinterher (WK-intern) - Der beschleunigte Ausstieg aus der Kohle in Deutschland ist nicht nur notwendig für den Klimaschutz, sondern auch bis spätestens 2035 umsetzbar. Zu diesem Ergebnis kommt eine heute vom NABU vorgestellte Meta-Studie. Unter dem Titel „Kohleausstieg – Analyse von aktuellen Diskussionsvorschlägen und Studien“ haben Experten vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie die in den vergangenen zweieinhalb Jahren veröffentlichten Szenarien, Studien und Positionspapiere zum Kohleausstieg wissenschaftlich analysiert und zusammengeführt. Die Schlussfolgerung ist eindeutig: Der Kohleausstieg in Deutschland kann in den nächsten 18 Jahren problemlos erfolgen, weil zur Umsetzung bereits
Vereinte Nationen beschließen Strategie für die Wälder unserer Erde Behörden-Mitteilungen Ökologie 29. April 2017 Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat am Donnerstagabend in New York den "Strategischen Plan der Vereinten Nationen für Wälder" angenommen. (WK-intern) - Die Bundesregierung begrüßt diesen Schritt – auch Deutschland hat sich für eine globale Waldstrategie stark gemacht. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt erklärte dazu: "Wenn wir als Staatengemeinschaft über den Wald sprechen, stehen meistens Waldzerstörungen oder illegaler Holzeinschlag im Mittelpunkt. Ich freue mich, dass die Vereinten Nationen nun auch die nachhaltige Waldbewirtschaftung in den Fokus rücken. Sie fördert die herausragenden Ökosystemleistungen der Wälder, diese Chance darf nicht übersehen werden." Mit dem Strategischen Plan wird der Grundstein gelegt, die verschiedenen internationalen Aktivitäten für den Wald
Bundesregierung blockiert Abgasreinigung von Großfeuerungsanlagen Ökologie 28. April 201728. April 2017 DUH fordert: Verfügbare Technik zur Abgasreinigung muss EU-weit zum Einsatz kommen (WK-intern) - Bundesregierung untergräbt Maßnahmen für mehr Klimaschutz und Luftreinhaltung Am 28. April 2017 stimmen die Regierungen der EU-Mitgliedsländer im Ständigen Ausschuss für Industrieemissionen darüber ab, ob die lange verhandelten und nun von der EU-Kommission vorgelegten Bestimmungen über Abgasreinigung für Großfeuerungsanlagen an den Stand der Technik angepasst werden. Die deutsche Bundesregierung will den gefundenen Kompromiss nicht mittragen. Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH): "Nachdem sich die Bundesregierung als effektiver Interessensvertreter der Automobilindustrie seit langem einen Namen gemacht hat, lässt sie sich nun offenbar auch vor den Karren der Kohle-Lobby spannen. Dabei