Als die Kohle entstand, hat das unseren Planeten beinahe in einen Schneeball verwandelt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Oktober 201711. Oktober 2017 Während heute das Verbrennen von Kohle zur Überhitzung der Erde führt, hat vor etwa 300 Millionen Jahren das Entstehen eben jener Kohle unseren Planeten an den Rand einer globalen Vereisung gebracht. (WK-intern) - Zum ersten Mal zeigen Wissenschaftler diesen massiven Effekt in einer Studie, die in der renommierten Fachzeitschrift Proceedings of the US Academy of Sciences veröffentlicht wird. Als in dem Erdzeitalter namens Karbon und Perm ausgedehnte Wälder starben, wurde das Kohlendioxid (CO2) unterirdisch begraben, das die Bäume während ihres Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen hatten. Die Überreste der Pflanzen bildeten im Laufe der Zeit den Großteil der Kohle, die heute als fossiler
Frankreich will 20 Milliarden Euro in erneuerbare Energien investieren Ökologie 10. Oktober 2017 (WK-intern) - In den kommenden vier Jahren will Frankreich in den Umweltschutz und in die Energiewende investieren. Der Kostenpunkt? 20 Milliarden Euro. Dabei handelt es sich nur um einen Teil eines Investitionspaketes, das auch die Bereiche Innovation, Digitalwirtschaft und auch die Bildung umfasst. Die Pläne, die von Premierminister Edouard Philippe präsentiert wurden, beinhalten 4 Milliarden Euro für "umweltfreundliche Fahrzeuge", 7 Milliarden Euro für erneuerbare Energie und 9 Milliarden Euro für eine noch bessere Energieeffizienz. Einerseits sollen die alten Gebäude isoliert, andererseits auch Elektroautos schmackhaft gemacht werden. Der Plan soll bereits ab dem kommenden Jahr umgesetzt werden. Doch nicht alle Franzosen
Für eine atomwaffenfreie Welt wurde jetzt der Friedensnobelpreis vergeben News allgemein Ökologie 10. Oktober 2017 Die EWS gratulieren ICAN zum Friedensnobelpreis (WK-intern) - ICAN, ein Bündnis aus 450 Gruppierungen mit Sitz in Genf, streitet seit Jahren für Abrüstung und die Ächtung von Atomwaffen. Das Nobelpreiskomitee war in diesem Jahr mit seiner Entscheidung auf der Höhe der Zeit, denn im Juli hat ICAN seinen bislang wichtigsten Meilenstein erreicht. In New York wurde der UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen unterzeichnet, der bislang von 122 Staaten unterstützt wird. Der Vertrag verbietet Herstellung, Besitz, Einsatz und Lagerung von Atomwaffen. Allerdings haben die neun Atommächte und fast alle Nato-Staaten, auch Deutschland, die Vertragsverhandlungen boykottiert. Gleichzeitig wird der Welt mit dem Konflikt zwischen USA
Neue Bundesregierung muss Ausbau der Erneuerbaren mindestens verdoppeln, um Klimaschutzziel einzuhalten Erneuerbare & Ökologie Ökologie 9. Oktober 2017 Deutsche Umwelthilfe hat nachgerechnet: Nationale Klimaziele für 2020 und 2030 sind nur mit einer Verdoppelung des Ausbaus von Wind und Solarenergie zu erreichen (WK-intern) - DUH fordert Sofortmaßnahmen bis 2020 und neue Ausbauziele für erneuerbare Energien bis 2030 Kohleausstieg muss mit mehr erneuerbaren Energien abgesichert werden Mehr finanzielle Teilhabe an Windenergieprojekten für engagierte Gemeinden ermöglichen Um das Klimaschutzziel zu erreichen, müssen erneuerbare Energien doppelt so schnell ausgebaut werden, wie derzeit im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorgesehen. Zu diesem Schluss kommt die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Bis zum Jahr 2020 ist der CO2-Ausstoss um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren, dazu fehlen derzeit noch fast neun Prozent. Die
Zukunftsforum Energiewende – Den Wandel aktiv gestalten E-Mobilität Ökologie Veranstaltungen 9. Oktober 2017 Mit kommunalen und regionalen Akteuren sowie Vertretern aus Bürgerenergie, Wissenschaft und Wirtschaft, kommen Ende November die entscheidenden Gestalter der Energiewende in Kassel zusammen. (WK-intern) - Am 28. und 29. November 2017 findet das Zukunftsforum Energiewende zusammen mit dem 78. ANS Symposium in der documenta-Halle Kassel statt. Mit 500 Teilnehmern ist die Veranstaltung das bundesweit größte Expertentreffen zu Erneuerbaren Energien, Klimaschutz, Energieeffizienz und Elektromobilität in Kommunen und Regionen. Die Energiewende spielte im Wahlkampf in der öffentlichen Wahrnehmung keine große Rolle. Dies wird sich in den nächsten Wochen nicht nur durch die Koalitionsverhandlungen ändern. Auch als Gastgeberland der UN-Klimakonferenz steht Deutschland im Blick der internationalen
Südlicher Ural wahrscheinliche Quellregion des in Europa gemessenen Rutheniums-106 Ökologie Verbraucherberatung 9. Oktober 2017 Keine Gesundheitsgefahr in Deutschland (WK-intern) - Die Ursache der jüngst festgestellten leicht erhöhten Messwerte von radioaktivem Ruthenium-106 ist weiterhin unklar. Allerdings gehen sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen Ursprungsort im südlichen Ural zurück. Darauf deuten Berechnungen des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) hin. Andere Gebiete im südlichen Russland müssen jedoch weiterhin in Betracht gezogen werden. Ein Unfall in einem Atomkraftwerk kann als Ursache ausgeschlossen werden, da ausschließlich Ruthenium-106 nachgewiesen wurde. Aufgrund der sehr niedrigen Radioaktivitätskonzentrationen in Deutschland besteht hierzulande keinerlei Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung. Das Bundesumweltministerium erwartet angesichts der Tatsache, dass Russland als Ursprungsort der radioaktiven Freisetzung anzunehmen ist, dass sowohl verantwortliche russische Stellen wie
Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: Energieeinsparmöglichkeiten für Mieterinnen und Mieter Ökologie Verbraucherberatung 9. Oktober 2017 Frankfurt/Main - Mit Beginn der Heizperiode stehen viele Mieter und auch Besitzer von Eigentumswohnungen immer wieder vor der Frage der verbleibenden Handlungsmöglichkeiten für die Umsetzung von Energieeinsparmaßnahmen, weil keine Entscheidungen hinsichtlich der energetischen Sanierung der Gebäudehülle getroffen werden können. (WK-intern) - „Hier spielt bei erzielbaren Energiesparpotenzialen das Verbraucherverhalten eine entscheidende Rolle, denn den überwiegenden Teil der Ausgaben bilden die Heizkosten. Einsparpotenziale durch verändertes Nutzerverhalten sind umso höher, je schlechter es um den Wärmeschutz eines Gebäudes bestellt ist“, sagt Florian Voigt, Projektmanager der „Hessischen Energiespar-Aktion“. Der Energieverbrauch einer Wohnung wird durch folgende Faktoren bestimmt: Baulicher Wärmeschutz des Gebäudes und Effizienz der Heizungstechnik Verhalten der Bewohner:
Waldeigentümer wehren sich gegen Braunkohlen-Tagebau Ökologie Verbraucherberatung 8. Oktober 20178. Oktober 2017 Symbolische rote Linie gegen drohende Enteignung (WK-intern) - Taubendorf 8.10.2017. Der Kohlekonzern LEAG kann seine Abbauplanungen nur durch die Enteignung weiterer Grundstücke umsetzen. Nahe des Tagebaues Jänschwalde zogen heute Grundeigentümer, Anwohner und Umweltaktivisten eine symbolische rote Linie vor ein bedrohtes Waldgrundstück. „Unser Wald soll für eines der klimaschädlichsten Kraftwerke Europas verbrannt werden und das Tagebauloch direkt bis an unser Dorf heranreichen. Das wäre für die Taubendorfer eine Zumutung, dafür geben wir unser Land nicht her. Für eine Enteignung müsste der Konzern nachweisen, dass die Kohleförderung hier zwingend notwendig ist. Das wird ihm nicht gelingen“, gibt sich Jens Gebke aus Taubendorf optimistisch. „Wenn der Tagebau
Glaubwürdigkeit wieder herstellen, Sondierungsgespräche: Bündnis erinnert CSU an Volksentscheids-Garantie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 8. Oktober 2017 Fast 70% Prozent im CSU-Mitgliederentscheid für bundesweite Volksabstimmungen (WK-intern) - Anlässlich der Sondierungsgespräche von CDU und CSU am heutigen Sonntag (8. Oktober) fordert das Bündnis „Jetzt ist die Zeit: Volksentscheid. Bundesweit.“- Die CSU auf, ihre „Beteiligungsgarantie“ wahr zu machen und auf die Einführung bundesweiter Volksabstimmungen zu bestehen. „Wir wollen in wichtigen politischen Fragen bundesweite Volksentscheide einführen“, heißt es im CSU-Wahlprogramm. Ende 2016 hatten sich in einer CSU-Mitgliederbefragung 69 Prozent der Teilnehmenden für die Einführung deutschlandweiter Volksabstimmungen ausgesprochen. Damit ist Volksentscheids-Forderung die einzige der sechs CSU-Garantien, die auch von der Mitgliedschaft demokratisch legitimiert ist. Laut einer infratest dimap-Umfrage vom April 2017 wünschen sich 72
Ergebnisse Spitzencluster BioEconomy – 5 Jahre Holzimpulszentrum Bioenergie Ökologie 7. Oktober 20177. Oktober 2017 Am 13.09.2017 war es soweit. Eine Zeitreise zurück in die Anfänge des Spitzenclusters BioEconomy und in das Themengebiet 1: Holz und Holzwerkstoffe. (WK-intern) - Im August 2012 wurde das Holzimpulszentrum (HIZ) Rottleberode ins Leben gerufen. 4 Millionen Euro flossen in die Forschung zur Optimierung der stofflichen Verwertung von Holz, insbesondere Buche bisher. Das vom BMBF geförderte Spitzencluster Projekt feierte nun das 5-jährige Bestehen und gab einen Ausblick in die Verstetigung der angestoßenene Maßnahmen und Ergebnisse. Professor Matthias Zscheile, seit Juli 2017 Clustermanager in BioEconomy Cluster Mitteldeutschland und Gründungsvater des HIZ, eröffnete die Veranstaltung vor ca. 70 Zuhörern in Rottleberode (Gemeinde Südharz, Kreis Mansfeld-Südharz). Viele
Meeresforschung und Politik im Dialog: MARE:N-Agendaprozess ‚Blauer Ozean‘ erfolgreich gestartet Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. Oktober 2017 Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beschreitet mit dem MARE:N-Agendaprozess ‚Blauer Ozean‘ neue Wege in die Zukunft der Meeresforschung. (WK-intern) - Auf Basis gesicherter Erkenntnisse sollen Lösungswege für die Zukunft der Meere und Ozeane entwickelt werden. Zum Start des Agendaprozesses haben sich am vergangenen Freitag 14 führende Meereswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zur konstituierenden Sitzung des MARE:N-Begleitkreises ‚Blauer Ozean‘ zusammengefunden. Auf Einladung des BMBF kamen die Expertinnen und Experten aus der Meeresbiologie, Meereschemie, Ozeanographie und der marinen Geologie nach Hamburg, um in einem Agendaprozess gemeinsam Zukunftsthemen der Meeresforschung zu entwickeln. „Ich freue mich, dass wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus vielen meereswissenschaftlichen Disziplinen für
Offshore-Know-how aus Wilhelmshaven WHV e.V. – Mitglied Speedwind überzeugt durch Innovation! Offshore Ökologie Windenergie Windparks 6. Oktober 2017 „Speedwind Offshore“ ist ein unabhängiges Serviceunternehmen für Offshore – Windenergie – Anlagen mit Sitz in Wilhelmshaven und ein erfahrener Spezialist für zustandsbasierte Wartung und Online – Monitoring durch den Einsatz des Sensorsystems WearSens® von cmc Instruments GmbH. (WK-intern) - Speedwind Offshore konnte cmc Instruments als kompetenten Kooperationspartner im Bereich der Online Ölzustandsüberwachung gewinnen. „Mit diesem Sensorsystem sind wir in der Lage, Änderungen an der Offshore Windanlage von Beginn an zu erkennen; das ist ein total neuer Ansatz zur Schadensprävention. Wir erkennen kritische Zustände via Datenübertragung (DFÜ) und vermeiden dadurch Schäden an der Anlage und Erhöhen deren Laufzeit. Durch sensible Echtzeitanalysen sind wir darüber