Klimarisikoversicherungen: Bundesregierung und KfW bauen Zusammenarbeit mit Versicherungswirtschaft aus Behörden-Mitteilungen Ökologie 11. Oktober 2017 Berlin – Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) und die KfW Bankengruppe haben eine Initiative für den Ausbau von Klimarisikoversicherungen auf den Weg gebracht. (WK-intern) - Ziel des „InsuResilience Solutions Fund“ ist es, gemeinsam mit der Privatwirtschaft marktreife Versicherungsprodukte zu entwickeln. Sie sollen arme und von Extremwetterereignissen besonders betroffene Menschen gegen Klimarisiken absichern. Die Bundesregierung stellt hierfür 15 Millionen Euro bereit. Die Privatwirtschaft beteiligt sich bei der Umsetzung des Fonds in gleicher Höhe wie die Bundesregierung. Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: „Tropenstürme, Überschwemmungen, Dürren – gerade in Entwicklungsländern können Extremwetterereignisse Existenzen bedrohen und Entwicklungsfortschritte zunichtemachen. Im Schadensfall bieten Klimarisikoversicherungen schnelle Hilfe.
McKinsey: Energiewende wird verfehlt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Oktober 2017 Energiewende: Aktuell nur fünf von 14 Zielindikatoren auf Kurs (WK-intern) - Aktualisierter Energiewende-Index von McKinsey: Zentrale Ziele werden verfehlt - Zielmarken für wichtige neue Aufgaben fehlen - Kosten steigen weiter - Energieeffizienz wird bestimmendes Thema Die Energiewende wird nach aktuellem Stand nicht zu der angestrebten 40 %-Reduktion der CO2-Emissionen bis 2020 führen. Deshalb kommt den Themen Energieeffizienz und Ausbau der erneuerbaren Energien eine Schlüsselrolle zu. Um die Netzstabilität auch künftig zu gewährleisten und zugleich Kosten zu senken, sind neue dezentrale Steuerungsmechanismen erforderlich. Dies sind wesentliche Erkenntnisse aus dem neuen Stand des Energiewende-Index, den die Unternehmensberatung McKinsey & Company seit 2012 halbjährlich veröffentlicht. Für die
Die wahren Kosten des Klimawandels: ‚Impacts World‘ Konferenz in Potsdam Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Oktober 2017 Wenn wir das Klima destabilisieren, kann das auch unsere Gesellschaft destabilisieren. (WK-intern) - Die Folgen der globalen Erwärmung führen nicht nur zu erheblichen ökonomische Schäden, sie schaden auch der Gesundheit der Menschen in vielerlei Weise, verstärken die Treiber von Migration, und sie setzen Entwicklungsperspektiven für die Ärmsten der Welt aufs Spiel. Um diese Auswirkungen noch besser zu verstehen, treffen sich vom 11. bis 13. Oktober an die 500 Wissenschaftler aus aller Welt in Potsdam. Die wahren Kosten des Klimawandels zu benennen – dies ist der Titel der Konferenz – ist eine große Herausforderung. Denn gerade die gesellschaftlichen Kosten sind nicht immer leicht zu
Als die Kohle entstand, hat das unseren Planeten beinahe in einen Schneeball verwandelt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Oktober 201711. Oktober 2017 Während heute das Verbrennen von Kohle zur Überhitzung der Erde führt, hat vor etwa 300 Millionen Jahren das Entstehen eben jener Kohle unseren Planeten an den Rand einer globalen Vereisung gebracht. (WK-intern) - Zum ersten Mal zeigen Wissenschaftler diesen massiven Effekt in einer Studie, die in der renommierten Fachzeitschrift Proceedings of the US Academy of Sciences veröffentlicht wird. Als in dem Erdzeitalter namens Karbon und Perm ausgedehnte Wälder starben, wurde das Kohlendioxid (CO2) unterirdisch begraben, das die Bäume während ihres Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen hatten. Die Überreste der Pflanzen bildeten im Laufe der Zeit den Großteil der Kohle, die heute als fossiler
Frankreich will 20 Milliarden Euro in erneuerbare Energien investieren Ökologie 10. Oktober 2017 (WK-intern) - In den kommenden vier Jahren will Frankreich in den Umweltschutz und in die Energiewende investieren. Der Kostenpunkt? 20 Milliarden Euro. Dabei handelt es sich nur um einen Teil eines Investitionspaketes, das auch die Bereiche Innovation, Digitalwirtschaft und auch die Bildung umfasst. Die Pläne, die von Premierminister Edouard Philippe präsentiert wurden, beinhalten 4 Milliarden Euro für "umweltfreundliche Fahrzeuge", 7 Milliarden Euro für erneuerbare Energie und 9 Milliarden Euro für eine noch bessere Energieeffizienz. Einerseits sollen die alten Gebäude isoliert, andererseits auch Elektroautos schmackhaft gemacht werden. Der Plan soll bereits ab dem kommenden Jahr umgesetzt werden. Doch nicht alle Franzosen
Für eine atomwaffenfreie Welt wurde jetzt der Friedensnobelpreis vergeben News allgemein Ökologie 10. Oktober 2017 Die EWS gratulieren ICAN zum Friedensnobelpreis (WK-intern) - ICAN, ein Bündnis aus 450 Gruppierungen mit Sitz in Genf, streitet seit Jahren für Abrüstung und die Ächtung von Atomwaffen. Das Nobelpreiskomitee war in diesem Jahr mit seiner Entscheidung auf der Höhe der Zeit, denn im Juli hat ICAN seinen bislang wichtigsten Meilenstein erreicht. In New York wurde der UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen unterzeichnet, der bislang von 122 Staaten unterstützt wird. Der Vertrag verbietet Herstellung, Besitz, Einsatz und Lagerung von Atomwaffen. Allerdings haben die neun Atommächte und fast alle Nato-Staaten, auch Deutschland, die Vertragsverhandlungen boykottiert. Gleichzeitig wird der Welt mit dem Konflikt zwischen USA
Neue Bundesregierung muss Ausbau der Erneuerbaren mindestens verdoppeln, um Klimaschutzziel einzuhalten Erneuerbare & Ökologie Ökologie 9. Oktober 2017 Deutsche Umwelthilfe hat nachgerechnet: Nationale Klimaziele für 2020 und 2030 sind nur mit einer Verdoppelung des Ausbaus von Wind und Solarenergie zu erreichen (WK-intern) - DUH fordert Sofortmaßnahmen bis 2020 und neue Ausbauziele für erneuerbare Energien bis 2030 Kohleausstieg muss mit mehr erneuerbaren Energien abgesichert werden Mehr finanzielle Teilhabe an Windenergieprojekten für engagierte Gemeinden ermöglichen Um das Klimaschutzziel zu erreichen, müssen erneuerbare Energien doppelt so schnell ausgebaut werden, wie derzeit im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorgesehen. Zu diesem Schluss kommt die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Bis zum Jahr 2020 ist der CO2-Ausstoss um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren, dazu fehlen derzeit noch fast neun Prozent. Die
Zukunftsforum Energiewende – Den Wandel aktiv gestalten E-Mobilität Ökologie Veranstaltungen 9. Oktober 2017 Mit kommunalen und regionalen Akteuren sowie Vertretern aus Bürgerenergie, Wissenschaft und Wirtschaft, kommen Ende November die entscheidenden Gestalter der Energiewende in Kassel zusammen. (WK-intern) - Am 28. und 29. November 2017 findet das Zukunftsforum Energiewende zusammen mit dem 78. ANS Symposium in der documenta-Halle Kassel statt. Mit 500 Teilnehmern ist die Veranstaltung das bundesweit größte Expertentreffen zu Erneuerbaren Energien, Klimaschutz, Energieeffizienz und Elektromobilität in Kommunen und Regionen. Die Energiewende spielte im Wahlkampf in der öffentlichen Wahrnehmung keine große Rolle. Dies wird sich in den nächsten Wochen nicht nur durch die Koalitionsverhandlungen ändern. Auch als Gastgeberland der UN-Klimakonferenz steht Deutschland im Blick der internationalen
Südlicher Ural wahrscheinliche Quellregion des in Europa gemessenen Rutheniums-106 Ökologie Verbraucherberatung 9. Oktober 2017 Keine Gesundheitsgefahr in Deutschland (WK-intern) - Die Ursache der jüngst festgestellten leicht erhöhten Messwerte von radioaktivem Ruthenium-106 ist weiterhin unklar. Allerdings gehen sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen Ursprungsort im südlichen Ural zurück. Darauf deuten Berechnungen des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) hin. Andere Gebiete im südlichen Russland müssen jedoch weiterhin in Betracht gezogen werden. Ein Unfall in einem Atomkraftwerk kann als Ursache ausgeschlossen werden, da ausschließlich Ruthenium-106 nachgewiesen wurde. Aufgrund der sehr niedrigen Radioaktivitätskonzentrationen in Deutschland besteht hierzulande keinerlei Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung. Das Bundesumweltministerium erwartet angesichts der Tatsache, dass Russland als Ursprungsort der radioaktiven Freisetzung anzunehmen ist, dass sowohl verantwortliche russische Stellen wie
Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: Energieeinsparmöglichkeiten für Mieterinnen und Mieter Ökologie Verbraucherberatung 9. Oktober 2017 Frankfurt/Main - Mit Beginn der Heizperiode stehen viele Mieter und auch Besitzer von Eigentumswohnungen immer wieder vor der Frage der verbleibenden Handlungsmöglichkeiten für die Umsetzung von Energieeinsparmaßnahmen, weil keine Entscheidungen hinsichtlich der energetischen Sanierung der Gebäudehülle getroffen werden können. (WK-intern) - „Hier spielt bei erzielbaren Energiesparpotenzialen das Verbraucherverhalten eine entscheidende Rolle, denn den überwiegenden Teil der Ausgaben bilden die Heizkosten. Einsparpotenziale durch verändertes Nutzerverhalten sind umso höher, je schlechter es um den Wärmeschutz eines Gebäudes bestellt ist“, sagt Florian Voigt, Projektmanager der „Hessischen Energiespar-Aktion“. Der Energieverbrauch einer Wohnung wird durch folgende Faktoren bestimmt: Baulicher Wärmeschutz des Gebäudes und Effizienz der Heizungstechnik Verhalten der Bewohner:
Waldeigentümer wehren sich gegen Braunkohlen-Tagebau Ökologie Verbraucherberatung 8. Oktober 20178. Oktober 2017 Symbolische rote Linie gegen drohende Enteignung (WK-intern) - Taubendorf 8.10.2017. Der Kohlekonzern LEAG kann seine Abbauplanungen nur durch die Enteignung weiterer Grundstücke umsetzen. Nahe des Tagebaues Jänschwalde zogen heute Grundeigentümer, Anwohner und Umweltaktivisten eine symbolische rote Linie vor ein bedrohtes Waldgrundstück. „Unser Wald soll für eines der klimaschädlichsten Kraftwerke Europas verbrannt werden und das Tagebauloch direkt bis an unser Dorf heranreichen. Das wäre für die Taubendorfer eine Zumutung, dafür geben wir unser Land nicht her. Für eine Enteignung müsste der Konzern nachweisen, dass die Kohleförderung hier zwingend notwendig ist. Das wird ihm nicht gelingen“, gibt sich Jens Gebke aus Taubendorf optimistisch. „Wenn der Tagebau
Glaubwürdigkeit wieder herstellen, Sondierungsgespräche: Bündnis erinnert CSU an Volksentscheids-Garantie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 8. Oktober 2017 Fast 70% Prozent im CSU-Mitgliederentscheid für bundesweite Volksabstimmungen (WK-intern) - Anlässlich der Sondierungsgespräche von CDU und CSU am heutigen Sonntag (8. Oktober) fordert das Bündnis „Jetzt ist die Zeit: Volksentscheid. Bundesweit.“- Die CSU auf, ihre „Beteiligungsgarantie“ wahr zu machen und auf die Einführung bundesweiter Volksabstimmungen zu bestehen. „Wir wollen in wichtigen politischen Fragen bundesweite Volksentscheide einführen“, heißt es im CSU-Wahlprogramm. Ende 2016 hatten sich in einer CSU-Mitgliederbefragung 69 Prozent der Teilnehmenden für die Einführung deutschlandweiter Volksabstimmungen ausgesprochen. Damit ist Volksentscheids-Forderung die einzige der sechs CSU-Garantien, die auch von der Mitgliedschaft demokratisch legitimiert ist. Laut einer infratest dimap-Umfrage vom April 2017 wünschen sich 72