Energiewende und Strukturwandel im Fokus des neuen IHK-Ausschusses Erneuerbare & Ökologie Ökologie 4. Dezember 2017 Der Umwelt- und Energieausschuss der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus hat sich am 30. November 2017 in Hornow (Wadelsdorf) neu konstituiert. (WK-intern) - Frauke Hemm, Geschäftsführerin der AWS GmbH & Co. KG, wurde als Vorsitzende wiedergewählt. Wichtigstes Arbeitsthema im Ausschuss bleibt die Gestaltung der umwelt- und energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Brandenburg. Unter anderem wird sich der Ausschuss zur Energiestrategie 2030 des Landes positionieren. Die Mitglieder waren sich zudem darüber einig, dass der Strukturwandel in der Lausitz und die damit einhergehenden Veränderungen in der Energiebranche, künftig stärker im Fokus stehen sollen. „Um auf die Veränderungen in der Branche besser zu reagieren, brauchen wir sinnvolle Technologien
Der österreichische Dissident Roland Mösl erklärt Möglichkeiten des Verkehrs von heute E-Mobilität Ökologie 3. Dezember 2017 EU und Kommunikation Dieses Jahr schrieb ich schon einige male darüber: die extrem manipulative Verbrauchsmorm für Plug-in Hybrid Fahrzeuge in der EU. Bei der Klimakonferenz in Bonn kündigte die EU an die CO2 Emission bei dem Flottenverbrauch weiter zu senken. Kein Problem, einfach mehr Plug-in Hybrids verkaufen, schon passt es wieder mit der Norm vom Flottenverbrauch. Also denkt man in der EU nach, wie man dieser Manipulation entgehen kann: Verbrauchsmessgerät in jedem neuen Auto ab 2020. Das ist ein völlig logischer Vorgang für jeden, der die Problematik des Normverbrauchsverfahrens für Plug-in Hybrid Autos kennt. Wie viele Prozent der
Weg von der Kohlekraft: KfW unterstützt Serbien beim Ausbau der Erneuerbaren Energien Finanzierungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 3. Dezember 2017 KfW finanziert über 80 Mio. EUR für Windpark Kostolac Einsparung von jährlich 120.000 Tonnen CO2 (WK-intern) - Die KfW hat heute im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit dem serbischen Energieversorgungsunternehmen EPS einen Darlehensvertrag über 80 Mio. EUR zur Finanzierung des Baus des Windparks Kostolac unterzeichnet. Außerdem wurde der EPS durch die KfW ein Zuschuss für Trainingsmaßnahmen und Umweltmonitoring in Höhe von EUR 1 Mio. vertraglich zugesichert. Hinzu kommt ein Eigenanteil der EPS in Höhe von EUR 15,41 Mio. Das Vorhaben mit Gesamtkosten in Höhe von 96,41 Mio. EUR umfasst den Bau und den Netzanschluss des Windparks in Kostolac im
Aus dem Labor ans Schiff: Biofouling umweltfreundlich beseitigen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 2. Dezember 2017 Es ist eines der größten Probleme in der Schifffahrt: Marine Organismen bewachsen in kürzester Zeit Schiffsrümpfe, wodurch sich das Gewicht des Schiffes und dessen Strömungswiderstand erhöhen. (WK-intern) - So sorgt das sogenannte "Biofouling“ für steigenden Treibstoffverbrauch und einen höheren CO2-Austoß. Dagegen werden weltweit überwiegend Schutzanstriche verwendet, die umweltschädliche Stoffe beinhalten. Ein Forschungsteam der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und ihrer Ausgründung Phi-Stone AG hat in enger Zusammenarbeit eine umweltfreundliche Beschichtung entwickelt, die eine Ansiedelung von marinen Organismen erschwert und es ermöglicht, Schiffe leichter reinigen zu lassen. CAU und uninahe Ausgründung entwickeln gemeinsam Beschichtung gegen die Ansiedelung von Organismen Es ist eines der größten Probleme in der
Für den globalen Klimaschutz – KfW baut Klimafinanzierung in Indien aus Ökologie Technik 2. Dezember 2017 Green Energy Corridors Finanzierungen erreichen vorzeitig 1 Mrd. EUR 110 Mio. EUR für deutsch-indische Initiative für nachhaltige Stadtentwicklung 15 Mio. EUR für nachhaltige Waldbewirtschaftung in der Himalaya-Region (WK-intern) - Die KfW hat heute am Rande der deutsch-indischen Regierungsverhandlungen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) neue Finanzierungspakete in Höhe von insgesamt 137 Mio. EUR in den Bereichen Erneuerbare Energien, nachhaltige Stadtentwicklung und Umwelt- und Ressourcenschutz bereitgestellt. Sie sollen Indien beim Kampf gegen den Klimawandel unterstützen. "Mit unseren Klimafinanzierungen in Indien schaffen wir doppelten Mehrwert. Wir bekämpfen den Klimawandel und schaffen gleichzeitig Perspektiven für Millionen armer Menschen - beispielweise durch den Zugang
AIDAnova: In 365 Tagen startet ab Hamburg das erste LNG-Kreuzfahrtschiff in seine Premierensaison Ökologie Technik Verbraucherberatung 1. Dezember 20171. Dezember 2017 Rostock - Am Samstag, 2. Dezember 2017, gegen 14.00 Uhr, geht das zweite und letzte Maschinenraum-Modul für AIDAnova, welches von der Neptun Werft in Rostock Warnemünde gefertigt wurde, auf seine Reise in die Meyer Werft nach Papenburg. (WK-intern) - Das zweite Schwimmteil, eine so genannte Floating Engine Room Unit (FERU), ist 120 Meter lang und 42 Meter breit. In dem vier Deck hohen Bauteil befinden sich die drei LNG Tanks von AIDAnova. Zwei der Tanks haben jeweils eine Länge von knapp 35 Metern, einen Durchmesser von 8 Metern und ein Fassungsvolumen von je 1.550 m³. Ein dritter, kleinerer Tank mit einem Durchmesser von
BUND: Projekt „Pestizidfreie Kommune“: Schon 90 Städte und Gemeinden gegen Glyphosat Ökologie Verbraucherberatung 1. Dezember 20171. Dezember 2017 Deutschlandweit verzichten bereits 90 Städte und Gemeinden auf Glyphosat und andere Pestizide bei der Pflege ihrer Grün- und Freiflächen. (WK-intern) - Um diesen Einsatz zu dokumentieren und zu würdigen, hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine interaktive Karte dieser pestizidfreien Kommunen veröffentlicht. "Mit dem Bekenntnis zur pestizidfreien Kommune kommen die Kommunalpolitiker ihrer Verantwortung für Menschen und Umwelt nach. Sie zeigen, es geht auch ohne Glyphosat", sagte Corinna Hölzel, BUND-Pestizidexpertin und Leiterin des Projekts "Pestizidfreie Kommune". Nach dem unlauteren "Ja" des Bundeslandwirtschaftsministers Christian Schmidt, das für die Glyphosat-Wiederzulassung in Brüssel sorgte, sei es umso wichtiger, das vorbildliche Engagement der Kommunalpolitiker bekanntzumachen,
Anschaffung von Elektrofahrzeugen als Dienstwagen attraktiver machen E-Mobilität Ökologie 1. Dezember 20171. Dezember 2017 ISPEX: Zur Erreichung der Ziele bei E-Mobilität und Treibhausgasemissionen sind neue staatliche Fördermaßnahmen erforderlich (WK-intern) - Eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen bis 2020 – so lautete die Zielvorgabe der Bundesregierung, die Deutschland zu einem Leitmarkt für E-Mobilität machen möchte. Bisher rollen allerdings erst rund 34.000 E-Autos durch die Bundesrepublik. Bei diesem Tempo wäre die Eine-Million-Marke im Jahr 2168 erreicht. Auch beim Klimaschutz wird Deutschland das Ziel einer 40-prozentigen Reduktion der Treibhausgas-Emissionen zwischen 1990 und 2020 klar verfehlen. Ein zentraler Grund dafür ist der Verkehrssektor, in dem der CO2-Ausstoß durch das Verkehrswachstum sogar angestiegen ist. Sowohl was die Anzahl der E-Autos angeht, als
Klimafolgenforschung: „Klimaneutral leben in Berlin“ startet: Im Reallabor den eigenen CO2-Fußabdruck reduzieren Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. November 2017 100 Haushalte, 365 Tage: Was Klimaschutz im Alltag bedeutet, das erproben ab Dezember in der Hauptstadt Privathaushalte im Projekt „Klimaneutral leben in Berlin“ (KliB). (WK-intern) - Von Familien mit Kindern über Lebenspartnerschaften, Wohngemeinschaften oder Singles - ein Jahr lang werden die Freiwilligen ihren persönlichen CO2-Fußabdruck dokumentieren und Möglichkeiten kennenlernen, die eigene Klima-Bilanz zu verbessern. Begleitet werden Sie dabei von Fachleuten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Das KliB- Reallabor ist das erste seiner Art in der deutschen Hauptstadt und soll aufzeigen, wie sich Klimaschutz auch im Alltag umsetzen lässt, wo Probleme liegen und was die Politik tun könnte, um sie zu überwinden. „Haushalte können durch
Forscher finden einen Pilz, der einen umweltschädlichen Kohlenwasserstoff abbaut Forschungs-Mitteilungen Ökologie 29. November 2017 KOHLENWASSERSTOFF-ABBAUENDER PILZ GIBT GEHEIMNISSE PREIS (WK-intern) - Molekularbiologische Analyse mit modernsten Geräten der Universität für Bodenkultur Wien entdeckt Gen-Transfer von Bakterien – und viel Stress! Ein Pilz, der einen umweltschädlichen Kohlenwasserstoff abbaut, kann dies dank Genen, die er von Bakterien übernommen hat – und gerät dabei gehörig unter Stress. Dies sind die herausragenden Forschungsergebnisse einer Gruppe der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), die vor kurzem international veröffentlich wurden. Grundlage der Erkenntnisse waren modernste Geräte zur Analyse des Genoms und Transkriptoms, die an der BOKU auch Dritten zur Nutzung zur Verfügung stehen. Cladophialophora immunda ist zwar ein Pilz, aber sicherlich kein Schwammerl! Dazu beeindruckt der
Bienen- und Insektensterben wird mit Totalherbizid von EU und Bunderegierung weiter betrieben und gefördert News allgemein Ökologie Verbraucherberatung 28. November 2017 Imker enttäuscht über Schmidts Entscheidung zu Glyphosat (WK-intern) - Gestern fiel nach monatelangen Diskussionen und Abstimmungen in Brüssel die finale Entscheidung zugunsten des weiteren Einsatzes des Totalherbizides Glyphosat. Die EU-Mitgliedstaaten stimmten mehrheitlich dafür, die Zulassung des Pestizides um weitere fünf Jahre zu verlängern. Deutschland hatte sich bisher immer der Stimme wegen Unstimmigkeiten zwischen Bundesumwelt- und Bundeslandwirtschaftsministerium enthalten. Gestern gab der amtierende Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt nun grünes Licht für die weitere Verwendung. Peter Maske, Präsident des Deutschen Imkerbundes e.V. (D.I.B.) äußerte sich am Abend entsetzt. "Die jetzige Entscheidung ist für uns in keiner Weise nachvollziehbar. Sowohl wir auf Bundesebene als auch alle unsere 19 Mitgliedsverbände
Verkehrsminister Wissing startet Aktionsprogramm Saubere Mobilität E-Mobilität Ökologie Technik 28. November 2017 Mainz, Ludwigshafen und Koblenz können nun ihre Projekte starten, um Fahrverbote in ihren Städten zu verhindern. (WK-intern) - Das Land Rheinland-Pfalz hatte den Kommunen im August im Rahmen eines Aktionsprogramms Saubere Mobilität eine Soforthilfe von drei Millionen Euro zugesagt. Die Städte werden eine pauschale Förderung erhalten, um individuelle Lösungen zur Verbesserung der Luftqualität umzusetzen. Dies hat Verkehrsminister Dr. Volker Wissing entschieden, nachdem das auf dem Diesel-Gipfel beschlossene Bundesprogramm noch auf sich warten lässt. „Mainz, Ludwigshafen und Koblenz können loslegen und mit vorzeitigen Maßnahmen zur Luftreinhaltung beginnen. Die Städte entscheiden selbst, auf welche Strategie sie setzen, da die örtlichen Verhältnisse unterschiedlich sind. Das Ziel