Petersberger Klimadialog: Kanzlerin Merkel muss bei Deutschlands Beitrag zum Klimaschutz konkreter werden Ökologie 17. Juni 201817. Juni 2018 Germanwatch erwartet vor allem konkrete Schritte zur Verdopplung des deutschen Beitrags zur internationalen Klimafinanzierung als Signal für kommenden Klimagipfel in Katowice (WK-intern) - Mit hohen Erwartungen blicken die beim Petersberger Klimadialog vertretenen Staaten auf die für Dienstag angekündigte Rede von Bundeskanzlerin Merkel. Nach Einschätzung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch stehen vor allem drei Themen im Mittelpunkt des Interesses: Hält Deutschland seine Versprechen zur internationalen Klimafinanzierung? Bringt Deutschland jetzt - nach Jahren des Stillstands bei den Emissionen - endlich den Ausstieg aus der Kohle entschieden voran? Und macht Deutschland den Weg frei, damit die EU beim Klimagipfel in Polen ein höheres Klimaziel für 2030
Petersberger Klimadialog 2018 legt Schwerpunkt auf Klimaschutz und Gerechtigkeit Behörden-Mitteilungen Ökologie 16. Juni 2018 Rund 35 MinisterInnen aus aller Welt nach Berlin eingeladen (WK-intern) - Bundesumweltministerin Svenja Schulze und der designierte Präsident der nächsten Weltklimakonferenz in Kattowitz, der polnische Staatssekretär Michal Kurtyka, haben für den 18. und 19. Juni rund 35 Ministerinnen und Minister aus allen Teilen der Welt zum Petersberger Klimadialog nach Berlin eingeladen. Unter dem Motto "Changing together for a just transition" legt das Treffen erstmals einen ausdrücklichen Schwerpunkt auf soziale Aspekte des Klimaschutzes. Am Dienstag werden Bundeskanzlerin Angela Merkel und der polnische Premierminister Mateusz Morawiecki zu den Delegierten sprechen. Der Begriff "Just Transition" beschreibt einen gerechten Umbau der fossilen Wirtschaft in eine nachhaltige Wirtschaft. Wie
Startschuss für die „KlimaSail 2018“ Bioenergie Ökologie Veranstaltungen 15. Juni 2018 Am 23./24. Juni wird offiziell der Startschuss für die Jugendsegeltour „KlimaSail 2018“ in Flensburg gegeben. (WK-intern) - Ziel der Aktion ist es, mit jungen Menschen ein neues Bewusstsein für einen klimaschonenden Lebensstil zu entwickeln und die Ostsee als ökologischen Nahraum zu erforschen. Am Sonntag, 24. Juni, startet um 12.00 Uhr der finnische Zweimastschoner „Amazone“ an der Museumswerft mit Jugendlichen an Bord in Richtung Kiel, um dann weiter nach Rostock und Greifswald zu segeln. Das einmalige Kooperationsprojekt ist entstanden aus dem Nordverbund der Masterplankommunen 100% Klimaschutz und der Nordkirche. Raimund Dankowski (SBV-Stiftung Helmut Schumann), der als Schirmherr für die Veranstaltung auftritt, freut sich, das
Studie zur Auswirkungen der globalen Schwefelvorschriften für Schiffskraftstoffe Ökologie Technik 15. Juni 2018 Marine Energy Consulting Ltd und 20 | 20 arbeiten zusammen, um eine endgültige Studie über die Auswirkungen der globalen Schwefelvorschriften zu erstellen (WK-intern) - Marine Energy Consulting Ltd and 20|20 collaborate to produce a definitive study on the impact of global sulphur regulations Study to include impact of landmark regulation and insights influencing decision-making for all stakeholders in the marine fuel supply chain. Marine Energy Consulting Ltd. (MECL) and 20|20 Marine Energy, two leading consultancies in this field, today announced that they will collaborate to produce a comprehensive evaluation of the impact of MARPOL Annex VI global sulphur regulations on the shipping industry.
Klima- und Energieziele brauchen einen klaren Fahrplan Erneuerbare & Ökologie Ökologie 15. Juni 2018 Während die EU bei der Erneuerbaren-Energie-Richtlinie eine Einigung erzielt, gestalten sich die Verhandlungen über die Energieeffizienz-Richtlinie schwierig. (WK-intern) - Unterschiedlicher hätten die Verhandlungen auf EU-Ebene zu dem Paket „Saubere Energie für alle Europäer“ nicht verlaufen können – Erfolg bei der Einigung zur Erneuerbaren Energie-Richtlinie, Scheitern in den Verhandlungen zur Energieeffizienz-Richtlinie. „Das Ziel von 32 Prozent erneuerbarer Energien über alle Bereiche erscheint ambitioniert, in Anbetracht der dramatisch gesunkenen Kosten ist es aber keineswegs unrealistisch. Wirklich entscheidend wird sein, ob die Mitgliedsstaaten die Voraussetzungen für den breiten Einsatz erneuerbarer Energie schaffen indem sie Barrieren in den Bereichen Wärme und Verkehr beseitigen“, sagt Matthias Zelinger, energiepolitischer
Einigung zur Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie Ökologie 15. Juni 2018 Der Mittelstandsverband abfallbasierter Kraftstoffe e.V. (MVaK) begrüßt die Einigung zur Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II) (WK-intern) - Der Kompromiss steht, auch wenn noch nicht alle Details bekannt sind. In der letzten Nacht haben die Verhandlungsführer im letzten planmäßigen Trilog den entscheidenden Durchbruch erzielt und sich auf die Inhalte der RED II verständigt. Damit wird der ursprüngliche Entwurf der RED II, der im November 2016 von der Europäischen Kommission vorgelegt wurde, in vielen wichtigen Punkten verbessert. So verständigte man sich unter anderem auf ein Ziel von 14 % erneuerbarer Energien im Verkehrssektor. Gleichzeitig soll der Anteil abfallbasierter Kraftstoffe erhöht werden, um dieses Ziel nachhaltig zu
Gründerinnenprojekt für die Müllvermeidung Mitteilungen Ökologie 14. Juni 2018 Drei Studentinnen der Fachhochschule Lübeck wurden für ihre Geschäftsidee „SaveCup“ mit dem Gründerpreis 2018 der Sparkasse zu Lübeck ausgezeichnet (WK-intern) - Mit einer benutzerfreundlichen App möchten sie Menschen in der Coffee-to-go-Kultur dazu bewegen, ihren eigenen Mehrwegbecher zu benutzen Julia Frauenschuh, Lynn Bollmeyer und Ann-Christine Predian von der Fachhochschule Lübeck sind die Preisträgerinnen des Gründerpreises 2018 der Sparkasse zu Lübeck AG. Er zeichnet herausragende Leistungen bei der Entwicklung innovativer und tragfähiger Geschäftskonzepte sowie beim Aufbau neuer Unternehmen aus. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde am 7. Juni von der Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, Karin Prien, und dem Vorstandsvorsitzenden
Zum heute vorgelegten Klimaschutzbericht der Bundesregierung Ökologie Technik 14. Juni 2018 Zum heute vorgelegten Klimaschutzbericht der Bundesregierung erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne) (WK-intern) - „Dass die Klimaschutzziele für das Jahr 2020 verfehlt werden, ist keine Überraschung mehr. Vor allem in den Sektoren Wärme und Verkehr kommt die Energiewende bisher nur langsam voran. Hier brauchen wir nun klare Impulse, die über das vage Bekenntnis, die Lücke schnell zu schließen, hinausgehen. Ein Schlüssel liegt in der Sektorenkopplung – dem Einsatz von erneuerbarem Strom auch für das Heizen und Fahren. Dieser Weg verspricht nicht nur mehr Klimaschutz sondern ebnet auch neuen Technologien einen Weg in den Markt und fördert damit insgesamt die Innovationskraft
Bundesverband Geothermie: Klimaschutzziele werden verfehlt: Ambitionierte Ziele erfordern ambitionierte Maßnahmen Geothermie Ökologie 14. Juni 201814. Juni 2018 Der Bundesverband Geothermie fordert die Bundesregierung dazu auf, die Klimaschutzpolitik und die Energiewende deutlich zu forcieren. (WK-intern) - Der heute vom Bundeskabinett verabschiedete Klimaschutzbericht 2017 müsse Warnung genug sein, dass ambitionierte Klimaschutzziele auch ambitionierte Maßnahmen erfordern. Geothermie hat gerade bei der Bereitstellung von Wärme und Kühlenergie immense Potenziale anzubieten und kann damit eine wesentliche Stütze der Wärmewende sein. Das Ziel, bis 2050 80 bis 95 Prozent an Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 einzusparen, ist ambitioniert. Das Zwischenziel für das Jahr 2020 wird Deutschland nicht mehr erreichen. Das zeigt einmal mehr der Klimaschutzbericht 2017, der für übernächstes Jahr eine CO2-Reduktion von ca. 32 Prozent gegenüber 1990
Klasse Klima in Flensburger Schulen und Kitas Ökologie Veranstaltungen 14. Juni 2018 Am Mittwoch, 13.06.2018, wurden die teilnehmenden Schulen und Kindertagesstätten des Projektes „Klasse Klima in Flensburger Schulen und Kitas“ im Rahmen der jährlichen Prämierungsveranstaltung in der Bürgerhalle urkundlich ausgezeichnet. (WK-intern) - Dabei wurde auch ein anschaulicher Überblick über die geleisteten Projektaktivitäten der Bildungseinrichtungen gegeben. So haben im letzten Schuljahr viele Schüler unter anderem an dem Stadtwerke-Lauf unter dem Motto „Laufen für den Klimaschutz!“ teilgenommen und dadurch Spenden für den Klimapakt Flensburg gesammelt. Weiterhin finden in vielen Schulen Aktionstage zum Thema Klimaschutz statt. Unter anderem wurde ein Mülltrennungssystem in den Klassen eingeführt und es wird während der Mahlzeiten Wert auf eine CO2-schonende Ernährung gelegt. Henning
Alleinerziehende in NRW bräuchten teils 50 Euro mehr Stromgeld im Monat Ökologie Technik Verbraucherberatung 13. Juni 2018 Hartz-IV-Deckungslücke bei Strom größer als oft angenommen (WK-intern) - Empfänger von Arbeitslosengeld II und Sozialgeld bekommen zu wenig Geld für Strom. Dass die Lücke zwischen Bedarf und Pauschale noch größer ist, als bisherige Berechnungen vermuten lassen, betont nun das Projekt „NRW bekämpft Energiearmut“ der Verbraucherzentrale NRW. Die Verbraucherschützer fordern eine stärkere Orientierung der Sätze am tatsächlichen Bedarf der betroffenen Gruppen. „Schon bei durchschnittlichem Energieverbrauch und Durchschnittspreisen reicht die aktuelle Pauschale nur selten“, erklärt Projektleiterin Stephanie Kosbab. Dies sei im Prinzip bekannt. „Menschen mit wenig Geld brauchen aber nicht automatisch wenig Strom – im Gegenteil: Gerade von ihnen verbrauchen manche schon deshalb relativ viel,
KWK-Potential für Klimaschutz durch Ausschreibungen noch nicht ausgeschöpft Dezentrale Energien Mitteilungen Ökologie Technik 13. Juni 2018 Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse für die Ausschreibungen für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) und innovative KWK-Systeme bekanntgegeben. (WK-intern) - Die Ausschreibungen wurden separat durchgeführt. Zwar wurden beide Ausschreibungsmengen aufgrund ungültiger Gebote knapp verfehlt, das Instrument der Ausschreibung hat damit aber auch bei KWK seine Umsetzbarkeit gezeigt. Auch die Unterschreitung der zulässigen Gebotspreise kann als Erfolg verbucht werden. „Mit Blick auf die ambitionierten deutschen Klimaschutzziele ist das Volumen der KWK-Ausschreibung derzeit noch viel zu gering, und das Potential der Technologie für den Klimaschutz ist bei Weitem nicht ausgeschöpft. Zur Gewährleistung des Wettbewerbs sind auch hier einfache und langfristig klare Ausschreibungsbedingungen eine notwendige Voraussetzung,“ kommentiert Matthias Zelinger, Geschäftsführer