S-H erteilt neue Zulassung für Hafenschlickverklappung am Wattenmeer Behörden-Mitteilungen Ökologie 28. Juli 2023 Neue Zulassungen zur Sedimentverbringung an der Tonne E3 (WK-intern) - Umweltstaatssekretär*in Günther: „Wir tragen Verantwortung für unsere Küstengewässer, das Wattenmeer und den Hamburger Hafen“ Das Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur (MEKUN) hat heute die Anschlusslösung für die Verbringungen von Baggergut aus dem Hamburger Hafen in das Schlickfallgebiet bei Tonne E3 genehmigt. Damit kann die Freie und Hansestadt Hamburg jährlich bis zu 2 Millionen Tonnen Trockensubtanz (tTs) im Schlickfallgebiet in der Nordsee verbringen. Die Dauer der Zulassungen beträgt 10 Jahre. „Schleswig-Holstein hält Wort. Mit der heutigen Genehmigung erfüllen wir erneut unseren Teil der im letzten Jahr getroffenen Vereinbarung mit Hamburg, Niedersachen und dem
Havariekommando unterstützt das Nachbarland und ist auf möglichen Schadstoffaustritt vorbereitet News allgemein Ökologie 28. Juli 202328. Juli 2023 Schiffsbrand vor der Niederländischen Küste (WK-intern) - In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (26. Juli) ist es auf dem Autotransporter FREMANTLE HIGHWAY vor der Küste der Niederlande auf Höhe der Insel Ameland zu einem Brand gekommen. Das Schiff befindet sich in niederländischen Gewässern, die Einsatzleitung liegt bei den niederländischen Behörden. Das Havariekommando geht derzeit davon aus, dass die Schiffsstruktur von dem Feuer stark beschädigt wird. In der Folge ist es möglich, dass das Schiff sinkt. In dem Fall besteht das Risiko, dass Schadstoffe freigesetzt werden. Abhängig von den Wind- und Strömungsverhältnissen zu dem Zeitpunkt der Freisetzung kann nicht ausgeschlossen werden, dass Schadstoffe
Maritime Branche kann Energiewende gestalten und Standort Deutschland stärken Ökologie Technik Wasserstofftechnik 27. Juli 2023 Deutsches Maritimes Zentrum stellt Studie „Maritime Wasserstoffanwender und ihr Anteil am Wasserstoffbedarf Deutschlands“ vor. (WK-intern) - Die maritime Branche ist eine zentrale Akteurin für die Umsetzung der Energiewende. Sie benötigt langfristig jährlich über > 3,5 Mio. Tonnen Wasserstoff bzw. H2-Derivate. Die Klimaschutzvorgaben der Bundesregierung sehen vor, dass die Emissionen in Deutschland bis 2030 um 65 % gegenüber 1990 sinken sollen und bis 2045 die Klimaneutralität erreicht wird. Erneuerbarer Wasserstoff (H2) ist einer der nicht-fossilen Stoffe, dessen Nutzungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Industriezweigen diskutiert wird. Hier ist die maritime Branche in Deutschland gefragt, denn Wasserstoff muss eingeführt und distribuiert werden. Sie kann wie kaum ein anderer Sektor
Förderzusage für 2-Milliarden- Euro für größtes Dekarbonisierungsprojekt in Deutschland Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 27. Juli 2023 Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister*in Habeck und die NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzminister*in Neubaur besuchen heute gemeinsam thyssenkrupp in Duisburg, um vor Ort die 2 Milliarden Euro Förderzusage von Bund und Land zu übermitteln. (WK-intern) - In der vergangenen Woche hat die Europäische Kommission grünes Licht für das größte Dekarbonisierungsprojekt in Deutschland gegeben. Damit ist der Weg frei für das zentrale Projekt „tkH2steel“ der thyssenkrupp Steel Europe AG und damit für die Transformation der deutschen Stahlindustrie hin zur Klimaneutralität. Durch die Teil-Umrüstung des größten europäischen Stahlhüttenwerks und die Umstellung der Fertigung auf Wasserstoff sollen jährlich bis zu 3,5 Millionen Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Das Unternehmen plant hierfür
Projektträger Jülich erhält Zuschlag für die Projektträgerschaft „Klimaschutzverträge“ Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 27. Juli 2023 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat den Projektträger Jülich (PtJ) mit der Umsetzung der „Klimaschutzverträge“ (KSV) beauftragt. (WK-intern) - PtJ setzt den Auftrag im Konsortium mit VDI/VDE IT, Deloitte und CMS um. Mit den Klimaschutzverträgen soll die Industrie auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützt werden. Die Transformation energieintensiver Grundstoffindustrien zur Klimaneutralität muss in kurzer Zeit gelingen, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Für die meisten Industrieunternehmen ist die Umstellung auf klimafreundlichere Verfahren unter jetzigen Marktbedingungen bislang nicht wirtschaftlich. Denn: Klimafreundliche Verfahren sind mit hohen Mehrkosten verbunden. Hier setzt das Förderprogramm „Klimaschutzverträge“ (KSV) an: Nach dem Prinzip von CO2-Differenzverträgen soll ein Ausgleich der Mehrkosten
VDI : E-Auto Auslöser für Brand auf einem Frachter vor Ameland? E-Mobilität Ökologie Wasserstofftechnik 26. Juli 2023 Laut der Küstenwache ist ein Elektroauto in Brand geraten – mit verheerenden Folgen. (WK-intern) - VDI-Expertin Dr. Dana Meißner berichtet in der "ATZ extra" (Ausgabe März 2023) über die Sicherheit und Risikobewältigung auf Schiffen. Dr. Dana Meißner leitet den Bereich Forschung & Entwicklung am Institut für Sicherheitstechnik/Schiffssicherheit e.V. in Rostock-Warnemünde. „Wenn man genauer hinschaut, zeigt sich, dass Elektrofahrzeuge nicht häufiger brennen als konventionelle Autos. [..] Falls es doch zu einem Brand kommt, sind die zu erwartenden Folgen komplexer. Aber es hilft nicht weiter, das Elektroauto zu dämonisieren. Wir werden lernen müssen, mit den neuen Risiken umzugehen, und dafür gibt es mittlerweile eine ganze
Neuerscheinung von Haufe: Einsparpotenziale nutzen, Steuervorteile in Anspruch nehmen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 25. Juli 2023 „Energiesparen für Immobilieneigentümer und Verwalter“ von Georg Hopfensperger & Claudia Finsterlin /ab Juni bei Haufe (WK-intern) - Angesichts des Klimawandels sowie stetig steigender Energiekosten wollen auch viele Immobilieneigentümer und Verwalter die energetische Effizienz ihrer Objekte optimieren. Dabei gilt es allerdings, verschiedene gesetzliche Vorgaben zu beachten sowie die zum Teil beträchtlichen Kosten zu stemmen. Wie aber unter den vielen möglichen Ansatzpunkten nicht die Orientierung verlieren? Unterstützung erhalten Immobilieneigentümer dabei von Georg Hopfensberger und Claudia Finsterlin mit ihrer Neuerscheinung „Energiesparen für Immobilieneigentümer und Verwalter“. Das Buch gibt einen fundierten Überblick über mögliche Energieeinsparpotenziale sowie deren Umsetzung. Außerdem werden zahlreiche Möglichkeiten dargestellt, um durch Investitionen langfristig
EU will nachhaltigen erneuerbaren Kraftstoffen im Seeverkehr Behörden-Mitteilungen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie Wasserstofftechnik 25. Juli 202325. Juli 2023 Weg in der EU frei zur Implementierung von nachhaltigen erneuerbaren Kraftstoffen im Seeverkehr (WK-intern) - EU-Mitgliedstaaten stimmen der Verordnung „FuelEU Maritime“ zu Die EU-Mitgliedstaaten haben heute den Weg freigemacht um nachhaltige erneuerbare Kraftstoffe in den Seeverkehr zu bringen. Sie stimmten am heutigen Tag der Verordnung „Fuel EU Maritime“ zu. Am 12. Juli hatte auch das EU-Parlament für die im Trilogverfahren erzielte Einigung gestimmt. Die neuen Vorgaben gelten für Schiffe mit einer Bruttoraumzahl über 5.000, die in Häfen im Hoheitsgebiet eines EU-Mitgliedstaats einlaufen, aus ihnen auslaufen oder sich dort aufhalten, zudem für Container und Passagierschiffe eine Landstromplicht ab 2030. Der Einsatz von synthetischen Kraftstoffen
IG Waldviertel fordert Einstellung der Waldviertler Windkraftprojekte Ökologie Windenergie Windparks 25. Juli 2023 Schutz für Biodiversität in Wäldern muss gesichert bleiben (WK-intern) - Waidhofen an der Thaya (OTS) - Derzeit ist eine Novellierung der NÖ Raumordnung im Gang: 250 zusätzlichen Windkraftanlagen sollen in NÖ errichtet werden – um dem Klimawandel zu begegnen. Doch laut Insiderinformationen liegen bereits jetzt Anträge von Gemeinden und Betreibern für über 350 Anlagen in ganz NÖ am Tisch. Es ist nicht notwendig, die Wälder im Waldviertel mit ihrer Artenvielfalt und ihrer Funktion als Wasserspeicher, Sauerstoffproduzent und CO 2 Senke in Industriezonen zu transformieren, argumentiert die unabhängige und überparteiliche IG Waldviertel. Umso mehr, als die Problematik des gesetzlich geregelten Artenschutzes seit Jahren bekannt
KEI begleitet Pionierprojekt zur CO2-Abscheidung in der Zementindustrie Neue Ideen ! Ökologie Technik 25. Juli 2023 Über das Förderprogramm „Dekarbonisierung in der Industrie“ unterstützt das Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI) ein Projekt zum klimafreundlichen Umbau von Zementwerken. Klimafreundliches Vorhaben der Holcim Deutschland GmbH mit rund 1,3 Millionen Euro vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert Cottbuser Kompetenzzentrum KEI begleitet Baustoffproduzent hin zur Treibhausgasneutralität Membranbasierte Carbon-Capture-Technologie aus Rauchgasen findet erstmalig im Zementsektor Anwendung (WK-intern) - Im Rahmen des Forschungsvorhabens wird erstmals in Deutschland eine membranbasierte Pilotanlage zur CO2-Abscheidung von Zement-Rauchgas errichtet. Das Unternehmen Holcim Deutschland GmbH erhält für das Leuchtrumprojekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) Fördergelder in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro. Der Baustoffproduzent demonstriert im Zementwerk Höver (Niedersachsen) eine neuartige Membrantechnologie für
LK und Waldverband wollen unverzichtbare Wirkungen der Wälder aufrechterhalten Bioenergie Ökologie 25. Juli 2023 LK und Waldverband Österreich fordern Weiterführung des Waldfonds unverzichtbare Schutzwirkungen und Funktionen der Wälder aufrecht erhalten (WK-intern) - Scharfe Kritik an einer spürbaren Anti-Waldfonds-Kampagne in diversen Medien üben der Präsident der LK Österreich und Obmann des Waldverbands Vorarlberg, Josef Moosbrugger, und der Geschäftsführer des Österreichischen Waldverbandes, Martin Höbarth. Sie stellen dar, wie schwierig bis unmöglich es für viele Forstbetriebe in der Klimakrise ist, die mit Wiederaufforstung und Waldpflege verbundenen Kosten im Alleingang zu stemmen. Angesichts der auseinander klaffenden Preis-Kosten-Schere fordern sie dringend eine Fortführung des Waldfonds, um unverzichtbare Schutzwirkungen und Funktionen der Wälder aufrecht erhalten zu können. Die vergangenen Tage in Tirol und Kärnten
Produktion von Offshore-Wasserstoff sorgt für Sauerstoffanreicherung der Meere Forschungs-Mitteilungen Offshore Ökologie Wasserstofftechnik Windenergie 25. Juli 202325. Juli 2023 LHYFE, ein globaler Pionier in der Produktion von erneuerbarem grünem Wasserstoff für den Transportbereich und industrielle Anwendungen, hat zusammen mit dem IRD Brest eine Studie zur Reoxygenierung der Meere durch grünen Wasserstoff veröffentlicht. (WK-intern) - Das Team von Lhyfe hat ein Verfahren entwickelt, das absolut klimaneutral ist mit zweifachem Impact. Zum einen würde auf See (mit Meerwasser und Windenergie) Wasserstoff produziert werden, um Anwendungen mit hohem CO2-Ausstoß wie schwere Fahrzeuge (z.B. LKW, Busse, Müllfahrzeuge etc.) und die Industrie (z.B. Chemie, Metall, Glas, Stahl etc.) zu dekarbonisieren. Andererseits würde der bei der Elektrolyse von Wasser gewonnene Sauerstoff in die Gewässer zurückgeführt. Diese sind aufgrund