Werbung




Für eine atomwaffenfreie Welt wurde jetzt der Friedensnobelpreis vergeben

Pressebild: ICAN-Aktivisten bei der Pressekonferenz zur Verleihung des Fridensnobelpreises © Stephan Röhl
Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels

Die EWS gratulieren ICAN zum Friedensnobelpreis

(WK-intern) – ICAN, ein Bündnis aus 450 Gruppierungen mit Sitz in Genf, streitet seit Jahren für Abrüstung und die Ächtung von Atomwaffen.

Das Nobelpreiskomitee war in diesem Jahr mit seiner Entscheidung auf der Höhe der Zeit, denn im Juli hat ICAN seinen bislang wichtigsten Meilenstein erreicht.

In New York wurde der UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen unterzeichnet, der bislang von 122 Staaten unterstützt wird. Der Vertrag verbietet Herstellung, Besitz, Einsatz und Lagerung von Atomwaffen. Allerdings haben die neun Atommächte und fast alle Nato-Staaten, auch Deutschland, die Vertragsverhandlungen boykottiert. Gleichzeitig wird der Welt mit dem Konflikt zwischen USA und Nordkorea, drastisch vor Augen geführt, dass atomare Abrüstung auf der internationalen Bühne nach wie vor ein höchst dringliches Thema ist.

Für eine atomwaffenfreie Welt ist der Ausstieg aus der zivilen Atomenergie-Nutzung unverzichtbar

„Der Friedensnobelpreis für ICAN ist ein wichtiger Schritt hin zu einer atomwaffenfreien Welt“, sagt Sebastian Sladek, Vorstandsmitglied der Elektrizitätswerke Schönau. Die EWS unterstützen die Aufforderung von ICAN Deutschland an die Bundesregierung, dem UN-Vertrag beizutreten. Gleichzeitig betont Sebastian Sladek, dass wegen unauflösbarer Verflechtungen von ziviler und militärischer Nutzung auch ein weltweiter Ausstieg aus der zivilen Nutzung der Atomenergie unverzichtbar ist.

PM: Elektrizitätswerke Schönau Vertriebs GmbH

Pressebild: ICAN-Aktivisten bei der Pressekonferenz zur Verleihung des Fridensnobelpreises © Stephan Röhl








Top