Angekündigter CO2 Preis treibt Energiekosten in die Höhe – das können Verbraucher tun Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 11. März 2020 2020 wird für deutsche Haushalte ein hartes Jahr: Im Zuge der Energiewende und des angekündigten CO2-Preises erhöhen viele Anbieter bereits jetzt ihre Tarife. (WK-intern) - Im ersten Quartal sind die Preise für Strom, Gas und Öl auf ein neues Rekordhoch gestiegen, auch in den kommenden Monaten wird sich diese Entwicklung weiter fortsetzen. Um der zusätzlichen Kostenbelastung entgegenzuwirken empfiehlt die Einkaufsgemeinschaft Cashback World Verbrauchern daher, vorsorglich Maßnahmen zu treffen - zum Beispiel durch geschickten Anbieterwechsel und Umstieg auf alternative Energien. Dabei gilt es, vor dem neuen Vertragsabschluss einige wichtige Punkte zu beachten, denn das Verbraucherverhalten hat entscheidenden Einfluss auf die zusätzlichen Kosten bei der
Niedersachsen will Akzeptanz von Kommunen mit 2 % des Umsatzes von Windanlagen herbeiführen Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 10. März 2020 Lies: „An weiterem Ausbau der Windenergie führt kein Weg vorbei“ (WK-intern) - RUNDER TISCH ZUR ZUKUNFT DER WINDENERGIE STELLT WICHTIGE WEICHEN Zur Akzeptanzförderung von neuen Windanlagen sollen die Kommunen 2 % des Umsatzes oder 10 000 Euro pro Anlage erhalten. Einstimmiges Votum: Der Runde Tisch zur Zukunft der Windenergie in Niedersachsen, der in den letzten Wochen tagte, hat wichtige Weichen für das Land gestellt. Darin stimmte Niedersachsens Energieminister Olaf Lies auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit mehreren Entscheidungsträgern überein. „Unsere vierseitige gemeinsame Erklärung zeigt, dass es in den Ländern nicht nur Konflikte gibt, sondern dass gesellschaftliche Mehrheiten möglich sind, wenn alle Akteure zusammengeholt werden. An dem weiteren
Schwächelnde Industrie verbraucht weniger Strom Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 9. März 2020 2 Prozent weniger Strom und 3,3 Prozent mehr Gas als im Vorjahr wurden in Deutschland im Jahr 2019 verbraucht. (WK-intern) - Im Jahr 2019 ist der Stromverbrauch nach vorläufigen Berechnungen des BDEW um 2,0 Prozent gesunken. Der Rückgang ist vor allem auf die konjunkturelle Abschwächung zurückzuführen. Die Industrie, mit einem Anteil von fast 46 Prozent größter Stromverbraucher, hat bereits seit Monaten aufgrund der schwächeren Wirtschaftslage einen geringeren Strombedarf. Trugen zunächst nur die Produktionsrückgänge in den stromintensiven Industrien maßgeblich zu den Verbrauchsabnahmen bei, ist inzwischen die Entwicklung im gesamten verarbeitenden Gewerbe dafür verantwortlich. So sank der Stromverbrauch der Industrie im Vergleich zum Vorjahr um
Solarzellen: Neues Herstellungsverfahren für Perowskit-Zellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 9. März 2020 Die Empa Forschung: Der Halbleiter Perowskit gilt als neue Hoffnung, den Herstellungspreis für Solarzellen unter denjenigen des bislang verwendeten Siliziums zu drücken. (WK-intern) - Die Empa entwickelt neue Herstellungsverfahren, um Perowskit-Solarzellen nicht nur günstiger, sondern auch schneller zu produzieren und fit für die Industrie zu machen. Seit der Entwicklung der ersten Perowskit-Solarzelle im Jahr 2009 liegt deren Wirkungsgrad mittlerweile gleichauf mit demjenigen einer herkömmlichen Silizium-Zelle. Doch sie wies anfangs noch einige Schwächen auf; so reagiert sie beispielsweise Aufgrund ihres Aufbaus und der verwendeten Materialien sehr empfindlich auf Feuchtigkeit, Sauerstoff, Hitze, UV-Licht und mechanische Belastung. Dadurch wird die Zelle weniger lange haltbar. Eine Lösung
Ohne Beteiligung der Öffentlichkeit, Atommüll-Bereitstellungslager und Endlager-Entscheidung Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 7. März 2020 Schluss mit Schacht Konrad - Kein Atommüll-Bereitstellungslager in Würgassen Anlässlich der Bekanntgabe des geplanten Standortes für ein Atommüll-Bereitstellungslager Schacht Konrad in Würgassen erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): (WK-intern) - „Das geplante Atommülllager Schacht Konrad entspricht nicht dem Stand von Wissenschaft und Technik und würde heute nicht mehr genehmigt werden. Die Integrität des Schachts in Niedersachsen ist durch den jahrzehntelangen Bergbau nicht gesichert. Nicht ohne Grund verschiebt sich die Inbetriebnahme immer weiter nach hinten, selbst der aktuelle Termin 2027 ist fraglich. Der BUND fordert daher seit langem die Beendigung des völlig veralteten Atommüll-Projekts. Die Planungen für ein
Beirat des Schlüsseltechnologie-Zentrums für Batterietechnik gegründet E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 7. März 20207. März 2020 Beirat des Bayerischen Zentrums für Batterietechnik an der Universität Bayreuth gegründet (WK-intern) - Namhafte Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft beraten das BayBatt und dessen Leiter Prof. Dr. Michael Danzer künftig beim Aufbau des Bayerischen Zentrums für Batterietechnik an der Universität Bayreuth (BayBatt). Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt getan. Zusätzliche Dynamik erfährt das BayBatt durch die Ankündigung des Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, das BayBatt mit insgesamt zwölf Professuren und knapp 55 weiteren Stellen auszustatten. Elf Experten aus der Industrie und der Wissenschaft werden den Aufbau des BayBatt fortan begleiten. Sie setzen Schwerpunkte bei der strategischen Ausrichtung des BayBatt. „Batterien sind eine Schlüsseltechnologie der Energie-
Forschungsprojekt: Big Data in der Windenergie – wie Digitalisierung Windstrom günstiger machen kann Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 7. März 2020 Interdisziplinäres Forscherteam entwickelt virtuellen Assistenten für Windparks (WK-intern) - Windräder sind eine reichhaltige Datenquelle. Wie sich diese Informationen besser nutzen lassen, ist Thema des Forschungsprojekts WiSA big data („Wind farm virtual Site Assistant for O&M decision support – advanced methods for big data analysis“). Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert das Vorhaben über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt 2,6 Millionen Euro. Im Rahmen von WiSA big data analysieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Institutionen zusammen mit Partnern aus der Industrie große Mengen an zeitlich hochaufgelösten Betriebsdaten von Windenergieanlagen. Neue und erweiterte Analyseverfahren sollen helfen, Fehler im Betrieb der Windenergieanlagen frühzeitig
Think-Tank Prof. Dr. Uwe Schneidewind verlässt das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. März 2020 Die Landesregierung dankt für zehn prägende Jahre an der Spitze des Instituts (WK-intern) - Prof. Dr. Uwe Schneidewind, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, wird seine Tätigkeit am Wuppertal Institut am 30. April 2020 beenden. Darauf haben sich das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und Prof. Dr. Uwe Schneidewind einvernehmlich verständigt. Zum 1. Mai 2020 kehrt Uwe Schneidewind an die Bergische Universität Wuppertal zurück und nimmt dort seine Professur für „Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit" wieder auf. Mit der Beendigung des Dienstverhältnisses am Wuppertal Institut soll jeder Interessenskonflikt zwischen der Kandidatur Schneidewinds bei der Oberbürgermeisterwahl in Wuppertal und der politik-beratenden wissenschaftlichen Arbeit
Neue Energie mit kleinen modularen Reaktoren Mitteilungen Technik 6. März 2020 Das AKW-Schiff «Akademik Lomonossow» hat mehr als 21 Millionen kWh Strom im Versuchs-und Industriefeld abgegeben (WK-intern) - Aufgrund der steigenden Nachfrage nach der Technologie der kleinen modularen Reaktoren für den Einsatz von wendigen Kapazitäten, um den Bedarf an flexibler Stromerzeugung für verschiedene Anwendungsbereiche zu erfüllen. Diese Position wird von Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie, unterstützt: «Eine völlig neue Energiepolitik erforderlich ist, die wieder Physik, technische Regeln, Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz als alleinige Basis hat». Ähnliche Projekte werden überall umgesetzt, zum Beispiel, Finnland erwägt den Bau von kleinen modularen Reaktoren, China hat 2019 den Beginn des
23,2 % weniger Kohlestrom als im Vorjahresquartal Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie 6. März 2020 Stromerzeugung im 4. Quartal 2019: Gesamte Strommenge um 4,6 % gegenüber Vorjahresquartal gesunken (WK-intern) - Im 4. Quartal 2019 wurden in Deutschland 141 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 4,6 % weniger als im 4. Quartal 2018. Insgesamt setzten sich die Trends aus den ersten drei Quartalen fort. So ging die Einspeisung von in Kohlekraftwerken erzeugtem Strom auch im 4. Quartal zurück, und zwar um 23,2 % gegenüber dem 4. Quartal 2018 auf 41,7 Milliarden Kilowattstunden, während die Einspeisung aus Windkraft und Photovoltaik um 5,9 % auf 41,5 Milliarden Kilowattstunden anstieg. Im
Zentrales Atommüll-Zwischen-Lager in Würgassen mit Weitertransport nach Schacht Konrad in Salzgitter Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 6. März 2020 Zahl der Atomtransporte verdoppelt sich (WK-intern) - Die „Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ)“ will auf dem Gelände des abgeschalteten AKW Würgassen am Dreiländereck von NRW, Niedersachsen und Hessen ein zentrales Lager für den gesamten schwach- und mittelradioaktiven Atommüll aus allen deutschen Atomkraftwerken bauen. Von Würgassen aus sollen die strahlenden Behälter dann nach und nach in reinen Atommüll-Zügen quer durch das südöstliche Niedersachsen zum Schacht Konrad in Salzgitter gebracht werden. Dort entsteht derzeit ein tiefengeologisches Lager für 300.000 Kubikmeter schwach- und mittelaktiven Atommüll. Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Dieses sogenannte Bereitstellungslager wird nur aus einem einzigen Grund nicht direkt am Schacht Konrad gebaut: So
„New Green Deal“ – am Ende wird es heißen „außer Spesen nichts gewesen“ Behörden-Mitteilungen Ökologie 6. März 2020 EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte jüngst die schwedische "Klimaaktivistin" Greta Thunberg zu Gast. (WK-intern) - Stolz präsentierte Frau von der Leyen ihren "New Green Deal", stieß damit aber - erwartbar - auf wenig Gegenliebe. Viel zu lange dauere dies und viel zu unverbindlich sei das, so der Gast aus Schweden. Damit hätte man im Vorfeld rechnen können, denn "Aktivisten" sind selten mit auch nur dem kleinsten Kompromiss zufrieden. Nach Ansicht der Bayernpartei ist eine - mit Maß und Ziel betriebene - stärkere Fokussierung auf den Erhalt unserer Lebensgrundlagen notwendig und sinnvoll. Wie allerdings jemand auf die Idee kommt, dass ausgerechnet Frau von