Forscherteam forscht Flugzeugoberflächen schnell und umweltschonend zu enteisen Forschungs-Mitteilungen Technik 5. März 2020 Eis auf Flugzeugoberflächen birgt potenzielle Gefahren: (WK-intern) - Der Kraftstoffverbrauch steigt, die Aerodynamik wird gestört und der erzeugte Auftrieb sinkt – die Funktionsfähigkeit des Flugzeugs wird beeinträchtigt. Forscherinnen und Forscher am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS haben gemeinsam mit Airbus und der TU Dresden ein Laserverfahren entwickelt, das zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt: Zum einen fällt das Eis von alleine ab und zum anderen ist eine geringere Heizleistung beim Enteisen erforderlich. Mit der Direkten Laserinterferenzstrukturierung lassen sich Oberflächenstrukturen gestalten, die Anti-Icing effektiv ermöglichen. Die Bildung von Eis stellt im Flugverkehr ein Sicherheitsrisiko dar. Setzt sich eine dünne Frostschicht auf den Tragflächen oder
TÜV SÜD präsentiert auf dem 4. Additive Manufacturing Forum 3D-Druck Mitteilungen Technik 4. März 2020 TÜV SÜD auf dem Additive Manufacturing Forum (WK-intern) - Den “3D-Druck” skalierbar und wirtschaftlich zertifizieren TÜV SÜD präsentiert auf dem 4. Additive Manufacturing Forum umfangreiche Leistungen und ist zudem im Tagungsprogramm vertreten. Ein Kernthema ist der Aufbau skalierbarer und wirtschaftlicher Zertifizierungskonzepte. Die europaweite Leitkonferenz der AM-Branche tagt vom 11. bis 12. März in Berlin. „Mit den richtigen Standards und Normen lassen sich selbst sicherheitsrelevante Bauteile additiv fertigen und innerhalb kürzester Zeit in Verkehr bringen“, sagt Gregor Reischle, Head of Additive Manufacturing bei TÜV SÜD. „Das ist gerade in regulierten Branchen wie dem Eisenbahnwesen von entscheidender Bedeutung.“ Ein Beispiel ist eine sogenannte hochbelastete Hängelasche aus
PIK Statement zum Entwurf der EU-Kommission für ein Klima-Gesetz Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. März 2020 Heute soll die EU-Kommission einen Entwurf für ein Klimagesetz vorlegen, mit Regelungen zur Umsetzung von Teilen ihres Green Deal. (WK-intern) - Dazu Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Professor für Klima-Ökonomie an der Technischen Universität Berlin, Deutschland: "Um zur Stabilisierung des Klimas beizutragen, schlägt die Europäische Kommission jetzt ein Klimagesetz vor. Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung - für die Sicherung nachhaltigen Wohlstands ist es an der Zeit, nicht mehr herum trippeln, sondern sich in Bewegung zu setzen. Es genügt aber nicht, die richtigen Ziele zu setzen. Wir brauchen klar definierte Wege und kurzfristige Einstiegspunkte, um die Ziele
Volkswagens erstes E-Car der neuen Generation wird mit Siemens Automatisierungstechnik gefertigt E-Mobilität Kooperationen Mitteilungen Technik 4. März 2020 Siemens unterstützt Volkswagen beim Aufbau einer digitalisierten E-Car-Produktion Siemens entwickelt gemeinsam mit Volkswagen einen Standard für die Produktion der kommenden E-Car-Generation Volkswagen strebt eine Erhöhung des Automatisierungsgrads im Karosseriebau auf 89 Prozent und in der Endmontage auf 28 Prozent an Siemens unterstützt Volkswagen dabei, seine Fertigung im Fahrzeugwerk Zwickau auf die Produktion von Elektroautos umzustellen. Das Unternehmen hat für beide Fertigungslinien Produkte und Systeme geliefert und den Automatisierungsstandard mit entwickelt, der eine flexible Massenproduktion von unterschiedlichen Modellen ermöglicht. „Insgesamt wollten wir den Automatisierungsgrad in der Produktion anheben und gleichzeitig die Komplexität verringern. Wir setzen mit Siemens auf einen langjährigen Partner, der zu den
BayWa schließt 2019 mit deutlicher Ergebnisverbesserung ab Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 4. März 2020 Vorläufige Geschäftszahlen: (WK-intern) - Die BayWa AG hat das Geschäftsjahr 2019 wie geplant mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung abgeschlossen: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 9,3 Prozent auf 188,4 Mio. Euro (Vorjahr: 172,4 Mio. Euro). Auch im Umsatz legte der Konzern zu und erzielte mit 17,3 Mrd. Euro (Vorjahr: 16,6 Mrd. Euro) eine Zunahme von 3,8 Prozent. Der BayWa Konzern hat damit erstmals die Umsatzmarke von 17 Mrd. Euro überschritten. Trotz schwieriger Bedingungen für das Agrargeschäft wie dem Handelsstreit zwischen den USA und China oder trockenheitsbedingten Einflüssen auf nationaler Ebene schaffte es der Konzern, seine Ziele für 2019 zu erreichen: „Dazu hat erneut
Strommärkte durch starken Wind gestärkt Behörden-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 3. März 2020 Die Intraday-Märkte wurden durch den starken Wind gestärkt und erreichten 10.957.614 MWh in Frankreich (+ 25,0%), in GB 4.920.125 MWh (+ 23,8%) bzw. in Deutschland 19.598.313 MWh (+ 9,1%). (WK-intern) - EPEX SPOT power trading results of February 2020 Power markets boosted by strong wind Intraday volume up by 43.7% on year Amsterdam / Bern / Brussels / Leipzig / London / Paris / Vienna - In February 2020, a total volume of 53.1 TWh was traded on EPEX SPOT’s Day-Ahead and Intraday power markets (February 2019: 46.1 TWh). Day-Ahead markets In February 2020, power trading on the Day-Ahead markets on EPEX SPOT accounted for 43,971,969 MWh (February 2019: 39,763,736
GRÜNE LIGA wundert sich, nach Kohleausstieg und Tagebau-Stillstand will Braunkohlekonzern Personal abbauen Mitteilungen Ökologie 3. März 2020 Wirtschaftliche Gründe jenseits des Kohleausstieges (WK-intern) - LEAG-Chef kündigt den Mitarbeitern in Videobotschaft „schmerzhafte Entscheidungen“ an / War Personalabbau seit drei Jahren geplant? In einer gestern verbreiteten Videobotschaft an die Mitarbeiter kündigt der Vorstandschef des Lausitzer Kohlekonzerns LEAG „schmerzhafte Entscheidungen“ und die Verschlankung von Verwaltungsbereichen an. Als Ursachen der aktuell schwierigen Ertragssituation nennt Helmar Rendez die milde Witterung, das Corona-Virus, die Weltwirtschaft, die Gaspreise und die bisher höchste Einspeisung von Windstrom. Zudem habe die LEAG vor allem im Januar Probleme mit der Verfügbarkeit der Kraftwerke gehabt. Damit räumt die LEAG ein, dass die Ursachen weder im geplanten Kohleausstiegsgesetz noch im zurückliegenden Stillstand des
Einsparpotenziale: Fraunhofer wollen Zukunft des Leichtbaus effizient und bezahlbar machen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 3. März 2020 Leichtbau ist und bleibt eine Schlüsseltechnologie für zahlreiche Industrien, von der Fahrzeug- und Flugzeugtechnik über den Schiffbau bis zur Raumfahrt. (WK-intern) - Gleichzeitig bietet er durch den Ansatz der Gewichtsreduktion hohe Einsparpotenziale im Hinblick auf klimaschädliche Emissionen. Ein Hemmnis stellen bisher die vergleichsweise hohen Kosten dar. Im EU-Projekt ALLIANCE haben sich Autohersteller, Zulieferer und Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen, um dies zu ändern – koordiniert von Daimler und dem Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF. Das positive Ergebnis: Bis zu 33 Prozent leichtere Komponenten bei nicht einmal drei Euro Mehrkosten pro eingespartem Kilogramm lassen sich tatsächlich realisieren. Angesichts des Klimawandels gilt es, schädliche Emissionen von Autos zu
BEE fordert EU soll nicht erneut zur Mitsprache beim EEG ermuntert werden Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 3. März 2020 EEG-Umlage zu senken, ohne die Beihilfefreiheit des EEG zu gefährden (WK-intern) - „Wir finanzieren über das Erneuerbare-Energien-Gesetz eine Erfolgsgeschichte. Erneuerbare Energien werden immer günstiger und sind damit ein wichtiger Standortfaktor für unsere Wirtschaft. (WK-intern) - Der Kostenvorteil der Erneuerbaren Energien muss jetzt endlich auch an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben werden“, betont Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie. „Die Erneuerbaren-Branche fordert daher schon lange, die Stromsteuer deutlich zu senken und die Industrieprivilegien zur Entlastung der energieintensiven Industrie direkt aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren. Beides ist möglich, ohne die Beihilfefreiheit des EEG zu gefährden. Jede Maßnahme, die die Koalition ergreifen will, um Bürger und
Forschung: Sonnenstrom für Fassaden Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 3. März 2020 Photovoltaikelemente befinden sich meist auf Hausdächern – schließlich ist dort die Sonneneinstrahlung am höchsten. (WK-intern) - PV-Elemente an Fassaden können die Energieversorgung jedoch sinnvoll ergänzen, wie Forscherinnen und Forscher am Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP herausgefunden haben: Sie lassen sich ansehnlich integrieren und liefern 50 Prozent mehr Energie als bislang dort montierte Elemente. Selbst Betonwände sind geeignet. Photovoltaikelemente gehören aufs Dach – schließlich bekommen sie dort am meisten Sonnenlicht ab. Doch dies ist nur die halbe Wahrheit: Sinnvoll ist es darüber hinaus, PV-Elemente an den Fassaden anzubringen. Zum einen gibt es dort viel ungenutzte Fläche, zum anderen kann der dort gewonnene Strom die Energieversorgung
My Job My Bike – Wie Firmen-E-Bikes zum Incentive für Mitarbeiter werden E-Mobilität Mitteilungen 3. März 2020 Verstopfte Straßen im Berufsverkehr und die nervenaufreibende Parkplatzsuche vor dem Büro sind für viele Arbeitnehmer ständige Begleiter auf ihrem täglichen Weg zur Arbeit. (WK-intern) - Aus diesem Grund hat der Elektromobilitätsanbieter Greenstorm die Initiative „My Job My Bike“ ins Leben gerufen: Für einen geringen monatlichen Betrag können Unternehmen E-Bikes ausleihen und diese ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen. So soll nicht nur das Bewusstsein für umweltfreundliche Mobilität gesteigert und ein klarer Beitrag für den Klimaschutz geleistet werden, auch die Bindung der Arbeitnehmer an das Unternehmen wird verstärkt. Zusätzlich erhalten Angestellte über Greenstorm stark vergünstigte Hotelgutscheine für die Urlaubsbuchung bei über 1.600 Partnerhotels. In einer
Damit man das Balsaholz aus Rotorblättern zurückgewinnen und wiederverwerten kann Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft 3. März 2020 Balsaholz intelligent zurückgewinnen und wiederverwerten (WK-intern) - 30 000 Windenergieräder drehen sich in Deutschland. Viele von ihnen kommen langsam in die Jahre. 2019 mussten 2000 Rotorblätter entsorgt werden, 2024 werden es schon 15 000 sein. Doch wohin mit den bis zu 90 Meter langen und rund 15 Tonnen schweren Ungetümen? Eine Lösung haben Forscherinnen und Forscher vom Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI parat: Mithilfe einer neuen Recyclingtechnik ist es ihnen gelungen, das in den Rotorblättern enthaltene Balsaholz zurückzugewinnen und etwa zu Dämmstoffmatten für Gebäude zu verarbeiten. Alte Windkraftanlagen müssen entsorgt werden – wegen Materialermüdung oder einfach, weil sie noch größeren und effizienteren Anlagen weichen.