TenneT bestellt Arina Freitag als neuen Chief Financial Officer Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 4. Januar 20224. Januar 2022 Seit 1. Januar 2022 ist Arina Freitag neue Chief Financial Officer (CFO) des europäischen Netzbetreibers TenneT. (WK-intern) - Zuvor war sie Geschäftsführerin der Flughafen Stuttgart GmbH. Freitag folgt auf Otto Jager, der das Unternehmen Ende 2021 verlassen hat. „Die Aufgabe als Finanzvorstand übernehme ich zu einer besonders spannenden Zeit. In diesem Jahrzehnt wird es Rekordinvestitionen in die Energiewende in Deutschland, den Niederlanden und Europa brauchen. Nur so werden die ambitionierten Ziele und Zeitpläne auf dem Weg zur Klimaneutralität erreichbar. Wichtig ist, dass der regulatorische Rahmen Innovationen und die Digitalisierung in der Energiewirtschaft deutlich begünstigt. TenneT wird als Übertragungsnetzbetreiber, der das gigantische Offshore-Potential der
Vulcan sichert sich weitere Explorationslizenzen für die geothermische Energiegewinnung im Oberrheingraben Forschungs-Mitteilungen Geothermie 4. Januar 2022 Das in Karlsruhe ansässige Unternehmen Vulcan Energie Ressourcen GmbH hat sich fünf neue Lizenzen im Oberrheingraben gesichert. Vulcan strebt die kommerzielle Produktion des CO2-freien Lithiums ab 2024 an. (WK-intern) - Neben einer Gewinnungslizenz für Erdwärme erweitert Vulcan mit vier neuen Explorationslizenzen sein bisheriges Aufsuchungsgebiet für die geothermische Energiegewinnung und klimafreundliches Lithium um 325 km2. Die Lizenzrechte erstrecken sich damit auf über 1000 km2 und umfassen die Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz sowie Hessen. Die Erweiterung der Lizenzen steht im Einklang mit der Weiterentwicklung des Zero Carbon Lithium™-Projektes. Der enorme Zuwachs von künftigen Abnehmern und die starke Nachfrage nach Lithium auf dem europäischen Batteriemarkt bestärken das
Mikro-Bohrturbine verbessert Effizienz der Geothermie Forschungs-Mitteilungen Geothermie 4. Januar 2022 Als saubere und vor allem grundlastfähige Energiequelle wird Geothermie immer wichtiger. (WK-intern) - Doch die teilweise mehrere tausend Meter tiefen Bohrungen sind riskant und können manchmal auch fehlgehen. Fraunhofer-Wissenschaftler haben nun ein innovatives Werkzeug entwickelt, das zusätzliche Zweigbohrungen von der Hauptbohrung aus ermöglicht. Das senkt das Risiko von Fehlbohrungen und verbessert die Förderleistung. Erdwärme ist eine unerschöpfliche Energiequelle. Tief in der ca. 30 Kilometer dicken Erdkruste findet sich heißes Wasser in Reservoiren, Klüften oder Rissen. Bereits in 5000 Meter Tiefe hat das Wasser bis zu 200 °C. In Geothermie-Anwendungen wird es über eine Förderbohrung nach oben gepumpt. Dann kann es beispielsweise Dampfturbinen zur
KIT erhält 23 Millionen Euro für Forschung an Feststoffbatterie E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 4. Januar 2022 Das BMBF-Kompetenzcluster für Festkörperbatterien (FestBatt) startet in die zweite Förderphase (WK-intern) - Die Plattform Charakterisierung wird unter Koordination des KIT fortgeführt Mehr Sicherheit, größere Speicherkapazitäten, kürzere Ladezeiten – Festkörperbatterien sollen herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien zukünftig in fast allen Leistungsparametern übertreffen. Grundlagen dafür hat das Batterie-Kompetenzcluster FestBatt unter Beteiligung von Forschenden des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) erarbeitet. In einer zweiten Förderphase werden nun komplette Batteriesysteme und Methoden für die Produktion entwickelt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit rund 23 Millionen Euro. Eine Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Batterie könnte der Elektromobilität schon in wenigen Jahren den entscheidenden Anstoß geben. Davon ist Professor Helmut Ehrenberg, Koordinator der
Grünes Bundesumweltminister*innen stellen sich gegen EU-Green Deal-Taxonomie Entscheidung Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 4. Januar 2022 Bundesumweltminister*innen meint: Neue Atomreaktoren sind nicht finanzierbar (WK-intern) - Das grüne Bundesumweltminister*innen erklärt, es halte trotz der neuen EU-Vorlage, die Atomkraft als nachhaltige Energieform einstuft, die Finanzierung weiterer Reaktoren in Deutschland für unwahrscheinlich. "Die Frage, ob jetzt diese Energieform von der Taxonomie als nachhaltig bewertet werde, zieht nach meiner Einschätzung nicht zwangsläufig massive Investitionen in beispielsweise Atomkraft von privaten Investoren nach sich", so das Umweltminister*innen im phoenix-Interview. "Die werden sich trotzdem gut überlegen, ob sie in diese sehr teure, sehr riskante Technologie investieren wollen. Ohne massive Finanzströme aus dem privaten wie dem öffentlichen Sektor sehe ich nicht, dass neue Reaktoren finanzierbar sind." Die
eingetragener Verein Germanwatch sieht Signalwirkung einer grüngewaschenen EU-Taxonomie Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 3. Januar 2022 EU droht durch „Greenwashing“ Glaubwürdigkeit bei Umsetzung des European Green Deal zu untergraben (WK-intern) - Atomenergie und fossiles Erdgas für eine Übergangszeit als „nachhaltige“ Aktivitäten? Germanwatch kritisiert den am Silvesterabend versendeten Kommissionsentwurf zur Taxonomie Die Ampel-Koalition muss nun schnell klare und einheitliche Position auf EU-Ebene vertreten Die im Entwurf der EU-Kommission angekündigte Aufnahme von Atomenergie und Erdgas als „nachhaltige“ Investitionen in die EU-Taxonomie ist aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch ein grober Fehler. „Es ist ein Etikettenschwindel, Atomkraft und Erdgas in der nun vorgeschlagenen Form als nachhaltige Aktivitäten zu kennzeichnen,“ kommentiert Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. Neben diesem grundsätzlichen Webfehler seien auch wichtige
Neujahrs-Herausforderung von Vattenfall: Kein Schwein gehabt Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 3. Januar 20223. Januar 2022 Neujahrs-Challenge: Vattenfall macht mit beim "Veganuary" (WK-intern) - Sich zum Jahreswechsel gute Vorsätze vorzunehmen ist weit verbreitet. Wieder mehr Sport machen, sich gesünder ernähren, etwas für die Umwelt tun – das sind die Klassiker. Vattenfall nutzt diese Aufbruchsstimmung für eine Neujahrs-Challenge und ruft sowohl Kund:innen als auch Mitarbeiter:innen auf, einfach mal einen Monat lang Fleisch & Co vom Speiseplan zu streichen und stattdessen genussvolle Alternativen auszuprobieren. Der Energieversorger ist nämlich beim #Veganuary dabei und hat sich dafür etliches einfallen lassen. „Veganuary“ setzt sich aus den Wörtern vegan und January – auf deutsch Januar – zusammen. Die Idee dahinter ist es, sich im Januar teilweise
Schweizer Bundesrat genehmigt Richtplananpassung des Kantons Jura in Bezug auf die Windenergienutzung Behörden-Mitteilungen Windenergie Windparks 3. Januar 2022 Um die Produktion von Windenergie zu unterstützen, hat der Kanton Jura seinen Richtplan überarbeitet und fünf neue Windenergiegebiete ausgeschieden. (WK-intern) - Er trägt damit wesentlich dazu bei, die Energiestrategie 2050 des Bundes umzusetzen. An seiner Sitzung vom 10. Dezember 2021 hat der Bundesrat die Änderungen im jurassischen Richtplan betreffend Windenergienutzung genehmigt. Dies ermöglicht dem Kanton, die Planung seines Modellprojekts am Standort Haute Borne so rasch als möglich in Angriff zu nehmen. 2017 hat die Schweizer Stimmbevölkerung die Energiestrategie 2050 des Bundes gutgeheissen. Die Stromproduktion aus erneuerbaren und lokal vorhandenen Energiequellen wie Sonne, Wind, Biomasse und Umgebungswärme soll ausgebaut werden, damit zum einen der steigende
Die Installation von Solarmodulen legte 2021 um 10 Prozent zu Mitteilungen Ökologie Solarenergie 3. Januar 2022 BSW-Branchenbarometer: Solarwirtschaft blickt zuversichtlich ins Jahr 2022 Klimaschutz-Sofortprogramm noch vor Ostern erforderlich Regierungsziele umsetzen und die Solardach-Nachfrage entsprechend zeitnah verdreifachen (WK-intern) - Der Absatz von Solarmodulen legte 2021 gegenüber dem Vorjahr um rund zehn Prozent zu. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr etwa 240.000 Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 5,3 Gigawatt (GW) neu installiert, so die vorläufige Bilanz des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW). Zum Vergleich: 2020 wurden der Bundesnetzagentur 184.000 Photovoltaik-Systeme mit einer Gesamtleistung von 4,8 Gigawatt neu gemeldet. Rund 10 Prozent des heimischen Stromverbrauchs werden inzwischen aus Photovoltaikanlagen gedeckt. Nach den Klimaschutz-Vorhaben der Ampel-Koalition soll die jährlich neu installierte Photovoltaik-Leistung zeitnah verdreifacht werden. Aus dem jüngsten
Sachsen-Anhalt: Nachfragehoch für Dachanlagen sorgt für Erstaunen Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 3. Januar 2022 Ausschreibungsergebnis für Dachanlagen sorgt auch bei Sun Contracting für Erstaunen (WK-intern) - Mit einem Volumen von 150 Megawatt ging Deutschland in die erste Ausschreibung für Photovoltaik-Dachanlagen zu Ende. Am Ende der Ausschreibungsrunde wurden 168 Gebote mit einer gesamten Photovoltaikleistung von 213 Megawatt abgegeben – der durchschnittliche Zuschlagswert kann sich mit 6,88 Cent pro Kilowattstunde sehen lassen. Die regionale Verteilung der Zuschläge ist auch für Sun Contracting spannend. Mit Zuschlägen zwischen 5,35 Cent und 7,89 Cent pro Kilowattstunde sauberer Solarenergie wurden Projekte in der ersten Ausschreibungsrund für Dach-Photovoltaikanlagen bezuschlagt. Neben der parallellaufenden Ausschreibung für Freiflächenanlagen, war auch jene für Dachanlagen weit überzeichnet. Vorreiter Sachsen-Anhalt Die regionale Verteilung
DUH: Olaf Scholz riskiert klimapolitische Reputation der Bundesregierung Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 1. Januar 2022 Der heute von der Europäischen Kommission bekannt gewordene Vorschlag für die EU-Taxonomie gibt Erdgas- und Atomkraftprojekten den Status nachhaltiger Aktivitäten und ermöglicht damit die privilegierte Finanzierung solcher Projekte. (WK-intern) - Die DUH kritisiert aufs Schärfste, dass damit umweltschädliche Investitionen unter einem grünen Deckmantel ermöglicht werden. Offenbar hat sich Bundeskanzler Olaf Scholz für die Aufnahme von fossilem Gas in die Taxonomie eingesetzt und dafür im Gegenzug den französischen Wunsch nach Aufnahme der gefährlichen Atomkraft unterstützt. Die DUH fordert von den Mitgliedsstaaten und dem Europäischen Parlament, sich im weiteren Prozess klar gegen diese Ausgestaltung der Taxonomie zu positionieren und sich für eine Neuvorlage des Rechtsaktes
EU-Kommission bescheinigt Atomkraft- und Gaskraftwerken die Nachhaltigkeit Mitteilungen Ökologie Technik 1. Januar 2022 Aufnahme der Atomkraft zerstört Glaubwürdigkeit der Nachhaltigkeitstaxonomie (WK-intern) - An Neujahr wurde ein Vorschlag der EU-Kommission öffentlich, Atomkraft und Gas in die EU-Nachhaltigkeits-Taxonomie aufzunehmen. Hierzu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Mit der Aufnahme in die Taxonomie privilegiert die EU die Untergangstechnologie Atomkraft ein weiteres Mal. Damit betreibt die EU-Kommission Greenwashing im großen Stil und zerstört die Glaubwürdigkeit der Taxonomie. Die Hochrisikotechnologie Atomkraft ist unvereinbar mit dem Grundprinzip der Taxonomie, keinen Schaden zuzufügen. Schon der bislang produzierte Atommüll lässt das Prinzip des „Do No Harm“ lächerlich erscheinen. Auch die vorgesehenen Zusatzkriterien sind nichts als Augenwischerei: Bereits nach dem mehrfachen GAU von Fukushima wurden die