Bundesregierung will Gesetz zur Speicherung von Kohlendioxid im Meeresgrund Behörden-Mitteilungen Offshore Ökologie Technik 13. Dezember 2025 Bundesregierung legt Gesetzentwürfe für Offshore-CCS vor (WK-intern) - Die Bundesregierung will die Voraussetzungen für die Speicherung von Kohlendioxid (Carbon Capture and Storage, CCS) im Meeresgrund schaffen. Dafür hat sie einen Gesetzentwurf „zur Änderung des Hohe-See-Einbringungsgesetzes“ (HSEG, 21/3195) vorgelegt, den der Bundestag am kommenden Donnerstag in erster Lesung debattieren wird. Mitberaten wird in diesem Zusammenhang ein weiterer Gesetzentwurf (21/3194), der die rechtlichen Grundlagen für den Export von Kohlendioxid (CO2) für Offshore-CCS nach dem London-Protokoll schaffen soll. Ziel der HSEG-Novelle ist es, für den Bereich der Hohen See im Sinne des Hohe-See-Einbringungsgesetzes die Voraussetzungen für die Speicherung von CO2 zu schaffen, um so die Emission
Startschuss für den Stuttgart Climate Tech Hub (S-CTH) Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. Dezember 2025 Mit dem Projekt »Stuttgart Climate Tech Hub (S-CTH)« entsteht am Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart (IZS) eine innovative Multi-Projekt-Plattform sowie ein modulares und regulatorisches Testfeld für klimafreundliche Technologien, nachhaltige Transformation und Co-Innovation zwischen Forschung und Wirtschaft. (WK-intern) - Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert das Vorhaben mit über vier Millionen Euro bis Ende 2027. Der S-CTH soll neue Maßstäbe in der Verbindung von Forschung, Praxis und gesellschaftlicher Verantwortung setzen. Interessierte Unternehmenspartner können sich ab sofort beteiligen. Fraunhofer-Institute eröffnen Innovationsplattform für klimafreundliche Technologien am Campus der Fraunhofer-Gesellschaft in Stuttgart »Der ›Stuttgart Climate Tech Hub‹ ist ein wichtiger Impuls für die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes. Durch
Forschung: Bedeutung der Windkraft für eine kostengünstige Energieversorgung Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie Windparks Wirtschaft 13. Dezember 202513. Dezember 2025 Modellrechnungen zeigen Bedeutung der Windkraft für eine kostengünstige Energieversorgung Thüringens (WK-intern) - Eine aktuelle Untersuchung des Instituts für Regenerative Energietechnik (in.RET) der Hochschule Nordhausen analysiert im Rahmen des vom Freistaat geförderten* Forschungsprojektes ZO.RRO II, wie sich unterschiedliche Ausbaupfade der Windkraft auf die Struktur und die Gesamtkosten der Energieversorgung in Thüringen bis 2045 auswirken. Grundlage der Analyse ist ein detailliertes Energiesystemmodell, das die regionale Energieversorgung im Stundenverlauf abbildet und sowohl technische Potenziale als auch künftige Energiebedarfe berücksichtigt. *Projektförderung durch das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz Die Ergebnisse zeigen, dass die Verfügbarkeit von Windkraft Kosten und Zusammensetzung des Energiesystems stark beeinflusst. In den Modellrechnungen
Reiche unterzeichnet Verträge zum vorzeitigen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung Einleitung Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 13. Dezember 2025 Bundesministerin Reiche unterzeichnet gemeinsam mit LEAG die öffentlich-rechtlichen Verträge zum vorzeitigen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung (WK-intern) - Bundesministerin Reiche hat am Donnerstag, 11. Dezember 2025, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertreten der LEAG den öffentlich-rechtlichen Vertrag zur Absicherung der Entschädigungszahlungen für den vorzeitigen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung unterzeichnet. Der öffentlich-rechtliche Vertrag regelt einzelne Modalitäten der Auszahlung der Entschädigung und stellt u.a. durch entsprechende Garantien sicher, dass die vom Bund in die Vorsorgegesellschaften eingezahlten Mittel auch tatsächlich und ausschließlich für die im Kohleverstromungsbeendigungsgesetzes (KVBG) vorgesehenen Rekultivierungsmaßnahmen verwendet werden. Damit kann ein Entschädigungsbetrag von bis zu 1,75 Milliarden Euro für die endgültige Stilllegung aller Braunkohlekraftwerke der
Molekulares Feintuning steigert Wirkungsgrad von Tandem-Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 13. Dezember 2025 LMU-Forschende entwickeln erstmals in München hocheffiziente Perowskit-Silizium-Tandemzellen. (WK-intern) - Durch gezieltes molekulares Design steigert das Team Stabilität und Ladungstransport auf Siliziumzellen in Industriequalität und erreicht eine Effizienz von 31,4 Prozent. Die Technologie ist auf den Einsatz in industriellen Photovoltaik-Anwendungen sowie in Satelliten im niedrigen Erdorbit ausgerichtet. Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen gelten als Schlüsseltechnologie für die Photovoltaik. Ihr Aufbau erlaubt es, Sonnenlicht effizienter zu nutzen als bei herkömmlichen Siliziumzellen: Während die obere Perowskit-Schicht den energiereichen blauen Anteil des Lichts absorbiert, fängt die darunterliegende Silizium-Schicht den roten Bereich ein. Das Zusammenspiel beider Materialien ermöglicht eine deutlich höhere Lichtausbeute. Ein internationales Forschungsteam um Dr. Erkan Aydin, Forschungsgruppenleiter an der LMU,
vbw fordert Abbau von mindestens 10 % der Verwaltungsvorschriften in 2026 Mitteilungen Technik 13. Dezember 2025 Auf einem Kongress der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. diskutierten Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über den Fortschritt der Bundesregierung bei Deregulierung und Digitalisierung. (WK-intern) - Dabei betonte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Die überbordende Bürokratie hängt unseren Unternehmen wie ein Mühlstein um den Hals. Sie schränkt ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit stark ein. Der Staat muss seine administrativen Ansprüche weiter deutlich zurückfahren, Leistungen effizienter zur Verfügung stellen und auf allen Ebenen Abläufe vereinfachen und beschleunigen.“ Die vbw begrüßt, dass die Dringlichkeit dieses zentralen Anliegens der Wirtschaft inzwischen auch in Berlin verstanden ist und sich das neu eingerichtete Bundesministerium für Digitales und
E-Methanol als Schiffskraftstoff Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 12. Dezember 2025 EU-Projekt POSEIDON bringt Wertschöpfungskette „E-Methanol als Schiffskraftstoff“ auf den Weg (WK-intern) - Das EU-Projekt POSEIDON befasst sich mit der Demonstration der Verwendung von synthetischem Methanol (E-Methanol) als nachhaltigem Kraftstoff für die Schifffahrt. Im zweiten Projektjahr, in der Mitte seiner Laufzeit, wurden bedeutende Fortschritte erzielt, insbesondere hinsichtlich der Charakterisierung der Wertschöpfungskette „E-Methanol als Schiffskraftstoff“, der Entwicklung von Modellierungswerkzeugen, und des Baus der ICODOS-Prototypanlage. Diese Ergebnisse ebnen den Weg für die Durchführung von Folgenabschätzungen für die beiden Fallstudien Valencia und Thessaloniki, die Replizierbarkeit des Konzepts auf andere Standorte, sowie für Demonstrationen und Tests, die die Hauptaktivitäten der zweiten Hälfte des Projekts sein werden. Das Steinbeis Europa
Um ein Gegengewicht gegen die Befreier USA, England, Frankreich und Russland zu schaffen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik Verbraucherberatung 12. Dezember 2025 Deutscher Innovationsvorsprung wird seit Jahren vorsätzlich an China verschenkt! (WK-intern) - China ist jetzt wirtschaftlich so stark geworden, dass es deutsche Industrien in die Ecke gedrängt hat. Die Volksrepublik betreibt seit jeher eine harte Industriepolitik, die konsequent auf eigene Interessen ausgerichtet ist. Bestimmte Bereiche werden massiv subventioniert, was deutsche Unternehmen in eine schwierige Lage bringt, da sie nicht annähernd dieselben Fördermittel erhalten. Doch ein Teil der Probleme ist auch hausgemacht. Unsere größte Stärke war immer die innovative Schaffenskraft – darin waren wir weltweit führend. Der größte Innovationszerstörer ist inzwischen jedoch merkwürdigerweise das Deutsche Patentamt geworden. Während eine Patentanmeldung in China durchschnittlich 1,5 bis 2 Jahre bis
Neue Telekom Batteriegroßspeicher für grünen Strom in Bamberg Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Mitteilungen Solarenergie Technik Videos Windenergie 12. Dezember 2025 Wer viel Ökostrom kauft und zusätzlich selbst produziert, muss ihn auch speichern können. Ab sofort gehen in Bamberg 24 Megawattstunden (MWh) Speicherkapazität über den neuen Batteriegroßspeicher ans Netz, weitere 24 MWh sind schon angeschlossen Beitrag zur Energiewende: Insgesamt entstehen an mehreren deutschen Telekom Standorten neun Indoor- und Outdoor-Batteriegroßspeicher Gesamtkapazität bis 2026: 126 Megawattstunden (MWh), davon sind 96 MWh bereits angeschlossen (WK-intern) - Im Mai 2024 präsentierte die Telekom in Münster eine Neuheit: Der erste unternehmenseigene Batteriegroßspeicher eines Telekommunikationsunternehmens ging ans Netz. Es folgten weitere große „Akkus“ in Hannover, München und Bamberg. Grüne Stromversorgung durch Batteriegroßspeicheranlagen Batteriegroßspeicher werden verwendet, um überschüssige Wind- und Sonnenenergie zu speichern und bei
KOSTAL besteht erfolgreich TISAX Audit für Informationssicherheit Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Solarenergie Technik 12. Dezember 2025 Ergebnis unterstreicht den Anspruch auf Qualität, Vertrauen und Sicherheit „Made in Germany“ (WK-intern) - Die KOSTAL Industrie Elektrik GmbH & Co. KG hat das TISAX Audit für Informationssicherheit am Standort Hagen erfolgreich abgeschlossen. Das Assessment wurde durch den TÜV Rheinland durchgeführt und bestätigt offiziell das hohe Sicherheitsniveau der KOSTAL-Systeme, Prozesse und organisatorischen Abläufe im Umgang mit sensiblen Daten. TISAX (Trusted Information Security Assessment Exchange) ist der anerkannte Prüf- und Austauschstandard für Informationssicherheit in der Automobilindustrie. Mit der erfolgreichen TISAX-Bewertung erfüllt KOSTAL die branchenweit verbindlichen Anforderungen an ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) – und stärkt zugleich das Vertrauen seiner Partner, Kunden und Lieferanten. „Informationssicherheit ist für uns
Ein statistisches Porträt des Pkw-Markts in Deutschland aus sozialer Sicht E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 12. Dezember 202512. Dezember 2025 Monitor 2025: Elektromobilität und soziale Teilhabe (WK-intern) - Wer nutzt Elektro-Pkw in Deutschland? Zum 1. Januar 2025 lag der Fahrzeugbestand in Deutschland bei über 49 Millionen Pkw, wobei der Anteil von Elektroautos 3,3 Prozent betrug – ein Zuwachs von 0,4 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Bis April 2025 stieg der Anteil auf 3,5 Prozent. Vor allem Frühanwender:innen, sogenannte Early Adopter, nutzen derzeit Elektro-Pkw. Diese Gruppe besteht überwiegend aus Personen mit höherem sozioökonomischem Status. Technologieakzeptanzkurve und Anteil von Elektro-Pkw im deutschen Pkw-Bestand. Innovationsbereitschaft Sozioökonomischer Status Entwicklung des Elektro-Pkw-Markts Benzin- und Diesel-Pkw dominieren weiterhin die Pkw-Neuzulassungen, verlieren jedoch zunehmend Marktanteile. Elektro-Pkw stiegen von 13,5 Prozent im Jahr 2024 auf knapp 18 Prozent im
DLR zeigt erstmals autonomen Betrieb von Solarturmkraftwerk Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 12. Dezember 2025 Erneuerbare Prozesswärme und Strom effizienter erzeugen (WK-intern) - Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat ein Konzept entwickelt, um solarthermische Kraftwerke in Zukunft weitgehend autonom zu betreiben. Erfolgreich erprobt haben die Forschenden das Konzept mit dem solaren Turmkraftwerk des DLR in Jülich. Der autonome Betrieb solcher Anlagen hat das Potenzial, sie effizienter, zuverlässiger und wirtschaftlicher zu machen. Solarthermische Kraftwerke konzentrieren Sonnenstrahlung mit Spiegeln, sogenannten Heliostaten, auf eine kleine Fläche an einem Solarturm. Dort können Temperaturen von bis zu 1.000 Grad Celsius entstehen. Damit wird ein Wärmeträger-Medium erhitzt. Diese Wärme kann genutzt werden für industrielle Prozesse oder zur Stromerzeugung. Alternativ lässt sie