Hochwasser 2013: Elbe-Anrainer ziehen gemeinsame Konsequenzen Behörden-Mitteilungen 5. Dezember 2013 BERLIN - Auf Antrag Schleswig-Holsteins haben die Anrainer der Elbe gemeinsam getragene Aktivitäten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes beraten. Dass ohne die nach dem Hochwasser von 2002 verstärkten Deiche die neue Rekordflut noch verheerendere Schäden angerichtet hätte, stand für die Ministerkonferenz außer Frage. (WK-intern) - Dies galt auch für die Einschätzung, dass zukünftig mit extremen Hochwassern gerechnet werden muss und insbesondere die weitere Rückverlegung von Deichen und Schaffung von zusätzlichen Rückhalteräumen notwendig sind, um der Elbe mehr Raum zu geben. Ergänzend hierzu ist die Verstärkung weiterer Deichabschnitte voranzutreiben. Zu einem weiteren Thema der Ministerkonferenz gehörten die während des Hochwassers schwankenden Vorhersagen der zu erwartenden
Orkantief Xaver: Schleswig-Holsteins Westküste muss mit sehr schwerer Sturmflut rechnen Behörden-Mitteilungen 5. Dezember 20135. Dezember 2013 Neue Prognosen: Schleswig-Holsteins Westküste muss mit sehr schwerer Sturmflut rechnen Vereinzelt Höchstwasserstände möglich (WK-intern) - Küstenschutzminister Robert Habeck: „Die Deiche sind darauf ausgelegt.“ KIEL/HUSUM - Nach neuen Prognosen (Stand 5. Dezember, 12:30 Uhr) muss an der Nordseeküste in der Nacht zum Freitag mit einer sehr schweren Sturmflut gerechnet werden. Die Vorhersagen wurden neu berechnet und um circa einen Meter nach oben korrigiert. Die Wasserstände an den Küsten Dithmarschens und Nordfrieslands werden voraussichtlich um ungefähr 3,50 Meter über dem mittleren Hochwasserstand liegen. Damit könnten an einzelnen Pegeln die bisher eingetretenen die Stände des bisher höchsten Hochwassers von 1976 bzw. 1981 erreicht oder übertroffen werden. „Auf solche
Mehr Lobby für Lebensgrundlage Boden Behörden-Mitteilungen Ökologie 5. Dezember 2013 Weniger Flächen verbrauchen – mehr fruchtbare Böden erhalten Gemeinsame Pressemitteilung von Umweltbundesamt und der Kommission Bodenschutz beim Umweltbundesamt (WK-intern) - In Deutschland werden täglich rund 70 Hektar Boden zu Bauland für Siedlungen- und Verkehrswege umgewidmet, alle drei Tage verschwindet somit die Fläche des Großen Tiergarten in Berlin. Zwar sinkt der Flächenverbrauch in Deutschland seit dem Jahr 2000 langsam, der gegenwärtige Rückgang reicht aber nicht aus, um das nationale Nachhaltigkeitsziel beim Flächenverbrauch zu erreichen. Demnach soll der Flächenverbrauch auf 30 Hektar am Tag bis 2020 reduziert werden. Weltweit gehen Böden in erster Linie durch Bodendegradierung verloren, allein 24 Millionen Hektar jährlich durch Erosion. Dies
Flexible Märkte sind Schlüssel zu effizienter Energiewende Behörden-Mitteilungen 5. Dezember 20135. Dezember 2013 EPEX SPOT führt 2014 negative Preise auf Schweizer Day-Ahead ein Wien/Paris – Erneuerbare sind eine Herausforderung für die Stromsysteme in ganz Europa. (WK-intern) - Der Börsenrat der Europäischen Strombörse EPEX SPOT verfolgt das Thema seit Jahren und fordert kontinuierlich Anpassungen des Marktes. Flexible Werkzeuge für kurzfristigen Stromhandel sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende und gleichzeitige Versorgungssicherheit. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass liquide Intraday-Märkte eines der besten Mittel zur Integration von Erneuerbaren sind. EPEX SPOT untersucht beständig Möglichkeiten, wie diese Märkte weiter optimiert werden und der Handel näher an den Lieferzeitpunkt gerückt werden können, um fluktuierende Stromquellen effizienter vermarkten zu können. Der
Umweltbundesamt: Ein (fast) treibhausgasneutrales Deutschland ist möglich Behörden-Mitteilungen 5. Dezember 2013 UBA-Studie: Auch große Industrieländer können ihre CO2-Emissionen bis 2050 um 95 Prozent senken Kann ein Industrieland wie Deutschland seine menschengemachten Treibhausgasemissionen fast vollständig vermeiden? (WK-intern) - Die Antwort, die das Umweltbundesamt (UBA) in einer neuen Studie gibt, fällt positiv aus: „Technisch ist es möglich, den Treibhausgasausstoß im Vergleich zu 1990 um fast 100 Prozent zu vermindern. Und zwar mit heute schon verfügbaren Techniken.“, sagte UBA-Präsident Jochen Flasbarth. „Unser jährlicher Pro-Kopf-Ausstoß von heute über 10 Tonnen CO2-Äquivalente kann auf weniger als eine Tonne pro Kopf im Jahr 2050 sinken. Im Vergleich zu 1990, dem internationalen Bezugsjahr, entspricht das einer Reduktion um 95 Prozent.
Eigentümer sind verpflichtet, erstmals ihr Trinkwasser analysieren zu lassen Mitteilungen 5. Dezember 2013 Neues System zur Trinkwassererwärmung erspart Kosten und Ärger Stichtag 31.12. für Eigentümer von Mehrfamilienhäusern (WK-intern) - Eigentümer von Mehrfamilienhäusern sind verpflichtet, erstmals ihr Trinkwasser analysieren zu lassen. Und zwar schnell: Die Frist für die erste Probe läuft am 31. Dezember aus. So will der Gesetzgeber Bewohner unter anderem vor Infektionen mit Legionellen schützen. Eigentümer können sich ihre alte Warmwasseranlage innerhalb von zwei Tagen ersetzen lassen, teilt jetzt Solvis mit. Das Braunschweiger Unternehmen ist Spezialist für effiziente Heiztechnik und Trinkwasserhygiene. Die neue Trinkwasserverordnung fordert von Eigentümern in Mehrfamilienhäusern, alle drei Jahre ein zertifiziertes Labor mit Wasserproben zu beauftragen. Das gilt für Häuser ab drei Parteien,
Umweltschutzverein entsetzt über sozialdemokratische Klima-Grundwerte Mitteilungen Ökologie 5. Dezember 2013 Klimaschutz „widerspricht den sozialdemokratischen Grundwerten“ Der „Vorwärts“ hat also eine bezahlte SFV-Anzeige, die auf die Dringlichkeit einer Energiewende und auf die insofern katastrophalen Formulierungen im Koalitionsvertrag aufmerksam machen sollte, abgelehnt, weil diese Anzeige „den sozialdemokratischen Grundwerten widersprechen“ würde. (WK-intern) - Eine derart grundwertwidrige Anzeige ließen, so wurden wir beschieden, die „Richtlinien“ des Blattes nicht zu. Gegen solche Richtlinien haben wir im Prinzip nichts einzuwenden. Es wäre fatal, wenn das SPD-Organ zum Beispiel Reklame für die Zerschlagung der deutschen Gewerkschaften oder für die Wahl der „Partei bibeltreuer Christen“ abdrucken müsste. Aber was an unserem Anzeigentext stand im Widerspruch zu den sozialdemokratischen Grundwerten? In der
Orkantief Xaver rast auf Schleswig-Holstein zu, schwere Sturmflut wird erwartet Behörden-Mitteilungen News allgemein Schleswig-Holstein 4. Dezember 2013 Schwere Sturmflut zu erwarten – Küstenschutzminister Robert Habeck: „Unsere Schutzanlagen sind in einem guten Zustand“ KIEL - Als Folge des Orkantiefs „Xaver“ wird es an der Nordseeküste nach den Vorhersagen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrologie zu einer Folge von schweren Sturmfluten kommen. (WK-intern) - Nach diesen Vorhersagen wird das Hochwasser in den frühen Nachmittagsstunden des 5. Dezember zwischen zwei und 2,50 Meter höher auflaufen als das mittlere Hochwasser, das folgende Hochwasser in den Nachtstunden vom 5. auf den 6. Dezember und in den Morgenstunden des 6. Dezember könnte noch einige Dezimeter höher auflaufen. Beim Nachmittagshochwasser am 6. Dezember ist ein
Transporte von radioaktiven Abfällen durch Schleswig-Holstein Behörden-Mitteilungen Schleswig-Holstein 4. Dezember 2013 KIEL - Transporte von radioaktiven Abfällen von Kernkraftwerk Krümmel nach dem Kernkraftwerk Brunsbüttel In Schleswig-Holstein müssen in den kommenden Wochen radioaktive Abfälle transportiert werden. Es handelt sich um getrocknete Filterkonzentrate aus dem Kernkraftwerk Krümmel, die in die Transportbereitstellungshalle II des Kernkraftwerks Brunsbüttel verbracht werden sollen. (WK-intern) - Die Filterharze dienten im Reaktorbetrieb in Krümmel dazu, radioaktive Emissionen sehr gering zu halten. Die Abfälle sollen in 15 Gusscontainern transportiert werden. Das sind Spezialbehälter, die alle Anforderungen des strengen deutschen Strahlenschutzrechts erfüllen. Grund für die Verlagerung nach Brunsbüttel sind die fehlenden Lagerkapazitäten in Krümmel. Hinzu kommt, dass das Endlager „Konrad“ für radioaktive Abfälle mit vernachlässigbarer
Demo gegen den fahrlässigen Umgang mit den Atomkraft-Gefahren Mitteilungen News allgemein 4. Dezember 2013 Anti-Atom-Protest vor Innenministerkonferenz in Osnabrück Innenminister müssen Katastrophenschutz an Erfahrungen aus Fukushima anpassen (WK-intern) - Bei der Innenminister-Konferenz von Bund und Ländern ab heute in Osnabrück steht auch der Katastrophenschutz bei Atomkraftwerken auf der Tagesordnung. Vor dem Tagungshotel demonstrieren Atomkraftgegner. Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Fast drei Jahre nach Fukushima ist es höchste Zeit, dass der Katastrophenschutz in Deutschland an die Erfahrungen aus Japan angepasst wird. Die Vorschläge aus der Strahlenschutzkommission (SSK) zur Ausweitung der Evakuierungszonen rund um die Atomkraftwerke und der Absenkung der Grenzwerte für die dauerhafte Umsiedlung sind zwar absolut nicht ausreichend. Aber bevor die Minister gar nichts
Osram erhält Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt Dezentrale Energien Mitteilungen Technik 4. Dezember 2013 Bundesumweltministerium und BDI zeichnen Beleuchtungskonzept für Regionen abseits von Stromnetzen aus Rund 1,3 Milliarden Menschen weltweit haben keinen Zugang zum Stromnetz und sind in puncto Beleuchtung von offenem Feuer oder Leuchten abhängig, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. (WK-intern) - Um diesem Umstand entgegen zu wirken, hat Osram ein Beleuchtungskonzept für Regionen ohne Anschluss an Stromnetze (Off-Grid Lighting Konzept) entwickelt, das alle Aspekte von Nachhaltigkeit berücksichtigt. Für das Konzept erhielt Osram nun den Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt in der Kategorie „Klima- und Umweltschutztechnologietransfer in Entwicklungs- und Schwellenländer“. Verliehen wurde der Preis vom Bundesumweltministerium und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). „Wir
Herausforderung: Alternativenergie braucht Speicherkraftwerke Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 4. Dezember 2013 Wohin mit der Energie? Ein höherer Anteil an Alternativenergie erhöht auch den Bedarf an Speicherkraftwerken. (WK-intern) - An der TU Wien wurden Szenarien bis 2050 durchgerechnet: Österreich ist in einer deutlich besseren Situation als Deutschland. Variable Energiequellen wie Sonne und Wind sollen in den nächsten Jahren noch weiter erschlossen werden. Doch wohin mit der Energie, wenn man sie gerade nicht braucht? Und woher bekommt man sie, wenn das Wetter nicht mitspielt? Die TU Wien hat im Rahmen des von der EU-Kommission mitfinanzierten Forschungsprojekts „stoRE“ die Zukunft der Alternativenergie und des Speicherbedarfs untersucht. Österreich ist durch die Kapazitäten der heimischen Pumpspeicherkraftwerke in einer günstigen