Energieunion: Gabriel trifft den neuen Vizepräsidenten der Europäischen Kommission Maros Sefcovic Behörden-Mitteilungen 12. Dezember 2014 Heute traf der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, zu einem ersten Gespräch mit Maros Sefcovic, dem neuen Vizepräsidenten der Europäischen Kommission für die Energieunion, zusammen. (WK-intern) - Im Zentrum des konstruktiven Gesprächs stand das von Vizepräsident Sefcovic verantwortete Projekt einer Energieunion. Bundesminister Gabriel: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Vizepräsident Sefcovic. Die Energiewende werden wir nur gemeinsam mit unseren europäischen Nachbarn schaffen. Daher hat die Zusammenarbeit mit ihnen in den Bereichen Versorgungssicherheit, Strommarktdesign und Förderung erneuerbarer Energien für mich Priorität. Die Energieunion sollte auf dem bestehenden EU-Rahmen für Energiepolitik aufbauen. Dabei sind mir zwei Dinge besonders wichtig: Zum einen
BDEW veröffentlicht Studie zum Heizungsmarkt Mitteilungen 12. Dezember 2014 Alter von Heizungsanlagen in Deutschland bedenklich Müller: Potenzial für CO2-Senkung ist immens / Wärmemarkt muss stärker in den Fokus rücken Berlin - Die Heizungsanlagen in Deutschland sind im Durchschnitt 17,6 Jahre alt. 36 Prozent aller Heizungsanlagen wurden sogar vor dem Jahr 1995 eingebaut und sind damit älter als zwanzig Jahre. Ein Großteil der Heizungsanlagen im Gebäudebestand ist somit nicht auf dem Stand der Technik. Das zeigt eine neue Studie des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zum Heizungsmarkt. Für die vom Marktforschungsinstitut GfK, Nürnberg, durchgeführte Studie unter dem Titel "Wie heizt Deutschland?" wurden über 5.000 Haushalte im gesamten Bundesgebiet befragt. "Die Ergebnisse zeigen
BayWa r.e. gründet Standort in Edinburgh Mitteilungen 12. Dezember 2014 BayWa r.e. renewable energy GmbH, ein Tochterunternehmen des Münchner Handels- und Dienstleistungskonzerns BayWa AG, eröffnet einen neuen Standort in Edinburgh. Stadtrat Frank Ross, der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses der Stadt Edinburgh, sagt: „Ich freue mich, BayWa r.e. in Edinburgh willkommen zu heißen. Die Investitionen von BayWa r.e. sind auch erwähnenswert, da sie die enge Verbindung zwischen Edinburgh und München weiter verstärken. Dieses Jahr feiert die Städtepartnerschaft zwischen den Städten ihr 60. Jubiläum.“ München - Auch der Zweite Bürgermeister der bayrischen Landeshauptstadt, Josef Schmid, verweist besonders stolz auf die Städtefreundschaft: „Im Rahmen der 60-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Edinburgh und München hat gerade die wirtschaftliche Zusammenarbeit
Treibhausgasemissionen im EU-Verkehrsbereich hinken Zielen hinterher Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. Dezember 2014 Zu viele Emissionen im Straßenverkehr (WK-intern) - Die EU wird ihr Ziel, die Treibhausgasemissionen im Verkehrsbereich bis 2050 um 60 Prozent zu verringern, womöglich verfehlen. Das geht aus dem aktuellen TERM-Bericht der Europäischen Umweltagentur (EEA) hervor. Laut Bericht ist der Treibhausgasausstoß im europäischen Verkehrsbereich 2012 um 3,3 Prozent gesunken und lag somit trotzdem noch 20,5 Prozent über den Vergleichswerten von 1990. Da dies jedoch hauptsächlich auf einen Rückgang des Transportaufkommens und individueller Reisen durch die Wirtschafts- und Arbeitsmarktkrisen zurückzuführen sei, ist es den AutorInnen zufolge unklar, ob die Reduktion ein längerfristiger Trend bleibt. Außerdem machen sie eine Verlagerung der Mobilitätsmuster aus: Während EuropäerInnen
EWS startet Massenbeschwerde gegen milliardenschwere Atom-Beihilfen aus Brüssel Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung Videos 11. Dezember 201411. Dezember 2014 Die Elektrizitätswerke Schönau haben eine offizielle Beschwerde an die Generalsekretärin der EU-Kommission übersandt. (WK-intern) - Die Beschwerde richtet sich gegen den Beschluss der EU Kommission, mit dem staatliche Beihilfen für ein neues Atomkraftwerk im englischen Hinkley Point genehmigt werden, obwohl diese klar gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstoßen. Gleichzeitig starten die EWS mit dem heutigen Tag eine öffentliche Massenbeschwerde-Aktion. Mit der Kampagne „Kein Geld für Atom – Stoppt Brüssel!“ können Tausende Menschen sich der Beschwerde der EWS anschließen, um den skandalösen Beschluss der EU-Kommission anzufechten. Trotz erheblicher drohender Wettbewerbsverzerrungen hat die EU-Kommission noch kurz vor Ende ihrer Amtszeit im Oktober massive staatliche Subventionen Großbritanniens für
Versorgungssicherheit: Übertragungsnetzbetreiber automatisieren Abschaltung von Kraftwerken Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 11. Dezember 2014 Übertragungsnetzbetreiber starten zentralen Lastmanagement-Server für den effizienten Abruf abschaltbarer Lasten (WK-intern) - Um die tägliche Arbeit mit abschaltbaren Lasten effizienter zu gestalten, haben die deutschen Übertragungsnetzbetreiber jetzt den zentralen Lastmanagement-Server erfolgreich in Betrieb genommen. Ziel ist es, hiermit die operative Abwicklung der Lastabschaltung für Übertragungsnetzbetreiber und Anbieter zu optimieren und den Abruf von abschaltbaren Lasten gemäß der Abschaltverordnung weitestgehend zu automatisieren. Seit Ende 2012 können sich auch Unternehmen, die am Hoch- und Höchstspannungsnetz angeschlossen sind, vertraglich zu Maßnahmen verpflichten, die der Aufrechterhaltung oder Verbesserung der Versorgungssicherheit dienen. Voraussetzung ist, dass sie mit großer Leistung nahezu rund um die Uhr Strom abnehmen und aufgrund
Neues AEE-Hintergrundpapier zur internationalen Energiewende-Berichterstattung Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Dezember 2014 Wie die Welt auf die Energiewende schaut (WK-intern) - Während die UN-Klimakonferenz in Lima auf ihren Abschluss zusteuert, wird die Energiewende in Deutschland vor allem als ein nationales Infrastrukturprojekt thematisiert. Berlin - Dabei eröffnet der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland aus internationaler Sicht wesentliche Perspektiven für den Klimaschutz. Wie die deutsche Energiewende im Ausland gesehen wird, zeigt ein neues Hintergrundpapier der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). „Die Energiewende hierzulande wird auch international mit großem Interesse verfolgt“, sagt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der AEE. „Zahlreiche Medien im Ausland greifen das deutsche Projekt als Modellfall auf, um den Umstieg der Energieversorgung von fossil-nuklearen Rohstoffen auf
Freudenberg entwickelt nahezu wartungsfreie Membran für Motorschlitten von Polaris Kooperationen Mitteilungen 11. Dezember 2014 Zusammenarbeit für harte Winterbedingungen (WK-intern) - Seit Mitte der 1950er Jahre vertrauen Polaris-Kunden auf die Zuverlässigkeit ihrer Motorschlitten – auch Tausende von Kilometern von der Zivilisation entfernt. Weinheim - Und seit fast zwei Jahrzehnten bringen Ingenieure von Freudenberg Sealing Technologies ihr Wissen und ihre Kompetenz ein, um Membrane für diese Motorschlitten zu entwickeln, die immer längere Wartungszyklen erlauben. Polaris ist ein führender Hersteller von Motorschlitten und Geländewagen, einschließlich sogenannter Quads und Motorräder. Polaris-Schneemobile müssen den rauesten Umgebungen und widrigsten Wetterbedingungen standhalten. Gleichgültig, ob sie als Transportmittel in abgelegenen, winterlichen Landstrichen, als Freizeitfahrzeuge von Familien oder als eindrucksvolle Rennmaschinen auf professionellen Schneemobil-Rundkursen eingesetzt
Studie von Agora Energiewende empfiehlt bessere und gerechtere Verteilung der Netzentgelte Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 10. Dezember 2014 Entgeltsystem für Stromnetze reformieren Mehr als 17 Milliarden Euro werden jährlich für Netzentgelte ausgegeben Bisherige Netzentgelt-Systematik passt nicht zur Energiewende (WK-intern) - Die Finanzierung der Stromnetze droht in eine Schieflage zu geraten: Berlin - Während in ländlichen Regionen durch den Zubau an Erneuerbare-Energien-Anlagen die Netzentgelte steigen und die dortigen Verbraucher belasten, stagnieren die Entgelte in städtischen Regionen. Das ist ein Ergebnis einer neuen Studie im Auftrag von Agora Energiewende. Während in Berlin eine Familie mit einem Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden im kommenden Jahr 236 Euro für die Stromnetze zahlt, werden es in Teilen Mecklenburg-Vorpommerns 411 Euro sein. Das geht aus den jüngsten Mitteilungen der Netzbetreiber
Intelligente Steuerung im Smart Grid: Energiemanagementsoftware OGEMA 2.0 Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen News allgemein 10. Dezember 201410. Dezember 2014 Fraunhofer veröffentlicht die Energiemanagementsoftware OGEMA 2.0 (WK-intern) - Erneuerbare Energien sowie dezentrale Erzeuger und Verbraucher sind entscheidende Komponenten für die Energieversorgung der Zukunft. Ihre stabile Einbindung braucht eine intelligente Steuerung. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projektes »OGEMA 2.0« haben Wissenschaftler der drei Fraunhofer Institute IWES, IIS und ISE ein quelloffenes, herstellerübergreifendes und anpassungsfähiges Energiemanagement-Framework für den Einsatz in privaten, gewerblichen und öffentlichen Gebäuden entwickelt. »OGEMA 2.0 bietet alles, was Energiemanagement- und Gebäudeautomationslösungen brauchen«, erklärt Projektleiter Timo Fischer. Das neue Framework, das die Mitglieder des OGEMA-Industriearbeitskreises heute im Rahmen eines Workshops erstmals praktisch erproben können, ist eine Softwareplattform zur
Lima, Peru: UNDP calls for governments Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 10. Dezember 2014 UNDP calls for governments, businesses and communities to boost collaboration for a new climate and development era (WK-intern) - Tackling climate change requires serious collaboration between the public and private sectors, engagement with civil society, and having strong and transparent institutions, UN Development Programme (UNDP) Administrator Helen Clark said, wrapping up three-days at the UN Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) Conference of the Parties (COP) in Lima today. “We are on the cusp of creating a new era of action on climate change—here in Lima and with the vital adoption of a new climate agreement in Paris next year. Moreover,
Schwer beschädigte Fässer: Sachverständige und Atomaufsicht prüfen Bergungskonzept Behörden-Mitteilungen Ökologie 9. Dezember 2014 Kernkraftwerk Brunsbüttel: Auch in Kaverne VI schwer beschädigte Fässer – „Mol-Fässer“ werden analysiert (WK-intern) - Bei der Inspektion der Kavernen im Kernkraftwerk Brunsbüttel sind weitere Fässer mit schweren Korrosionsschäden entdeckt worden. BRUNSBÜTTEL/KIEL. - Wie die Atomaufsicht am 8. Dezember 2014 mitteilte, steigt die Gesamtzahl der schwer beschädigten Fässer von 136 auf 154 von insgesamt 573 bislang inspizierten Fässern. Die Untersuchung der zuletzt geöffneten Kaverne VI musste der Betreiber des Kernkraftwerks, Vattenfall, allerdings unterbrechen, weil ein Teil der Fässer nicht zugänglich ist. Diese lassen sich erst im Zuge der Bergung der Fässer begutachten. Ursprünglich war geplant, die Kaverne erst vollständig zu inspizieren und dann