Sonnenfinsternis: Stresstest für das Energiesystem Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 19. März 2015 Wenn sich der Mond am Vormittag des 20. März 2015 zwischen Erde und Sonne schiebt, nimmt er Deutschland einen erheblichen Teil des Tageslichts. (WK-intern) - Zirka eine Stunde lang erreicht weniger Sonnenlicht die Erde. Kommt es in dieser Zeit zu Engpässen im Stromnetz? Stromausfälle wird es voraussichtlich nicht geben, beruhigt Carsten Hoyer-Klick, Energieforscher im Institut für Technische Thermodynamik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Interview; die Kraftwerksbetreiber sind gut vorbereitet. Ein Stresstest für ein zukünftiges Energiesystem ist die Sonnenfinsternis aber schon. Das Interview führte Dorothee Bürkle Was geschieht bei der Sonnenfinsternis am Freitag mit unserem Energiesystem? Carsten Hoyer-Klick: Wir haben innerhalb von
Am 12. April erneute Protestkundgebung gegen Braunkohlentagebau Nochten 2 Mitteilungen Ökologie 19. März 2015 Für Sonntag, den 12. April lädt das regionale Bündnis gegen den Tagebau Nochten 2 wieder zu einem Spaziergang durch das bedrohte Dorf Rohne mit anschließender Kundgebung ein. (WK-intern) - Treffpunkt ist um 14 Uhr am Bahnhof Schleife, wer nicht so gut zu Fuß ist, kann sich gegen 14:45 an der Feuerwehr Rohne anschließen. Im Anschluss findet an der Mehrzweckhalle (Sportplatz) eine Kundgebung statt. Diese Form des Protestes findet seit 2012 regelmäßig zu Ostern oder am darauf folgenden Wochenende statt. Besonders Angehörige der sorbischen Minderheit protestieren gegen die geplante Zerstörung der Dörfer Rohne, Mulkwitz, Schleife Süd, Mühlrose, Klein-Trebendorf und Trebendorf-Hinterberg, weil damit ein Kerngebiet
BUND gewinnt vor Gericht gegen Bayer im Streit um Bienengefährlichkeit von Pestiziden Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 19. März 2015 Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat seinen Rechtsstreit gegen die Bayer CropScience Deutschland GmbH, eine Tochter der Bayer AG, gewonnen. (WK-intern) - Nach dem heute verkündeten Urteil des Landgerichts Düsseldorf darf der BUND wieder ohne Einschränkung sagen, dass zwei von Bayer hergestellte Pestizid-Produkte für Bienen gefährlich sind und es sich bei dem darauf abgebildeten Logo mit dem Aufdruck "nicht bienengefährlich" um eine Irreführung von Verbrauchern handelt. "Wir freuen uns über diesen Erfolg. Das ist ein Sieg für die Bienen und die Meinungsfreiheit. Uns liegen überzeugende wissenschaftliche Studien vor, die den Bayer-Pestizidwirkstoff Thiacloprid als bienengefährlich bewerten. Bayer muss daher seine Bienen
IRENA Studie: Die Erneuerbaren Energien sind die beste Wahl für viele Länder der Welt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 19. März 2015 Renewable Energy Key to Achieving Socio-Economic Development in Swaziland, Says New IRENA Report (WK-intern) - Locally-generated renewable energy could reduce electricity costs, improve energy access and increase Swaziland’s energy independence Ezulwini, Swaziland – Developing Swaziland’s vast renewable energy resources would provide substantial socio-economic benefits for its population, according to a new report by the International Renewable Energy Agency (IRENA). The Swaziland Renewables Readiness Assessment estimates that bagasse, a by-product of the local sugar industry, could meet half of all domestic electricity demand while solar power could contribute substantially to the remaining demand. More than 76 per cent of Swaziland’s current electricity supply comes from
EnBW-Umbau kommt in schwierigem Umfeld voran Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 18. März 2015 Geschäftsjahr 2014: Operatives Ergebnis durch Effizienzmaßnahmen im Zielkorridor und knapp unter Vorjahr (WK-intern) - Ausblick 2015: Strategieumsetzung weiterhin mit Konsequenz und Tempo Karlsruhe - Im Geschäftsjahr 2014 hat sich das energiewirtschaftliche Umfeld weiter spürbar verschlechtert. Die EnBW konnte dennoch ein operatives Ergebnis im Rahmen der Erwartungen und knapp unter Vorjahr erzielen. Aufgrund außerordentlicher Wertberichtigungen im Kraftwerksgeschäft ergab sich jedoch ein hoher Konzernfehlbetrag. „Wir haben in 2014 konsequent an der Umsetzung unsere Strategie ,EnBW 2020‘ gearbeitet. Dabei sind wir trotz schwierigem Umfeld gut vorangekommen. Dazu hat auch unsere neue, deutlich vereinfachte Konzernstruktur beigetragen“, betont der EnBW-Vorstandsvorsitzende Frank Mastiaux. „Sowohl durch unsere Effizienzmaßnahmen, als auch
EU-Marktverzerrung mit Steuer-Subventionen zu Gunsten der Atomenergie Mitteilungen Ökologie 18. März 2015 Strahlende Zukunft - Förderung für Atomenergie unterminiert Energiewende (WK-intern) - Großbritannien will wieder Atomkraftwerke bauen. Dies soll über Subventionen in noch nie dagewesener Höhe aus Steuergeldern finanziert werden. Die EU Kommission hat dem zugestimmt – Österreich hat angekündigt zu klagen. „Die geplante Förderung ist nicht nur eine enorme Geldverschwendung, sondern stellt auch eine klare Marktverzerrung zu Gunsten der Atomenergie dar“, so Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. „Atomkraftwerke sind nicht nur gefährlich sondern auch die teuersten Kraftwerke, die derzeit gebaut werden können“, erklärt David Reinberger, Energieexperte der Wiener Umweltanwaltschaft. Vor Kurzem erst wurden von der EU-Kommission die Subventionsbegehrlichkeiten Großbritanniens für die AKW-Pläne in Hinkley Point
15. Internationales Stuttgarter Symposium Automobil- und Motorentechnik Mitteilungen Technik Veranstaltungen 18. März 2015 Wenn das Parkhaus das Auto steuert: Zukunft des vernetzten Fahrzeugs (WK-intern) - Das vernetzte Automobil der Zukunft denkt für seinen Fahrer mit und nimmt ihm besonders unangenehme Aufgaben wie die Parkplatzsuche ab. Das ist nicht nur komfortabel, sondern entlastet auch die Umwelt. Die dafür notwendigen Technologien diskutieren 900 Forscher und Entwicklungsingenieure auf dem gestern eröffneten 15. Internationalen Stuttgarter Symposium Automobil- und Motorentechnik. Bis zu 30 Prozent des gesamten Verkehrs in deutschen Innenstädten entstehen durch Parkplatzsuche. Was den einzelnen Autofahrer ärgert, stellt auch eine erhebliche Belastung für die Umwelt dar. Abhilfe könnte eine Lösung schaffen, die Wolf-Henning Scheider, Mitglied der Bosch-Geschäftsführung, zur Eröffnung des
Schwere USV-Energiespeicher sicher montieren Mitteilungen Technik 18. März 2015 Montage-Set für Batterieblöcke von Phoenix Contact im Einsatz (WK-intern) - Das Montage-Set für Batterieblöcke von Phoenix Contact kommt dann zum Einsatz, wenn große Energiespeicher für unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) sicher und stabil an der Wand oder auf dem Boden befestigt werden sollen. Sobald eine USV mit den bis zu 26 kg schweren Energiespeichern UPS-BAT/VRLA/24DC/38AH, UPS-BAT/VRLA-WTR/24DC/26AH oder UPS-BAT/VRLA-WTR/24DC/13AH kombiniert wird, ist das Aufrasten auf einer Normschiene nicht mehr möglich. Das ist beispielsweise der Fall, wenn ein Laststrom von 40 A für eine Stunde gepuffert werden soll. Durch die flexible Einbaulage des Batterierahmens sind sowohl eine Wand- als auch eine Bodenmontage möglich. Mit Hilfe des Haltebügels werden
5. Stadtwerkelauf: Laufen für den Klimaschutz! Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 18. März 2015 Es ist wieder soweit: Am 29. März startet der Stadtwerke-Lauf nunmehr zum fünften Mal! (WK-intern) - Auch dieses Jahr findet das Sportevent wieder unter dem Motto: "Laufen für den Klimaschutz!" statt. Der Klimapakt Flensburg spendet 1,- Euro pro Läufer/in für ein lokales Klimaschutzprojekt. Im letzten Jahr wurden so über 500,- Euro „erlaufen“, mit denen die Pflanzung von fünf Großbäumen für die „Kita Adelby 1“ in Flensburg finanziert werden konnte. Auch in diesem Jahr erwarten die Veranstalter wieder eine große Anzahl von Läufern. Neben einem Kids-Lauf über 400 Meter können die Distanzen von fünf zehn Kilometern oder Halbmarathon gewählt werden. Dabei sein werden wieder viele
Windkraftprojekte in der Nähe von sensiblen Vogelvorkommen Mitteilungen Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie 17. März 2015 NABU: Mehr Planungssicherheit für Windkraftanlagen in der Nähe von Vogelvorkommen (WK-intern) - Miller: Neues Papier zu Abstandregelungen kann Konflikte lösen Der NABU begrüßt, dass Windkraftprojekte in der Nähe von sensiblen Vogelvorkommen ab sofort verlässlicher geplant werden können. In der vergangenen Woche bestätigte dazu die Länderarbeitsgemeinschaft Naturschutz (LANA) das sogenannte „Neue Helgoländer Papier“, das den aktuellen Fachstandard für den empfohlenen Mindestabstand zwischen Windkraftanlagen und sensiblen Vogelvorkommen darstellt. Diese Empfehlungen waren bereits vor zwei Jahren von der Länderarbeitsgemeinschaft der staatlichen Vogelschutzwarten erarbeitet und seither diskutiert worden. „Mit diesem Papier bekommen sowohl die Politik als auch Windkraftplaner und Naturschützer eine auch vor Gericht belastbare Grundlage für die
Mark-E Energiehandel informiert Windparkbetreiber Finanzierungen Mitteilungen Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie Windparks Wirtschaft 17. März 2015 Mark-E präsentierte Windparkbetreibern Handelskompetenz im Rahmen einer Informationsveranstaltung (WK-intern) - Breites Handelsspektrum: Regelenergie- und Direktvermarktung, Minutenreserve sowie Vermarktung von dezentralen Energieerzeugungsanlagen im „Mark-E Power Pool“ Die Mark-E Aktiengesellschaft, ein Tochterunternehmen der ENERVIE Gruppe (Hagen, NRW), baut seine Handelsaktivitäten weiter aus: In der vergangenen Woche waren Windparkbetreiber aus Schleswig-Holstein und des Unternehmens RAG Montan Immobilien GmbH auf Einladung des Mark-E Energiehandels zu Gast, um sich über die umfangreichen Handelskompetenzen des Unternehmens – wie Direktvermarktung, Regelenergie und Vermarktung von dezentralen Energieerzeugungsanlagen im „Mark-E Power Pool“ – zu informieren. Die Teilnehmer bekamen aber auch durch einen Besuch des Mark-E Steinkohlekraftwerks in Werdohl-Elverlingsen einen umfangreichen Einblick in
Bessere Vergleichbarkeit bei globale Emissions- und Verbrauchsstandard von Fahrzeugen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 17. März 2015 TÜV SÜD: Ein Zyklus für alle (WK-intern) - Bessere Vergleichbarkeit, mehr Praxisnähe, ein Standard für alle: Das sind die Ziele des Worldwide harmonized Light Vehicle Test Procedures – kurz WLTP. Der neue globale Emissions- und Verbrauchsstandard wird schrittweise ab 2017 in der EU und vielen anderen Staaten eingeführt und löst in Europa den Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) als Standard für die Zulassung neuer Fahrzeugmodelle ab. Was wird geprüft? Was sind die wichtigsten Unterschiede? Wer macht mit? Fragen, die die Experten von TÜV SÜD und TÜV Hessen beantworten, die zu den größten Prüfdienstleistern für die Homologation zählen. Zielsetzung der UN Global Technical Regulation beim Start