Verbraucherschutzminister fordern Verbot von Glyphosat in der privaten Anwendung Behörden-Mitteilungen Ökologie 8. Mai 2015 Schleswig-Holstein hat den Beschluss der Verbraucherschutzministerkonferenz begrüßt, nach dem die Anwendung von Glyphosat in Privat- und Kleingärten sowie im Bereich kommunaler Grünflächen oder Bahngleise vorläufig verboten werden soll. (WK-intern) - „Der Bund muss hier zeitnah ein Verbot aussprechen, bis eine abschließende Neubewertung der Europäischen Behörden vorliegt. Das ist aus Vorsorgegründen notwendig“, sagte Umweltstaatssekretärin Silke Schneider heute (8. Mai 2015) im Anschluss an die Verbraucherschutzministerkonferenz in Osnabrück. Außerdem müsse der Bund verbindlich festlegen, unter welchen Voraussetzungen die „gute landwirtschaftliche Praxis“ die Anwendung von Glyphosat erlaubt. Hintergrund sind die neuen Erkenntnisse der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation WHO, wonach der Pflanzenschutzmittel-Wirkstoff Glyphosat eine
Verteilnetzausbau entscheidend für erfolgreiche Energiewende Mitteilungen Technik 8. Mai 2015 BDEW zum Jahresbericht 2014 der Bundesnetzagentur: (WK-intern) - Problem des Zeitverzugs bei der Anerkennung von Investitionen im im Verteilnetz muss dringend gelöst werden Die Bundesnetzagentur hat heute ihren Jahresbericht 2014 vorgestellt und dabei auf die Dringlichkeit des Netzausbaus hingewiesen. Der BDEW sieht aktuell insbesondere die drängende Notwendigkeit, die Rahmenbedingungen für Investitionen in die Verteilnetze zu verbessern. "97 Prozent aller Erneuerbare-Energien-Anlagen werden an das Verteilnetz angeschlossen. Aufgrund der Integration der Erneuerbaren Energien müssen hier in den nächsten Jahren bis zu 50 Milliarden Euro investiert werden. Das muss auch die Netzregulierung angemessen berücksichtigen. Insbesondere das Problem des so genannten Zeitverzugs muss gelöst werden: Verteilnetzbetreiber müssen
Studie – Die Energiewende: Kostenscheitel in Sicht Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 7. Mai 20157. Mai 2015 Der Erneuerbaren-Energien-Ausbau treibt die EEG-Umlage immer weniger in die Höhe. (WK-intern) - Ab 2023 wird sie wahrscheinlich sogar sinken. Das zeigt der „EEG-Rechner“ von Agora Energiewende Die Milliardeninvestitionen in die Energiewende werden voraussichtlich in acht Jahren erste Früchte tragen: Beim gesetzlich festgelegten Ausbautempo wird die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) von 2023 bis 2035 an kontinuierlich sinken, während gleichzeitig der Anteil der Erneuerbaren Energien auf 60 Prozent ansteigt. Im Ergebnis wird Strom im Jahr 2035 nicht mehr kosten als heute, der Anteil der Erneuerbaren Energien wird jedoch doppelt so hoch sein wie gegenwärtig. Den größten Beitrag dazu wird die Windkraft an Land leisten,
Gabriel: Energieforschung als Wegbereiter der Energiewende Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 7. Mai 2015 Das Bundeskabinett hat heute den vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, vorgelegten Bundesbericht Energieforschung 2015 (PDF: 742 KB) beschlossen. (WK-intern) - Er schafft Transparenz in der öffentlichen Förderung der Energieforschung der Bundesregierung, der Bundesländer und auf EU-Ebene. Bundesminister Gabriel: "Das Energiesystem der Zukunft wird sich von dem heutigen grundsätzlich unterscheiden. Zentrale Voraussetzung für einen nachhaltigen Erfolg der Energiewende ist, dass Deutschland ein wettbewerbsfähiger Industriestandort bleibt. Dafür brauchen wir ein hohes Maß an Versorgungssicherheit, wirksame Klimaschutzmaßnahmen und eine wirtschaftlich tragfähige Energieversorgung. Das erreichen wir nur mit zukunftsweisender Forschung und Innovationen. Deshalb haben wir die Energieforschung zum strategischen Element der Energiepolitik gemacht. Innerhalb
Energie: Bestätigung des Reservekraftwerksbedarfs Behörden-Mitteilungen 7. Mai 2015 Die Bundesnetzagentur hat den Netzreservebedarf für die kommenden beiden Winterhalbjahre und für die Langfristperspektive 2019/2020 bestätigt: Für den Winter 2015/2016 beträgt der Reservekraftwerksbedarf mindestens 6.700 Megawatt. Im Jahr 2016/2017 beträgt der Reservekraftwerksbedarf mindestens 6.600 Megawatt. Für das Jahr 2019/2020 beträgt der Reservekraftwerksbedarf 1.600 Megawatt. (WK-intern) - Die Übertragungsnetzbetreiber hatten der Bundesnetzagentur fristgerecht am 31. März 2015 ihre Systemanalyse und den daraus resultierenden Reservekraftwerksbedarf zur Bestätigung vorgelegt. Das Vorhalten von Kraftwerksleistung dient der Behebung von kritischen Situationen im Übertragungsnetz, die auf Grund des unzureichenden Netzausbaus entstehen. In Zeiten hoher Stromnachfrage und gleichzeitig hoher erneuerbarer Erzeugung muss das überlastete Netz durch Abschaltung preiswerter konventioneller Kraftwerke sowie von erneuerbarer
Vestas: Interim financial report, first quarter 2015 Mitteilungen Windenergie Wirtschaft 7. Mai 2015 Outlook for 2015 improved. (WK-intern) - Revenue, earnings, and free cash flow increased compared to the first quarter of 2014. Summary: In the first quarter of 2015, Vestas generated revenue of EUR 1,519m – an increase of 18 percent compared to the year-earlier period. EBIT before special items increased by EUR 39m to EUR 79m. The EBIT margin before special items was 5.2 percent and the free cash flow increased by EUR 170m to EUR 146m compared to the first quarter of 2014. The intake of firm and unconditional wind turbine orders amounted to 1,750 MW in the first quarter of 2015. The value
The thin film solar cell industry in transition: knockout phase is over – profitability and vertical integration next Mitteilungen Solarenergie 7. Mai 2015 By Sven Lindström, CEO, Midsummer (WK-intern) - Prices of solar cells and solar panels have fallen dramatically over the last few years. This (and state subsidies) has been good for the advancement of this amazing renewable energy source, and solar energy can today be seen as an established energy source, reliable and well distributed, cost competitive with traditional non-renewable energy sources and with a very healthy annual growth in installed solar panels. Annual solar cell installations have rocketed from less than 5,000 MW per annum before 2008 to around 40,000 MW per year today and still increasing rapidly. The market is especially strong
BDEW zur Einrichtung einer Marktstabilitätsreserve im EU-Emissionshandelssystem Mitteilungen Ökologie 6. Mai 2015 In den Verhandlungen über die Einrichtung einer Marktstabilitätsreserve im EU-Emissionshandelssystem haben Europäisches Parlament, Ratspräsidentschaft und Kommission eine Einigung gefunden. (WK-intern) - Die Überführung überschüssiger Zertifikate in die Reserve soll ab dem 1. Januar 2019 beginnen. Hierzu erklärt Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW): Berlin - "Die Marktstabilitätsreserve ist ein wichtiges Instrument und Voraussetzung zur Reform des europäischen Emissionshandelssystems. Dennoch ist es bedauerlich, dass die Einführung erst im Jahr 2019 beginnen soll. Der BDEW hatte sich für einen deutlich früheren Start der Marktstabilitätsreserve, im Jahr 2017, eingesetzt. Insgesamt zeigt die Entscheidung aber, dass die EU ihre gemeinsamen Klimaschutzanstrengungen
Schlussentwurf zur ISO 14001 verabschiedet – Umweltmanagement-Norm erscheint im September Behörden-Mitteilungen Ökologie 6. Mai 2015 Der Schlussentwurf der Internationalen Norm ISO 14001 „Umweltmanagementsysteme - Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung‟ wurde Ende April in London finalisiert. (WK-intern) - Während der 10. Sitzung der internationalen Arbeitsgruppe – unter US-amerikanischem Vorsitz und gemeinsamem Sekretariat von DIN (Deutschland) und BSI (Vereinigtes Königreich) – verabschiedeten die Experten das Dokument. Zum Norm-Entwurf waren rund 1400 Kommentare aus 39 Ländern eingegangen. Trotz der hohen Anzahl an Kommentaren, welche vor allem das große weltweite Interesse an diesem Dokument widerspiegeln, nahmen die Experten den Norm-Entwurf mit einer Mehrheit von 92 Prozent, bei 59 abstimmenden Nationen, an. Geplant ist die Veröffentlichung der Internationalen Norm ISO 14001:2015 für Anfang September 2015.
Erster Planfeststellungsbeschluss für Westküstenleitung erteilt Behörden-Mitteilungen Technik Windenergie 6. Mai 2015 Energiewendeminister Habeck: „Mit dem Bau kommt die Energiewende deutlich voran.“ (WK-intern) - Der Bau der Westküstenleitung in Schleswig-Holstein beginnt. Das Amt für Planfeststellung Energie beim Energiewendeministerium Schleswig-Holstein hat den Planfeststellungsbeschluss für den ersten Abschnitt von Brunsbüttel zum Umspannwerk Süderdonn erteilt. „Die Westküstenleitung ist die Hauptschlagader der Energiewende in Schleswig-Holstein. Sie ist unabdingbar, um unseren Windstrom aufzunehmen und nach Süddeutschland zu bringen. Mit dem Bau des ersten Abschnitts kommt die Energiewende in Schleswig-Holstein deutlich voran“, sagte Energiewendeminister Robert Habeck heute (6. Mai 2015) in Kiel. Der erste Abschnitt der 380 kV-Leitung ist 14 Kilometer lang und reicht von Brunsbüttel bis zum Umspannwerk Süderdonn. „Es stehen
Bundesverband Neue Energiewirtschaft begrüßt Leitstudie Strommarkt 2015 Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 6. Mai 20156. Mai 2015 Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (bne) begrüßt die Ergebnisse des Endberichtes "Leitstudie Strommarkt 2015" im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums. (WK-intern) - "Die Studie zeigt eindeutig, dass ein funktionierender Wettbewerb und eine weitere EU-Binnenmarktintegration das beste und kostengünstigste Mittel zur Weiterentwicklung des Strommarktes sind", betont bne-Geschäftsführer Robert Busch. Wettbewerbsferne allgemeine Kapazitätsmarktlösungen sind daher nicht notwendig. Die Autoren der Studie kommen zu einem klaren und aus bne-Sicht richtigen Ergebnis: Eine Weiterentwicklung des aktuellen Strommarktdesigns ist der effizienteste Weg, um erneuerbare Energien zu integrieren und Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Flexibilität als Schlüssel Eine zentrale Rolle spielt dabei der diskriminierungsfreie Wettbewerb verschiedener Flexibilitätsoptionen wie Lastmanagement, Speicher, dezentrale Erzeugung oder
Verkehrssektor: Klimaschutzziele erfordern Strom aus erneuerbaren Energien als Hauptenergieträger E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 6. Mai 2015 Bislang konnte der fast ausschließlich auf dem Einsatz von Benzin und Diesel basierende Verkehrssektor sich nahezu unabhängig von den restlichen Energieverbrauchssektoren entwickeln. (WK-intern) - Mit dem Ziel einer nahezu CO2-freien Energieversorgung ist auch ein Umbau der Energieversorgung des Verkehrssektors nötig. Der Verkehrssektor muss damit insbesondere vor dem Hintergrund der Energiewende im Stromsektor betrachtet werden. Das Erreichen der Energie- und Klimaschutzziele der Bundesregierung stellt Gesellschaft, Wirtschaft und Politik vor große Herausforderungen. Bislang konnte der fast ausschließlich auf dem Einsatz von Benzin und Diesel basierende Verkehrssektor sich nahezu unabhängig von den restlichen Energieverbrauchssektoren entwickeln. »Mit dem Ziel einer nahezu CO2-freien Energieversorgung ist auch ein Umbau