Forschung zu Batterierecycling: Sekundärrohstoffe aus LFP-Zellen und direkte LFP-Wiederverwertung E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 27. Februar 2024 Neun Forschungspartner entwickeln und vergleichen erstmals Verfahren zur Wiedergewinnung des Aktivmaterials Lithiumeisenphosphat (LFP) – sowohl im Direktrecycling des gesamten Kathodenmaterials als auch zur Wiederverwertung seiner einzelnen Rohstoffe. (WK-intern) - Ziel des Forschungsprojekts sind wirtschaftlich attraktive Prozesse für den erneuten Einsatz der nachhaltigen Zellchemie sowie ihrer Bestandteile in der Batterieproduktion. Das Forschungsprojekt „DiLiRec“ hat ein Gesamtvolumen von 4,7 Millionen Euro. Es wird im Rahmen der Fördermaßnahme „Effizienzsteigerung und Nutzung von Synergieeffekten in der Batteriezellfertigung für die Elektromobilität (SynBatt)“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 2,7 Millionen Euro unterstützt (Förderkennzeichen: 03XP0549). Es hat eine Laufzeit von drei Jahren und endet
Einzigartiges System aus PV, Wind und Batteriespeicher Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 27. Februar 2024 BayWa r.e., Ampt und Fraunhofer ICT installieren europaweit einzigartiges System aus PV, Wind und Batteriespeicher (WK-intern) - München, Deutschland, und Fort Collins, Colorado: BayWa r.e. und Ampt, ein führendes DC-Optimizer-Unternehmen für große Photovoltaik-Systeme, haben erfolgreich ein einzigartiges System zur Direktkopplung von Photovoltaik (PV), Windkraft und Batteriespeicher innerhalb eines Microgrids auf dem Campus des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie (ICT) in Pfinztal implementiert. BayWa r.e. hat drei neue PV-Dachanlagen sowie eine neue Freiflächenanlage installiert, um die Grünstrom-Nutzung vor Ort zu erhöhen. Die neuen Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 690 kWp sind ohne eigene Wechselrichter, sondern über die bestehende 2 MW-Windenergieanlage mit dem Stromnetz verbunden. Eine
Artenschutzprüfung bei Windenergieausbau unterstützen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Windenergie Windparks 27. Februar 2024 Die Flächenbereitstellung ist eine der größten Herausforderungen für den beschleunigten Ausbau der Windenergie. (WK-intern) - Um Gebiete zu identifizieren, die den Artenschutz nicht konterkarieren, hat das Fachgebiet Umweltprüfung und Umweltplanung der Technischen Universität (TU) Berlin den neuen planerischen Ansatz der „Schwerpunkträume“ auf Tauglichkeit geprüft – gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Artenschutzprüfung bei Windenergieausbau unterstützen „Schwerpunkträume“ sorgen für Zeitersparnis Berlin. Um einen beschleunigten Windenergieausbau mit den Biodiversitätszielen zu vereinbaren, müssen geeignete Flächen schnell ermittelt werden. Dazu hat das Fachgebiet Umweltprüfung und Umweltplanung der Technischen Universität (TU) Berlin mit Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) den neuen planerischen Ansatz der „Schwerpunkträume“ auf Tauglichkeit geprüft.
EnerKíte verkauft erste Anlage – und hat neun Pilotprojekte in der Pipeline! Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 26. Februar 2024 EnerKíte hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die erste Anlage ist verkauft! (WK-intern) - Damit ist der Proof-of-Market erbracht. Jene EK100-Anlage wird den Präzisionsfertiger Seipp & Kehl im hessischen Gemünden mit Strom versorgen und kann auch als Demo-Anlage für potenzielle weitere Kunden fungieren. Die Vertriebs-Pipeline ist prall gefüllt: Wir arbeiten an neun weiteren Pilot-Projekten in Deutschland, Europa und der Welt. Die EK100-Anlage wird den Präzisionsfertiger Seipp & Kehl im hessischen Gemünden, den wir Euch vor zwei Monaten bereits im Video vorgestellt hatten, mit Strom versorgen. Der Kaufvertrag mit Gesellschaftergeschäftsführer Marc Schneider ist mittlerweile unterschrieben, die Bestellung mit einer Anzahlung unterlegt. Warum sich Marc Schneider, dessen Unternehmen
SPIE übernimmt Automatisierung der Pilotanlage für ein Wasserstoff-Forschungsprojekt der TU Dresden Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Wasserstofftechnik 26. Februar 2024 SPIE wurde von der Technischen Universität (TU) Dresden, Professur für Energieverfahrenstechnik, mit der Automatisierung einer Pilotanlage zur Erzeugung eines wasserstoffreichen Synthesegases beauftragt. Ziel des von der sächsischen Aufbaubank (SAB) geförderten Forschungsprojektes[1] ist es, Pyrolysegas in ein wasserstoffhaltiges Synthesegas zu konvertieren. Das Kernstück der Pilotanlage bilden Reaktoren, die mittels neuartiger Materialien die Pyrolysegasbestandteile in ein wasserstoffhaltiges Synthesegas umwandeln sollen. Der in dem hergestellten Synthesegas enthaltene Wasserstoff kann nach der Abtrennung dem zunehmend wichtiger werdenden Wasserstoffmarkt zugeführt werden. SPIE installierte die Sensorik sowie die Regelungs- und Steuerungstechnik der Anlage und programmierte die Automatisierungsanlage, die die physikalischen Parameter verarbeitet und in einem Leitsystem visualisiert. (WK-intern) - Dresden –
Neue MicroLabBox II: Leistungsfähiges und vielseitiges Entwicklungssystem für RCP- und HIL-Anwendungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 26. Februar 2024 Paderborn - Die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit von kompakten Entwicklungssystemen für RCP- oder einfache Hardware-in-the-Loop (HIL)-Anwendungen steigen kontinuierlich. (WK-intern) - Deshalb hat dSPACE seine bewährte MicroLabBox weiterentwickelt und stellt mit der MicroLabBox II ein neues All-in-one-Entwicklungssystem für die Labors in Forschung und Lehre und der Industrie bereit. Die MicroLabBox II vereint hohe Rechengeschwindigkeit und Vielseitigkeit in einem kompakten Gehäuse. Der leistungsstarke Quad-Core-Prozessor ermöglicht die schnelle Ausführung anspruchsvoller Simulink-Modelle. Darüber hinaus bietet die MicroLabBox II ein frei programmierbares FPGA für noch schnellere Regelkreise oder anspruchsvolle und hochgenaue Simulationsmodelle, zum Beispiel für die Simulation von Elektromotoren. Umfangreiche I/O-Schnittstellen erfüllen alle Anforderungen von Entwicklern,
Forscher nutzen Elektroautos als Speichern der Energiewende E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 25. Februar 2024 Unternehmensfuhrparks sollen zu Kraftwerken werden: Forschungsprojekt zu bidirektionalem Laden von Fahrzeugflotten (WK-intern) - Batterien von Elektroautos und deren Ladestationen werden ein wichtiger Baustein der Energiewende: Sie können künftig die Aufgabe übernehmen, das Energiesystem kurz- und mittelfristig zu stabilisieren, indem sie Strom ins Netz zurückspeisen, wenn die Fahrzeuge nicht gebraucht werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE erforschen gemeinsam mit Konsortialpartnern im Projekt »BiFlex-Industrie - Bidirektionale Flexibilität durch Flottenkraftwerke in und um Unternehmen«, wie dieses bidirektionale Laden mit Fahrzeugflotten von Unternehmen technisch und wirtschaftlich umgesetzt werden kann. Fahrzeugbatterien sind neben stationären Speichern prädestiniert für den kurz- bis mittelfristigen Ausgleich von Last
Dezentrale Biogasanlagen statt neue Gaskraftwerke Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 24. Februar 2024 Die Zukunft der Biogasnutzung in Deutschland entscheide sich jetzt. (WK-intern) - Mit diesen deutlichen Worten beschreibt der Präsident des Fachverbandes Biogas, Horst Seide, die Situation seiner Branche im Rahmen der heutigen Pressekonferenz. Die Kraftwerksstrategie (KWS), die Nationale Biomassestrategie (NaBiS) und vor allem die nächste Biomasse-Ausschreibung stellen die Weichen für den Fortbestand des Biogasanlagen-Parks. Noch gibt es knapp 10.000 Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 6 Gigawatt, die pro Jahr über 33 Terawattstunden Strom erzeugen - was ca. 6 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland entspricht - und die gleiche Menge an Wärme, die v.a. im ländlichen Raum genutzt wird. Doch für hunderte Anlagen endet
Auftakt des gemeinsamen Promotionszentrums „Nachhaltige und Intelligente Systeme“ Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 24. Februar 2024 An einer Hochschule den Doktortitel erwerben: Das ist in einem Promotionszentrum möglich. Auftakttreffen zum "Nachhaltigen Intelligenzsystem" (WK-intern) - In Coburg ist bereits das eigenständige Promotionszentrum Analytics4Health an den Start gegangen. Nun folgt das gemeinsame Promotionszentrum „Nachhaltige und Intelligente Systeme (NISys)“. Hier arbeiten die Hochschulen Coburg, Würzburg-Schweinfurt und Aschaffenburg eng zusammen. Das Auftakttreffen hat in Würzburg stattgefunden. Vertreterinnen und Vertreter der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS), der Technischen Hochschule Aschaffenburg und der Hochschule Coburg haben sich zum Auftakt in Würzburg getroffen. Inzwischen hat auch die Interimsleitung ihre Arbeit aufgenommen. Mit dem Promotionszentrum bieten die drei Hochschulen erstmals die Möglichkeit für Masterabsolventinnen und -absolventen, ohne Kooperation mit einer
Wärmewende auf der Fachmesse GeoTHERM erleben Forschungs-Mitteilungen Geothermie Veranstaltungen 24. Februar 2024 Als Innovationspartner in Sachen Wärmewende für Industrie und Kommunen stellt sich das Fraunhofer IEG auf der internationalen Fachmesse GeoTHERM vor. (WK-intern) - Auf seiner Ausstellungsfläche in Offenburg stellt es ab dem 29. Februar 2024 die neusten Konzepte für die kommunale Wärmeplanung und nachhaltige Prozesswärme vor. Zu seinen Themen zählen Quartiersentwicklung, Wärmenetze, Wärmepumpen, Transformationsberatung sowie tiefe und oberflächennahe Geothermie. »Kommunale und industrielle Wärmewende trägt zur Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft bei. Geothermie und Wärmenetze können zu beiden und damit zur nachhaltigen Wärmeversorgung einen wesentlichen Beitrag leisten«, erklärt Rolf Bracke, Leiter der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG. »Wir freuen uns, bei der GeoTHERM mit Fachkolleginnen und
Die erste gigantische Atommüll-Verbrennungsanlage wird jetzt gerade in Belgien gebaut Forschungs-Mitteilungen Ökologie Videos 24. Februar 2024 Schnell-Start! Neuer EU-Reaktor verbrennt Atommüll (WK-news) - Das sogenannte Myrrha-Projekt wird eine neue Ära der Kernkraft einleiten! (Quelle 1) Atommüll ist bald kein Müll mehr, sondern eine wertvolle Ressource, die genutzt werden kann. Damit ist final das größte Problem der Kernkraft endgültig gelöst. Andere Nationen sind begeistert. Doch was bedeutet dieser technologische Durchbruch für Deutschland und unsere Kernkraft-Politik? Ich habe diesbezüglich eine 285-seitige wissenschaftliche Publikation durchgearbeitet. Und die wirft ein gewaltig schlechtes Licht auf Deutschland. (Quelle 2) Denn die Politik verdreht hier einige Aussagen ganz gewaltig. Schauen wir uns das revolutionärste Mega-Bauprojekt der Atomtechnik ganz genau an. Und vor allem, wie mit diesem Durchbruch umgegangen wird. ►
Globale Erwärmung aktiviert jetzt die bisher inaktiven Bakterien im Boden Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. Februar 2024 Neue Erkenntnisse ermöglichen genauere Vorhersage des Kohlenstoffkreislaufs (WK-intern) - Wärmere Böden beherbergen eine größere Vielfalt an aktiven Mikroben: Zu diesem Schluss kommen Forscher*innen des Zentrums für Mikrobiologie und Umweltsystemforschung (CeMESS) der Universität Wien in einer neuen Studie in Science Advances. Dies ist ein bedeutender Fortschritt im Verständnis, wie der mikrobielle Abbau im Boden den globalen Kohlenstoffkreislauf beeinflusst und mögliche Rückkopplungsmechanismen auf das Klima bedingt. Bislang gingen Wissenschafter*innen davon aus, dass höhere Bodentemperaturen das Wachstum von Mikroorganismen beschleunigen und dadurch die Freisetzung von Kohlenstoff in die Atmosphäre verstärken. Aber: Die Erwärmung fördert vielmehr die Aktivierung von zuvor inaktiven Bakterien. "Böden sind das größte Reservoir an organischem