Stellenabbau in der deutschen Autoindustrie übertrifft die Erwartungen der E-Mobilitäts-Transformation E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 16. August 2026 Kurzanalyse Prof. Dr. Stefan Bratzel (WK-intern) - Der seit 2019 anhaltende Beschäftigungsrückgang in der deutschen Automobilindustrie war absehbar – fällt aber inzwischen deutlich stärker aus, als es die Trans formation zur Elektromobilität allein erklären würde. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Center of Automotive Management (CAM). Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamts belegen: Zum Ende des ersten Halbjahres 2026 waren in der Branche nur noch rund 691.500 Menschen beschäftigt – der niedrigste Stand seit Beginn der Erhe bung im Jahr 2005. Gegenüber dem Beschäftigungshöchststand von 834.000 im Jahr 2018 sind das rund 142.500 Arbeitsplätze bzw. ein Rückgang von 17 Prozent (vgl. Abb. 1). „Dass der
Österreich veröffentlicht neuen Windatlas Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 14. August 2026 Österreich erhält nach 15 Jahren neuen, hochpräzisen Windatlas mittels moderner Technik: regional mehr Wind-Potenzial als bisher angenommen (WK-intern) - Die international tätigen Windmessungs-Spezialisten des Planungsbüros Energiewerkstatt haben im Auftrag des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und in Kooperation mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA den bislang genauesten Windatlas für Österreich erstellt – neue Daten zeigen: Österreich hat zusätzliche Potenzialräume in mehreren Bundesländern. Österreich verfügt in mehreren Regionen über mehr Windkraft-Potenzial als bisher angenommen. Das zeigt der neue Windatlas 2026, den die Energiewerkstatt aus Oberösterreich in Kooperation mit dem BMIMI und der Europäischen Weltraumorganisation ESA erstellt hat. Die erstmals seit 15 Jahren umfassend
Wie Software die Energienetze der Zukunft sicherer macht Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 14. August 2026 (WK-intern) - TU-Professorin Tanja Kneiske spricht im Interview über vernetzte Energieinfrastrukturen, Künstliche Intelligenz und den Schutz vor Ausfällen und Cyberangriffen (WK-intern) - Strom, Wärme, Gas und Wasserstoff werden künftig immer enger miteinander verknüpft sein. Wie sich diese komplexen Energiesysteme effizient, zuverlässig und sicher betreiben lassen, erforscht Prof. Dr. Dr. Tanja Kneiske an der TU Berlin. Sie leitet das Fachgebiet Technologie und Management Integrierter Energieinfrastrukturen an der TU Berlin sowie ein Kompetenzzentrum der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien IEG. 2025 wurde sie in den Expertenrat für Klimafragen der Bundesregierung berufen. Im Interview stellt Kneiske unter anderem die von ihr entwickelte frei verfügbare Open-Source-Software „pandapipes“ vor.
Europäische Städte wollen ein Fünftel ihrer Emissionen durch CO₂-Entnahme ausgleichen, Umsetzung oft unklar Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 14. August 2026 Eine Analyse der Klimaneutralitätspläne für 2030 von 103 europäischen Städten, darunter 22 Hauptstädte, zeigt: Sie planen etwa ein Fünftel ihrer Emissionen durch CO₂-Entnahme auszugleichen. (WK-intern) - Dafür müssten die Städte rund 61 Millionen Tonnen CO₂ aus der Atmosphäre entfernen – fast so viel, wie Österreich jährlich ausstößt. Die heute in Nature Climate Change veröffentlichte Studie unter Leitung der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission und mit Beteiligung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, verdeutlicht: Der Großteil der verbleibenden städtischen Emissionen entfällt auf Energie und Verkehr – im Median 50 beziehungsweise 31 Prozent –, obwohl Emissionen in beiden Sektoren als vergleichsweise gut vermeidbar gelten. Dies weckt laut
Windenergie 4.0: Smarte Zustandsüberwachung mit SCADA und KI Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 14. August 2026 Das Energy Expert Forum des Fraunhofer IEE bietet eine wissenschaftlich fundierte, systemische Einordnung zentraler technischer und wirtschaftlicher Fragestellungen der Energiewende – mit direktem Bezug zu Planung, Betrieb und Investitionsentscheidungen in Strom- und Energiesystemen. (WK-intern) - Zustandsorientierte Instandhaltung ist mit der Einführung spezialisierter Condition-Monitoring-Systeme (CMS) ein fester Bestandteil im Betrieb von Windenergieanlagen geworden. Diese Systeme ermöglichen es, den Verschleiß einzelner Komponenten zu überwachen und bei Bedarf gezielt zu reagieren. Allerdings existieren CMS nicht für jede Komponente, sie sind kostenintensiv und erkennen nicht jeden Fehlertyp zuverlässig. Durch die Kombination mehrerer Überwachungsalgorithmen, die auf konventionell erfassten SCADA-Daten von Windenergieanlagen basieren, lässt sich diese Lücke teilweise schließen.
Gaskraftwerke für die Netzstabilität in Portugal trotz des Booms erneuerbarer Energien unverzichtbar Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 14. August 2026 Laut GlobalData bleiben Gaskraftwerke in Portugal trotz des Booms erneuerbarer Energien unverzichtbar (WK-intern) - Portugal reduziert rasch seine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, doch der Ausbau erneuerbarer Energien belastet die Zuverlässigkeit des Stromnetzes. Dies schürt Befürchtungen, dass Gaskraftwerke länger benötigt werden könnten als ursprünglich geplant. Gaskraftwerke bleiben essenziell, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten – insbesondere bei Flaute, geringer Sonneneinstrahlung oder wasserarmen Perioden –, auch wenn ihre Auslastung voraussichtlich zurückgehen wird. Dies geht aus dem aktuellen Bericht von GlobalData hervor, einer führenden Plattform für Marktanalysen und Produktivitätslösungen. Der Bericht mit dem Titel „Portugal Power Market Trends and Analysis by Capacity, Generation, Transmission, Distribution, Regulations, Key Players
Kreislaufwirtschaft braucht verlässliche Qualitätsstandards Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 13. August 202613. August 2026 Wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Rohstoffunabhängigkeit und Resilienz. (WK-intern) - TÜV-Verband fordert technologieoffene Regeln für Recycling und überprüfbare Herstellerangaben. Bewährte Prüfstrukturen nutzen und zusätzliche Bürokratie vermeiden. Rohstoffe wie Metalle, Kunststoffe oder seltene Erden sind für die deutsche Wirtschaft unverzichtbar. Gleichzeitig ist Deutschland bei vielen von ihnen auf Importe angewiesen. Eine stärkere Kreislaufwirtschaft kann dazu beitragen, wertvolle Materialien zurückzugewinnen, länger zu nutzen und die Abhängigkeit von Rohstoffeinfuhren zu verringern. Mit der geplanten Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes will die Bundesregierung deshalb Recycling und Abfallvermeidung stärken. Erstmals sollen auch Rohstoffsouveränität und Versorgungssicherheit ausdrücklich im Gesetz verankert werden. In einer aktuellen Stellungnahme begrüßt der TÜV-Verband diese
Antriebsbatterien neu gedacht: sicher, reparierbar, nachhaltig E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 13. August 2026 Ein Forschungsteam unter Leitung der TU Graz liefert neue Design-Richtlinien für Batterien in E-Fahrzeugen. (WK-intern) - Die Konzepte erhöhen Sicherheit, erleichtern Reparaturen und verbessern die Nachhaltigkeit entlang des gesamten Lebenszyklus. Die Entwicklung von Traktionsbatterien für Elektrofahrzeuge wird zunehmend komplex: Elektrische Leistungsfähigkeit, thermisches Verhalten und mechanische Sicherheit stehen in einem engen Wechselspiel und erfordern integrierte Lösungen. Gleichzeitig fehlt es bislang an einheitlichen Design-Standards. Das hat Nachteile: Bei einem Unfall erschwert dies den Einsatzkräften den sicheren Umgang mit beschädigten oder brennenden Batterien, und auch das Recycling wird durch uneinheitliche Bauweisen deutlich komplizierter. Im Forschungsprojekt E-Track hat das Institut für Fahrzeugsicherheit der TU Graz gemeinsam mit
Wirtschaftsforschung: Staatliche Ausgaben stabilisieren Wirtschaft deutlich wirksamer als Steuersenkungen Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen 12. August 202612. August 2026 Öffentliche Ausgaben, Investitionen und Staatskonsum stabilisieren die Wirtschaft eines Mitgliedslandes des Euroraums kurzfristig deutlich stärker als Steuersenkungen. Gemeinsame Geldpolitik im Euroraum erhöht Wirksamkeit nationaler Staatsausgaben Öffentliche Investitionen und Staatskonsum kurbeln Wirtschaft deutlich stärker an als Steuersenkungen Kurzfristige Stabilisierungsvorteile müssen gegen Risiken für Staatsfinanzen und langfristiges Wachstum abgewogen werden (WK-intern) - Das zeigt eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Die gemeinsame Geldpolitik im Euroraum verstärkt die positiven Effekte fiskalischer Maßnahmen einzelner Länder. Für ihre Untersuchung kombinieren die Studienautoren Gökhan Ider und Malte Rieth aus der Abteilung Makroökonomie ein Modell für eine typische Volkswirtschaft des Euroraums mit empirischen Analysen der Mitgliedstaaten auf Basis
HZDR-Team trennt erstmals Wasserstoff-Isotopengemisch durch Quanteneffekte Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 7. August 20267. August 2026 Künftige Fusionskraftwerke brauchen nicht nur extrem heiße Plasmen und starke Magnetfelder. (WK-intern) - Sie benötigen auch einen Brennstoffkreislauf, in dem die Wasserstoffisotope Deuterium und Tritium zurückgewonnen, getrennt und wiederverwendet werden können. Ein Team des HZDR hat nun gemeinsam mit Partnern gezeigt, dass ein silberhaltiger Zeolith Tritium aus einem Gemisch von Wasserstoffisotopen besonders effizient abtrennen kann. Die Ergebnisse liefern einen wichtigen Grundlagenbeitrag zur Isotopentrennung und schaffen eine Grundlage dafür, Tritium künftig in Fusionsbrennstoffkreisläufen effizient zurückzugewinnen und aufzubereiten. In Fusionsreaktoren sollen Deuterium und Tritium verschmelzen, um große Mengen Energie zu liefern. Dabei wird der Brennstoff jedoch nicht vollständig verbraucht. Ein erheblicher Teil bleibt ungenutzt. Hinzu kommt
Windenergieforschung: Das TTH wird modernisiert und erweitert Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 7. August 2026 Windenergieforschung: Das Testzentrum Tragstrukturen Hannover (TTH) wird modernisiert und erweitert (WK-intern) - Bundesministerium für Wirtschaft und Energie investiert rund 11,6 Millionen Euro in den Ausbau einer zukunftsfähigen Infrastruktur für die Energiewende Eine neue Halle mit Prüfmöglichkeiten bis zu 10 Meganewton, eine verbesserte Ausstattung der Grundbauversuchsgrube und modernste Messtechnik, um den immer größer werdenden Windenergieanlagen gerecht zu werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) investiert 11,6 Millionen Euro in die Modernisierung und Erweiterung des Testzentrums Tragstrukturen (TTH) der Leibniz Universität Hannover (LUH). Die Förderung ermöglicht den weiteren Ausbau der Großinfrastruktur und eine deutlich verbesserte technische Ausstattung in enger Kooperation von fünf Instituten der
TUM-Ausgründung über eine Milliarde Dollar wert Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 7. August 2026 HappyRobot ist das neueste TUM Unicorn (WK-intern) - Und wieder hat ein aus der Technischen Universität München (TUM) hervorgegangenes Start-up einen Unternehmenswert von mehr als einer Milliarde Dollar erreicht: HappyRobot ist das 23. TUM-Unicorn und befasst sich mit KI-Agenten, die Unternehmen komplexe Geschäftsprozesse abnehmen. Die jüngste Investorenrunde ergab einen Unternehmenswert von 1,2 Milliarden Dollar. Die Gründung des Start-ups wurde an der TUM intensiv gefördert. Gründer haben sich als Studenten an der TUM kennengelernt Umfangreiche Unterstützung seit 2022 durch die Gründerprogramme im TUM-Ökosystem Firma automatisiert Arbeitsabläufe in Unternehmen durch KI-Agenten Die KI-Agenten von HappyRobot können zeitintensive Aufgaben automatisieren: Sie führen Telefonate, verfassen E-Mails und Nachrichten, bearbeiten Dokumente oder durchsuchen