Ostfalia Hochschule hat neue Solaranlage eingeweiht Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 17. November 201122. Oktober 2012 Auf dem Dach des Instituts für Produktionstechnik (IPT) und der Zentralwerkstatt der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel wurde eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 45,6 Kilowatt Peak (Spitzenleistung) errichtet. Diese produziert zur Mittagszeit mehr Strom, als im IPT und in der Zentralwerkstatt verbraucht werden. „Damit entwickeln wir uns zu einer Null-Emmissions-Fabrik“, sagte Institutsleiter Prof. Dr. Holger Brüggemann bei der offiziellen Einweihung der Solaranlage. Diese verfügt über 240 Module mit einer Fläche von 307 Quadratmetern und wird jährlich etwa 41.000 Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom erzeugen. Finanziert wurde die Photovoltaikanlage von zwei Investoren – einem Mitarbeiter der Ostfalia und den Stadtwerken Wolfenbüttel,
Ausgezeichneter Einsatz für erneuerbare Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 17. November 201116. November 2011 Ausgezeichneter Einsatz für erneuerbare Energien: FH-Innovationspreis an Martina Klärle. Prof. Dr. Martina Klärle ist am 15. November 2011 mit dem Innovationspreis des Fördervereins der Fachhochschule Frankfurt am Main e.V. ausgezeichnet worden. Sie erhielt die Ehrung für ihre herausragenden Leistungen in Forschung und Transfer. Klärle gehört als Prodekanin dem Leitungsteam des Fachbereichs 1: Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) an. Lothar Herbst, Vorstand der Mainova AG, hielt den Festvortrag „Neue Energien? Eine Herausforderung für Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.“ „Der forschungs- und transferrelevante Schwerpunkt von Prof. Dr. Klärles Wirken besteht in Potenzial- und Standortanalysen für erneuerbare Energien und Photovoltaikanlagen, in
Bochumer Forscher machen Elektromobilität sicher E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen 15. November 20116. November 2012 Das smarte Miteinander schützen RUB-Forscher machen Elektromobilität sicher Start des BMWi-Projekts „Secure eMobility“ Neuartige IT-Sicherheitstechnologien für die Elektromobilität sollen zukünftig das „smarte“ Miteinander von Elektrofahrzeugen, Energienetzen und Verkehrssystemen schützen. An ihrer Entwicklung arbeiten ab sofort Automobilhersteller, Zulieferer und Forschungseinrichtungen im BMWi-Projekt „Secure eMobility“, kurz SecMobil. Die Ruhr-Universität ist mit insgesamt acht Professoren aus IT-Sicherheit, Energietechnik, Elektronik und Jura beteiligt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert das Projekt über eine Laufzeit von 32 Monaten mit vier Millionen Euro. Massives Missbrauchspotential Mit der intelligenten Vernetzung durch die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) wächst ein massives Missbrauchspotential heran. Denn als „smart car“ kommuniziert das Elektroauto der Zukunft
Go West: Die ersten sechs IT-Start-ups gehen ab Januar 2012 ins Silicon Valley Forschungs-Mitteilungen Kooperationen 15. November 2011 Zweite Bewerbungsrunde für 2012 gestartet. Im Rahmen der Maßnahme „German Silicon Valley Accelerator“ (GSVA), mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) junge deutsche IT-Unternehmen im amerikanischen Silicon Valley unterstützt, hat ein achtköpfiges Expertenkomitee die ersten sechs Start-ups ausgewählt. Sie werden ab Januar bzw. April 2012 für drei Monate den US-Markt und die dortigen Wachstumschancen erkunden. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Ernst Burgbacher: „Der German Silicon Valley Accelerator bietet den sechs ausgewählten Start-ups die Chance, sich vor Ort vom Unternehmergeist in einer der führenden High-Tech-Regionen der Welt inspirieren zu lassen. So können sie bereits in einer frühen
Eine chemische Industrie auf der Basis erneuerbarer Ressourcen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 12. November 2011 Biomasse sinnvoll nutzen. Unsere industrialisierte Welt ist in hohem Maße abhängig von fossilen Rohstoffen, ob zur Energieerzeugung, als Treibstoff oder als Ausgangsbasis für die chemische Industrie. Die damit verbundenen Umweltprobleme sind bekannt, zudem gehen die Vorräte irgendwann zur Neige. Neben Wind-, Wasser-, geothermischer und Solarenergie rückt auch Biomasse als erneuerbare Ressource immer stärker in den Blickpunkt. Esben Taarning und Kollegen von der Katalysatorfirma Haldor Topsøe sowie dem Lindoe Offshore Renewables Center (Dänemark) erläutern in einem Essay in der Zeitschrift Angewandte Chemie, wie ein sinnvoller Übergang von der Petrochemie zu einer chemischen Industrie auf Biomasse-Basis aussehen könnte. Bisher wird der größte Teil der
E.ON testet Speichermöglichkeiten für Windstrom im Erdgasnetz Brandenburg Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen Ökologie Windenergie 11. November 2011 “Power to Gas” als innovativer Beitrag zur Energiewende E.ON errichtet im brandenburgischen Falkenhagen eine Pilotanlage zur Umwandlung von Strom aus Windenergie zu Wasserstoff und investiert dazu mehr als fünf Millionen Euro in die Erforschung dieser Technologie. Die Anlage soll ab 2013 aus regenerativ erzeugtem Strom durch Elektrolyse pro Stunde rund 360 Kubikmeter Wasserstoff produzieren. Dieser wird in das Ontras-Ferngasnetz eingespeist und wie normales Erdgas genutzt. Damit wird das Erdgasnetz zum Speicher für Strom aus wetterabhängigen Erneuerbaren Energien. E.ON will diese Technologie in Falkenhagen intensiv testen und weiterentwickeln. Das Potenzial ist immens: Bereits heute kann dem Erdgas im Netz problemlos bis zu fünf
Versorgung mit regenerativer Energie durch neue effiziente Energiespeicher Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Thüringen Windenergie 10. November 2011 Effiziente Energiespeicher von morgen. Freistaat Thüringen unterstützt Forschergruppen der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme Hermsdorf. Kyoto 1997: Beim Weltklimagipfel in Japan beschließen 158 Staaten den Ausstoß von Treibhausgasen – vor allem von Kohlendioxid (CO2) – substanziell zu reduzieren. Obwohl das Kyoto-Protokoll im kommenden Jahr ausläuft und ein verbindliches Nachfolgeabkommen nicht in Sicht ist, steht bereits jetzt fest: Statt zu sinken, steigen die Emissionen klimaschädlicher Gase weltweit weiter an. „Es liegt auf der Hand, dass wir alternative Konzepte zur Energieversorgung brauchen“ sagt Prof. Dr. Ulrich S. Schubert von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Die Vorräte an fossilen Energieträgern seien begrenzt,
Umwelttechnologie – Phosphor-Rückgewinnung Baden-Württemberg Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. November 2011 Phosphor-Rückgewinnung aus Schlammkonzentrat. Phosphor ist ein lebenswichtiges Element, endlich und nicht ersetzbar. Die weltweit wirtschaftlich erschließbaren Reserven reichen noch circa 100 Jahre. Wissenschaftler des KIT haben ein Verfahren zur Rückgewinnung von Phosphor entwickelt, das derzeit auf der Kläranlage Neuburg an der Donau eingesetzt wird. In Zusammenarbeit mit der Firma MSE aus Karlsbad-Ittersbach will das KIT nun eine mobile Anlage zur Schlammentwässerung so um dieses Verfahren ergänzen, dass aus dem entstehenden Schlammkonzentrat Phosphor zurückgewonnen werden kann. Derzeit laufen mit der MSE (Mobile Schlammentwässerungs GmbH), einer Tochter der EnBW Kraftwerke AG, Versuche zur Charakterisierung der verschiedenen Abwässer, die sich unter Zentrifugalkraft von den Feststoffen
Mit Leistung, Begeisterung und Dynamik: Fraunhofer LBF setzt Wachstumskurs fort E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 9. November 2011 Von einem „Jahrzehnt der Dynamik“ spricht Institutsleiter Prof. Dr. Holger Hanselka rückblickend auf die erste Dekade seiner Amtszeit. Neben der Betriebsfestigkeit und der Adaptronik wird das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässig-keit LBF in Darmstadt seine Kernkompetenzen auf die Gebiete Elektromobilität und Kunststoffe ausbauen. Dazu errichtet das Institut derzeit das Zentrum für Systemzuverlässigkeit in der Elektromobilität und integriert das Deutsche Kunststoff-Institut DKI in seine Reihen. Damit decken die Wissenschaftler und Ingenieure des Fraunhofer LBF die komplette Wertschöpfungskette vom Molekül über das Bauteil bis zum ganzen System ab und bieten den Kunden Unterstützung vom Entwicklungsprozess bis zur Produktqualifikation. Die Zwischenbilanz von Prof. Hanselka anlässlich
Center for Wind Power Drives wird gebaut Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen Produkte Windenergie 9. November 2011 Gemeinsame Wissenschaftskonferenz bewilligte 25,3 Millionen Euro Der RWTH-Antrag für einen Forschungsbau „Center for Wind Power Drives (CWD) mit Systemprüfstand für On-Shore Windenergieanlagen“ wurde von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern bewilligt. Die Kosten des Gebäudes - inklusive des Prüfstandes - sind mit 25,3 Millionen Euro beziffert. Das neue Gebäude soll Raum für 55 wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Mitarbeiter aus sieben Instituten der Fachbereiche Maschinenbau und Elektrotechnik der RWTH bieten. Es wird in den Cluster „Schwerlastantriebstechnik“ des RWTH Campus integriert werden und soll zum Jahresende 2012 baulich soweit fertiggestellt sein, dass die Installation der Prüfstandstechnik erfolgen kann. Ab dem September 2013 sollen
Internationales Studienmodell erweitert Angebot im Studienfeld Energie und Klima Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. November 201127. Oktober 2012 Ob in Finnland, Jordanien, in den USA oder der Schweiz: Das Studienfeld Energie & Klima der Hochschule Biberach bietet seinen Studierenden ab sofort die Möglichkeit für ein international ausgerichtetes Studium. Innerhalb der Bachelor-Studiengänge Gebäudeklimatik und Energiesysteme können sich angehende Ingenieure für ein achtsemestriges Studium mit einem integrierten Praxis- und Studiensemester im Ausland entscheiden. Kooperationen bestehen bereits zu Hochschulen in Finnland, Jordanien, der USA und der Schweiz; weitere Ziele sind möglich, so Prof. Dr.-Ing. Alexander Floß, Auslandsbeauftragter des Studienfeldes Energie & Klima und verantwortlich für das zusätzliche Angebot. Für das sogenannte „Studienmodell International“ erhält die Hochschule Biberach eine Förderung des DAAD (Deutscher
Weltweit erste solarelektrische Fahrtenyacht mit Zugdrachenantrieb revolutioniert die Yachtwelt Berlin Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Hamburg Kooperationen Mitteilungen Solarenergie Windenergie 9. November 20116. November 2012 SolarWaterWorld und SkySails entwickeln Zero-Emission-Yacht. Ein Yacht-Traum wird wahr: Die emissionsfreie Solar-Yacht mit Zugdrachenantrieb wird durch den Berliner Solarschiffhersteller SolarWaterWorld AG in enger Zusammenarbeit mit dem Hamburger Technologieführer SkySails GmbH realisiert. Ein Kooperationsvertrag, der einen entsprechenden Entwicklungsauftrag an SkySails in siebenstelliger Höhe beinhaltet, wurde zwischen den Partnern am 27.10.2011 unterzeichnet. Die Kombination von solarelektrischem und SkySails-Antrieb ist nicht nur in ökologischer Weise eine Sensation. Neben der völligen CO2-Freiheit bekommen konventionelle Segelschiffe und Motoryachten Konkurrenz auf einer ganz anderen Ebene: Motoryachten sind schnell und bieten viel Platz. Eine Segelyacht hingegen bietet emissions- und vibrationsfreien Fahrspaß. Das Cruisen auf hoher See ist auf einer