Universität Halle: Sommerschule für Photovoltaik: Forschung, Praxis, Kontakte Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 10. August 2012 (WK-intern) - Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr findet an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vom 10. bis 14. September die zweite „Solarvalley Sommerschule für Photovoltaik“ statt. Sie richtet sich sowohl an Bachelor- und Masterstudierende als auch an Doktoranden. Innerhalb der Sommerschule halten in- und ausländische Dozenten Vorträge, dazu gibt es Seminare, Firmenbesichtigungen und Laborpraktika. Gespräche mit Experten aus der Solarbranche und dem Spitzencluster „Solarvalley Mitteldeutschland“ sind ebenso inklusive wie eine Kontaktbörse. Im Programm der Sommerschule werden Erkenntnisse über die universitären Lehrinhalte hinaus diskutiert und aktuelle Forschungsthemen aufgegriffen. Zu den Themen gehören die wissenschaftlichen Fortschritte in den Bereichen: „kristalline Solarzellen“ „anorganische Dünnschicht-Solarzellen“ „organische Photovoltaiksysteme“ „Modul- und Systemintegration“ „Lichtmanagement und innovative Wirkprinzipien“. Neben der
Flüssigkristallforschung: Flüssigkristallen in organischen Halbleitern und flexiblen Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Tagungen 10. August 2012 (WK-intern) - Internationales Treffen von Wissenschaftlern der Flüssigkristallforschung in Mainz 24. Internationale Flüssigkristallkonferenz findet vom 19. bis 24. August in der Rheingoldhalle statt. Die weltweit bedeutendste Tagung der Flüssigkristallforschung findet nach über 20 Jahren wieder in Deutschland statt. Rund 800 Wissenschaftler aus aller Welt werden vom 19. bis 24. August 2012 in Mainz auf der 24. International Liquid Crystal Conference (ILCC) zusammentreffen. Die Veranstaltung in der Rheingoldhalle wird von Prof. Dr. Harald Pleiner vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung und Prof. Dr. Rudolf Zentel von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) organisiert. Als Schirmherrin der Konferenz fungiert die
DLR forscht an leistungsstarken und emissionsarmen Turbinen Forschungs-Mitteilungen 9. August 2012 (WK-intern) - Investition in die Zukunft der Turbinenforschung Am Standort Köln des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) schreitet der Ausbau der Infrastruktur für die Erforschung und Entwicklung moderner Gasturbinen weiter voran. An derzeit fünf Prüfständen wird an leistungsstarken und emissionsarmen Turbinen geforscht. Kernstück der Anlagenerweiterung ist der neue Hochdruckluftverdichter HD5, der am 9. August 2012 angeliefert und montiert wurde. Kein Test ohne Luft Um die Komponenten von Flugantrieben und Kraftwerksturbinen möglichst realistisch testen zu können, müssen die späteren Betriebsbedingungen in den Prüfständen möglichst gut simuliert werden. Neben den richtigen Brennstoffkompositionen muss auch die Luft auf das richtige Temperatur- und Druckniveau und in
Perspektiven für Brennstoffzellenfahrzeuge im Serieneinsatz Forschungs-Mitteilungen 9. August 2012 (WK-intern) - Gemeinsam mit der Daimler AG, ThyssenKrupp, dem Max-Planck-Institut für Eisenforschung und dem Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST Braunschweig erforscht das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden Technologien zur Herstellung hocheffizienter metallischer Bipolarplatten für Brennstoffzellenfahrzeuge. Das im Juni 2012 gestartete Projekt „Metallische bipolare Platten aus beschichteten Hochleistungswerkstoffen - miniBIP“ hat ein Gesamtbudget von 5,15 Mio. € und eine Laufzeit von 42 Monaten. Wie kann unsere Gesellschaft angesichts von Ressourcenverknappung, Umweltverschmutzung und Klimawandel auch in Zukunft mobil bleiben? Können elektrisch angetriebene Fahrzeuge die Lösung sein? Rein batteriebetriebene Fahrzeuge besitzen derzeit nur eine geringe Reichweite, die Ladezeiten sind vergleichsweise lang. Wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenfahrzeuge
Biogasanlagen können Strom mit rund 70% weniger Emissionen erzeugen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 8. August 2012 (WK-intern) - 70% weniger Emissionen durch Strom aus Biogas Biogasanlagen können Strom im Vergleich zum gegenwärtigen Strommix mit rund 70% weniger Emissionen erzeugen und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Emissionsminderung im Energiesektor. Wissenschaftler des DBFZ haben im Rahmen eines Verbundprojektes mit der gewitra GmbH und dem Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) die tatsächlich auftretenden Emissionen von zehn Biogasanlagen im Praxisbetrieb gemessen und bewertet. Anhand der Emissionsmessungen der Biogasanlagen konnten als wesentlichen Quellen für Emissionen nicht gasdicht abgedeckte Gärrestlager, die Blockheizkraftwerke (BHKWs) sowie die Beschickungseinrichtungen in den Anlagen identifiziert werden. Auf der Basis der Ergebnisse wurden Szenarien für die Darstellung der durchschnittlichen
TU Clausthal: Umweltschutz nachhaltig gestalten Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 8. August 20127. August 2012 (WK-intern) - Forum Nachhaltigkeit 17. - 19.09.2012 an der TU Clausthal Die Hochschul-Informations-System GmbH und die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH) veranstalten vom 17. bis 19.09.2012 an der TU Clausthal gemeinsam eine Arbeitstagung mit praxisorientiertem Erfahrungsaustausch zu nachhaltiger Entwicklung im Betrieb von Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Das Forum Nachhaltigkeit thematisiert die Organisation des betrieblichen Umweltschutzes und erstmals auch den Aufbruch zur nachhaltigen Entwicklung in verschiedenen Handlungsfeldern und bietet Praxishilfen und Entscheidungsgrundlagen. Angesprochen sind Praktiker, die mit unterschiedlichen Methoden Umweltmanagement gestalten und eine nachhaltige Entwicklung ihrer Einrichtungen im Fokus haben. Drei thematische Blöcke befassen sich mit operativen und strategischen Aufgaben bei der nachhaltigen Entwicklung: Vorstellung
Startschuss für den Energie-Campus Hamburg der HAW Forschungs-Mitteilungen Windenergie 7. August 2012 (WK-news) - Die Energiewende und der Ausbau der Erneuerbaren Energien bieten ein enormes ökonomisches Potenzial. Dieses soll mit dem neuen Technologiezentrum „Energie-Campus Hamburg“ der HAW Hamburg, das heute im Hamburger Rathaus vorgestellt wurde, künftig noch besser genutzt werden. Ab 2013 wird im Hamburger Stadtteil Bergedorf zunächst mit dem Bau eines Forschungs- und Ausbildungslabors für Windenergie und intelligente Stromnetze, sogenannte Smart Grids, begonnen. Der Senat unterstützt das 6,8 Mio. Euro teure Projekt mit 3,7 Mio. Euro. Für den restlichen Betrag von 3,1 Mio. Euro kommt der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) auf. Das Competence Center für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (CC4E)
Die Gefährlichkeit von Dieselruss wird neu eingestuft Forschungs-Mitteilungen 7. August 2012 (WK-intern) - Empa-Röntgenexperte «entschlüsselt» Dieselruss Seit Juni 2012 ist es amtlich: Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft Dieselruss als Erreger von Lungenkrebs ein. Artur Braun, Physiker an der Empa und Experte für Röntgenspektroskopie, hat massgeblich dazu beigetragen, Struktur und Zusammensetzung von Russpartikeln zu analysieren. Feinstaub ist gefährlich – diese Erkenntnis ist nicht neu. Doch was macht am Feinstaub die Gefahr aus? Ist es nur der Dieselruss aus Motoren? Kommt die Gefahr auch vom holzgefeuerten Cheminée im Ferienhaus? Oder gar vom fettqualmenden Fritteusendunst aus dem Restaurant nebenan? Diese nahe liegenden Fragen waren lange Zeit eine rechte Knacknuss für die Wissenschaft. Wohl liess sich russiger Feinstaub in
CO2 kann Ausgangsstoff für neue Produkte und als Wasserstoffspeicher genutzt werden Forschungs-Mitteilungen 7. August 2012 (WK-intern) - Doppelrolle für CO2 Kontinuierliche Hydrierung von Kohlendioxid zu reiner Ameisensäure in überkritischem CO2 Um den Verbrauch fossiler Rohstoffe zu reduzieren und gleichzeitig die CO2-Bilanz von Kraftstoffen und chemischen Produkten zu verbessern könnte die Verwendung von Kohlendioxid als Kohlenstoffquelle eine attraktive Option sein. Deutsche Wissenschaftler stellen in der Zeitschrift Angewandte Chemie nun eine neue Methode vor, mit der Kohlendioxid katalytisch zu Ameisensäure hydriert wird. Dabei ist Kohlendioxid nicht nur Ausgangsstoff, sondern dient, in überkritischem Zustand, gleichzeitig als Lösungsmittel für die Abtrennung des Produkts. Mit diesem integrierten Verfahren lässt sich erstmals in einem einzigen Prozessschritt freie Ameisensäure direkt als Produkt gewinnen. Die Hydrierung
BSH startet mit dem Forschungsschiff CELTIC EXPLORER 15. Gesamtaufnahme der Nordsee Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. August 2012 Hamburg - Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) startet am 7. August 2012 in Hamburg seine 15. Gesamtaufnahme der Nordsee. Der erste Abschnitt der Reise mit dem irischen Forschungsschiff CELTIC EXPLORER endet am 29. August im norwegischen Bergen, der zweite Abschnitt endet am 9. September in Hamburg. Elf Wissenschaftler und Techniker erfassen aktuelle ozeanographische und chemische Daten sowie die Konzentration ausgewählter künstlicher Radionuklide im Seewasser. Die Daten dienen einer aktuellen Zustandsbewertung und dokumentieren klimabedingte Veränderungen in der Nordsee. Ferner sind die Erhebungen notwendig, um Auskunft über die Effektivität von internationalen Übereinkommen zum Schutz der Meere zu überprüfen. Zudem dienen sie zur Validierung
Hamburg hat noch freie Plätze im Masterstudiengang Erneuerbare Energien Forschungs-Mitteilungen News allgemein 2. August 20123. August 2012 (WK-intern) - Die Branche der regenerativen Energien wächst stark und verzeichnet einen hohen Qualifikationsbedarf. Aktuelle Entwicklungen wie der Klimawandel oder die Energiewende schaffen eine weitere Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Masterstudiengang Erneuerbare Energien der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) und der Akademie für erneuerbare Energien (AEE) werden Fach- und Führungskräfte berufsbegleitend für den Bereich erneuerbare Energien ausgebildet. Noch bis zum 31. August 2012 können sich Interessierte für das Wintersemester 2012/2013 bewerben. Der 4,5-semestrige online-basierte-Studiengang Erneuerbare Energien ist an der HAW Hamburg angesiedelt und wird in Kooperation mit der Akademie für erneuerbare Energien (AEE) in Lüchow-Dannenberg durchgeführt. Die Studierenden erwerben die
Die Luftverschmutzung wird weltweit zunehmen Forschungs-Mitteilungen 2. August 20121. August 2012 (WK-intern) - Atmosphärenmodell berechnet drastische Verschlechterung der Luftqualität in den kommenden Jahrzehnten Heiße Sommertage sind in Großstädten oft kein Grund zur Freude. Zu schlecht ist die mit Auto- und Industrieabgasen belastete Luft. Ein Szenario, das nach den neuesten Berechnungen des Max-Planck-Wissenschaftlers Dr. Andrea Pozzer im Jahr 2050 keine Ausnahme, sondern die Regel sein könnte, wenn keine Gegenmaßnahmen getroffen werden. Vor allem China, Nord-Indien, der Mittlere Osten und Nord-Afrika müssen mit einer drastischen Verschlechterung der Luftqualität rechnen. Im Jahr 2050 wird die Luft weltweit so schlecht sein, wie sie jetzt bereits in Ballungsgebieten Südostasiens ist. Das ist das Ergebnis einer Simulation der Atmosphäre von Wissenschaftlern