Verbraucher zahlen mehr für Strom, obwohl die Ökostrom-Produktion sinkt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung Windenergie 4. September 2013 (WK-intern) - Münster - Eigentlich soll mit der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) der stetige Ausbau der erneuerbaren Energien finanziert werden. Laut Einschätzung der Bundesregierung könnte die EEG-Umlage im nächsten Jahr kräftig um 20 Prozent auf über 6 Cent pro Kilowattstunde (kWh) zunehmen. Jetzt belegen aber aktuelle Zahlen, dass die EEG-Umlage für die Stromkunden rasant steigen soll, obwohl die Ökostrom-Produktion im Jahr 2013 bisher gesunken ist, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Nach den Daten der Strombörse EEX haben Wind- und Photovoltaikanlagen in den ersten acht Monaten rd. 1,3 Milliarden Kilowattstunden bzw. 2,6 Prozent weniger produziert
Erster Wasserstofftag bietet eine Plattform für Wissensaustausch Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 4. September 2013 (WK-intern) - ERSTER „WASSERSTOFFTAG“ IN LAMPOLDSHAUSEN - eine INITIALZÜNDUNG FÜR DIE REGION HEILBRONN Das Technologie-Transfer-Zentrum Lampoldshausen (TTZ), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Wirtschaftsförderung Raum Heilbronn GmbH und das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg laden für Freitag, den 27.09.2013 von 9:30-16:30 Uhr zum ersten Wasserstofftag im DLR-Forum für Raumfahrtantriebe Lampoldshausen ein. Experten aus Wissenschaft und Industrie zeigen anhand konkreter Beispiele, dass Wasserstoff ein wichtiger Energieträger der Zukunft werden kann. Die Schirmherrschaft für den Wasserstofftag hat der Umweltminister Baden-Württembergs, Franz Untersteller inne, der auch anwesend sein wird. Langjährige DLR-Erfahrung mit Wasserstoff Der Wasserstofftag bietet eine Plattform für Wissensaustausch und gibt damit
Freie Plätze für Offshore-Windstudium in Oldenburg Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 4. September 2013 (WK-intern) - Offshore-Windstudium startet Ende September mit neuem Kurs Noch freie Studienplätze - letzte Möglichkeit für Bewerbungen Oldenburg - In wenigen Wochen beginnt der neue Kurs des Offshore-Windstudiums 2013/14. Auf die noch freien Studienplätze besteht die letzte Möglichkeit sich zu bewerben, bevor das Studium am 25. September 2013 startet. Das berufsbegleitende und interdisziplinäre Offshore-Windstudium bietet Beschäftigen und Quereinsteigern der Offshore-Windenergie eine einmalige Weiterqualifizierung. Innerhalb von 10 Monaten erhalten die Teilnehmer einen Überblick über das komplette Thema Offshore-Windenergie. Das Studium richtet sich an alle Unternehmen der Branche, die direkt oder indirekt an Offshore-Windprojekten beteiligt sind, wie Energieversorger, Anlagenhersteller, Zulieferer, Reedereien, Banken und Versicherungen. Ziel des
Auszeichnung für Forschungsprojekt zur Energiespeicherung Forschungs-Mitteilungen Technik 4. September 2013 (WK-intern) - Neue Technologien werden dringend gebraucht, um die Energiewende zum Erfolg zu führen. Einen Baustein dafür erforschen Wissenschaftler der Leuphana Universität Lüneburg: die thermische Batterie. Für dieses zukunftsweisende Projekt erhält die Universität jetzt die Auszeichnung „Ort im Land der Ideen 2013/14“. Sie ist damit bereits zum sechsten Mal Preisträgerin in diesem bundesweiten Wettbewerb. Für keine andere deutsche Universität gab es bisher so viele Auszeichnungen in Folge. Mit der Preisverleihung würdigen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank Ideen und Projekte, die Lösungen für die Herausforderungen der Städte und Regionen von morgen bereithalten. Ein Team von Ingenieuren, Natur-
ZSW entwickelt flexible Dünnschicht-Solarzelle auf Emaillierstahl mit 18,6 % Wirkungsgrad Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 3. September 2013 (WK-intern) - ZSW entwickelt flexible Dünnschicht-Solarzelle auf Emaillierstahl mit 18,6 Prozent Wirkungsgrad Stuttgart -Wissenschaftler am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) haben einen neuen Typ flexibler CIGS-Dünnschicht-Solarzellen entwickelt. Die Stuttgarter Forscher nutzen ein alternatives Trägermaterial, dünnen emaillierten Stahl, für die stromerzeugende Absorberschicht. Emaillierstahl ist langlebiger und nicht so leicht zu beschädigen wie Kunststofffolien. Im Gegensatz zu Edelstahl ist er elektrisch isolierend, zudem entfallen ein zusätzlicher Dotierschritt und eine Diffusionsbarriere. Bei den Wirkungsgraden schneidet Emaillierstahl mindestens so gut ab wie Edelstahl: So beträgt der Wirkungsgrad der neuen biegsamen, 0,5 Quadratzentimeter großen Zelle 18,6 Prozent. Ein Modul auf einer Fläche von 23
ITD sucht Teilnehmer/innen für eine Studie zur Zukunft von Photovoltaik-Anlagen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 3. September 2013 (WK-intern) - Das Institut für Transportation Design (ITD) der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) führt aktuell eine Studie durch, welche die Erfahrungen und Wünsche von Besitzerinnen und Besitzern älterer Photovoltaik-Anlagen untersucht. Hierfür suchen die Wissenschaftler Betreiberinnen und Betreiber von Photovoltaik-Anlagen, welche bis zum Jahr 2003 angeschafft wurden. Interessierte Personen sollten bereit sein, sich mit anderen Anlagenbetreiberinnen und -betreibern in einer Diskussionsrunde auszutauschen. Gemeinsam wird diskutiert werden, welche Motive ausschlaggebend für den Kauf einer Anlage waren, inwieweit Förderungen in Anspruch genommen wurden und ob Vorstellungen bezüglich zukünftiger Rahmenbedingungen bestehen. Photovoltaik-Anlagen leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Nach Einführung der EEG-Einspeisevergütung hat die
Großtechnischen Prüfstand für komplette Gondeln von Windenergieanlagen bis 10MW Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Videos Windenergie Windparks 1. September 20131. September 2013 (WK-intern) - DyNaLab - Dynamic Nacelle Laboratory - Gondelprüfstand mit einer geplanten Antriebsleistung von ca. 10 MW DyNaLab & Technologieentwicklung Animation Prüfung im DyNaLab Interview mit A. Reuter zum DyNaLab Das Fraunhofer IWES beschäftigt sich im Rahmen des öffentlich geförderten Forschungs-vorhabens DyNaLab (Dynamic Nacelle Laboratory) mit einem großtechnischen Prüfstand für komplette Gondeln von Windenergieanlagen. Mit dem DyNaLab wird ab 2014 erstmals in Deutschland ein solches realitätsnahes Testumfeld im Multimegawattbereich allen Anlagenherstellern zugänglich sein und aussagefähige Labortests zur Beurteilung und Optimierung von bestehenden und zukünftigen Anlagenkonzepten ermöglichen. Die technischen Anforderungen an diese Test- und Experimentierplattform wurden in enger Zusammenarbeit mit der Windenergiebranche sowie Forschungs- und
Forschung zur Energiewende, Minister besuchen Fraunhofer IWES Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie 31. August 2013 (WK-intern) - Forschungsministerinnen Wanka und Kühne-Hörmann informierten sich über Energiesystemtechnikforschung Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, und die hessische Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann haben am 29. August 2013 das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Kassel besucht. Die beiden Ministerinnen informierten sich im Testzentrum IWES-SysTec über verschiedene Projekte aus dem Zukunftsfeld der Energiesystemtechnik. Die CDU-Politikerinnen zeigten sich von der Arbeit der IWES-Wissenschaftler beeindruckt. „Deutschland ist die viertstärkste Industrienation weltweit. Wenn wir diesen Platz halten oder ausbauen wollen, sind wir auf technische Innovationen und deren Umsetzung in Produkte angewiesen“, erklärte Bundesministerin Wanka. Die Fraunhofer-Institute seien dabei ein wichtiger Partner. Auch
Kohlendioxid (CO2) Einspeisung nach gut fünf Jahren erfolgreich abgeschlossen Forschungs-Mitteilungen Geothermie 29. August 2013 (WK-intern) - CO2-Einspeisung am Pilotstandort Ketzin nach gut fünf Jahren erfolgreich abgeschlossen Planmäßige Beendigung der Einspeisungsphase des Treibhausgases CO2-Einspeisung am Pilotstandort Ketzin nach gut fünf Jahren erfolgreich abgeschlossen Neue Projektphase im Rahmen der geologischen CO2-Speicherung beginnt. Potsdam/Ketzin - Am 29. August 2013 hat das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ die Einspeisung von Kohlendioxid (CO2) in Ketzin nach gut fünf Jahren Betrieb offiziell beendet. An seinem Pilotstandort zur wissenschaftlichen Untersuchung der geologischen Speicherung des Treibhausgases CO2 im brandenburgischen Ketzin/Havel wurden seit Juni 2008 insgesamt 67.271 Tonnen in salzwasserhaltigen Sandstein in einer Tiefe von 630 m bis 650 m eingebracht. Für die Speicherung wurde überwiegend hochreines CO2
Anforderungen an die Fahrzeuge von morgen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 28. August 2013 (WK-intern) - Forschungscampus ARENA2036: DLR entwickelt mit Partnern Leichtbaukonzepte und Produktionstechniken für das Auto der Zukunft Leichter und umweltfreundlicher, aber gleichzeitig ausgestattet mit innovativer Technik und Komfort – das sind die Anforderungen von Kunden und Gesellschaft an die Fahrzeuge von morgen. Innerhalb des in Stuttgart angesiedelten Forschungscampus ARENA2036 entwickeln zwei Stuttgarter Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit Partnern aus der baden-württembergischen Wissenschaft und Industrie neue Konzepte, wie diese Anforderungen durch den Einsatz neuer Leichtbaumaterialien sowie den dafür notwendigen Entwicklungs- und Produktionsmethoden erfüllt werden können. Die ersten Forschungsarbeiten sind im Juli 2013 offiziell angelaufen. Zwei DLR-Schwerpunkte: Leichtbau und
KIT startet die Pilotfertigung für neuartige Lithium-Ionen-Zellen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 27. August 2013 (WK-intern) - Forschungsfabrik für Lithium-Ionen-Batterien KIT startet die Pilotfertigung für neuartige Lithium-Ionen-Zellen und entwickelt kostengünstigere Prozesstechnologien für den Massenmarkt Der flächendeckende Einsatz von Lithium-Ionen-Batterien in Elektrofahrzeugen und stationären Speichern könnte der Energiewende zum Durchbruch verhelfen. Fehlende Wirtschaftlichkeit und begrenzte Leistungsfähigkeit behindern aber derzeit noch den Markteintritt. Am KIT ist deshalb nun eine „Forschungsfabrik“ für die Kleinserien-Produktion von Lithium-Ionen-Zellen angelaufen, in der neue Produktionstechnologien entwickelt werden, die den enormen Ansprüchen an Produktqualität und Wirtschaftlichkeit genügen. „Mit dieser neuartigen Forschungsinfrastruktur gehen wir jetzt daran, noch unreife Produktionsprozesse bereits in einem frühen Stadium zu validieren, zu automatisieren und damit industrietauglich zu machen“, erklärt Prof. Dr.
Der Klimawandel ist weltweit ein Medienthema Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 27. August 2013 (WK-intern) - Klimawandel ist Medienthema weltweit Aufmerksamkeit in vielen Ländern stärker als in Deutschland Wie viel Platz räumen große Tageszeitungen dem Thema Klimawandel ein? Ein Team um den Soziologen Andreas Schmidt von der Universität Hamburg, KlimaCampus, hat die Berichterstattung in 27 Staaten ausgewertet. Die Studie zeigt: In allen Ländern hat die Medienaufmerksamkeit seit 1996 deutlich zugenommen. Besonders hoch ist sie, wo die Wirtschaft stark auf fossilen Energieträgern wie Öl oder Kohle basiert und sich die Länder gleichzeitig im Rahmen des Kyoto-Protokolls verpflichtet haben, CO2-Emissionen zu reduzieren. Bisher gab es kaum Studien, die mehr als drei Länder verglichen und Entwicklungs- oder Schwellenländer mit einbezogen.