WWF legt Entwurf für nationales Klimaschutz- und Energiewende-Gesetz vor Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 22. Oktober 2013 (WK-news) - Klimaschutz mit Fundament Der WWF fordert von der CDU/CSU und der SPD in den Koalitionsvertrag die Verabschiedung eines Klimaschutz- und Energiewenderahmengesetz (KEnRaG)aufzunehmen. Bisher seien die einzelnen Klimaschutzpolitikvorhaben unkoordiniert und nicht auf einer soliden gesetzgeberischen Basis. Darüber hinaus gäbe es keinen Prozess, der die Erreichung der Klimaschutzziele systematisch gewährleistet. „Die Herkulesaufgaben Klimaschutz und Energiewende können nur erfolgreich gestemmt werden, wenn wir sie auf ein solides Fundament stellen und ihnen eine verlässliche Langfristperspektive geben. Hierfür ist ein Klimaschutz- und Energiewenderahmengesetz unerlässlich“, sagt Regine Günther, Leiterin Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland. Der WWF hat bei der Anwaltskanzlei Becker, Büttner, Held einen konkreten
In Deutschland wird das Potenzial von Stroh im Energiemix unterschätzt. Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 22. Oktober 201321. Oktober 2013 (WK-intern) - Leipzig - Stroh aus der Landwirtschaft könnte im zukünftigen Energiemix Deutschlands eine wichtige Rolle spielen. Bisher wird es von allen Bioreststoffen noch am wenigsten genutzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL), des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ). Demnach könnten von den insgesamt 30 Millionen Tonnen Stroh, die jährlich in Deutschland anfallen, zwischen 8 und 13 Millionen Tonnen nachhaltig zur Strom- oder Kraftstoffproduktion genutzt werden. Mit diesem Potenzial könnte man zum Beispiel 1,7 bis 2,8 Millionen Durchschnittshaushalte mit Strom und gleichzeitig 2,8 bis 4,5 Millionen Haushalte mit Wärme versorgen. Diese
Maximale Effizienz beim Wandeln von Strom aus Wind- oder Photovoltaikkraftwerken Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 21. Oktober 2013 (WK-intern) - Maximale Effizienz beim Wandeln von Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Erfolgreicher Abschluss des vom Bundesforschungsministerium geförderten Forschungsprojektes von SEMIKRON, PCS Power Converter Solutions GmbH (PCS) und der Technischen Universität Dresden (TU Dresden) zur Optimierung der Energieeffizienz von Wind- und Photovoltaikkraftwerken. Nürnberg – Der Leistungselektronikhersteller SEMIKRON, der Umrichterentwickler und -produzent PCS und die TU Dresden haben nach 3-jähriger Laufzeit ihr gemeinsames Forschungsprojekt abgeschlossen. Unter dem Thema „Effizienzsteigerung bei der Nutzung regenerativer Energien durch den Einsatz von Mehrpunkttopologien – EEMT “ wurde ein neuartiges Umrichtersystem konzipiert. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Fördermaßnahme „Leistungselektronik zur Energieeffizienzsteigerung“ geförderte Forschungsvorhaben
Deutscher Bildungspreis mit neuem Premium Partner Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 21. Oktober 2013 (WK-intern) - München - Die TÜV SÜD Akademie und EuPD Research Sustainable Management haben sich mit Wall Street English, dem führenden Anbieter von Englischkursen, einen neuen Premium Partner für ihren Deutschen Bildungspreis an die Seite geholt. Gemeinsam wird die Studie „We Speak English“ zum Thema Englischlernen in Unternehmen durchgeführt. Ziel ist es, den Bedarf, die Anforderungen und Erfahrungen sowie die effizientesten Lernmethoden zu identifizieren. Die TÜV SÜD Akademie und EuPD Research Sustainable Management haben 2012 den Deutschen Bildungspreis ins Leben gerufen, um gezielt Anregungen und Hilfestellungen für den Aufbau eines betrieblichen Bildungssystems zu geben und besonders vorbildliche Systeme auszuzeichnen. „Es ist
Innovative Ideen für die Energiewende im Ruhrgebiet gesucht! Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 21. Oktober 201321. Oktober 2013 (WK-intern) - Rahmenprogramm bietet wissenschaftliche Unterstützung und finanzielle Förderung bei der Umsetzung von Projektideen Die erfolgreiche Energiewende in Deutschland ist der Schlüssel zu einem effektiven Klimaschutz. Dabei ist die Energiewende nicht nur eine große technische Herausforderung – als gesellschaftlicher Veränderungsprozess benötigt sie Kreativität, Initiative und die kollektive Umsetzung innovativer Ideen vor Ort – ob in der Kommune oder im Stadtquartier. Dies gilt in besonderer Form für die Metropole Ruhr, die sich als industriell vorgeprägter Raum besonderen Herausforderungen stellen muss, aber gleichzeitig auch große Umsetzungs- und Gestaltungschancen hat. Ab sofort werden innovative Projektideen gesucht, die einen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende im
Verbrennungsverfahren für Kraftwerke mit CO2-freier Abgasluft Forschungs-Mitteilungen Technik 21. Oktober 2013 (WK-intern) - Verbrennen mit CO2-freier Abgasluft Wie hält man bei Verbrennungsprozessen das CO2 davon ab, in die Atmosphäre zu gelangen? Die TU Wien leitet das internationale FP7-Projekt „SUCCESS“, in dem ein innovatives Verbrennungsverfahren weiterentwickelt wird. Dass CO2 entsteht, lässt sich oft nicht vermeiden. Aber durch kluge Verbrennungsmethoden kann man erreichen, dass sich das klimaschädliche Kohlendioxid gar nicht erst mit der Verbrennungsluft mischt. Die TU Wien forscht an Chemical Looping Combustion (CLC) – einem Verbrennungsverfahren für Kraftwerke oder große Industrieanlagen, das die Abscheidung von Kohlendioxid fast ohne zusätzlichen Energieaufwand ermöglicht. Nun leitet die TU Wien das neue Forschungsprojekt „SUCCESS“ mit einem Gesamtvolumen von zehn
RWTH Aachen gewinnt den Bayerischen Staatspreis Elektromobilität 2013 E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 20. Oktober 201319. Oktober 2013 (WK-intern) - RWTH Aachen gewinnt den Bayerischen Staatspreis Elektromobilität 2013 in der Kategorie „Speichertechnologie, Systemintegration“ Der Bayerische Staatspreis Elektromobilität, der eCarTec-Award, geht nach Nordrhein-Westfalen. Am Dienstag, den 15.10.2013, wurden im Rahmen der eCarTec-Messe in München innovative Entwicklungen rund um die Elektromobilität ausgezeichnet. Am Dienstagabend wurden die Forscher des Instituts für Kraftfahrzeuge (ika) und des Instituts für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (ISEA) der RWTH Aachen University mit dem Bayerischen Staatspreis für Elektromobilität in der Kategorie „Speichertechnologie, Systemintegration“ geehrt. Der sogenannte eCarTec Award wird in insgesamt sieben verschiedenen Kategorien von der Bayerischen Staatsregierung verliehen und ist mit jeweils 7.500 Euro dotiert, um Entwicklungen in
Master Studium Elektromobilität: Berufsbegleitend weiterqualifizieren E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 19. Oktober 201318. Oktober 2013 (WK-news) - Deutschlandweit einzigartig Die staatlichen Hochschulen der Hochschulföderation SüdWest (HfSW) bieten ab Herbst 2013 ein gemeinsames, berufsbegleitendes Masterstudium „Elektromobilität“ mit Abschluss M.Eng. an. Es wurde dazu die Kooperationsvereinbarung an der Hochschule Esslingen unterzeichnet. Der 4-semestrige Masterstudiengang bietet dabei eine umfassende Weiterqualifizierung für Ingenieure und Ingenieurinnen, die sich zukünftigen Herausforderungen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung in der Automobilindustrie und damit einem zentralen Zukunftsthema stellen wollen. Studieninhalte Das Studienkonzept umfasst dabei weit mehr als die Entwicklung ökologisch nachhaltiger Fahrzeuge mit Elektromotoren. Die Studierenden lernen neue Werkstoffe einzusetzen, den Antriebsstrang zu optimieren oder z.B. die Effizienz der Leistungselektronik zu erhöhen. Neue Systemansätze für ein umweltschonenderes Verkehrswesen
Saarbrücker Wirtschaftswissenschaftler untersucht Stromanbieter auf wirtschaftliche Nachhaltigkeit Forschungs-Mitteilungen 19. Oktober 201318. Oktober 2013 (WK-intern) - Das Institut für Wirtschaftsprüfung (IWP) an der Universität des Saarlandes hat deutsche Energieanbieter auf ihre wirtschaftliche Nachhaltigkeit hin untersucht. Bisher hatten die Kunden auf dem liberalisierten Energiemarkt zwar die Möglichkeit, die Preise der über 1.000 Anbieter zu vergleichen. Ein Vergleich von deren wirtschaftlicher Solidität jedoch war bisher schwierig. Insolvenzen und fragwürdiges Geschäftsgebaren verunsichern viele Kunden. Sie scheuen daher den Wechsel des Anbieters, obwohl sie so Geld sparen könnten. Der Saarbrücker Professor für Wirtschaftsprüfung, Michael Olbrich, hat diese Lücke mit der Studie „Energieanbieter und Nachhaltigkeit“ nun wissenschaftlich geschlossen. Die Veröffentlichung der Umlage für Erneuerbare Energien (EEG-Umlage) 2014 in dieser Woche zeigt,
DLR nimmt neue Testanlage am Solarturm Jülich in Betrieb Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 17. Oktober 2013 (WK-intern) -Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben auf dem Turm des Solarkraftwerks in Jülich eine Receiver-Testanlage in Betrieb genommen. Ein Receiver oder auch Strahlungsempfänger ist die Stelle eines Solarkraftwerkes, an dem die Sonnenstrahlung in Wärme umgewandelt wird. Die Testanlage befindet sich unterhalb des Hauptreceivers, auf einer in den Turm integrierten Forschungsebene. Die federführend im DLR entwickelte neue Generation von Solarreceivern soll die Sonnenenergie deutlich effizienter in Wärme und Strom umwandeln und die Technik damit kostengünstiger machen. Heiße Luft - effizient und immer verfügbar Reflektiert von über 2000 Spiegeln treffen die Sonnenstrahlen am Turmkraftwerk in Jülich auf den Strahlungsempfänger.
Stromverluste in Netzteilen senken Forschungs-Mitteilungen 17. Oktober 201317. Oktober 2013 (WK-intern) - Forscher optimieren Hochfrequenzlitzen und Wicklungen In nahezu allen elektronischen Geräten, wie z. B. Fernsehern, Computern und Monitoren, arbeiten heute hochfrequent getaktete Netzteile. Bisher gehen in konventionellen Geräten etwa drei bis sechs Prozent des eingesetzten Stroms in Spulen und Transformatoren verloren. Das neue BINE-Projektinfo „Geräte effizienter mit Strom versorgen“ (12/2013) stellt optimierte Hochfrequenzlitzen und Wicklungen vor, die über eine höhere Effizienz verfügen. Angesichts der Massenverbreitung elektronischer Geräte bei Verbrauchern, wird jeder kleine Fortschritt beim Einzelgerät sich volkswirtschaftlich zu großen Stromeinsparungen aufaddieren. Hochfrequenzlitzen werden in zahlreichen elektronischen Geräten eingesetzt. Sie bestehen aus vielen, dünnen, durch Lackierung gegeneinander isolierten und verflochtenen Drähten, durch die
Austausch klimarelevanter Treibhausgase wie CO2 und N2O Forschungs-Mitteilungen 17. Oktober 2013 (WK-intern) - Nachwuchsforscher starten durch Durchbruch bei der Messung atmosphärischer Stickstoffeinträge erzielt BMBF fördert Braunschweiger Nachwuchsgruppe Reaktionsfreudige Stickstoffverbindungen (Nr) in der bodennahen Atmosphäre spielen eine wichtige Rolle im Klimageschehen. In welcher Konzentration sie vorliegen und wie der Austausch zwischen Boden und Luft erfolgt, war bislang nur mit sehr aufwändigen chemischen Einzelanalysen zu erfassen. Deshalb ließ sich nur grob abschätzen, wie sich die Konzentrationen von Ammoniak (NH3), Salpetersäure (HNO3) oder Nitratpartikeln (NO3) über die Zeit verändern. Doch jetzt haben Wissenschaftler am Thünen-Institut für Agrarklimaschutz in Braunschweig einen methodischen Durchbruch erzielt. Mit dem am Institut optimierten TRANC-Konverter (Total Reactive Atmospheric Nitrogen Converter) ist es möglich, die