Energie- und Rohstoffwende meistern für mindestens acht Milliarden Menschen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 22. März 201522. März 2015 Energie- und Rohstoffwende meistern: 5. Symposium „Freiberger Innovationen“ am 25./26.03.2015 (WK-intern) - Laut Prognosen werden bis 2050 mindestens acht Milliarden Menschen auf der Erde leben. Wie Forschung und Wirtschaft die kurz- und langfristigen Herausforderungen der Energie- und Rohstoffwende meistern können, das diskutieren internationale Rohstoff-Experten auf dem 5. Symposium „Freiberger Innovationen“, das von der TU Bergakademie Freiberg und dem Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie am 25. und 26. März in Freiberg veranstaltet wird. Daher gilt es, heute Konzepte zu entwickeln, um auch in Zukunft Rohstoffe und Energie für Leben und Überleben sicherzustellen. Welche innovativen Technologien den steigenden Energie- und Rohstoffhunger auf der Welt stillen könnten
22. März 2015 ist Weltwassertag – Schutz der Gewässer ist auch Klimaschutz Forschungs-Mitteilungen Ökologie 22. März 2015 Bei Wasser denken die meisten vor allem an sauberes Trinkwasser. (WK-intern) - Doch lenken wir den Blick heute einmal darauf, dass Gewässer wie Flüsse und Seen auch einzigartige Lebensräume sind und für den Menschen vielfältige Nutzungen ermöglichen. Der Erhalt ihrer natürlichen Funktionen ist auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) konnten beispielsweise nachweisen, dass Stauseen eine bedeutende Quelle für Treibhausgase sind. Nach Hochrechnungen von Forschern stammen 4 % des weltweit aus Binnengewässern freigesetzten Kohlenstoffes aus Wasserkraft produzierenden Stauseen – bei einem Flächenanteil von nur etwa 0,6 %. NBeim Thema Wasser denken die meisten vor allem an sauberes
Hydrothermale Prozesse nehmen Fahrtwind in eine biobasierte Wirtschaft auf Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 22. März 2015 Einladung zu den HTP-Themenworkshops im Frühjahr 2015 Feste, flüssige und gasförmige Kohlenstoffträger sind die Produkte hydrothermaler Prozesse (HTP). Nach der hydrothermalen Umwandlung von wasserreichen, biogenen Stoffströmen eröffnen sich vielseitige Anwendungsfelder in der weiterveredelnden Industrie. Diese Anwendungen werden in fünf Themenworkshops im Frühjahr 2015 vorgestellt. Das BMBF fördert mit dem Innovationsforum Hydrothermale Prozesse den Aufbau einer Kompetenzplattform, die vom DBFZ koordiniert wird. Die Aktivitäten werden durch den mitteldeutschen Clusterverbund BioEconomy e.V. unterstützt. Mit hydrothermalen Prozessen ergeben sich völlig neue Anwendungen in der stofflichen und energetischen Biomassenutzung. In einer Reihe von Themenworkshops zwischen dem 15. April und 30. Mai 2015 werden die vielversprechendsten Anwendungsfelder vorgestellt.
Die Sonnenfinsternis im Rückblick des Stromnetzes Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Techniken-Windkraft Windenergie 21. März 2015 Die Vorbereitungen und die Anspannung bei den Stromnetzbetreibern waren groß. (WK-intern) - Regelenergie durch Wind und PV soll demonstrieren, dass schon heute beide fluktuierenden Erzeugungsarten zur Systemstabilität beitrage. Die stark gewachsene Anzahl von Photovoltaikanlagen stellt die Stromversorgung bei einer Sonnenfinsternis wie heute vor neue Herausforderungen. Normale Sonnenuntergänge und Bewölkungswechsel laufen langsamer ab. Die Abschattung der Sonne durch den Mond ist nun vorüber. Die Wissenschaftler des Fraunhofer IWES in Kassel forschen an der Optimierung von Prognosen für Energiesysteme und haben den Verlauf der Sonnenfinsternis aus der Sicht des Stromnetzes verfolgt und ausgewertet. „Die Sonnenfinsternis bringt Änderungen im Stromnetz mit sich, wie wir sie im Jahr 2030
Erneuerbare Energien: Deutschland legt den Grundstein für die dritte industrielle Revolution Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 20. März 2015 Deutschland befindet sich auf einer kühnen neuen Reise, die Energiewende ist ökonomisch und ökologisch ein Paradigmenwechsel zur dritten industriellen Revolution (WK-intern) - The German Energy Transition: The Internet of Things, Zero Marginal Cost Renewable Energy, and the Third Industrial Revolution Introduction Economic theorist, Jeremy Rifkin, will deliver a keynote address on March 26th at Germany’s “Energy Transition Dialogue” summit hosted by German Vice Chancellor and Economic Minister Sigmar Gabriel and Foreign Minister Frank-Walter Steinmeier and attended by government ministers and officials from sixty-one nations (see the attached report by Mr. Rifkin entitled “The German Energy Transition: The Internet of Things, Zero Marginal Cost
Sonnenfinsternis: Stresstest für das Energiesystem Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 19. März 2015 Wenn sich der Mond am Vormittag des 20. März 2015 zwischen Erde und Sonne schiebt, nimmt er Deutschland einen erheblichen Teil des Tageslichts. (WK-intern) - Zirka eine Stunde lang erreicht weniger Sonnenlicht die Erde. Kommt es in dieser Zeit zu Engpässen im Stromnetz? Stromausfälle wird es voraussichtlich nicht geben, beruhigt Carsten Hoyer-Klick, Energieforscher im Institut für Technische Thermodynamik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Interview; die Kraftwerksbetreiber sind gut vorbereitet. Ein Stresstest für ein zukünftiges Energiesystem ist die Sonnenfinsternis aber schon. Das Interview führte Dorothee Bürkle Was geschieht bei der Sonnenfinsternis am Freitag mit unserem Energiesystem? Carsten Hoyer-Klick: Wir haben innerhalb von
IRENA Studie: Die Erneuerbaren Energien sind die beste Wahl für viele Länder der Welt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 19. März 2015 Renewable Energy Key to Achieving Socio-Economic Development in Swaziland, Says New IRENA Report (WK-intern) - Locally-generated renewable energy could reduce electricity costs, improve energy access and increase Swaziland’s energy independence Ezulwini, Swaziland – Developing Swaziland’s vast renewable energy resources would provide substantial socio-economic benefits for its population, according to a new report by the International Renewable Energy Agency (IRENA). The Swaziland Renewables Readiness Assessment estimates that bagasse, a by-product of the local sugar industry, could meet half of all domestic electricity demand while solar power could contribute substantially to the remaining demand. More than 76 per cent of Swaziland’s current electricity supply comes from
Bessere Vergleichbarkeit bei globale Emissions- und Verbrauchsstandard von Fahrzeugen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 17. März 2015 TÜV SÜD: Ein Zyklus für alle (WK-intern) - Bessere Vergleichbarkeit, mehr Praxisnähe, ein Standard für alle: Das sind die Ziele des Worldwide harmonized Light Vehicle Test Procedures – kurz WLTP. Der neue globale Emissions- und Verbrauchsstandard wird schrittweise ab 2017 in der EU und vielen anderen Staaten eingeführt und löst in Europa den Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) als Standard für die Zulassung neuer Fahrzeugmodelle ab. Was wird geprüft? Was sind die wichtigsten Unterschiede? Wer macht mit? Fragen, die die Experten von TÜV SÜD und TÜV Hessen beantworten, die zu den größten Prüfdienstleistern für die Homologation zählen. Zielsetzung der UN Global Technical Regulation beim Start
DRIVE-E-Akademie 2015: 53 Studierende, sechs Tage, 100 Prozent Elektromobilität E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 17. März 201517. März 2015 Erfolgreiche Veranstaltungswoche des Nachwuchsprogramms zur Elektromobilität in Erlangen Erlangen/Berlin/Bonn – Zurück zu den Anfängen hieß es bei der diesjährigen Auflage des DRIVE-E-Programms: Im ersten Veranstaltungsjahr 2010 hatte das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und von der Fraunhofer-Gesellschaft gemeinsam initiierte studentische Nachwuchsprogramm zur Elektromobilität in Erlangen seinen Ausgang genommen – dieses Jahr kehrte es zurück. Vom 8. bis 13. März 2015 beschäftigten sich 50 von einer Jury ausgewählte Studierende sowie die diesjährigen DRIVE-E-Studienpreisträger bei der DRIVE-E-Akademie am Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB wieder mit Theorie und Praxis der Elektromobilität. (WK-intern) - Exkursionen zu Industrieunternehmen Nach einem ersten gemeinsamen Abendessen der
Neuartiges Prüfsystem: Ultraschalltomografie für besondere Prüfaufgaben Forschungs-Mitteilungen Technik 17. März 2015 Im Rahmen von mehreren Forschungsprojekten hat sich TÜV SÜD mit neuen Prüftechnologien beschäftigt und eine hoch entwickelte Ultraschalltomografie (Sampling Phased Array) für besondere Prüfaufgaben und einen praxisnahen Einsatz entwickelt. (WK-intern) - Anhand der Ergebnisse können Befunde wesentlich besser als bisher identifiziert und bewertet werden. Bestehende Verfahren zur Zerstörungsfreien Prüfung (ZfP) beispielsweise auf Ultraschallbasis stoßen bei vielen Komponenten an ihre Grenzen. Die Ursache dafür sind baulich eingeschränkte Verfahrwege für den Prüfkopf oder die Streuung des Prüfschalls sowie immer komplexere Geometrien der Bauteile. Aus diesem Grund müssen Komponenten wie Industriearmaturen, druckführende Rohre oder Dampfkessel zur Sicherstellung eines vernünftigen Weiterbetriebes auf eine andere, individuellere Weise geprüft
Ökologische Fußabdruck: Steigende Temperaturen werden der Antarktis mehr Schnee bringen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 17. März 2015 Klimawandel: Mehr Schnee in der Antarktis (WK-intern) - Auch wenn es verblüffen mag: Steigende Temperaturen werden der Antarktis mehr Schnee bringen. Jedes Grad regionaler Erwärmung könnte den Schneefall auf dem Eiskontinent um etwa fünf Prozent zunehmen lassen, wie jetzt ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung zeigt. Ihre Abschätzung beruht auf Daten aus Eisbohrkernen und auf physikalischen Gesetzen, die in globalen und regionalen Klimasimulationen abgebildet werden; veröffentlicht wird die Studie im Fachjournal Nature Climate Change. Die Ergebnisse liefern ein wichtiges neues Puzzelstück bei der Abschätzung des Beitrags der Antarktis zum künftigen Meeresspiegelanstieg. Mehr Schnee wird die Antarktis jedoch nicht vor
PwC-Studie: 92 Prozent der Bundesbürger befürworten Energiewende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 17. März 2015 Jeder dritte Deutsche hält Stromausfall bei Sonnenfinsternis für möglich (WK-intern) - Eine große Mehrheit rechnet auch bei steigendem Anteil von Sonnen- und Windenergie mit sicherer Stromversorgung Die Bereitschaft zum Stromsparen ist groß Die Sonnenfinsternis am 20. März 2015 könnte nach Auffassung von rund einem Drittel der Bundesbürger einen weiträumigen Stromausfall verursachen. Zumindest halten sie das für denkbar, wenn auch nicht für wahrscheinlich. Dagegen schätzen aber weit mehr als die Hälfte der Bundesbürger (61 Prozent) das Risiko eines Stromausfalls infolge einer Sonnenfinsternis als gering ein. Nur ein Prozent der Befragten sieht es als notwendig an, dass Stromversorger besondere Vorkehrungen treffen. Das geht aus einer