Flexible Rotorblätter machen Windenergieanlagen effizienter Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 5. Dezember 2016 Intelligent auf Windlasten reagieren (WK-intern) - Windenergieanlagen werden immer größer. Damit steigen die Lasten, die auf die Rotorblätter wirken. Bisherige Bauweisen stoßen an ihre Grenzen. Sogenannte Smart Blades reagieren passiv oder mit aktiven Bauteilen auf wechselnde Windbedingungen. Das neue BINE-Projektinfo „Das Klügere gibt nach“ (16/2016) stellt drei verschiedene Technologien vor. Passive Smart Blades können sich bei starkem Wind nicht nur durchbiegen, sondern auch axial verdrehen. Damit verändert sich der Anströmwinkel und dies wirkt automatisch der Laständerung entgegen. Die Untersuchungen der Wissenschaftler zeigten, dass sich flexible, 80 Meter lange Blätter in Sichelform dafür besonders gut eignen. Eine spezielle Anordnung der Fasern im Rotorblattinneren ergänzt diesen
Mit einer preisgekrönten Idee sorgt der Windenergieprofessor Clemens Jauch für ein träges Stromnetz Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 2. Dezember 2016 – und stellt die Versorgung mit erneuerbaren Energien für die Zukunft auf sichere Füße. (WK-intern) - Was kunstvolle Sprünge und Pirouetten auf der Eisbahn mit der Energiewende zu tun haben? Wenig bis gar nichts trifft es wohl ziemlich genau. Doch Clemens Jauch hat eine Eiskunstläuferin zur Patin seiner Idee gemacht, die erheblichen Einfluss auf die weitere Entwicklung und das Gelingen der Energiewende haben könnte. Clemens Jauch ist Professor für Windenergietechnik am Institut für Windenergietechnik (WETI) der Hochschule Flensburg. Hier beschäftigt er sich unter anderem damit, wie das Stromnetzt aussehen muss, soll es künftig nur noch durch Windenergieanalagen, Solaranlagen oder andere Erzeuger regenerativer Energien
Von 7% auf 3,8 %: Metaanalyse untersucht Einsatzgebiete der Biokraftstoffe im Energiesystem der Zukunft Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 1. Dezember 2016 Bioenergie: Vielseitig, aber nicht beliebig einsetzbar (WK-intern) - Die Bioenergie in ihren vielfältigen Formen leistet in den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität wesentliche Beiträge. Trotz einer breiten Rohstoffbasis ist ihr Einsatz indes nicht beliebig steigerbar. In der heute erschienenen Metaanalyse „Perspektiven fester, flüssiger und gasförmiger Bioenergieträger“ geht die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) der Frage nach, in welchen Formen und Einsatzgebieten die Bioenergie künftig laut Einschätzung maßgeblicher Studien genutzt werden soll. „Die neue Metaanalyse macht transparent, was hinter den Annahmen zur künftigen Rolle der Bioenergie in den Bereichen Strom, Wärme und Kraftstoffe steckt“, erklärt AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer anlässlich der Veröffentlichung der Metaanalyse im
TUHH lädt zur „Conference on Maritime Energy 2017“ Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. November 2016 Durch den Boom des Offshore-Energiesektors ist die Anzahl der Industrieanlagen auf dem Meer stark gestiegen. (WK-intern) - Im Mittelpunkt steht dabei der Aufbau dieser Plattformen. Doch welche Möglichkeiten gibt es, die Anlagen nach Gebrauch umweltfreundlich abzubauen? Können sie in den natürlichen Lebenszyklus integriert werden? Wie lassen sich ökologische und ökonomische Interessen vereinbaren? An der Technischen Universität Hamburg (TUHH) widmen sich auf der „Conference on Maritime Energy 2017" (COME) mehr als 150 Expertinnen und Experten aus Industrie und Wissenschaft weltweit diesen Fragen. Die COME findet am 28. und 29. März 2017 das zweite Mal an der TUHH statt und richtet sich neben
Hausmüll mit weniger Energie aufbereiten Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. November 2016 Für Restmüll aus der grauen Tonne gibt es zwei Entsorgungswege: Eine Müllverbrennungsanlage oder eine mechanisch-biologische Abfallbehandlung (MBA). (WK-intern) - Bei dieser werden zuerst die Wertstoffe aussortiert und genutzt. Dann wird der Rest in Rottetunneln behandelt. Das neue BINE-Projektinfo „Energieverbrauch der Müllaufbereitung senken“ (15/2016) stellt eine effizientere Anlage zur Abluftbehandlung für MBA vor. Diese kann fast ein Viertel der Energie im Vergleich zu heutigen Anlagen einsparen. Der nicht zu verwertende Sortierrest des Mülls aus der grauen Tonne durchläuft in den Rottetunneln der MBA einen aeroben Verrottungsprozess. Dadurch werden alle organischen Bestandteile oxidiert. Nach der Behandlung lässt sich der Rest deponieren, ohne dass es noch zur
Ranking: Studierende der Ökologischen Agrarwissenschaften an der Uni Kassel sehr zufrieden Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. November 2016 In fast allen Bereichen überdurchschnittlich positiv bewerten die Studierenden den Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel – das ist das Ergebnis eines aktuellen Ranking des Fachblatts top agrar. (WK-intern) - Besonders gut schnitten die Bereiche Pflanzenproduktion und Landtechnik ab, die Landtechnik sogar als beste aller Hochschulen. Die Pflanzenproduktion erhielt demnach eine Durchschnittsnote von 1,6 (1 sehr gut, 5 mangelhaft); Das ist – gemeinsam mit zwei weiteren Universitäten - der beste Wert aller deutschsprachigen Universitäten; der Durchschnitt liegt bei 1,9. In der Landtechnik erhielt die Universität Kassel mit 1,9 ebenfalls den besten Wert (Durchschnitt 2,5). Die Sparten Tierproduktion (2,0; Durchschnitt 2,0) und Agrarökonomie (2,1;
Flüssige Gebäudehülle schützt vor Hitze und Kälte Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! 26. November 2016 Materialwissenschaftler stellen Prototypen für intelligente Fassaden vor (WK-intern) - Man stelle sich ein solches Gebäude vor: Wenn im Sommer die Sonne scheint, sorgen eine intelligente Fassade und ebensolche Fenster für angenehme Kühle im Inneren. Im Winter dagegen bleibt es behaglich warm, auch ohne dass eine zusätzliche Heizung notwendig ist. Was nach ferner Zukunftsmusik klingt, könnte bereits in wenigen Jahren Realität werden. Die Grundlagen dafür hat jetzt ein Team von Materialwissenschaftlern im Rahmen eines an der Friedrich-Schiller-Universität Jena koordinierten Forschungsvorhabens gelegt. Das Konsortium aus Universitäten und Industrieunternehmen hat dafür intelligente Fassaden- und Fenstermodule entwickelt, die den Wärmefluss in Gebäuden regulieren können. In der aktuellen
Fluglärm: Projekte für leisere Landeanflüge – DLR stellt erste Ergebnisse vor Forschungs-Mitteilungen Ökologie 25. November 2016 Landeanflüge leiser gestalten, das ist die Motivation zweier gemeinsamer Forschungsvorhaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des Umwelt- und Nachbarschaftshauses (UNH) in Kelsterbach, deren erste Ergebnisse heute auf der internationalen Konferenz für aktiven Schallschutz ICANA 2016 am Flughafen Frankfurt vorgestellt wurden. (WK-intern) - Ein Pilotenassistenzsystem für leisere Anflüge sowie ein Verfahren für flexiblere lärmentlastende Anflugrouten konnten in diesem Jahr erprobt werden. Beide Verfahren haben ihr Potential unter Beweis gestellt und werden zukünftig noch umfangreichere Tests durchlaufen. Die vorgestellten Arbeiten sind Teil zahlreicher Forschungsaktivitäten für leiseres Fliegen, die der Fachausschuss Fluglärm im DLR koordiniert. Fahrwerk und Klappen lärmschonend einsetzen Bei Flugversuchen vom 26.
Geothermie macht sich die Wärme im Erdinneren zunutze Forschungs-Mitteilungen Geothermie 24. November 2016 Wärme aus der Tiefe für die Energiewende (WK-intern) - Im Erdinneren herrschen Temperaturen von mehreren tausend Grad Celsius. Die Geothermie macht sich diese Energie zunutze. Besonders in Bayern birgt die Erdwärme ein großes Potenzial. Drei Universitäten haben nun eine Initiative der Bayerischen Staatsregierung aufgegriffen und gemeinsam die "Geothermie-Allianz Bayern" (GAB) gegründet. Koordiniert wird sie von der Technischen Universität München (TUM). Im Interview spricht die Projektkoordinatorin Dr. Katharina Aubele von der Munich School of Engineering der TUM über die Vorteile dieser erneuerbaren Energieform und erklärt, in welchen Bereichen noch Forschungsbedarf besteht. Gibt es eine einfache Definition für Geothermie? Katharina Aubele: Der Begriff Geothermie kommt aus dem
AEE-Bundesländerreport: Die föderale Energiewende zum Nachschlagen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. November 2016 Neue Ausgabe des AEE-Bundesländerreports zeichnet mit vielen Zahlen, Texten und Grafiken ein detailliertes Bild des Ausbaus Erneuerbarer Energien (WK-intern) - Mit dem Klimaschutzabkommen von Paris ist eine erhebliche Reduzierung der globalen Treibhausgasemissionen völkerrechtlich festgeschrieben. Die tatsächliche Minderung des Klimagasausstoßes muss jedoch vor Ort durch den Ausbau Erneuerbarer Energien und den effizienteren Einsatz von Energie erfolgen. Die Bundesländer haben dabei eine wichtige Scharnierfunktion und können durch eigene Rahmensetzungen, Zielmarken und Anreize die Energiewende entscheidend voranbringen. Einen detaillierten Überblick über die unterschiedlichen Strategien, Stärken und Strukturen bei der föderalen Energiewende bietet die neu erschienene Ausgabe 2016/17 des regelmäßigen Bundesländerreports der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). „Alle
Potenzial von Nano- und Mikrokonzentratoren für die nächste Generation von Chalkopyrit-Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 23. November 2016 PVSEC 26: Vortrag von Martina Schmid ausgezeichnet (WK-intern) - Ende Oktober fand in Singapur die PVSEC-26 statt, die zu den größten internationalen Konferenzen im Bereich Photovoltaik zählt. Für ihren Vortrag im Bereich „Neue Materialien und Konzepte“ erhielt Prof. Dr. Martina Schmid einen „Best Oral Presentation Award“. Martina Schmid leitet am HZB die Nachwuchsgruppe für NanoOptiX und ist Juniorprofessorin an der FU Berlin. In Ihrem Vortrag erläuterte sie das Potenzial von Nano- und Mikrokonzentratoren für die nächste Generation von Chalkopyrit-Solarzellen. Die PVSEC-26 umfasst alle Aspekte der Solarenergie, von der Grundlagenforschung an neuen Materialsystemen, der Herstellung, Charakterisierung und Simulation von photovoltaischen Materialien über Forschung und Optimierung
Speichern von Überschussstrom aus Solar- und Windenergie, Herausforderungen der Energiewende Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 23. November 2016 Forschen für die Energiewende: EMIL@BESSY II startklar für das Kopernikus Projekt "Power-to-X" (WK-intern) - Das Speichern von Überschussstrom aus Solar- und Windenergie zählt zu den großen Herausforderungen der Energiewende. Daher hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Kopernikus-Projekt „Power to X“ (P2X) aufgesetzt. Forschungsprojekte zur Umwandlung von elektrischer Energie aus Sonne und Wind in chemische Grundstoffe, gasförmige Energieträger und Kraftstoffe sollen damit vorangebracht werden. An dem Forschungsvorhaben beteiligt sich auch das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB). Mit dem jetzt eröffneten Laborkomplex EMIL@BESSY II stehen einzigartige Synthese- und Analytiktools mit direktem Zugang zum Röntgenlicht von BESSY II zur Verfügung. Insgesamt sind 17 Forschungseinrichtungen, 26