Grüner Ammoniak aus Windstrom könnte zum Energieträger und Kraftstoff der Zukunft werden Forschungs-Mitteilungen Produkte Technik Windenergie 3. November 20183. November 2018 Bislang fehlt der große Wurf, um die Energiewende erfolgreich umzusetzen. (WK-intern) - Jetzt haben Forscher, Ingenieure und Unternehmer ein tiefgreifendes Konzept für die Region Nord-Ost erarbeitet, welches zwei große Herausforderungen angeht: die dezentrale Speicherung erneuerbarer Energien sowie deren Verwertung im Verkehrssektor. Das Bündnis CAMPFIRE setzt auf einen innovativen Energieträger, der aus Wind und Wasser erzeugt werden kann. Die insgesamt 30 Bündnispartner haben während einer siebenmonatigen Konzeptphase, die im Rahmen des Programms „WIR! - Wandel durch Innovation in der Region“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde, eine klare Vision für die wirtschaftliche Zukunft der Region Nord-Ost entwickelt. Diese Modellregion im Raum
Erneuerbare decken 38 Prozent des Stromverbrauchs Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 2. November 2018 ZSW und BDEW zum Bruttostromverbrauch der ersten drei Quartale 2018: Zuwachs bei Wind- und Solarstromerzeugung, Rückgang bei Stromerzeugung aus Kohle und Gas Fadenriss bei weiterem Ausbau verhindern Druck auf Netzausbau wächst (WK-intern) - Die Erneuerbaren Energien haben in den ersten drei Quartalen 2018 zusammen 38 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland gedeckt. Das ist ein Anstieg um 3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Januar, April und Mai 2018 erreichten sie aufgrund des außerordentlich starken Winddargebots und der hohen Anzahl an Sonnenstunden sogar bis zu 43 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommen das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in
Umweltpolitik nicht aufgrund von Wachstumsvorbehalten ausbremsen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 2. November 2018 Streitpunkt Wachstum - Wirtschaftsforscher legen neuen Konsensvorschlag vor Gutachten zeigt: Green Growth reicht nicht als alleinige Strategie für umweltpolitisches Handeln, das Konzept Degrowth ebenso wenig Wissenschaftler schlagen „vorsorgeorientierte Postwachstumsposition“ vor: Verwirklichung von stärkerer Wachstumsunabhängigkeit würde erlauben, Umweltpolitik nicht aufgrund von Wachstumsvorbehalten auszubremsen Konferenz „Herausforderung Wachstumsunabhängigkeit“ lotet am 5. November 2018 in Berlin politische Implikationen aus Das Wohlergehen weltweit hängt davon ab, ob es gelingt, die ökologischen Grenzen des Planeten einzuhalten. Der jüngste Klimabericht des Weltklimarats IPCC zum 1,5-Grad-Ziel zeigt die Dringlichkeit einer globalen gesellschaftlichen Transformation. Was folgt daraus für eine wohlhabende Volkswirtschaft wie Deutschland? Kann sie weiterhin wachsen - oder muss sie gar eher
Japanischer Tsunami spült gefährliche Meeresalgen an die US-Küste Forschungs-Mitteilungen Ökologie 2. November 2018 Japanese Tsunami Sends Invasive Debris and Marine Algae to the US Pacific Northwest Coast (WK-intern) - Phycologia – In March 2011, the Great Tohoku Earthquake and Tsunami devastated the Pacific Coast of Japan; however, the tsunami also had global implications. When the water from the 40-m waves that pounded the coastline finally receded, a lot of debris from the island was carried out to sea. This debris, ranging from beach docks to boats to small flotation devices, started washing up on the shores of the Pacific Northwest in the United States in 2012, bringing with it fouling foreign marine algae that posed a
Forschungsprojekt über eine zukunftsweisende Regulierung von Stromnetzen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 2. November 2018 Intelligente Stromnetze, die so genannten Smart Grids, sind ein wichtiger Bestandteil der Energiewende. (WK-intern) - Doch werden für ihren Ausbau die richtigen Anreize gesetzt? Das will ein Forschungsprojekt an der Jacobs University Bremen unter Leitung von Prof. Dr. Gert Brunekreeft, Professor für Energieökonomik, untersuchen. Das Vorhaben mit dem Titel „Ideen für eine zukunftsweisende Regulierung für Smart Grids“ wird gefördert von der Stiftung Energieforschung Baden-Württemberg. Mit der Energiewende ändern sich die Anforderungen an die Stromnetze und die Rolle der Netzbetreiber. Die von Wind- und Solaranlagen erzeugte Energie ist nicht konstant, sondern volatil, sie verursacht in den Netzen zunehmend Engpässe. Auch die Betreiber regionaler Verteilernetze
Strahlenmediziner: Verheerende Strahlung von Anti-Neutrinos aus Kernkraftwerken Aktuelles Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 1. November 2018 "Sofort wegziehen aus der Umgebung von Atommeilern!" (WK-intern) - Extrem hohe Dosis schuld an Krebs? "Sofort weg aus der Umgebung von Kernkraftwerken!" Das ist die Forderung von Strahlenmedizinern, seit die verheerende Wechselwirkung von künstlichen Neutrinos (sogenannten Anti-Neutrinos) erwiesen ist. Radioaktivität lässt sich zwar bändigen, nicht jedoch die Strahlung von Anti-Neutrinos, die in extrem hoher Dosis austreten und krank machen können. Dass Atomkraftwerke ständig viel zu hohe Dosen von Anti-Neutrinos ausstrahlen, war bisher nicht bekannt. Nun dürfte es erwiesen sein, dass diese hohe Dosis in der Nähe von AKWs für viele Krebserkrankungen verantwortlich sein kann. Die extrem starke Strahlung von Anti-Neutrinos kann die Erbsubstanz verändern.
Umweltrevolution mit Stirlingmotor: Restgas wird zu Strom Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Technik 1. November 2018 Mit einem bahnbrechenden Stirlingmotor des Umwelttechnik-Unternehmens Ripasso Energy wird in Kürze das größte „Waste-to-Energy“-Projekt seiner Art in Afrika verwirklicht. (WK-intern) - Der Kohlendioxidausstoß wird durch die Umwandlung von Restgas zu Strom drastisch reduziert. Dabei kommt einer Lesjöfors-Komponente in komplizierter Biegegeometrie eine entscheidende Rolle zu. Ripasso Energy ist ein 2008 gegründetes schwedisches Unternehmen für Umwelttechnik, das sich der Weiterentwicklung der einzigartigen Stirlingtechnik bei der Umwandlung von Wärmeenergie in Strom verschrieben hat. Der Stirlingmotor von Ripasso Energy verarbeitet ein breites Spektrum an Kraftstoffen. Im neuesten Produkt des Unternehmens, PWR BLOK 400-F, werden industrielle Rest-und Fackelgase in hocheffiziente elektrische Energie umgewandelt. Biegekomponente aus der Serienproduktion Vor einigen Jahren
Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen informiert über die aktuelle Entwicklung des Energieverbrauchs in Deutschland Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen News allgemein 1. November 20181. November 2018 Prognose: Energieverbrauch sinkt kräftig Weniger Kohlendioxid Nur Erneuerbare mit Zuwächsen Zahlen für drei Quartale (WK-intern) - Der Energieverbrauch in Deutschland wird in diesem Jahr deutlich niedriger sein als im Vorjahr. Auf Basis der jetzt vorliegenden Zahlen für den Energieverbrauch der ersten neun Monate rechnet die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen für das Gesamtjahr mit einem Rückgang des Energieverbrauchs in Deutschland um knapp 5 Prozent auf rund 12.900 Petajoule (PJ) beziehungsweise 440,3 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Da die Verbrauchsrückgänge bisher alle fossilen Energieträger betreffen, Zuwächse dagegen nur bei den CO2-freien Energien zu verzeichnen sind, geht die AG Energiebilanzen von einem überproportionalen Rückgang bei den CO2-Emissionen aus. Nach vorläufigen Berechnungen
Neue Förderbekanntmachung des BMWi betont Bedeutung der Bioenergie Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! 30. Oktober 2018 „Energetische Nutzung biogener Rest- und Abfallstoffe“ ist ein neuer Förderbereich im 7. Energieforschungsprogramm. PB: Neue Förderbekanntmachung des BMWi betont Bedeutung der Bioenergie / Quelle: DBFZ (WK-intern) - Die zugehörige Förderbekanntmachung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) nimmt die Forschung und Entwicklung zu Systemintegration, Sektorkopplung, Digitalisierung und Technologietransfer in den Fokus. Die Bioenergieforschungsziele reihen sich somit ideal in das Spektrum des Energieforschungsprogramms ein. Im September 2018 hat das Bundeskabinett das 7. Energieforschungsprogramm "Innovationen für die Energiewende" verabschiedet. Bis 2022 stellt die Bundesregierung dafür insgesamt etwa 6 Mrd. Euro bereit. Speziell für den neuen Förderbereich „Energetische Nutzung biogener Rest- und Abfallstoffe“ sind 10 Mio. Euro
Stromspeicher statt Netzausbau? – Studie der HU zeigt, wie Speicher und Netze zusammenwirken Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie 30. Oktober 201830. Oktober 2018 Erstmals untersucht eine wissenschaftliche Studie systematisch das Potenzial von Stromspeichern, Engpässe im Stromnetz abzumildern oder gar zu verhindern. (WK-intern) - Diese werden häufig als Argument gegen einen beschleunigten Ausbau von erneuerbaren Energien, wie er für einen vollständigen und schnellen Ausstieg aus Atom- und Kohlestrom benötigt wird, ins Feld geführt. Die Studie Electricity storage and transmission: Complements or substitutes? ist in Energy Economics, der führenden internationalen Fachzeitschrift zu ökonomischen Fragen im Energiebereich, erschienen. Nachdem bisher weitgehend angenommen wurde, dass eine zusätzliche Speichernutzung die Stromnetze entlasten würde, definiert die Studie nun erstmals typische Situationen, in denen dies der Fall ist. Weiterhin zeigen die Wissenschaftlerin Anna
LVN und Partner haben wegweisendes Konzept zur Notstromversorgung mit erneuerbaren Energien entwickelt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Videos 26. Oktober 2018 Projekt LINDA erfolgreich abgeschlossen (WK-intern) - Feldtests bringen neue Erkenntnisse Ein langandauernder, großflächiger Stromausfall kann in unserer modernen Gesellschaft gravierende Folgen haben. Besonders die schnelle Wiederversorgung kritischer Infrastrukturen, etwa Krankenhäuser oder Wasserwerke, ist entscheidend. Hier setzt das Projekt LINDA an: Die LEW Verteilnetz GmbH (LVN) und ihre Projektpartner aus Wirtschaft und Wissenschaft haben im Projekt bewiesen, dass dezentrale Erzeugungsanlagen, wie Photovoltaikanlagen, Wasserkraftwerke oder Biogasanlagen, zur Notstromversorgung im Blackout-Fall eingesetzt werden können. Dafür haben die Projektpartner ein Konzept entwickelt und in den bisher umfangreichsten Inselnetzversuchen in Deutschland erfolgreich in der Praxis getestet: Beim abschließenden Feldversuch waren alle drei Kommunen Niederschönenfeld, Feldheim und Rain mit
Radioaktivitäts-Messstation auf dem Schauinsland wird mit neuester Technik ausgestattet Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 26. Oktober 2018 Nachweis selbst geringster Konzentrationen radioaktiver Stoffe in der Luft möglich Pressebild: Die Messstation auf dem Schauinsland ist Deutschlands wichtigster Beitrag zur Überwachung des internationalen Kernwaffenstopp-Abkommens (Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty, CTBT) / Copyright: Christian Horn (WK-intern) - Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) betreibt auf dem Schauinsland eine der weltweit führenden Stationen zur Messung der Radioaktivität in der Umwelt. Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesumweltministerium (BMU) Rita Schwarzelühr-Sutter und die Präsidentin des BfS, Inge Paulini, haben heute ein neues Messgerät eingeweiht. Der neue vollautomatische Luftsammler (Radionuclide Aerosol Sampler and Analyzer, RASA) ist in der Lage, selbst geringste Konzentrationen radioaktiver Stoffe im Luftstaub nachzuweisen. Die Messstation auf dem