Forschungsprojekt: ZSW erprobt erstmalig mobiles Anti-Kollisionssystem für Windenergieanlagen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 1. September 2026 Der Bird- und BatRecorder 2.0 startet seine Praxiskampagne für einen vogel- und fledermausfreundlichen Betrieb von Windparks (WK-intern) - In den Diskussionen um den Ausbau von Windenergieanlagen gilt der Rotmilan als Paradebeispiel für eine zu schützende Spezies. Doch auch andere Vogelarten und Fledermäuse sollen künftig stärker geschützt und berücksichtigt werden. Das ZSW hat hierfür sein Anti-Kollisionssystem BirdRecorder weiterentwickelt: es kann nun neben dem Rotmilan andere Vogelarten und Fledermäuse erfassen und ist zudem mobil einsetzbar. Mithilfe einer KI-gestützten Datenauswertung lassen sich Windenergie und Artenschutz so noch besser vereinen. In Kooperation mit dem Industriepartner ABO Energy startet nun eine Praxiskampagne in verschiedenen Windparks. Der Bird- und BatRecorder
Cleantech: Synhelion und Saipem entwickeln eine synthetische Kraftstoffanlage E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 1. September 2026 Synhelion arbeitet mit Saipem für die Entwicklung einer synthetischen Kraftstoffanlage im kommerziellen Maßstab zusammen (WK-intern) - Zürich - Synhelion hat sich für Saipem entschieden, um vor dem FEED-Geniege (Pre-Front-End Engineering Design) für eine synthetische Kraftstoffanlage zu erbringen, die am RWE-Standort Hürth-Knapsack in Deutschland entwickelt werden soll. Das Projekt zielt darauf ab, RED-konforme erneuerbare Kraftstoffe zu produzieren und stellt einen weiteren Meilenstein in der Strategie von Synhelion dar, kohlenstoffarme Eindringkraftstoffe für den Luft- und Transportsektor zu skalieren. Das Pre-FEED-Engineering ist ein wichtiger Schritt zur Konsolidierung der technischen und wirtschaftlichen Basis des Projekts vor der anschließenden FEED-Phase und der endgültigen Investitionsentscheidung, die es dem Projekt
Europas Windenergiebranche setzt seit August 2026 auf Recycling von Windanlagen Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 29. August 2026 EUROPA SETZT BEI AUSGEDIENTEN WINDROTORBLÄTTERN AUF RECYCLING (WK-intern) - Seit 2026 hat sich Europas Windenergiebranche selbst verpflichtet, dass Rotorblätter von Windturbinen nicht auf Deponien enden, wenn sie das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht haben. Das von der EU geförderte Forschungsprojekt REWIND zeigt Wege auf, diese Verbundwerkstoffabfälle wiederzuverwenden. Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) sind einer von 13 Projektpartnern aus sieben Ländern. REWIND steht für Efficient Decommissioning, Repurposing and Recycling to increase the Circularity of end-of-life Wind Energy Systems. Die Projektpartner entwickeln grundlegende Technologien und Verfahren für die Demontage, das Recycling und die Wiederverwendung der Verbundwerkstoffe. Ziel ist es, die Windrotorblätter kreislauffähig
Thermografie gibt Hinweise zur Fertigung kostengünstiger Stähle beim Presshärten Forschungs-Mitteilungen Technik 29. August 2026 Forschungsprojekt liefert Grundlagen für robuste industrielle Quenching-and-Partitioning-Prozesse (WK-intern) - Im Rahmen des IGF-Projekts „Herstellung höchstfester, duktiler Bauteile aus einem niedriglegierten Vergütungsstahl mittels neuartiger Quenching-and-Partitioning-Presshärtestrategien“ wurde die Infrarot-Thermografie zur Prozessanalyse und Werkstoffcharakterisierung eingesetzt. Im Fokus der Untersuchungen standen die thermomechanischen Wechselwirkungen während der Umformung. Die Thermografiemessungen erfolgten sowohl während klassischer Erwärmungsvorgänge (z. B. Ofenerwärmung) als auch bei innovativen Strategien wie der Kontakterwärmung. Wie „Quenching and Partitioning“ die Stahleigenschaften verbessert Für die Herstellung niedriglegierter Vergütungsstähle wird oft die Wärmebehandlungsstrategie „Quenching and Partitioning“ (Q&P, „Abschrecken und Partitionieren“) eingesetzt, um außergewöhnliche Eigenschaftskombinationen zu erzielen. Beim „Quenching“ wird das Material gezielt und schnell abgekühlt, damit sich ein Gefüge aus Martensit und
Studie identifiziert Einsparpotenziale beim Materialbedarf des Windenergieausbaus Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 28. August 2026 Eine aktuelle Studie der Universität Bayreuth untersucht die materiellen Anforderungen des Windenergieausbaus in Deutschland und zeigt Wege auf, wie sich der Ressourcenbedarf künftig reduzieren lässt. (WK-intern) - Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Materialströme von Windenergieanlagen sowie die Frage, wie durch ressourceneffizientes Repowering und die Wiederverwendung bestehender Infrastruktur Material eingespart werden kann. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Resources, Conservation & Recycling veröffentlicht. Für ihre Analyse rekonstruierten die Forschenden die Entwicklung des deutschen Windenergieanlagenbestands seit 1988 und modellierten verschiedene Szenarien für dessen Weiterentwicklung bis 2050. Betrachtet wurden dabei unter anderem die Materialbedarfe für Beton, Stahl, Kupfer, Aluminium, Polymere und Verbundwerkstoffe. Die Untersuchung macht deutlich,
ISE hat Semitransparente PV-Module mit industrienahem Fertigungsprozess entwickelt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 24. August 2026 Organische Solarmodule punkten mit Flexibilität, Transparenz und einer besonders guten Ökobilanz. (WK-intern) - Für einige Anwendungen ist die wellenlängenabhängige Transparenz eine besonders bedeutsame Stärke der organischen Photovoltaik. Nun gelang es Forscherinnen und Forschern der Universität Freiburg und des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, 14,5 mal 14,5 Zentimeter große organische PV-Module mit einer Transparenz von durchschnittlich 43,2 Prozent und dennoch ein Wirkungsgrad bis zu 9,26 Prozent zu realisieren. Sie nutzten dafür eine Kombination aus Sputter- und Slot-Die-(Schlitzdüsenbeschichtung) Beschichtung, beides Verfahren, die industriell erprobt und auf große Modulflächen hochskalierbar sind. »Die Hochskalierung auf große Flächen ist eine der großen Herausforderungen bei der organischen Photovoltaik«, erläutert Dr.
Flugzeugkonzept HYDRA auf Platz 1 der DLR Design Challenge 2026 Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 23. August 2026 Hydra ist ein grundlegend neu konzipiertes Demonstratorflugzeug für die zukünftige Wasserstoffflugzeugtechnologie, das die experimentelle Validierung von hybriden elektrischen Antriebssystemen unter realen Flugbedingungen ermöglicht. 16 Studierendenteams entwickelten Konzepte für ein Kleinflugzeug als fliegenden Versuchsträger. Die Flugzeuge sollen neue Luftfahrttechnologien unter realen Bedingungen erproben und ihr Zusammenspiel untersuchen. Das Team der TU Berlin gewinnt mit seinem Konzept HYDRA die DLR Design Challenge 2026. Die Jury des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat dem Team der TU Berlin mit seinem Konzept HYDRA den ersten Platz der zehnten DLR Design Challenge verliehen. Bei der Abschlussveranstaltung am 20. August 2026 am DLR-Standort Hamburg-Finkenwerder präsentierten 16 Studierendenteams ihre Entwürfe
Batteriematerial: Sauerstofffehlstellen schalten schnellen Ionentransport frei Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 20. August 2026 Experimente von TU Graz-Forschenden zeigen: (WK-intern) - Gezielt erzeugte Defekte im Kristallgitter aktivieren einen bislang blockierten Transportweg für Lithium-Ionen im Batteriematerial Lithium-Titanat. Lithium-Titanat (LTO, Li4Ti5O12) ist ein seit vielen Jahren bekanntes Batteriematerial, das im unbehandelten Zustand Lithium-Ionen nur schlecht leitet. Seine hohe Ionenleitfähigkeit entwickelt es erst beim Laden einer Batterie, wenn zusätzliche Lithium-Ionen und Elektronen in das Material eingelagert werden. Bernhard Gadermaier und Martin Wilkening vom Institut für Chemische Technologie von Materialien der TU Graz ist es nun gelungen, reines, d.h. nicht-lithiiertes LTO mit der ursprünglichen Zusammensetzung Li4Ti5O12 auf ganz anderem Wege in einen deutlich besseren Ionenleiter zu verwandeln: durch bewusst erzeugte „Löcher“
Fernleitungsnetzbetreiber sehen historisch niedrigen Füllstand der nationalen Gasspeicher Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Verbraucherberatung 19. August 2026 Die Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) haben ihre Transportinfrastruktur für den Winter vorbereitet. (WK-intern) - Die größtmöglichen Import- und Transportkapazitäten zu den Speichern stehen bereit. Die FNB evaluieren kontinuierlich die Absatzentwicklung auf dem Gasmarkt, um frühzeitig sich abzeichnende Fehlentwicklungen zu erkennen. Aktuell beobachten sie nur sehr geringe Einlagerungen in die deutschen Untergrundspeicher. Am 18. August 2026 waren Deutschlands Speicher nur zu 50 Prozent gefüllt – ein historischer Tiefstand zu diesem Zeitpunkt des Jahres. Kritische Lage bei Erdgasspeichern Versorgungssicherheit ist ein hohes Gut und eine zentrale Voraussetzung dafür, dass Industrie, Gewerbe und Verbraucher jederzeit zuverlässig mit Energie und Wärme versorgt werden. Die FNB weisen vorsorglich darauf hin, dass die gesetzliche
DIW Modellanalyse: Höhere CO2-Steuernabgaben können Produktivität der grünen Wirtschaft stärken Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. August 2026 Modellanalyse zeigt: Höhere CO2-Steuer-Preise lenken Arbeit in klimafreundliche Bereiche, wo Expertise für grüne Transformation entsteht Einnahmen sollten genutzt werden, um Einkommensteuern zu senken und damit Arbeitsanreize zu erhöhen So ließen sich Klimaziele erreichen und zugleich die künftige Produktivität der Wirtschaft sichern (WK-intern) - Höhere CO2-Steuern können nicht nur Emissionen senken, sondern auch die klimaneutrale Wirtschaft fördern. Indem sie emissionsintensive Produktion verteuern, lenken sie Beschäftigung in klimafreundliche Bereiche. Dort sammeln Beschäftigte Erfahrung und bauen Wissen im Umgang mit grünen Technologien auf, wodurch deren Produktivität langfristig steigt. Trotz knapper öffentlicher Kassen kann es deshalb sinnvoll sein, den Staat stärker als bisher gedacht über CO2-Steuern und weniger über
Optimierte Netzauslastung für die Ladeinfrastruktur der Elektromobilität E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 19. August 2026 Interview mit den Erfindern der TH Köln (WK-intern) - Mit dem zunehmenden Ausbau der Elektromobilität rückt auch die Leistungsfähigkeit der Ladeinfrastruktur immer stärker in den Fokus. Künftig werden zahlreiche Ladestationen für Elektrofahrzeuge zeitweise hohe elektrische Leistungen aus dem Stromnetz beziehen. Um eine zuverlässige Stromversorgung sicherzustellen, müssen Netzüberlastungen auch bei gleichzeitigem Laden vieler Fahrzeuge vermieden werden. Einen innovativen Lösungsansatz für diese Herausforderung haben Prof. Dr. Eberhard Waffenschmidt und Prof. Dr. Ingo Stadler vom Institut für Elektrische Energietechnik (IET) der Technischen Hochschule Köln mit GridMaximizer entwickelt. Das System erhöht die Auslastung bestehender Stromnetze, indem die Messdaten einzelner Ladestationen miteinander verknüpft werden. So kann der aktuelle
GlobalData sieht Belastungsprobe für die Netzstabilität in Frankreich Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 18. August 2026 Frankreich steht vor einer großen Belastungsprobe für die Netzstabilität, da die Kernkraftproduktion steigt und der Ausbau erneuerbarer Energien voranschreitet – so GlobalData (WK-intern) - Frankreich festigt seine Abhängigkeit von der Kernenergie und beschleunigt den Einsatz von Energiespeichern, um die Netzstabilität zu stärken, während gleichzeitig die Verbindungsleitungen zu den Nachbarländern ausgebaut werden. Angesichts des zunehmenden Anteils schwankender erneuerbarer Energien besteht die eigentliche Bewährungsprobe für das Land darin, ob Speicher, Flexibilitätsoptionen und Reservekapazitäten bereitstehen und ob Märkte sowie regulatorische Rahmenbedingungen jene Kapazitäten honorieren, die unmittelbar reagieren können. Dies geht aus einer Analyse von GlobalData hervor, einer führenden Plattform für Marktinformationen und Produktivitätslösungen. Der aktuelle Bericht von