Tarifexperten: Neuer Hartz-IV-Satz deckt Stromkosten nicht ausreichend ab Aktuelles Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen News allgemein Verbraucherberatung 31. August 2020 Der Hartz-IV-Satz für das Jahr 2021 enthält zu wenig Geld für Strom. (WK-intern) - Nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox beläuft sich der Fehlbetrag für Alleinlebende auf durchschnittlich 94 Euro pro Jahr. Besonders Haushalte in der Grundversorgung sind betroffen. Bis zu 197 Euro müssen Haushalte im kommenden Jahr an anderer Stelle einsparen, um ihre Stromkosten zu begleichen. Das ist so viel wie nie zuvor. Strompauschale im Durchschnitt 22 Prozent zu niedrig bemessen Zum 1. Januar 2021 soll der Regelsatz für einen alleinstehenden Erwachsenen um mindestens 7 Euro auf 439 Euro* pro Monat steigen. Die zugrundeliegende Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) sieht davon 35,30 Euro zur Begleichung der
Norwegisches Institut für Naturforschung untersucht Windkraftanlagen und Lebensraum von Vögeln Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 29. August 202029. August 2020 Wie effizient sind Maßnahmen für vogelfreundliche Windkraft? Norwegisches Institut für Naturforschung erforscht welche einfachen Maßnahmen können Windkraftanlagen vogelfreundlicher machen. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Maßnahmen wie das Streichen der Rotorblätter oder -türme mit UV-Licht und intelligenter Mikropositionierung von Windkraftanlagen das Risiko für Vogelkollisionen erheblich verringern. Da immer mehr und größere Windkraftanlagen gebaut werden, erwarten wir, dass die Zahl der von Windkraftanlagen getöteten Vögel zunimmt. Dies kommt zu anderen Herausforderungen hinzu, wie zum Beispiel zum Verlust und zur Verschlechterung des Lebensraums. "Glücklicherweise gibt es kosteneffiziente Maßnahmen, mit denen das Risiko von Vogelkollisionen verringert werden kann", sagt Roel May, Forscher am norwegischen Institut für Naturforschung (NINA). Zusammen mit
Technik, um eines Tages möglichst nah an ein 100 Prozent-klimaneutrales Leder heranzukommen Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie Technik 29. August 2020 LANXESS geht mit modularen X-Biomer-Anlagen in Serie Hüni als Kooperationspartner für Engineering und Anlagenbau In-situ-Produktion verbessert Nachhaltigkeitsprofil (WK-intern) - Der Spezialchemie-Konzern LANXESS geht mit seinem modularen Anlagenkonzept ReeL (Ressourceneffiziente Herstellung von Lederchemikalien) in die nächste Phase der Kommerzialisierung. Zur Fertigung der containergroßen Produktionsmodule hat LANXESS mit der Schweizer Hüni AG eine Zusammenarbeit für erste gemeinsame Kundenprojekte vereinbart. LANXESS und Hüni werden in der Partnerschaft Konzepte für die ersten interessierten Kunden ausarbeiten, wobei sich Hüni primär um das Anlagen-Engineering und den Bau der Module kümmern wird, während LANXESS das chemische Verfahrens- und anwendungstechnische Know-how zur X-Biomer-Produktion beisteuert. Die neuartige ReeL-Technologie wurde vom LANXESS-Geschäftsbereich Leather zusammen mit den
Zielpunkte tausender Heliostaten im Betrieb ermitteln und steuern Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 28. August 2020 Projektabschluss HelioControl: Unter solarthermischen Kraftwerken werden Solarturmsystemen die größten Potenziale hinsichtlich Effizienz und Kostenreduktion zugesprochen. (WK-intern) - Insbesondere bei den Spiegeln (Heliostaten), die zwischen 30 und 40 Prozent der Investitionen ausmachen, können Kosten eingespart werden. Ein Ansatz dafür ist die häufige Kalibrierung oder Regelung der Heliostaten-Zielpunkte. Im Projekt »HelioControl« entwickelte das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ein Kalibrier- und Regelungssystem auf Basis digitaler Bildverarbeitung für Heliostatenfelder. Mit dieser Methode können die Zielpunkte vieler Heliostaten erstmals während des laufenden Betriebs zeit- und kosteneffizient ermittelt werden. In Turmkraftwerken konzentrieren hunderte bis mehrere 10.000 oder sogar 100.000 Spiegel die Sonnenstrahlen auf einen zentralen Absorber (Receiver) an der
Interdisziplinärer Austausch zum Design elektrochemischer Reaktoren E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 28. August 2020 Gesucht: Beiträge für das »E3C - Electrochemical Cell Concepts Colloquium« im Mai 2021 (WK-intern) - Interdisziplinärer Austausch zum Design elektrochemischer Reaktoren findet zum zweiten Mal statt Nach der erfolgreichen Premiere in diesem Jahr gibt es 2021 eine zweite Auflage des »E3C – Electrochemical Cell Concepts Colloquium«: Der interdisziplinäre Austausch zum Design elektrochemischer Reaktoren findet am 6. Mai statt – und zwar als hybride Veranstaltung, die eine Teilnahme sowohl via Internet als auch vor Ort am Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen ermöglicht. Inhaltliche Schwerpunkte sind Funktionskomponenten, Zelldesign und Fluidführung sowie Stackdesign, Testung und Dichtungstechnik elektrochemischer Reaktoren. Wer seine Forschungsergebnisse mit
BMU-Förderprogramm für die Schaffung zukunftssicherer Arbeitsplätze nach dem Kohleausstieg Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 28. August 2020 BMU fördert neue Kompetenzzentren in ostdeutschen Kohleregionen (WK-intern) - Schulze: „Wir stellen jetzt die Weichen für einen nachhaltigen Strukturwandel im Zuge des Kohleausstiegs" In der Lausitz und in Mitteldeutschland werden in den kommenden Jahren mehrere neue Komptenz- und Beratungszentren im Umwelt- und Energiebereich mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums (BMU) eingerichtet. Dafür stehen im aktuellen Bundeshaushalt rund 90 Millionen Euro zur Verfügung. Sie sollen den Strukturwandel in den dortigen Braunkohleregionen unterstützen sowie dazu beitragen, neue Unternehmen anzulocken innovative Geschäftsfelder zu erschließen. Der Bund und die Länder mit Kohleregionen haben dafür heute eine Vereinbarung unterzeichnet und insgesamt 60 Projekte für alle Braunkohlegebiete in Deutschland beschlossen, die
Projektpartner Energiewend verknüpft die Infrastrukturen der Sektoren Strom und Wärme immer engmaschiger Forschungs-Mitteilungen Geothermie Kooperationen 28. August 2020 Sektorkopplung in Quartieren - Werkzeuge für die Energiewende (WK-intern) - Damit die Sektorkopplung in Gebäuden und Quartieren gelingt, braucht es umfassende Modelle und moderne Werkzeuge für die Planung und den Betrieb entsprechender technischer Anlagen. Das nun gestartete Projekt »ODH@Jülich« wird diese Software-Werkzeuge erstellen. Den Bewilligungsbescheid des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für die viereinhalbjährige Finanzierung von rund 7,5 Millionen Euro hat Staatssekretär Thomas Rachel den beiden Institutsleitern Mario Ragwitz und Rolf Bracke am neusten Standort der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG im Brainergy Park Jülich überreicht. Der Austausch von Energie zwischen Sektoren – wie Strom, Mobilität und Wärme – bietet viele Chancen für
CO2-Mehrkosten: Deutsche halten CO2-Abgaben für zu hoch Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 28. August 2020 Ab dem kommenden Jahr verteuert der nationale CO2-Preis schrittweise das Heizen und Tanken in Deutschland. (WK-intern) - Die Mehrheit der Deutschen findet die CO2-Kosten zu hoch, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Verivox zeigt. Unterschiede zeigen sich bei den Generationen: Je jünger die Befragten, desto eher sind sie dazu bereit, für den Klimaschutz in die Tasche zu greifen. Mit der Einführung des CO2-Preises wollen viele Verbraucher außerdem auf die Kostenbremse treten, dabei möchten sie allerdings lieber beim Heizen sparen als beim Autofahren. Durchschnittsfamilie zahlt im kommenden Jahr bis zu 216 Euro mehr Ab Januar 2021 kostet der Ausstoß einer Tonne Kohlendioxid 25 Euro. Eine
EU kann ihre Ziele zum Schutz des Klimas auf minus 55 Prozent bis zum Jahr 2030 gegenüber 1990 anheben Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 25. August 2020 Anspruchsvoller Klimaschutz in der EU möglich (WK-intern) - Die Europäische Union kann ihre Ziele zum Schutz des Klimas auf minus 55 Prozent bis zum Jahr 2030 gegenüber 1990 anheben. Den EU-Mitgliedsstaaten ist es sowohl technisch als auch wirtschaftlich möglich, ein solches Ziel mit geeigneten Maßnahmen zu erreichen. Wie dabei das EU-Emissionshandelssystem weiterentwickelt sowie der Klimaschutz in den sogenannten Effort Sharing-Sektoren, also den Bereichen Verkehr, Gebäude und Landwirtschaft, ausgestaltet sein muss, beschreibt eine neue Studie des Öko-Instituts in Zusammenarbeit mit dem Think Tank Agora Energiewende, die heute veröffentlicht wurde. Höhere Ziele für Emissionshandel und Effort Sharing Die Europäische Union debattiert aktuell die Anhebung ihrer Klimaziele. Bislang
Agora Energiewende legt eine Handreichung für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft vor Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. August 2020 Wie die EU ein Klimaziel von -55 Prozent im Jahr 2030 erreichen kann (WK-intern) - Die Studie macht Vorschläge für eine Weiterentwicklung der EU-Klimaschutzarchitektur und dekliniert die Herausforderungen Punkt für Punkt durch. Die Europäische Union kann ihr Klimaschutzziel für 2030 deutlich verschärfen: Technisch und wirtschaftlich sei es für die EU-Länder möglich, ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 um 55 Prozent gegenüber 1990 zu verringern, so das zentrale Ergebnis einer Studie im Auftrag von Agora Energiewende. Aktuell liegt das EU-Klimaziel 2030 bei einer Treibhausgasminderung um 40 Prozent im Vergleich zu 1990. Die Verstärkung der Klimaschutzanstrengungen ist nötig, um den Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen auf deutlich weniger
dena erprobt gemeinsam mit Branchenakteuren digitale Technologien für die Zukunft der Energiewende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 24. August 2020 Future Energy Lab gestartet (WK-intern) - Erste Projekte: Digital gestütztes CO2-Mapping mit acht Städten und Identitätsregister für Anlagen der Energiewirtschaft auf Blockchain-Basis Die ersten Pilotierungsprojekte der Blockchain-Strategie der Bundesregierung sind an den Start gegangen: Unter dem Dach des neu eingerichteten "Future Energy Lab" werden innovative digitale Technologien beispielsweise auf Basis von Blockchain und künstlicher Intelligenz für konkrete Anwendungen in der Energiewirtschaft erprobt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Deutsche Energie-Agentur (dena) im Februar 2020 mit der Durchführung der in der Blockchain-Strategie der Bundesregierung beschriebenen Projekte im Bereich Energie beauftragt. Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung: "Wir haben die vergangenen Monate intensiv genutzt,
Wertgarantie Group veröffentlicht aktuellen Nachhaltigkeitsbericht Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. August 2020 Was bedeutet nachhaltiges Wirtschaften für die Wertgarantie Group? (WK-intern) - Diese Frage wird im gerade veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht der Gruppe für Spezialversicherungen beantwortet. Viele Meilensteine sind bereits gesetzt – dazu gehört unter anderem auch die Umstellung auf 100 Prozent Ökostrom am Hauptstandort in Hannover. “Kern unserer Nachhaltigkeitsstrategie sind Lösungsansätze, die einen Ausgleich zwischen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Zielen schaffen. Dafür entwickeln wir eigene, zu unserer Unternehmenskultur passende Maßnahmen auf dem Weg zu einem nachhaltigen Unternehmen”, erklärt Wertgarantie-Vorstand Konrad Lehmann. Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert alle Nachhaltigkeitsaktivitäten der Versicherungsgruppe und deren Status quo. Grundlage bilden sechs Handlungsfelder, die wesentlich für die nachhaltige Entwicklung der Wertgarantie Group