Bundesnetzagentur startet Konsultation zur Reform der Netzentgeltsystematik Strom Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 6. August 2026 Präsident*in Müller: „Auf dem Weg zu mehr Flexibilität und Systemeffizienz im Strommarkt liegen wir gut im Zeitplan. (WK-intern) - Nach der heute gestarteten Konsultation wollen wir mit einer Festlegung zum Jahresende den Strommarktakteuren zwei Jahre Zeit für die Umsetzung der zukünftigen Entgeltsystematik geben.“ Die Bundesnetzagentur konsultiert ab heute den finalen Festlegungsentwurf zur Reform der Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom (AgNes). Die Festlegung soll Ende des Jahres erlassen werden. Sie ersetzt ab dem Jahr 2029 die Vorgaben der Stromnetzentgeltverordnung, die außer Kraft tritt. „Mit diesem Festlegungsentwurf machen wir einen großen Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsgerichteten Netzentgeltsystematik Strom. Damit schafft die Bundesnetzagentur frühzeitig Transparenz und klare
Verband Region Stuttgart gibt Absichtserklärung zum Ausbau des Stromnetzes Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Kooperationen Ökologie Solarenergie Technik Windenergie Windparks Wirtschaft 1. August 2026 Verband und Partner nehmen den Stromnetzausbau in der Region Stuttgart in den Blick (WK-intern) - Mit einem „Memorandum of Understanding“ hat der Verband Region Stuttgart mit diversen Partnern eine Absichtserklärung unterzeichnet, die Planungs- und Genehmigungsprozesse beschleunigen soll. Für einen resilienten und lebenswerten Wirtschaftsstandort wie die Region Stuttgart ist die Energiewende unerlässlich: Die Industrie benötigt enorme Mengen an Energie für ansässige Unternehmen, Betriebe oder Produktion. Klimaziele müssen erreicht, schädliche CO2-Emmissionen reduziert werden. Auch die 2,8 Millionen Menschen in der Region Stuttgart sind auf eine zukunftsfähige und bezahlbare Energieversorgung angewiesen. Mit einem „Memorandum of Understanding“ hat sich der Verband Region Stuttgart gemeinsam mit Partnern aus Politik,
Emissionsberechtigungen: EEX veröffentlicht aktualisierte EUA-Auktionskalender Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 31. Juli 2026 EEX veröffentlicht aktualisierten EUA-Auktionskalender für 2026 sowie EUA-Auktionskalender für 2027 (WK-intern) - Die European Energy Exchange (EEX) hat in Abstimmung mit der Europäischen Kommission, den EU-Mitgliedstaaten und den EWR-EFTA-Staaten den aktualisierten Auktionskalender für 2026 sowie den neuen Auktionskalender für 2027 für die Gemeinsame Auktionsplattform (Common Auction Platform: CAP3/CAP4) veröffentlicht. Darüber hinaus hat EEX in Abstimmung mit den zuständigen Behörden Deutschlands (DE), Polens (PL) sowie des Vereinigten Königreichs für Nordirland (NI) den aktualisierten Auktionskalender für 2026 sowie den neuen Auktionskalender für 2027 für die jeweiligen Auktionsplattformen veröffentlicht. Der Auktionskalender 2026 wurde für den Zeitraum von September bis Dezember 2026 infolge der Anwendung der Marktstabilitätsreserve
EEG-Einspeisevergütung sinkt ab 1. August auf 7,7 Cent Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung 30. Juli 2026 Ab dem 1. August sinkt die garantierte EEG-Einspeisevergütung für neu installierte Solaranlagen erneut. (WK-intern) - Außerdem hat das Bundeskabinett jetzt beschlossen, dass sie ab 2027 entfallen soll. Das Wesentliche in Kürze: Feste Einspeisevergütung nur noch für Anlagen, die vor dem 1. Januar 2027 in Betrieb gehen, für 20 Jahre garantiert Neues EEG ab 2027: Feste Einspeisevergütung fällt nach Übergangsregelung weg, Direktvermarktung wird neuer Standard – 1KOMMA5° begrüßt den Wechsel Batterien, intelligente Steuerung und Smart Meter ab 2027 noch wichtiger als bisher Ab dem 1. August 2026 erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher, die eine neue Solaranlage in Betrieb nehmen, weniger Geld für jede Kilowattstunde Strom, die sie ins
PIK-Direktor Ottmar Edenhofer zur Reform des Europäischen Emissionshandels Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 17. Juli 2026 Die EU-Kommission legte heute ihren Vorschlag für eine Reform des Europäischen Emissionshandels vor, der in der Energiewirtschaft, der energieintensiven Industrie und im europäischen Flugverkehr die CO₂-Emissionen bepreist. (WK-intern) - Hier ist die Bewertung von Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Laut dem Kommissionsvorschlag wird die Ausgabe neuer Ausstoßrechte pro Jahr langsamer reduziert als bislang geplant, es gibt auch länger Gratiszuteilungen an Firmen, die besonders im globalen Wettbewerb stehen – auf der Gegenseite stehen neue Investitionshebel, die die Industriewende beschleunigen sollen. Neu sind auch Gutschriften für Firmen, die CO₂ aus der Atmosphäre holen. PIK-Direktor Ottmar Edenhofer sagt dazu: „Die Kommission reagiert mit ihrem
Sicher durch die Ferien: Tipps für Stau, Panne und Unfall Aktuelles Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Technik Verbraucherberatung 17. Juli 2026 Statistisches Bundesamt veröffentlicht Unfallstatistik zu E-Scootern. Unfälle haben sich seit dem Jahr 2021 verdreifacht. (WK-intern) - Aus Sicht des TÜV-Verbands zeigt die Entwicklung, dass Verkehrssicherheit und Infrastruktur mit der wachsenden Nutzung nicht Schritt halten. Ob kilometerlanger Stau, Reifenplatzer oder Unfall: Reisende mit Kindern oder Hund stehen im Ernstfall vor besonderen Herausforderungen. Kinder müssen aus dem Gefahrenbereich gebracht, Haustiere angeleint und gleichzeitig die Unfallstelle abgesichert oder Hilfe organisiert werden. „Niemand startet mit dem Gedanken an eine Panne oder einen Unfall in den Urlaub“, sagt Richard Goebelt, Fachbereichsleiter Fahrzeug & Mobilität beim TÜV-Verband. „Trotzdem lohnt es sich, den Ernstfall mitzudenken, denn wer vorbereitet ist, kann
BMWE sicher die Stromversorgung durch ein neues Gesetz und durch den Kohleausstieg Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 16. Juli 2026 Gesetz zur Sicherung der Stromversorgung beschlossen (WK-intern) - Am 9. Juli ist das Gesetz zur Sicherung der Versorgungssicherheit Strom und zur Bereitstellung neuer Kapazitäten (StromVKG) im Bundestag verabschiedet worden. Es soll die Stromversorgungssicherheit in Deutschland ab 2031 auch bei steigenden Anteilen erneuerbarer Energien an der Stromversorgung zuverlässig gewährleisten. Ziel des Gesetzes ist die Sicherstellung der Versorgungssicherheit im Jahr 2031. Es soll immer ausreichend Strom zur Verfügung stehen, wenn durch die witterungsabhängige und damit schwankende Stromerzeugung aus Sonne und Wind nicht genügend Strom produziert und ins Netz eingespeist werden kann. Das Gesetz sichert damit auch den gesetzlich beschlossenen Kohleausstieg bis 2038 und den weiteren
EU-Kommission will Netzentgelte, Smart Meter und Energiebesteuerung entnationalisieren Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 16. Juli 2026 Netzentgelte müssen in nationaler Verantwortung bleiben (WK-intern) - Aus Anlass der Vorstellung eines Gesetzesvorschlags der EU-Kommission für „zukunftssichere Stromrechnungen in der EU“ u.a. zu Netzentgelten morgen, erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Nach den bisher vorliegenden Informationen legt die EU-Kommission morgen einen Gesetzesvorschlag vor, der insbesondere Vorgaben für Netzentgelte, Smart Meter und zur Energiebesteuerung enthalten soll. Damit würde die EU-Kommission in nationale Regulierungsstrukturen eingreifen. Die Anforderungen an die Stromnetze innerhalb der EU unterscheiden sich jedoch zum Teil erheblich in Struktur, Digitalisierungsgrad, Nutzergruppen sowie Netzausbau- und Investitionsbedarf. Daher sollte die Ausgestaltung weiterhin maßgeblich in der Verantwortung der jeweiligen Mitgliedstaaten liegen. Die lokalen Marktbedingungen können
Bundesnetzagentur hat Ausschreibung für Aufdach-Solaranlagen veröffentlicht Behörden-Mitteilungen Solarenergie 16. Juli 2026 Ausschreibung für Aufdach-Solaranlagen zum 1. Juni 2026 trotz deutlichen Anstiegs der Gebotsmenge nochmals unterzeichnet (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die Zuschläge der Ausschreibung für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden zum Gebotstermin 1. Juni 2026 veröffentlicht. Bei einer ausgeschriebenen Menge von 296 MW wurden 125 Gebote mit einer Gebotsmenge von 238 MW eingereicht. Im Vergleich zur Vorrunde im Februar 2026 mit einer Gebotsmenge von 177 MW ist die eingereichte Gebotsmenge damit deutlich gestiegen, die Ausschreibungsrunde bleibt jedoch erneut unterzeichnet. Die Bundesnetzagentur musste in dieser Runde 17 Gebote vom Zuschlagsverfahren ausschließen. Es wurden 108 Gebote mit einem Volumen von 209 MW zum Zuschlagsverfahren zugelassen
Bundesnetzagentur misst nun auch die Netzleistungsfähigkeit der Netzbetreiber Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 16. Juli 2026 Energiewendekompetenz und Digitalisierung (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute eine weitere Methodenfestlegung im Rahmen des NEST-Prozesses veröffentlicht. Sie betrifft die zukünftige Methodik der Qualitätsregulierung für Stromverteilernetzbetreiber. „Wir legen Kennzahlen zur Zuverlässigkeit und zur Leistungsfähigkeit der Verteilnetzbetreiber fest. So können sich die Branche, Verbraucher und Regulierungsbehörden zukünftig ein deutlich klareres Bild des Status quo machen. Neben den bewährten Anreizen zur Reduzierung von Versorgungsunterbrechungen im Stromverteilernetz werden damit auch neue Anreize für die Verbesserung der Netzleistungsfähigkeit der Verteilernetzbetreiber geschaffen“, so Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. Inhalt der Festlegung Die Festlegung schreibt im Grundsatz die bisherige Regelung zur Netzzuverlässigkeit fort und setzt damit Anreize zum Erhalt der sehr
Fehler im Gesetzgebungsverfahren beim Gebäudemodernisierungsgesetz Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien Verbraucherberatung 14. Juli 2026 DUH e. Verein fordert Veto des Bundespräsidenten (WK-intern) - Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ist nach Einschätzung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) nicht ordnungsgemäß verabschiedet worden: Nach juristischer Bewertung enthält die Gesetzesänderung Regelungen, die der Zustimmung des Bundesrates bedurft hätten. Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ergibt sich daraus eine Zustimmungsbedürftigkeit für das gesamte Gesetz. Die abschließende Prüfung obliegt nun dem Bundespräsidenten. Die DUH fordert ihn in einem Brief auf, die verfassungsrechtlich vorgeschriebene Beteiligung der Länder uneingeschränkt sicherzustellen. Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH: "Dieser handwerkliche Fehler der Regierung zeigt, mit welchem blinden Eifer versucht wird, das Gebäudemodernisierungsgesetz durchzudrücken. Nicht nur wurde die inhaltliche Kritik aus den Bundesländern nicht
Stiftung Umweltenergierecht veröffentlicht Studie zum EU-Emissionshandel Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 13. Juli 2026 Welche Rechtsgrundlage kann für Reformvorhaben gelten? (WK-intern) - Auf welcher Rechtsgrundlage können Reformen der EU-Emissionshandelsrichtlinie beschlossen werden? Eine neue Studie der Stiftung Umweltenergierecht zeigt, unter welchen Voraussetzungen bei dieser Frage Einstimmigkeit statt einer Mehrheitsentscheidung erforderlich wäre. Am 17. Juli 2026 will die Europäische Kommission Vorschläge zur Reform der Emissionshandelsrichtlinie vorlegen. Bereits im Vorfeld werden verschiedene Reformoptionen intensiv diskutiert. Eine neue Studie der Stiftung Umweltenergierecht untersucht vorab eine zentrale rechtliche Frage: Auf welcher Rechtsgrundlage können die geplanten Änderungen beschlossen werden – und welches Gesetzgebungsverfahren ist dafür maßgeblich? Die Wahl der Rechtsgrundlage entscheidet darüber, wie EU-Rechtsakte zustande kommen. Während die bisherige Emissionshandelsrichtlinie im ordentlichen Gesetzgebungsverfahren mit qualifizierter