VINSSEN erhält Typenzulassung für maritimen Brennstoffzellenstapel von RINA Erneuerbare & Ökologie Wasserstofftechnik 21. März 2025 (WK-intern) - VINSSEN, ein Spezialist für maritime Dekarbonisierungs-Technologien mit Schwerpunkt auf Wasserstoff-Brennstoffzellen und unterstützenden Systemen, hat die Typenzulassung von RINA, der italienischen Klassifikationsgesellschaft, für seinen 60kW maritimen Brennstoffzellenstapel erhalten. Diese Genehmigung beschleunigt die Demonstration und Kommerzialisierung des maritimen 120-kW-Brennstoffzellen-Stromerzeugungssystems von VINSSEN und festigt die technologische Führungsposition des Unternehmens in der umweltfreundlichen maritimen Industrie. VINSSEN ist führend in der Entwicklung der Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie für den maritimen Sektor und treibt sowohl im Inland als auch auf internationaler Ebene aktiv Wasserstoff-Brennstoffzellenprojekte voran. Trotz des Fehlens klarer Rechtsnormen im Zusammenhang mit Wasserstoff im Seeverkehr hat das Unternehmen regulatorische Sandkästen genutzt, um systematisch Technologieüberprüfungen und strenge Zertifizierungsverfahren
Obrist Group rät zu grundlastfähigem und nachhaltigem Energiekonzept für Europa mit Methanol Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 18. März 2025 Thorsten Rixmann: Europa sollte die Führung beim Aufbau einer globalen Methanolwirtschaft übernehmen, um die eigene Resilienz und Souveränität zu stärken. (WK-intern) - „Europa ist aufgewacht angesichts der geopolitischen Erschütterungen“, stellt Thorsten Rixmann, Chief Marketing Officer der Obrist Group, fest. Im Zuge der Neuorientierung an stärkerer europäischer Autarkie, Wettbewerbsfähigkeit und Souveränität im Weltmaßstab sei es höchste Zeit, auch die Energieversorgung auf ein eigenständiges globales Fundament zu stellen, sagt der Marketingchef der deutsch-österreichischen Industriegruppe. In der Umstellung der europäischen Energieversorgung auf eine global organisierte Methanolwirtschaft sieht er eine „riesige Chance“ für Europa. Thorsten Rixmann analysiert: „Sonne und Wind alleine bringen keine grundlastfähige Energieversorgung hervor. Kernkraft ist
FH Münster erzeugt aus fester Biomassereststoffen Wasserstoff und Methan Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 17. März 2025 Versuchsanlage produziert Wasserstoff und Methan aus fester Biomasse (WK-intern) - Meilenstein bei Forschungsprojekt „SolidScore“ der FH Münster: Mithilfe der dunklen Fermentation entstehen begehrte Energieträger Münster/Steinfurt - Im Projekt „SolidScore“ nutzt ein Forschungsteam der FH Münster aktuell Reststoffe, die eigentlich an einer Biogasanlage eingesetzt werden, in einer Versuchsanlage zur biologischen Wasserstoffproduktion. In einem eigens konstruierten Reaktor vergärt zum Beispiel Milchpulver zu biologischem Wasserstoff, Methan und organischen Säuren. Das Team um Prof. Dr. Elmar Brügging, Juliana Rolf, Sören Kamphus und Marion Schomaker untersucht, wie sich mithilfe der dunklen Fermentation Feststoffe insbesondere in den begehrten Energieträger Wasserstoff umwandeln lassen. Dies geschieht mithilfe von speziellen wasserstoffproduzierenden Bakterien
VINSSEN erhält AIP-Zertifizierung für Koreas ersten Schlepper mit Wasserstoffantrieb Forschungs-Mitteilungen Offshore Technik Wasserstofftechnik 17. März 2025 VINSSEN, Spezialist für maritime Dekarbonisierungstechnologie mit Schwerpunkt auf Wasserstoff-Brennstoffzellen und unterstützenden Systemen, hat vom Korean Register die Approval in Principle (AIP)-Zertifizierung für den ersten koreanischen Schlepper mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antriebssystem erhalten. (WK-intern) - Diese Zertifizierung stellt einen bedeutenden Meilenstein in der Entwicklung umweltfreundlicher Technologien dar, die durch eine Vereinbarung mit KRE initiiert wurde, einem führenden Unternehmen in den Bereichen Schiffsdesign, Retrofit Engineering und maritime Infrastrukturtechnik. Das gemeinsame Forschungsprojekt der drei Organisationen stellt einen großen Schritt bei der Anwendung von Dekarbonisierungstechnologien auf Schiffe mit hohem Kohlenstoffausstoß, wie z. B. Schlepper, dar und fördert den Wandel der maritimen Industrie in Richtung Nachhaltigkeit. VINSSEN ist federführend bei der
Unternehmen sehen sich durch Energiepolitik in ihrer Wettbewerbsfähigkeit bedroht Erneuerbare & Ökologie Technik Wasserstofftechnik 14. März 2025 Energiepolitische Forderungen der Südwestwirtschaft (WK-intern) - Baden-württembergische Wirtschaftsverbände, Kammern und Unternehmen fordern von der kommenden Bundesregierung rasche und durchgreifende Maßnahmen im Energiebereich Stuttgart. Baden-württembergische Wirtschaftsverbände, Kammern und Unternehmen fordern von der kommenden Bundesregierung rasche und durchgreifende Maßnahmen für eine sichere Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen im Südwesten. „Durch die aktuelle Energiepolitik sehen sich energieintensive Unternehmen in Baden-Württemberg in ihrer Wettbewerbsfähigkeit bedroht. Deshalb überlegt mehr als jedes dritte Industrieunternehmen, Produktionskapazitäten ins Ausland zu verlagern“, heißt es in dem an diesem Donnerstag veröffentlichten Positionspapier der Unternehmer Baden-Württemberg, des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages, des Verbands der Chemischen Industrie Baden-Württemberg, des Verbands für Energie- und Wasserwirtschaft, des Industrieverbands
GE Vernova nimmt 1,2-GW-Gas-Kraftwerk mit der Möglichkeit 50 % Wasserstoffanteil zu verbrennen in Betrieb Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Wasserstofftechnik 14. März 2025 Das 1,2-GW-Kraftwerk Pulau Indah mit GE Vernova H-Klasse-Anlagen nimmt in Malaysia den kommerziellen Betrieb auf. (WK-intern) - Das Kraftwerk Pulau Indah, das mit GE Vernova 9HA.01-GuD-Anlagen betrieben wird, wird die nächsten 21 Jahre von den Wartungsdienstleistungen von GE Vernova profitieren. Das innovative Blockkraftwerk von GE Vernova zeichnet sich durch eine modulare Standardkonfiguration aus, die einfacher und kostengünstiger zu installieren, zu steuern und zu warten ist und so eine schnellere und sicherere Projektabwicklung ermöglicht. Darüber hinaus kann die HA-Einheit bis zu 50 Volumenprozent Wasserstoff verbrennen, wenn sie mit Erdgas gemischt wird. SELANGOR, Malaysia – GE Vernova Inc. (NYSE: GEV) gab heute bekannt, dass das Kraftwerk
Wasserstoff gilt als Hoffnungsträger für die Energiewende – doch wo steht die Technologie wirklich? Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Wasserstofftechnik 12. März 2025 Experteneinschätzung des BVS e.V. und Fraunhofer IWU zu aktuellen Entwicklungen und Praxisbeispielen aus Deutschland. Wasserstoff: Schlüsseltechnologie oder überschätzter Hype? Aus Sicht der Sachverständigen gibt es sowohl enorme Chancen als auch kritische Herausforderungen für Wirtschaft, Industrie und Verbraucher. Welche Hürden müssen überwunden werden? Und welche Innovationen treiben den Wandel voran? (WK-intern) - BVS – Wasserstoff: Hoffnungsträger oder Hype? Sachverständige des BVS e.V. und Fraunhofer IWU diskutieren Herausforderungen und Chancen der Wasserstoffwirtschaft Berlin/Chemnitz, 12. März 2025 – Grüner Wasserstoff, der aus erneuerbaren Energien hergestellt wird, gilt als Schlüsseltechnologie für eine klimaneutrale Zukunft. Doch wie realistisch ist ein rascher Marktdurchbruch – und wie gut sind Deutschland und Europa
Total-Raffinerie in Leuna wird Ankerkunde für RWEs Elektrolyse in Lingen für grünen Wasserstoff Kooperationen Mitteilungen Wasserstofftechnik 12. März 2025 RWE und TotalEnergies vereinbaren wegweisenden Langzeit-Abnahmevertrag für grünen Wasserstoff RWE liefert von 2030 bis 2044 jährlich rund 30.000 Tonnen grünen Wasserstoff Total-Raffinerie in Leuna wird Ankerkunde für RWEs Elektrolyse in Lingen Wichtiger Impuls für Wasserstoffhochlauf und Dekarbonisierung von Raffinerien (WK-intern) - In einem für den Wasserstoffmarkt wegweisenden Schritt haben sich TotalEnergies und RWE erstmals auf Konditionen für den Bezug von grünem Wasserstoff über einen Zeitraum von 15 Jahren geeinigt. Die Vereinbarung sieht vor, dass TotalEnergies RWE ab 2030 pro Jahr rund 30.000 Tonnen grünen Wasserstoff für seine Raffinerie in Leuna (Sachsen-Anhalt) abnimmt. Das ist die größte Menge an klimaneutralem Wasserstoff, die jemals von einer Elektrolyse-Anlage in Deutschland
Klimafreundlicher Wasserstoff als Treiber der Energiewende Erneuerbare & Ökologie Wasserstofftechnik 11. März 2025 FEST GmbH realisiert zwei wegweisende Großprojekte für nachhaltige Mobilität und Industrie in Kommunen (WK-intern) - Mit zwei neuen Großaufträgen für ihre hochmodernen PEM-Elektrolyseure setzt die FEST GmbH, spezialisiert auf die Entwicklung innovativer Elektrolyse-Technologie, ein starkes Zeichen für die nachhaltige Transformation von Kommunen. In Düsseldorf und Stuttgart entstehen wegweisende Wasserstoffprojekte, die Mobilität und Industrie klimafreundlich gestalten – und zeigen, wie die Energiewende auf kommunaler Ebene gelingen kann. Düsseldorf: Klimafreundliche Mobilität durch Wasserstoff Klimaneutralität bis 2035: Diesem ambitionierten Ziel hat sich die Stadt Düsseldorf verschrieben – klimafreundlichem Wasserstoff kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu. Für eine emissionsfreie Mobilität in der Stadt setzt die Stadtwerke Düsseldorf AG auf
EU-Verbrennerverbot auf dem Prüfstand – EU-Aktionsplan zur Automobilindustrie greift zu kurz Bioenergie E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Wasserstofftechnik 7. März 2025 Als Ergebnis ihres „Strategischen Dialogs zur Zukunft der europäischen Automobilindustrie“ hat die EU-Kommission gestern in Brüssel einen Aktionsplan vorgelegt. EU-Kommissar Tzitzikostas kündigt die wichtige Rolle der E-Fuels an (WK-intern) - Aus Sicht von UNITI werden die darin aufgeführten Maßnahmen und Empfehlungen nicht zur Zukunftssicherung des Automobilsektors beitragen. Die EU-Kommission hält bislang an einem de facto Neuzulassungsverbot für Pkw und Lkw mit Verbrennungsmotor fest und lässt nur vage durchblicken, ob sie neben dem derzeit regulativ verordneten „All-Electric“-Ansatz weitere Lösungsoptionen innerhalb der Neufahrzeugregulierung vorschlagen wird. Dies lässt sich aus dem Aktionsplan der EU-Kommission und weiteren Verlautbarungen dieser Woche schließen. „Damit stehen weiterhin viele hunderttausend Arbeitsplätze allein
TÜV SÜD für Erneuerbare Kraftstoffe (Wasserstoff) nicht-biologischen Ursprungs (RFNBO-Zertifizierungen) anerkannt E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 6. März 2025 Das Umweltbundesamt hat die TÜV SÜD Industrie Service GmbH als Zertifizierungsstelle für Erneuerbare Kraftstoffe nicht-biologischen Ursprungs (RFNBO) anerkannt. (WK-intern) - Damit können die Expertinnen und Experten zukünftig Wasserstoff und seine Derivate nach den Anforderungen der freiwilligen Zertifizierungssysteme CertifHy EU, ISCC EU und REDcert EU zertifizieren. Freiwillige Zertifizierungssysteme und nationale Zertifizierungssysteme der EU-Mitgliedsstaaten spielen eine wichtige Rolle beim Nachweis, dass RFNBO nachhaltig produziert werden. Die Europäische Kommission hat Ende des vergangenen Jahres die freiwilligen Zertifizierungssysteme CertifHy EU, ISCC EU und REDcert EU für Wasserstoff und seiner Derivate für den europäischen Treibstoffquotenmarkt und künftig auch für industrielle Nutzungen zugelassen. Nun hat das Umweltbundesamt die zuständige Zertifizierungsstelle
Erneuerbare Kraftstoffe erneut unberücksichtigt: EU-Aktionsplan für Automobilindustrie eindimensional Bioenergie E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Wasserstofftechnik 6. März 2025 Der „Industrial Action Plan for the European Automotive Sector“ der EU-Kommission sollte das Ziel verfolgen, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilindustrie zu unterstützen. (WK-intern) - Doch der Plan bleibt in zentralen Punkten unkonkret. Erneuerbare Kraftstoffe finden keine Erwähnung. Das widerspricht dem von Kommissionspräsident*in Ursula von der Leyen proklamierten Grundsatz der Technologieoffenheit. Der Aktionsplan basiert auf fünf Säulen, darunter Innovation und Digitalisierung, saubere Mobilität, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz der Lieferketten, Qualifikation und soziale Aspekte sowie bessere Rahmenbedingungen. „So umfassend der Aktionsplan auch gedacht ist, er greift zu kurz. Der ‚all-electric‘-Ansatz der Kommission bleibt unverändert bestehen, die Dekarbonisierung des Verkehrssektors weiterhin eindimensional“, kritisiert Ralf Diemer, Hauptgeschäftsführer der