Eigenkapitalzinssatz sinkt: Bundesnetzagentur veröffentlicht Festlegung der Eigenkapitalverzinsung Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 20. Oktober 2021 Präsident Homann: „Zinssätze sichern attraktive Investitionsbedingungen“ (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute ihre Festlegungen der zukünftigen Eigenkapitalzinssätze für die Elektrizitäts- und Gasnetzbetreiber veröffentlicht. „Die gesunkenen Zinssätze spiegeln das geringere Zinsniveau an den Kapitalmärkten wider. Investitionen in die Netze bleiben dauerhaft attraktiv. Wir haben Hinweise aus dem Konsultationsverfahren berücksichtigt“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Gleichzeitig gilt aber: Die Renditen der Netzbetreiber werden von den Netznutzern bezahlt, also Verbrauchern, Industrie und Gewerbe. Diese dürfen nicht unnötig belastet werden.“ Eigenkapitalzinssatz sinkt Die Bundesnetzagentur hat für Strom- und Gasnetzbetreiber einheitlich einen Eigenkapitalzinssatz für Neuanlagen von 5,07 Prozent vor Körperschaftsteuer ermittelt. Für Altanlagen wurde ein Zinssatz von 3,51 Prozent
Die geschürte Angst durch alarmistische Berichterstattung könnte die Inflation antreiben Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 20. Oktober 2021 Die Wissenschaft hat zur Inflation festgestellt: Die Gefahr droht von psychologischer Seite DIW-Studie untersucht klassische Inflationstreiber wie Lohndruck, Konsum oder Produktionskosten Viele Faktoren wie Konjunkturpakete oder Lieferengpässe treiben Teuerung nur temporär Risiko einer Lohn-Preis-Spirale aber nicht ausgeschlossen, wenn Inflationserwartungen steigen EZB sollte rechtzeitig kommunikativ gegensteuern (WK-intern) - Die Inflationsrate in Deutschland, aber auch im gesamten Euroraum ist seit dem Sommer sprunghaft gestiegen. Viele Bürgerinnen und Bürger sorgen sich, dass die Preise in diesem Tempo weiterhin so zulegen könnten. Derzeit tragen vor allem die höheren Energiepreise zur Gesamtinflation im Euroraum bei – mit knapp 50 Prozent. Die klassischen Inflationstreiber wie Lohndruck, Konsum oder Produktionskosten entwickeln sich hingegen eher
Mit der CO2-Steuer wird ein um sich greifender und alles in sich aufsaugender Mehrpreisstrudel erzeugt Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 20. Oktober 2021 Der gewünschte Inflationsbeschleuniger, offengelegt durch das Statistisches Bundesamt: (WK-intern) - Erzeugerpreise September 2021: +14,2 % gegenüber September 2020 Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (Inlandsabsatz), September 2021 +2,3 % zum Vormonat +14,2 % zum Vorjahresmonat Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im September 2021 um 14,2 % höher als im September 2020. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war dies der höchste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Oktober 1974 (+14,5 %), als die Preise im Zusammenhang mit der ersten Ölkrise stark gestiegen waren. Gegenüber August 2021 stiegen die gewerblichen Erzeugerpreise um 2,3 %. Hauptverantwortlich für den Anstieg der gewerblichen Erzeugerpreise gegenüber September 2020 war die Preisentwicklung bei der Energie. Starke Preissteigerungen
NATURSTROM realisiert gemeinsam mit lokalen Akteuren Mieterstrom-Projekte in Ingolstadt und Putzbrunn Kooperationen Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 19. Oktober 2021 Der Öko-Energieversorger NATURSTROM hat in Ingolstadt und Putzbrunn neue Mieterstrom-Projekte umgesetzt. (WK-intern) - Insgesamt über 100 Wohneinheiten und eine Kindertagesstätte können nun vor Ort produzierten Strom beziehen. Beide Projekte zeichnen sich über das saubere Vor-Ort-Stromangebot hinaus durch gemeinnützigen Wohnungsbau aus. NATURSTROM als eines der führenden Mieterstrom-Unternehmen freut sich über die Fertigstellung von zwei neuen Projekten in Bayern – jeweils in der Zusammenarbeit mit kommunalen Unternehmen. „Saubere Energieangebote mit Akteuren vor Ort zu verknüpfen, das ist eines der Erfolgsmodelle von NATURSTROM. Denn egal ob mit Bürgerenergiegemeinschaften oder kommunalen Akteuren: Gemeinsam mit den Menschen und Organisationen vor Ort werden Energiewende-Projekte nahbar und so ein Gewinn
Auf die Energiepreis-Lawine im Winter vorbereitet sein Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 19. Oktober 2021 SUD Service & Dienstleistungs AG: Es drohen gewaltige Anstiege bei den Energiekosten im kommenden Winter, denn die Befürchtung ist groß, dass besonders Öl,- Gas- und Benzinpreise explosionsartig ansteigen. (WK-intern) - Geldwert: Wir haben nicht nur eine Inflationsrate von 4,1% in Deutschland, sondern auch einen Anstieg der Energiekosten gegenüber dem Vorjahr von 652 Euro - pro Haushalt. Ursachen: Es geht dabei um politische Querelen mit Russland, die die Gaspreise dramatisch ansteigen lassen. Aber auch die Spritpreise wurden von den OPEC-Staaten systematisch angehoben und liegen um 26 Prozent höher als 2020. Der Schweizer Finanzdienstleister SUD Service & Dienstleistungs AG berät überregional Kunden aus allen Gesellschaftsschichten,
Zwischenlager im Rahmen der Rückholung der radioaktiven Abfälle aus der Schachtanlage Asse II Ökologie Verbraucherberatung Verschiedenes 18. Oktober 2021 Schachtanlage Asse II: Ergebnisse der Beleuchtung für den geplanten Zwischenlagerstandort liegen vor (WK-intern) - Das mit der Beleuchtung der Standortauswahl für das Zwischenlager an der Schachtanlage Asse II beauftragte Expertenteam hat heute seinen Abschlussbericht vorgelegt und die Ergebnisse vorgestellt. In dem mehr als 100 Seiten langen Bericht beleuchtet das Expertenteam die Entscheidung für ein Asse-nahes Zwischenlager. Der Bericht ist auf den Websites des BMU, des NMU und der Asse-2-Begleitgruppe veröffentlicht worden. Im Februar dieses Jahres hatten sich die Mitglieder der Asse-2-Begleitgruppe mit Staatssekretär*innen Flasbarth (Bundesumweltministerium), Minister*innen Lies (Niedersächsisches Umweltministerium) sowie Studt und Dr. Lautsch (Geschäftsführer*innen des Betreibers der Schachtanlage Asse II, der Bundesgesellschaft
Verbraucherzentrale NRW reagiert auf unzulässige Preiserhöhungen und kurzfristigen Belieferungsstopp Mitteilungen Verbraucherberatung Verschiedenes 18. Oktober 2021 Energieversorger 'immergrün' abgemahnt Strom- und Gasversorgung auch bei Belieferungsstopp oder Insolvenz gesichert Intransparente Preiserhöhungen unzulässig Sonderkündigungsrecht der Verbraucher:innen nicht ausreichend kommuniziert Belieferungseinstellung ohne hinreichende Begründung Gas- und Stromlieferung stets über Grundversorgung abgesichert (WK-intern) - Der Kölner Strom- und Gasanbieter "immergrün", eine Marke der Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH, hat Verbraucher:innen in Kundenmailings oder schriftlich erhebliche Preiserhöhungen für die Belieferung mit Strom und Gas mitgeteilt. Anderen Kund:innen teilte das Unternehmen ohne hinreichende Begründung mit, die Stromversorgung werde kurzfristig eingestellt. "Wir kritisieren das Vorgehen von 'immergrün' scharf und haben das Unternehmen abgemahnt. Die Preiserhöhungen sind völlig intransparent und unzureichend kommuniziert worden. Der kurzfristige Belieferungsstopp ohne ausreichende Begründung setzt dem ganzen
Deutsche Wirtschaftsauskunftei und Adresshändler verstößt gegen Bundesdatenschutzgesetz Mitteilungen News allgemein Verbraucherberatung Verschiedenes 18. Oktober 2021 Rechtswidriger Datenhandel: Deutsche Wirtschaftsauskunftei ignoriert aufsichtsbehördliche Empfehlung und Bundesdatenschutzgesetz (WK-intern) - Heute reichte noyb Beschwerde gegen den Adresshändler Acxiom und die Kreditauskunftei CRIF Bürgel in Deutschland ein. Der rechtswidrige Datenhandel zwischen diesen Unternehmen mit personenbezogenen Daten von Millionen Deutschen verstößt gegen die DSGVO sowie nationales Datenschutzrecht. Daten, die ursprünglich für Direktmarketing erhoben wurden, dürfen ohne Zustimmung der Betroffenen nicht für Bonitätsberechnungen verwendet werden. Nach einer vergleichbaren Beschwerde in Österreich setzt noyb damit einen weiteren Schritt im Kampf gegen den unrechtmäßigen Datenhandel zwischen Adressverlagen und Kreditauskunfteien. Download: Beschwerde gegen CRIF Bürgel und Acxiom CRIF Bürgel kauft Datensätze von Acxiom, die ursprünglich für
Übertragungsnetzbetreiber veröffentlichen EEG-Umlage 2022 Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 18. Oktober 202118. Oktober 2021 EEG-Umlage soll ab 2022 3,723 Cent pro Kilowattstunde betragen Bundeszuschuss senkt Umlage um 0,934 Cent pro Kilowattstunde EEG-Umlage läge ohne Bundeszuschuss bei 4,657 Cent pro Kilowattstunde Umlage sinkt wegen hohem Marktpreisniveau und hohem EEG- Kontostand Abzugsbetrag für ausgeförderte Anlagen für 2022 beträgt 0,184 Cent pro Kilowattstunde (WK-intern) - Bayreuth, Berlin, Dortmund, Stuttgart. Die EEG-Umlage sinkt 2022 auf 3,723 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh). Sie sinkt damit um 2,777 ct/kWh gegenüber dem Vorjahr (6,500 ct/kWh). Bereits ohne den Bundeszuschuss liegt die Umlage unter der von der Bundesregierung für 2022 beschlossenen Deckelung auf 6,000 ct/kWh. Der Bundeszuschuss wird in diesem Jahr ausschließlich aus den Einnahmen aus der CO2-Steuer finanziert. Er
LEE-NRW glaubt an Halbierung der EEG-Umlage Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie 15. Oktober 2021 Nächste EEG-Umlage: Rückgang auf das Niveau von 2012 (WK-intern) - Im Vergleich zu diesem Jahr wird sich die EEG-Umlage nach bislang vorliegenden Informationen für 2022 mit 3,72 Cent pro Kilowattstunde in etwa halbieren. Wie vom Landesverband Erneuerbare Energien NRW (LEE) stets prognostiziert, wird die Stromerzeugung aus Wind, Sonne und Biomasse immer preiswerter - wovon die Verbraucher profitieren. Mit ihrem im vergangenen Jahr beschlossenen Konjunkturpaket hatte die Bundesregierung die EEG-Umlage für das kommende Jahr auf 6,0 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt. Nach ersten vorliegenden Medienberichten wird die Bundesnetzagentur diesen Obolus, den alle privaten Verbraucher und die meisten Industrieunternehmen mit ihrer Stromrechnung zu zahlen haben, für
Schon 2019 konnten zwei Millionen Menschen es sich nicht leisten, richtig zu heizen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 15. Oktober 2021 Bentele drängt angesichts steigender Energiepreise auf mehr Wohngeld und Einmalbeihilfen für Geringverdiener und Hartz-IV-Empfänger (WK-intern) - Osnabrück. Angesichts der nahenden kalten Jahreszeit warnt der Sozialverband VdK Deutschland vor drastischen Auswirkungen der steigenden Energiepreise. VdK-Präsidentin Verena Bentele sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ): "Schon im Jahr 2019 konnten es sich zwei Millionen Menschen nicht leisten, ihre Wohnungen richtig zu heizen. Das zeigt: Die Energiepreisentwicklung ist für Menschen mit geringem Einkommen und auch für Grundsicherungsempfänger ein riesiges Problem." Die Bundesregierung, so Bentele weiter, müsse darum dringend einen sozialen Ausgleich schaffen: "Zum Beispiel, indem sie die tatsächlichen Energiepreise bei der Berechnung des Wohngeldes berücksichtigt und entsprechend jährlich
Die für morgen erwartete Senkung der EEG-Umlage ist eine gute Nachricht für Verbraucher Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 14. Oktober 2021 Explodierende Strom- und Gaspreise: DUH veröffentlicht 10-Punkte-Programm zur Senkung der Energiekosten (WK-intern) - Unterlassener Klimaschutz ist verantwortlich für Preissteigerungen bei Strom und Gas Schnelle Entlastung bei den Stromkosten durch Senkung der Stromsteuer und Reduktion der EEG-Umlage mittels Einnahmen der CO2-Steuer-Bepreisung DUH präsentiert zehn kurz- und mittelfristige Maßnahmen gegen steigende Energiepreise in Deutschland und Europa und für mehr Klimaschutz Die DUH fordert, den aktuell explodierenden Strom- und Gaspreisen mit konkreten Sofortmaßnahmen zu begegnen. Dazu zählt unter anderem die Absenkung der Stromsteuer auf das EU-rechtliche Minimum und die Reduktion der EEG-Umlage mit den Einnahmen aus der CO2-Steuer-Bepreisung. Eine konsequente Ausrichtung auf Klimaschutzmaßnahmen sorgt zudem dafür, sowohl