Graphitmarkt bereits in diesem Jahr in ein Angebotsdefizit gerutscht E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 6. September 2022 Graphitmarkt: Angebotsdefizit 2022 und es soll in den kommenden Jahren noch wachsen (WK-intern) - Aufgrund der starken Nachfrage aus der Batterieindustrie haben Analysten bestätigt, dass der Graphitmarkt bereits in diesem Jahr in ein Angebotsdefizit gerutscht ist. Neue Studien zeigen nun, dass das Defizit in den kommenden Jahren wachsen und somit die Lage noch dramatischer wird. Profiteure dieser Entwicklung sind die Anbieter von Graphit. Wer momentan einen vollelektrischen Dienstwagen bestellt, muss in Deutschland je nach Modell sechs bis 18 Monate an Wartezeit einkalkulieren. Die Nachfrage übersteigt das Angebot deutlich, heißt es bei den Herstellern. Dabei kriegen diese nicht die nötigen Autos in der gewünschten Menge
Griechenland will Europa mit Gas versorgen Kooperationen Mitteilungen Verbraucherberatung 6. September 20226. September 2022 Beitrag zur Sicherung der Energieversorgung Europas: RINA und Asprofos erhalten Auftrag für Alexandroupolis FSRU (WK-intern) - Athen - RINA, das multinationale Inspektions-, Zertifizierungs- und Beratungsunternehmen für Ingenieurwesen, hat in Partnerschaft mit Asprofos, einem führenden griechischen Ingenieurbüro mit umfassender Erfahrung in der Energieinfrastruktur, einen Vertrag über die Bereitstellung von Projektmanagement-Beratungsdiensten (PMC) für Alexandroupolis abgeschlossen. Independent Natural Gas System (INGS) entwickelt von der griechischen Gesellschaft Gastrade S.A., zu deren Anteilseignern Frau E. Copelouzou, GasLog Cyprus Investments Ltd., DEPA Commercial S.A., Bulgartransgaz EAD und DESFA S.A. gehören. Das Projekt wird die Sicherheit und Diversifizierung der Gasversorgung in der Region Südosteuropa erhöhen und ergänzen. Es wird aus
Wettbewerbsfähigkeit: Stahlindustrie fordert Preisdeckel für Gas und Strom Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 5. September 2022 Explodierende Energiekosten: Entlastungspaket nicht ausreichend (WK-intern) - Das am Wochenende vom Koalitionsausschuss beschlossene Entlastungspaket gibt aus Sicht der Stahlindustrie keine ausreichenden Antworten, wie die massiven Auswirkungen der explodierenden Energiekosten am Industriestandort Deutschland bewältigt werden sollen. „Die erheblich angestiegenen Erdgas- und Strompreise führen in der Stahlindustrie gegenüber dem Frühjahr letzten Jahres zu einer Steigerung der Energiekosten um auf das Jahr gerechnet mehr als 10 Milliarden Euro. Dies ist eine dramatische Belastung für die Stahlproduktion in Deutschland und bedroht ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl. „Wir müssen verhindern, dass die akute und tiefgreifende Krise zu dauerhaften Schäden am industriellen Fundament
VDMA zum 3. Entlastungspaket ist „Mehr Beruhigungspille als konsequentes Maßnahmenbündel“ Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Verbraucherberatung 5. September 2022 Zum Entlastungspaket der Bundesregierung angesichts der hohen Energiepreise sagt VDMA-Präsident Karl Haeusgen: (WK-intern) - „Es ist richtig, dass die Bundesregierung mit diesem Entlastungspaket soziale Härten vermeiden will, die durch die enormen Energiepreissteigerungen entstanden sind. Und es ist gut, dass damit auch der Abbau der kalten Progression beschlossen wurde. Aber es ist sehr bedenklich, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und die damit verbundenen Arbeitsplätze keine wirkliche Rolle zu spielen scheinen. Das Paket ist nicht konsequent zu Ende gedacht worden und ist damit eher eine Beruhigungspille. Dabei wäre es so einfach gewesen, die Liquidität der Unternehmen zu unterstützen und gleichzeitig etwas für Innovation und Investitionen
Drohende fossil-atomare Energienot: EUROSOLAR unterbreitet Vorschlag Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Verbraucherberatung 4. September 2022 Der Vorsitzende des Vorstands der deutschen Sektion von EUROSOLAR Dr. Axel Berg fordert gemeinsam mit Dr. Eicke R. Weber (FDP) und Hans-Josef Fell (Bündnis 90/ Die Grünen) in einem Brief an Bundesminister*in Dr. Robert Habeck noch in diesem Jahr das Amt eine Bundesbeauftragt*innen für Erneuerbare Energien in der Bundesregierung einzuführen. (WK-intern) - Sehr geehrtes Bundesminister*innen Habeck, vor dem Hintergrund der derzeitigen Energiekrise und dem weit unter den Möglichkeiten bleibenden Ausbau der Erneuerbaren Energien als entscheidende Lösungsstrategie tragen die Autoren dieses Briefes Dr. Eicke R. Weber, Dr. Axel Berg und Hans-Josef Fell, den Vorschlag an Sie heran, noch in diesem Jahr das Amt
BEE glaubt: Knappes Gas und kaputte AKW sind Verursacher hoher Strompreise, nicht der Strommarkt Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 2. September 2022 Angesichts der hohen Strompreise werden Kostendämpfungsmaßnahmen diskutiert, die von Eingriffen in den Strommarkt bis hin zu Änderungen am Fördermechanismus für Erneuerbare Energien reichen. (WK-intern) - Daran wird die Hoffnung geknüpft, dass sich damit Kosten einsparen und Stromkund:innen entlastet würden. Diese Hoffnungen werden nach Ansicht des Bundesverbands Erneuerbare Energien (BEE) aber nicht erfüllt, vielmehr drohen anderweitige Verwerfungen mit negativen Folgen auch für die Erneuerbaren. „Auch in Krisenzeiten ist ein nüchterner Blick auf die Zusammenhänge wichtig“, so BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter. „Die aktuelle Strompreiskrise wird durch die Krise der fossil-atomaren Versorgungskrise befeuert – von der Erdgasknappheit über die Probleme der Atomkraftwerke in Frankreich bis hin
Bundesnetzagentur: Preiserhöhungen ohne Wahrung der Ankündigungsfristen sind nicht gerechtfertigt Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 1. September 2022 Beanstandung von Preiserhöhungen durch Voxenergie GmbH und primastrom GmbH (WK-intern) - Präsident Müller: „Preiserhöhungen ohne Wahrung der Ankündigungsfristen sind nicht gerechtfertigt.“ Die Bundesnetzagentur hat die Voxenergie GmbH und die primastrom GmbH verpflichtet, rechtswidrige Preiserhöhungen gegenüber Haushaltskunden zurückzunehmen. Bei Missachtung hat die Bundesnetzagentur ein Zwangsgeld in Höhe von 100.000 Euro angedroht. „Lieferanten müssen Preiserhöhungen rechtzeitig ankündigen, damit sich Haushaltskunden darauf einstellen können und informierte Entscheidungen treffen können“, sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. Preisänderungen ohne Beachtung der Ankündigungsfrist Die Bundesnetzagentur hat festgestellt, dass die Voxenergie GmbH und die primastrom GmbH im Dezember 2021 gegenüber Haushaltskunden Preisänderungen vorgenommen haben, ohne die gesetzlich vorgesehenen Ankündigungsfrist von einem Monat
Importpreise im Juli 2022: +28,9 % gegenüber Juli 2021 Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 31. August 2022 Höchster Anstieg der Exportpreise seit Oktober 1974 Die Importpreise waren im Juli 2022 um 28,9 % höher als im Juli 2021. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat sich der Anstieg somit im dritten Monat in Folge leicht abgeschwächt. Im Juni 2022 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr noch bei +29,9 % gelegen, im Mai 2022 bei +30,6 %. Gegenüber dem Vormonat Juni 2022 stiegen die Importpreise im Juli 2022 um 1,4 %. Starker Preisanstieg nach wie vor auf Energiepreisentwicklung zurückzuführen Energieeinfuhren waren im Juli 2022 um 131,7 % teurer als im Juli 2021 und 6,2 % teurer als im Juni 2022. Der
Klimaforschungsinstitut MCC: Wie Deutschland jetzt trotz Gas-Knappheit den sozialen Frieden sichern kann Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 29. August 2022 Die hohen Energiepreise infolge von Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine und dem Ausfall russischer Energielieferungen gefährden den sozialen Frieden in Deutschland. (WK-intern) - Die absehbaren Mehrkosten für eine vierköpfige Familie mit Gasheizung belaufen sich auf 264 Euro im Monat, trotz der eingeleiteten Entlastungen. Doch ein zielgerichtetes weiteres Sozialpaket mit Pauschalzahlungen und einem zusätzlichen Volumen von knapp 30 Milliarden Euro könnte diese Last auf 133 Euro reduzieren – und im ärmsten Fünftel auf 66 Euro. Dies empfiehlt eine Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change), die jetzt online verfügbar ist. Das MCC beleuchtet im Rahmen seiner Klimapolitik-Forschung seit
Bundesregierung sieht deutliche Fortschritte bei der Sicherstellung der Gasversorgung Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 29. August 2022 Speicherfüllstände plötzlich stärker gestiegen als erwartet – Ausspeicherpfad im Winter wird so wahrscheinlich möglich (WK-intern) - Trotz des schwierigen Umfeldes sieht die Bundesregierung bei der Sicherstellung der Gasversorgung für diesen Winter deutliche Fortschritte. Das betrifft die Speicherbefüllung, die Versorgung über andere Lieferwege als russische Pipelines und neue Anlandekapazitäten für Flüssiggas. Insbesondere die Gasspeicherfüllstände sind in den vergangenen Wochen dank der regulatorischen Vorsorgemaßnahmen der Bundesregierung und des aktiven Einkaufens von Gas mit von der Bundesregierung bereitgestelltem Geld stark gestiegen. Das Oktober-Speicherziel von 85 Prozent dürfte schon Anfang September erreicht werden. Damit kann im Winter planmäßig Gas aus den Speichern in den Markt gegeben werden, und
BDEW zur aktuellen Diskussion über die Gas-Umlage-Steuer Mitteilungen Verbraucherberatung 26. August 2022 Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: (WK-intern) - „Die Handlungsfähigkeit der Gas-Importeure muss im Fall von Gaslieferkürzungen sehr kurzfristig gesichert werden, damit sie die für Haushalte und Wirtschaft erforderlichen Gasersatzmengen trotz extrem steigender Börsenpreise beschaffen und liefern können. Der beste Weg wäre eine Stützung der Gasimport-Unternehmen aus Bundesmitteln oder über Kreditabsicherungen gewesen. Aufgrund der enormen Belastungen für den Bundeshaushalt, der noch erheblichen Unsicherheiten ausgesetzt ist, hat man den Weg der Umlage-Steuer gewählt, was die Lasten breiter verteilt. Die Gas-Umlage-Steuer ist in jedem Fall gerechter als der ursprüngliche Plan, die Ersatzbeschaffung für unterlassene russische Gaslieferungen nur den unmittelbar betroffenen Kundinnen und Kunden aufzubürden.
Aufgrund hoher Nachfrage: MVV verdoppelt Teilnehmerzahl für Gasbonus Mitteilungen Verbraucherberatung 26. August 2022 Das Energieunternehmen MVV weitet seinen Gasbonus aufgrund der starken Nachfrage aus und verdoppelt die Teilnehmerzahl auf 3.000. MVV weitet Gasbonus auf 3.000 Teilnehmer aus Gasbonus auch für Nicht-MVV-Kunden Bis zu 165 Euro Prämie Teil der Kampagne #MonnemSpartEnergie (WK-intern) - Mannheimerinnen und Mannheimer, die im Gas-Netzgebiet der MVV Netze GmbH oder in Heddesheim wohnen und über einen Gaszähler mit aktivem Liefervertrag verfügen, können bei der Aktion bis zu 165 Euro Gasbonus, fürs Gassparen kassieren. Der Gasbonus richtet sich auch an Gasverbraucher, die nicht Kunde von MVV sind. Zuletzt hatte das ZDF in den „heute“-Nachrichten über den Gasbonus von MVV berichtet. „Das Thema Energiesparen beschäftigt die Mannheimer Bevölkerung sichtlich.