Göteborg Energi und Siemens bauen Heizkraftwerk für nicht-fossile Brennstoffe Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 6. Dezember 2019 Siemens vereinbart Kooperation für Tests mit erneuerbaren Brennstoffen in Schweden Kooperation zur Durchführung von Tests mit erneuerbaren Brennstoffen im Heizkraftwerk Rya im sogenannten Energiehafen von Göteborg Für die erste Phase ist die Erprobung 3D-gedruckter Brenner im Heizkraftwerk Rya gemeinsam mit Göteborg Energi vorgesehen (WK-intern) - Die Fernwärmeversorgung in Göteborg, Schweden, soll bis 2030 komplett auf erneuerbare bzw. zurückgewonnene Energie umgestellt werden. Mit Blick auf dieses Ziel haben Göteborg Energi und Siemens einen Kooperationsvertrag geschlossen. Im Rahmen der Zusammenarbeit soll modernste Gasturbinentechnologie getestet werden, die den Betrieb der auf Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) basierenden Anlage in Rya mit erneuerbaren Energien ermöglicht, statt wie bisher mit Erdgas. Im ersten Schritt
Volkswagen Group Components fertigt Hochvolt-Batteriesysteme in Serie E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 6. Dezember 20196. Dezember 2019 Kurz erklärt: Kernkomponente für eine neue Ära - das Batteriesystem Volkswagen Group Components produziert Hochvolt-Batteriesysteme für alle Elektrofahrzeuge auf der MEB-Plattform(1) im Volkswagen Konzern Serienproduktion am Komponenten-Standort Braunschweig bereits gestartet (WK-intern) - Bis zu 550 Kilometer(2) mit einer Batterieladung: Der rein elektrische ID.3(3) von Volkswagen beeindruckt mit hoher Fahrdynamik und großen Reichweiten. Er ist das erste Modell einer Baureihe von Fahrzeugen auf Basis des modularen E-Antriebs-Baukastens (MEB). Dank der Schnellladefähigkeit lässt sich der ID.3 mit 100 kW Ladeleistung innerhalb von 30 Minuten um rund 290 Kilometer Reichweite (WLTP) nachladen. Möglich macht dies das Herzstück des E-Fahrzeugs: die Batterie. Im neuen ID.3 wird ein Hochvolt-Batteriesystem verbaut, das äußerlich einer
Marktforscher verspricht 50.000 neue Jobs durch Photovoltaik und Speicher Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 5. Dezember 20195. Dezember 2019 Aktuelle Studie von Bonner Marktforschern: Ausbau von Photovoltaik und Speichern könnte Zahl der Jobs verdreifachen. (WK-intern) - Schneller Abbau von PV-Marktbarrieren im EEG sowie Lösen von Ausbaubremsen ist notwendig, um Klimaschutzlücke zu schließen und Stromerzeugungslücke infolge von Atom- und Kohleausstieg zu vermeiden. Um eine Stromerzeugungslücke infolge des Atom- und Kohleausstiegs zu vermeiden, müssen Photovoltaik- und Speicherkapazitäten deutlich stärker ausgebaut werden. Bis zum Jahr 2030 könnten so über 50.000 neue Jobs in Deutschland entstehen. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmens EuPD Research hervor. Demnach kann die Zahl der Arbeitsplätze in der heimischen Photovoltaik- und Speicherbranche bis 2030 von derzeit 26.400
Bundesnetzagentur: Auswirkungen geplanter Grüngas-Projekte auf die Netzinfrastruktur Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik Techniken-Windkraft 5. Dezember 2019 Bundesnetzagentur bestätigt Szenariorahmen für den Netzentwicklungsplan Gas 2020-2030 (WK-intern) - Präsident Homann: „Bundesnetzagentur legt Grundlage für eine vorausschauende Gasnetzplanung“ Die Bundesnetzagentur hat heute den Szenariorahmen für den Netzentwicklungsplan Gas 2020-2030 mit Änderungen bestätigt. „Die Fernleitungsnetzbetreiber wollen im Netzentwicklungsplan Gas 2020-2030 zum ersten Mal die Auswirkungen geplanter Grüngas-Projekte auf die Netzinfrastruktur betrachten. Wir wollen Transparenz herstellen, was solche Projekte für die Netzinfrastruktur bedeuten. Deswegen sollen sie zusätzlich zur regulären Gasnetzplanung betrachtet werden“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Die Neuerrichtung von Wasserstoffleitungen fällt nicht in den verbindlichen Anwendungsbereich des Netzentwicklungsplans. Er kann jedoch als Transparenzplattform für eine entstehende Wasserstoffinfrastruktur dienen“, so Homann weiter. Grüne Gase
Nationales Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE gegründet Forschungs-Mitteilungen Technik 5. Dezember 2019 Neues Forschungszentrum ATHENE: Fraunhofer und Darmstädter Hochschulen treiben Cybersicherheit für erfolgreiche Digitalisierung voran (WK-intern) - Die Digitalisierung ist in vollem Gange. Grundvoraussetzung für ihr Gelingen und damit eine zentrale Bedingung, um auch in Zukunft eine führende Position im internationalen Wettbewerb einzunehmen, ist die Cybersicherheit. Um Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln, hat das neue »Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE« als Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft mit Beteiligung der Technischen Universität Darmstadt und der Hochschule Darmstadt die Arbeit aufgenommen. ATHENE ist das europaweit größte Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheitsforschung und ein wesentlicher Bestandteil der Cybersicherheitsstrategie des Bundes und des Landes Hessen. Anlässlich der Eröffnung
Deutschland im vergangenen Jahr unter den am stärksten von Extremwetter betroffenen Staaten weltweit Erneuerbare & Ökologie Windenergie 4. Dezember 2019 (WK-intern) - Klima-Risiko-Index: Deutschland liegt nach Hitzewellen und Rekorddürre im Jahr 2018 auf Rang 3 hinter Japan und den Philippinen / Im Langfrist-Index sind Puerto Rico, Myanmar und Haiti am stärksten betroffen / Weltweit knapp 500.000 Todesopfer und rund 3,5 Billionen US-Dollar Schäden durch über 12.000 extreme Wetterereignisse in den vergangenen 20 Jahren Madrid (4. Dez. 2019). Zum ersten Mal in der 14-jährigen Geschichte des Klima-Risiko-Index gehört Deutschland zu den drei am stärksten von Extremwetter betroffenen Staaten weltweit. Wie der heute beim Klimagipfel vorgestellte Index der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch zeigt, forderten die Hitzewellen im Jahr 2018 mehr als 1.200 Todesopfer
Elomatic: Vorstellung des NYK Super Eco Ship 2050 Erneuerbare & Ökologie 3. Dezember 2019 (WK-intern) - Grundsätzlich ist der emissionsfreie Betrieb einfach: Verwenden Sie Kraftstoff mit neutralen oder CO2 -freien Emissionen. Die Herausforderung besteht darin, dass solche Kraftstoffe selten, teuer und oft schwer zu lagern sind. In Anbetracht des Gesamtenergiebedarfs sind sie außerdem unter dem Gesichtspunkt der Energieeffizienz ineffizient. Der Weg zur Nutzung alternativer Kraftstoffe führt demnach über hocheffiziente Schiffe und den Betrieb der gesamten Flotte und ihrer Logistikkette. Um die 70%-ige Reduzierung des Bunkerkraftstoffs an Bord der NYK SES 2050 zu erreichen, wurden viele große und kleine Verbesserungen vorgenommen. Die wichtigsten Aspekte werden in diesem Artikel hervorgehoben. Widerstand Für das typische Handelsschiff ist der größte
BEE: Mehr Erneuerbare Energien für schnelle Klimaschutzerfolge Erneuerbare & Ökologie 2. Dezember 20193. Dezember 2019 (WK-intern) - „Deutschland und die Staaten der Europäischen Union sind aufgefordert, bei der heute beginnenden 25. Klimakonferenz ambitioniert für mehr Klimaschutz einzutreten. Das Abkommen von Paris muss endlich mit konkreten Maßnahmen unterfüttert werden. Die Erneuerbare-Energien-Branche hält Lösungen für eine ökologische Ausrichtung der Wirtschaft mit einer breiten und heute schon wettbewerbsfähigen Technologievielfalt bereit“, kommentiert Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). Der Wandel könne und müsse eingeleitet werden. Deutschland als starke Industrienation habe eine Vorbildfunktion, die sie auch ausfüllen sollte. „Klimaziele und Umsetzungspläne müssen gemäß den Paris-Klimazielen nachjustiert und vor allem verbindliche Langfriststrategien für 2050 auf den Weg gebracht werden.“
E-Fuels – Hoffnungsträger oder Beitrag zur Energiewende im Verkehr? Dezentrale Energien E-Mobilität 2. Dezember 20193. Dezember 2019 (WK-intern) - Sind synthetische Kraftstoffe aus erneuerbarem Strom nur Hoffnungsträger der Mineralöl- und Fahrzeugindustrie oder eine ernst zu nehmende Alternative zur Dekarbonisierung des Verkehrs? Der Handlungsdruck ist außerordentlich groß. Mit etwa 170,6 Mio. t Klimagase im Jahr 2017 belastet insbesondere der Verkehrssektor die deutsche Klimabilanz. E-Fuels haben den Vorteil in bestehende Fahrzeugflotten eingesetzt werden zu können, die Vermarktung kann über die bestehende Infrastruktur, wie bei Biokraftstoffen, erfolgen. Das ist der kundennahe Zugang in den Kraftstofftank, an praktische jeder öffentlichen Tankstelle und Tankstellen des Transportgewerbes. Größte Hürden sind die enormen Investitionskosten und der Vorwurf einer ineffizienten Nutzung des ohnehin schon knappen
25. Weltklimakonferenz: Schulze: „Die Welt nimmt Anlauf für mehr Klimaschutz“ Erneuerbare & Ökologie Windenergie 2. Dezember 2019 (WK-intern) - Heute startet in Madrid die 25. Weltklimakonferenz. In der spanischen Hauptstadt treffen sich Regierungsvertreterinnen und -vertreter aus 197 Ländern. Die Präsidentschaft der Konferenz übernimmt Chile - Lateinamerika stellt in diesem Jahr turnusmäßig den Vorsitz. Neben den letzten offenen Details des Regelbuchs zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens geht es bei dem Treffen vor allem darum, möglichst viele Staaten dazu zu bewegen, ihre nationalen Klimaschutzbeiträge im kommenden Jahr zu erhöhen, so wie es das Pariser Abkommen vorsieht. Bereits jetzt haben 59 Staaten angekündigt, dies zu tun. Bundesumweltministerin Svenja Schulze wird zum Start des Ministersegments am 10.12. die Leitung der deutschen Delegation übernehmen
Bayern fordert Aufhebung des 52-GW-Solar-Deckels für den Klimaschutz Behörden-Mitteilungen Solarenergie 1. Dezember 20191. Dezember 2019 Bayerns Wirtschafts- und Energieminister fordert beim Bund die sofortige Aufhebung des 52-Gigawatt-Deckels (WK-intern) - Aiwanger: "Der 52-GW-Deckel ist ein Relikt aus alten Förderzeiten und muss schnellstens abgeschafft werden" MÜNCHEN - Das Erneuerbare-Energien-Gesetz sieht eine Deckelung der Förderung von Solaranlagen bis 52 Gigawatt (GW) vor. Bayern fordert vom Bund schon lange diese Einschränkung abzuschaffen. „Der 52-GW-Deckel ist ein Relikt aus alten Förderzeiten. Heute ist er ohne Nutzen und gefährdet den weiteren Ausbau der Solarenergie. Zwar hat der Bund im Klimaschutzprogramm 2030 angekündigt, den 52-GW-Deckel aufheben zu wollen. Dem müssen jetzt aber schnellstmöglich Taten folgen. Wird die Abschaffung des Deckels zu einem Spielball im Tauziehen der
Wer trägt die Kosten des Kohleausstiegs? Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 1. Dezember 2019 Das IER der Universität Stuttgart untersucht die Folgen von Kohleausstieg und Energiewende für deutsche Haushalte (WK-intern) - Die Bepreisung von Kohlendioxyd (CO2), wie sie derzeit als flankierende Maßnahme zum Kohleausstieg und auch im Rahmen des geplanten Klimaschutzgesetzes intensiv diskutiert wird, ist ökologisch und ökonomisch effizient und daher sinnvoll. Ohne Maßnahmen zur Rückverteilung wird das Instrument aber je nach Ausgestaltung zu erheblichen Mehrbelastungen der Verbraucher führen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Policy Brief*, den das Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart jetzt veröffentlicht hat. Betroffen sind bis zu 70 Prozent der Haushalte insbesondere in den niedrigen und mittleren Einkommensgruppen. Die Wissenschaftlerinnen